Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Leben in der Demokratie
Grundrechte, Grundgesetz und Rechtsstaat, die fünf Verfassungsorgane, Wahlen und Wahlrechtsgrundsätze, Parteien, Föderalismus, Gewaltenteilung und der Sozialstaat — der größte Themenbereich des Fragenkatalogs, kurz und in einfacher Sprache erklärt.
Die Menschenwürde steht an erster Stelle
Artikel 1 des Grundgesetzes beginnt mit dem Satz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Das ist der erste Artikel, weil er nach den Erfahrungen der NS-Zeit bewusst an den Anfang gestellt wurde. Die Würde gilt für alle Menschen — unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht oder Aufenthaltsstatus. Sie gilt also auch für Menschen, die keinen deutschen Pass haben. Der Staat darf einen Menschen nie zum bloßen Objekt machen: Folter ist verboten, ebenso die Todesstrafe. Artikel 1 kann auch nicht durch eine Grundgesetzänderung abgeschafft werden. Diese sogenannte Ewigkeitsgarantie steht in Artikel 79 Absatz 3. Im Fragenkatalog kommt Artikel 1 sehr häufig vor.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit
Artikel 5 schützt die Meinungsfreiheit: Jeder darf seine Meinung sagen, schreiben und verbreiten. Auch die Presse- und Rundfunkfreiheit steht dort, und es gibt keine Zensur. Grenzen setzen aber die allgemeinen Gesetze — Beleidigung, Volksverhetzung und Holocaustleugnung sind strafbar. Kritik an der Regierung ist dagegen ausdrücklich erlaubt und niemand wird dafür bestraft. Artikel 4 schützt die Religionsfreiheit: Man darf glauben, was man will, seine Religion praktizieren, die Religion wechseln oder gar keine Religion haben. In Deutschland gibt es keine Staatsreligion. Wer für seinen Glauben verfolgt wird, kann nach Artikel 16a Asyl beantragen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Grundgesetz und Rechtsstaat
Das Grundgesetz ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Es trat am 23. Mai 1949 in Kraft. Der Name „Grundgesetz“ statt „Verfassung“ war Absicht: Es sollte zunächst nur bis zu einer Wiedervereinigung gelten. Seit 1990 gilt es in ganz Deutschland. Artikel 20 nennt die Staatsprinzipien: Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat, und alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Rechtsstaat bedeutet, dass auch der Staat an Recht und Gesetz gebunden ist. Jeder kann gegen staatliche Entscheidungen vor Gericht klagen. Die Gerichte sind unabhängig, Richterinnen und Richter sind nur dem Gesetz unterworfen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Die Gewaltenteilung
Die Staatsgewalt ist in drei Bereiche geteilt. Die Legislative macht die Gesetze — das sind Bundestag und Bundesrat. Die Exekutive führt die Gesetze aus — dazu gehören die Bundesregierung, die Verwaltung und die Polizei. Die Judikative spricht Recht — das sind die unabhängigen Gerichte. Diese Teilung sorgt dafür, dass keine Stelle zu viel Macht bekommt und dass sich die drei Gewalten gegenseitig kontrollieren. Deshalb darf zum Beispiel ein Gericht eine Entscheidung der Regierung aufheben. In einer Diktatur fehlt diese Kontrolle. Die Gewaltenteilung steht in Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Die fünf Verfassungsorgane
Fünf Organe teilen sich die oberste Staatsgewalt. Der Bundestag wird vom Volk gewählt, beschließt die Gesetze und wählt die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler. Der Bundesrat vertritt die 16 Länder und wirkt an der Gesetzgebung mit. Die Bundesregierung besteht aus dem Kanzler und den Ministerinnen und Ministern und leitet die Politik. Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt und vertritt Deutschland nach außen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe prüft, ob Gesetze mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Merkhilfe für den Test: Der Kanzler regiert, der Präsident repräsentiert, das Gericht kontrolliert.
Quelle: www.bundestag.de
Wahlen und die fünf Wahlrechtsgrundsätze
Der Bundestag wird in der Regel alle vier Jahre gewählt. Wählen darf, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und mindestens 18 Jahre alt ist. Artikel 38 nennt fünf Grundsätze: allgemein — alle Erwachsenen dürfen wählen; unmittelbar — die Stimmen gehen direkt an die Kandidaten, nicht über Wahlmänner; frei — niemand darf zur Stimmabgabe gezwungen oder beeinflusst werden; gleich — jede Stimme zählt gleich viel; geheim — niemand erfährt, wie man gewählt hat. Deshalb gibt es die Wahlkabine. In Deutschland besteht keine Wahlpflicht. Diese fünf Grundsätze werden im Katalog oft abgefragt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Erststimme und Zweitstimme
Auf dem Stimmzettel für die Bundestagswahl stehen zwei Spalten. Mit der Erststimme links wählt man eine Person aus dem eigenen Wahlkreis direkt. Mit der Zweitstimme rechts wählt man eine Partei. Die Zweitstimme ist die wichtigere: Sie entscheidet, wie stark eine Partei im Bundestag vertreten ist. Man kann beide Stimmen verschieden vergeben, also die Person der einen Partei und die Liste einer anderen wählen. Ein Stimmzettel, auf dem etwas dazugeschrieben oder durchgestrichen wurde, kann ungültig sein. Diese Frage kommt im Katalog auch als Bildfrage mit einem Musterstimmzettel vor.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
Parteien und die Fünf-Prozent-Hürde
Parteien wirken nach Artikel 21 des Grundgesetzes an der politischen Willensbildung des Volkes mit. Jeder darf eine Partei gründen oder in eine eintreten. Parteien müssen innerlich demokratisch aufgebaut sein und ihre Finanzen offenlegen. Eine Partei, die die freiheitliche demokratische Grundordnung beseitigen will, kann nur vom Bundesverfassungsgericht verboten werden — nicht von der Regierung. Bei der Bundestagswahl gilt die Fünf-Prozent-Hürde: Eine Partei zieht nur dann in den Bundestag ein, wenn sie mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erhält. Das soll eine Zersplitterung des Parlaments verhindern, wie sie in der Weimarer Republik ein Problem war.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Föderalismus: Bund und Länder
Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Bundesländern. Jedes Land hat eine eigene Verfassung, ein eigenes Parlament — meist Landtag genannt — und eine eigene Regierung. Die Aufgaben sind aufgeteilt. Der Bund ist zuständig für Außenpolitik, Verteidigung, Staatsangehörigkeit und Währung. Die Länder sind vor allem zuständig für Schule und Bildung, Polizei und Kultur. Deshalb sind die Schulferien und die Lehrpläne in jedem Land anders. Über den Bundesrat wirken die Länder an Bundesgesetzen mit. Der Föderalismus verteilt Macht auf viele Schultern — auch das ist eine Lehre aus der NS-Zeit. Im Test gehören dazu die zehn Fragen zu Ihrem eigenen Bundesland.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Der Sozialstaat
Artikel 20 nennt Deutschland ausdrücklich einen sozialen Bundesstaat. Das Sozialstaatsprinzip bedeutet, dass der Staat für ein menschenwürdiges Existenzminimum sorgt und Menschen in Notlagen absichert. Getragen wird das vor allem von den Sozialversicherungen: Kranken-, Pflege-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung. Beiträge zahlen in der Regel Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam. Dazu kommen Leistungen aus Steuern, etwa das Kindergeld. Das Prinzip dahinter heißt Solidarität: Viele tragen gemeinsam ein Risiko, das Einzelne allein überfordern würde. Welche Leistung im Einzelfall in Frage kommt, entscheidet immer die zuständige Behörde — dieser Text erklärt nur den Prüfungsstoff.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen aus diesem Bereich
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- Frage 1 von 182Katalogfrage 15
Was verbietet das deutsche Grundgesetz?
- A — Der Militärdienst ist gesetzlich geregelt und nicht grundsätzlich verboten; das Grundgesetz erlaubt ihn ausdrücklich (Art. 12a GG).
- B — Richtig: Art. 12 Abs. 2 und 3 GG verbietet Zwangsarbeit außer in eng begrenzten Ausnahmefällen wie einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung.
- C — Die freie Berufswahl ist ein Grundrecht (Art. 12 Abs. 1 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
- D — Arbeit im Ausland ist durch die Freizügigkeit gedeckt und wird vom Grundgesetz nicht verboten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 2 von 182Katalogfrage 251
Wenn man in Deutschland ein Kind schlägt, …
- A — Gewalt gegen Kinder ist keine reine Privatsache; sie ist gesetzlich verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden.
- B — Auch innerhalb der Familie greift das Gewaltverbot; es handelt sich nicht um eine rein familieninterne Angelegenheit.
- C — Falsch: Körperliche Bestrafung ist verboten und strafbar.
- D — Richtig: § 1631 Abs. 2 BGB verbietet ausdrücklich körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen bei der Kindererziehung; Verstöße können als Körperverletzung strafrechtlich verfolgt werden (§ 223 StGB).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 182Katalogfrage 16
Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?
- A — Richtig: Die Meinungsfreiheit findet ihre Schranke u. a. im Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG); wissentlich falsche Tatsachenbehauptungen über andere sind nicht geschützt.
- B — Meinungsäußerungen über die Regierung sind gerade ein Kernbereich der geschützten Meinungsfreiheit, keine Einschränkung.
- C — Religionskritik und -diskussion sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.
- D — Staatskritik ist zentraler Bestandteil demokratischer Meinungsfreiheit und wird nicht eingeschränkt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 4 von 182Katalogfrage 283
Was tun Sie, wenn Sie eine falsche Rechnung von einer deutschen Behörde bekommen?
- A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Fristablauf bestandskräftig wird.
- B — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Verwaltungsakt (wie eine falsche Gebühren- oder Kostenrechnung) legt man formgerecht Widerspruch bei der ausstellenden Behörde ein.
- C — Ein bloßes Zurückschicken der Rechnung ohne formale Begründung entspricht nicht dem vorgesehenen rechtlichen Verfahren (Widerspruch).
- D — Das Finanzamt ist nur bei steuerlichen Bescheiden zuständig, nicht bei jeder beliebigen Behördenrechnung — man wendet sich an die ausstellende Behörde selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 5 von 182Katalogfrage 17
Die deutschen Gesetze verbieten …
- A — Die Meinungsfreiheit ist ein geschütztes Grundrecht (Art. 5 GG) und wird nicht verboten.
- B — Das Petitionsrecht ist in Art. 17 GG garantiert, nicht verboten.
- C — Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht (Art. 8 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
- D — Richtig: Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 GG) verbietet dem Staat eine willkürliche Ungleichbehandlung seiner Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 6 von 182Katalogfrage 89
Wie nennt man in Deutschland die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?
- A — Ein „Verband“ ist eine allgemeine Bezeichnung für Interessenorganisationen, kein parlamentarischer Fachbegriff.
- B — Der Ältestenrat ist ein Gremium zur Organisation der Parlamentsarbeit, keine Vereinigung von Parteiabgeordneten.
- C — Richtig: Die Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei (oder verbündeter Parteien) im Parlament.
- D — Opposition bezeichnet alle nicht regierenden Fraktionen zusammen, nicht die Vereinigung der Abgeordneten einer einzelnen Partei.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 7 von 182Katalogfrage 112
Die Wahlen in Deutschland sind …
- A — „Speziell“ ist keiner der fünf verfassungsrechtlichen Wahlgrundsätze.
- B — Richtig: Nach Art. 38 Abs. 1 GG sind die Wahlen allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim — die geheime Wahl schützt vor Beeinflussung und Kontrolle der Stimmabgabe.
- C — Das Wahlrecht ist unabhängig vom Beruf; jede/jeder wahlberechtigte Bürgerin/Bürger darf wählen, unabhängig von der Tätigkeit.
- D — Das Wahlrecht gilt gleichermaßen für alle Geschlechter (Gleichheitsgrundsatz, Art. 3 Abs. 2, 3 GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 182Katalogfrage 61
Was bedeutet "Volkssouveränität"?
- A — Deutschland ist eine Republik ohne Monarchin/Monarchen; das Gegenteil von Volkssouveränität ist beschrieben.
- B — Das Bundesverfassungsgericht ist an die Verfassung gebunden, steht nicht über ihr.
- C — Interessenverbände (Lobbys) haben keine verfassungsrechtliche Souveränität; das widerspricht der demokratischen Legitimation.
- D — Richtig: Art. 20 Abs. 2 GG legt fest, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht — das ist die Definition der Volkssouveränität.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 182Katalogfrage 212
Wie heißt Deutschland mit vollem Namen?
- A — „Bundesstaat Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung.
- B — „Bundesländer Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung, sondern beschreibt die Gliedstaaten.
- C — Richtig: Der amtliche Vollname lautet Bundesrepublik Deutschland (BRD/Deutschland), festgelegt im Grundgesetz.
- D — „Bundesbezirk Deutschland“ ist keine amtliche Bezeichnung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 182Katalogfrage 139
Wann kommt es in Deutschland zu einem Prozess vor Gericht? Wenn jemand …
- A — Ein Religionswechsel ist durch die Religionsfreiheit (Art. 4 GG) geschützt und führt zu keinem Strafprozess.
- B — Richtig: Ein Strafprozess findet statt, wenn die Staatsanwaltschaft nach Ermittlungen Anklage wegen einer mutmaßlichen Straftat erhebt (§ 170 StPO), über die dann das Gericht entscheidet.
- C — Eine abweichende politische Meinung ist von der Meinungsfreiheit geschützt und begründet keinen Strafprozess.
- D — Ein Abschleppvorgang wegen Falschparkens ist eine verwaltungsrechtliche Maßnahme, in der Regel kein eigenständiges Gerichtsverfahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 182Katalogfrage 223
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Rumänien liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.
- B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
- C — Richtig: Polen ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Osten.
- D — Griechenland liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 12 von 182Katalogfrage 79
Was bedeutet die Abkürzung FDP in Deutschland?
- A — „Friedliche Demonstrative Partei“ ist keine reale Bezeichnung.
- B — „Freie Deutschland Partei“ ist nicht der offizielle Name der FDP.
- C — „Führende Demokratische Partei“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung.
- D — Richtig: FDP steht für Freie Demokratische Partei, gegründet 1948, traditionell liberal und wirtschaftsfreundlich ausgerichtet.
Quelle: www.fdp.de
- Frage 13 von 182Katalogfrage 134
Man will die Buslinie abschaffen, mit der Sie immer zur Arbeit fahren. Was können Sie machen, um die Buslinie zu erhalten?
- A — Richtig: Eine Bürgerinitiative ist genau das vorgesehene Mittel, um kommunalpolitischen Einfluss auf konkrete Verwaltungsentscheidungen wie den ÖPNV zu nehmen.
- B — Radfahren löst das Problem der wegfallenden Buslinie nicht und ist keine politische Einflussnahme.
- C — Steuerzahlende haben kein direktes einklagbares Recht auf eine bestimmte Buslinie, und das Finanzamt ist für ÖPNV-Planung nicht zuständig.
- D — Das Forstamt ist für Wälder zuständig, nicht für den öffentlichen Nahverkehr — die richtige Stelle wäre das Verkehrs- oder Ordnungsamt bzw. der Gemeinderat.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 14 von 182Katalogfrage 82
Wer leitet das deutsche Bundeskabinett?
- A — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet Parlamentssitzungen, nicht das Kabinett.
- B — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident hat repräsentative Aufgaben, leitet aber nicht die Regierungsarbeit.
- C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident leitet die Länderkammer, nicht das Bundeskabinett.
- D — Richtig: Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler leitet das Bundeskabinett und bestimmt die Richtlinien der Politik (Art. 65 GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 182Katalogfrage 229
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
- B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
- C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
- D — Richtig: Luxemburg ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Westen.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 16 von 182Katalogfrage 232
Wer wird bei der Europawahl gewählt?
- A — Die Europäische Kommission wird nicht direkt gewählt, sondern von den Mitgliedstaaten vorgeschlagen und vom Europäischen Parlament bestätigt.
- B — Der EU-Beitritt neuer Länder ist ein völkerrechtlicher Vertragsprozess, keine Personenwahl.
- C — Richtig: Bei der Europawahl wählen die Bürgerinnen und Bürger der EU-Mitgliedstaaten direkt die Abgeordneten des Europäischen Parlaments.
- D — Eine „europäische Verfassung“ im formalen Sinne wurde 2005 abgelehnt; an ihre Stelle trat der Vertrag von Lissabon — jedenfalls wird keine Verfassung „gewählt“.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 17 von 182Katalogfrage 87
Wer ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler ist Regierungschefin/Regierungschef, nicht Staatsoberhaupt.
- B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist gemäß Art. 54 ff. GG das Staatsoberhaupt Deutschlands mit vor allem repräsentativen Aufgaben.
- C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident vertritt die Länderkammer, nicht den Gesamtstaat.
- D — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet das Parlament, ist aber nicht Staatsoberhaupt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 18 von 182Katalogfrage 238
An welchen Orten arbeitet das Europäische Parlament?
- A — Paris, London und Den Haag sind keine der drei offiziellen Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
- B — Richtig: Das Europäische Parlament arbeitet an drei Orten — Straßburg (Plenarsitzungen), Brüssel (Ausschüsse, Fraktionssitzungen) und Luxemburg (Generalsekretariat).
- C — Rom, Bern und Wien sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments; die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied.
- D — Bonn, Zürich und Mailand sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 19 von 182Katalogfrage 12
Eine Partei im Deutschen Bundestag will die Pressefreiheit abschaffen. Ist das möglich?
- A — Eine einfache Mehrheit reicht für eine Grundgesetzänderung nicht aus — und selbst eine Mehrheit dürfte den Kern des Grundrechts nicht antasten.
- B — Selbst eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat könnte die Pressefreiheit nicht vollständig abschaffen, da die Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3 GG) die Grundrechte im Kern schützt.
- C — Richtig: Die Pressefreiheit ist ein Grundrecht (Art. 5 Abs. 1 GG) und in ihrem Wesensgehalt durch die Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3 GG) vor Abschaffung geschützt.
- D — Der Bundesrat allein hat keine Kompetenz, Grundrechte abzuschaffen; Verfassungsänderungen erfordern Bundestag und Bundesrat gemeinsam — und selbst dann ist der Kern der Pressefreiheit unantastbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 20 von 182Katalogfrage 141
Wer berät in Deutschland Personen bei Rechtsfragen und vertritt sie vor Gericht?
- A — Richtig: Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beraten in Rechtsfragen und vertreten ihre Mandantinnen/Mandanten vor Gericht (§ 3 BRAO).
- B — Eine Richterin/ein Richter entscheidet neutral über den Fall, berät und vertritt aber keine Partei.
- C — Eine Schöffin/ein Schöffe ist Teil des Gerichts und berät oder vertritt ebenfalls keine Partei.
- D — Eine Staatsanwältin/ein Staatsanwalt vertritt die Anklage im Namen des Staates, nicht die individuellen Interessen einer Bürgerin/eines Bürgers.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 21 von 182Katalogfrage 68
Warum kontrolliert der Staat in Deutschland das Schulwesen?
- A — Es gibt in Deutschland auch private und konfessionelle Schulen, nicht nur staatliche.
- B — Die Schulpflicht besteht, ist aber nicht der Grund für die staatliche Schulaufsicht als solche.
- C — Die Unterschiede zwischen den Ländern erklären die föderale Vielfalt, nicht die staatliche Aufsicht über das Schulwesen an sich.
- D — Richtig: Art. 7 Abs. 1 GG stellt das gesamte Schulwesen ausdrücklich unter die Aufsicht des Staates.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 22 von 182Katalogfrage 105
Was ist eine Aufgabe von Wahlhelferinnen/Wahlhelfern in Deutschland?
- A — Persönliche Hilfe in der Wahlkabine ist keine reguläre Aufgabe der Wahlhelferinnen/Wahlhelfer, sondern kann von einer selbst gewählten Vertrauensperson geleistet werden.
- B — Wahlbenachrichtigungen werden von der Gemeindeverwaltung verschickt, nicht von den ehrenamtlichen Wahlhelferinnen/Wahlhelfern verfasst.
- C — Wahlhelferinnen/Wahlhelfer geben keine Zwischenergebnisse an Medien weiter — das würde das Wahlgeheimnis und die Neutralitätspflicht verletzen.
- D — Richtig: Nach der Wahl zählen die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen/Wahlhelfer im Wahlvorstand öffentlich die abgegebenen Stimmen aus.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 23 von 182Katalogfrage 94
Ab welchem Alter darf man in Deutschland an der Wahl zum Deutschen Bundestag teilnehmen?
- A — 16 Jahre gilt für einige Kommunal- und Landtagswahlen in manchen Bundesländern, nicht für die Bundestagswahl.
- B — Richtig: Nach Art. 38 Abs. 2 GG ist bei der Bundestagswahl wahlberechtigt, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.
- C — 21 Jahre ist zu hoch angesetzt und entspricht nicht der aktuellen Altersgrenze.
- D — 23 Jahre ist zu hoch angesetzt und entspricht nicht der aktuellen Altersgrenze.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 182Katalogfrage 60
In Deutschland gehören der Bundestag und der Bundesrat zur …
- A — Die Exekutive besteht aus Regierung und Verwaltung, nicht aus den Parlamentskammern.
- B — Richtig: Bundestag und Bundesrat sind die Organe der Gesetzgebung (Legislative) in Deutschland.
- C — „Direktive“ ist keine der drei Staatsgewalten.
- D — Die Judikative besteht aus den Gerichten, nicht aus Bundestag und Bundesrat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 25 von 182Katalogfrage 41
Warum gibt es in einer Demokratie mehr als eine Partei?
- A — Richtig: Ein Mehrparteiensystem bildet die politische Meinungsvielfalt der Bevölkerung ab und ermöglicht echte Wahlentscheidungen.
- B — Mehrere Parteien verhindern Korruption nicht automatisch; das ist nicht der eigentliche Zweck des Mehrparteiensystems.
- C — Demonstrationen sind ein eigenständiges Grundrecht (Art. 8 GG) und stehen nicht im Zusammenhang mit der Parteienzahl.
- D — Wirtschaftlicher Wettbewerb wird durch Kartellrecht und Marktordnung geregelt, nicht durch die Zahl der politischen Parteien.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 26 von 182Katalogfrage 9
Welches Grundrecht gilt in Deutschland nur für Ausländerinnen/Ausländer? Das Grundrecht auf …
- A — Der Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 GG) gilt als „Jedermann-Grundrecht“ für alle, nicht nur für Ausländer.
- B — Die Menschenwürde (Art. 1 GG) ist das grundlegendste aller Rechte und gilt ausnahmslos für jeden Menschen.
- C — Richtig: Das Asylrecht (Art. 16a GG) kann begrifflich nur von Menschen in Anspruch genommen werden, die nicht bereits deutsche Staatsangehörige sind.
- D — Die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) ist ebenfalls ein Jedermann-Grundrecht, das für alle in Deutschland lebenden Menschen gilt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 182Katalogfrage 56
Welches Amt gehört in Deutschland zur Gemeindeverwaltung?
- A — Das Pfarramt ist eine kirchliche Einrichtung, keine Behörde der Gemeindeverwaltung.
- B — Richtig: Das Ordnungsamt ist eine klassische Behörde der kommunalen Selbstverwaltung, zuständig etwa für öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort.
- C — Das Finanzamt ist eine Landesbehörde (mit Bundesaufsicht in Steuerfragen), keine Gemeindebehörde.
- D — Das Auswärtige Amt ist eine oberste Bundesbehörde für Außenpolitik, keine kommunale Einrichtung.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 28 von 182Katalogfrage 24
Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland?
- A — 14 ist zu niedrig; Deutschland hat mehr Bundesländer.
- B — 15 ist zu niedrig; Deutschland hat mehr Bundesländer.
- C — Richtig: Deutschland besteht aus 16 Bundesländern, seit dem Beitritt der DDR-Länder 1990.
- D — 17 ist zu hoch; Deutschland hat ein Bundesland weniger.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 29 von 182Katalogfrage 74
Wie heißt das Parlament für ganz Deutschland?
- A — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen, sie ist kein ständiges Parlament.
- B — Die Volkskammer war das Parlament der DDR und existiert seit der Wiedervereinigung nicht mehr.
- C — Richtig: Der Bundestag ist das ständige, direkt gewählte Parlament der Bundesrepublik Deutschland.
- D — Der Bundesgerichtshof ist das oberste Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, kein Parlament.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 30 von 182Katalogfrage 246
Ab welchem Alter ist man in Deutschland volljährig?
- A — 16 Jahre ist die Altersgrenze für bestimmte Einzelrechte (z. B. Kommunalwahlrecht in manchen Ländern), nicht die allgemeine Volljährigkeit.
- B — Richtig: Nach § 2 BGB tritt die Volljährigkeit mit Vollendung des 18. Lebensjahres ein.
- C — 19 Jahre ist keine relevante Altersgrenze im deutschen Recht.
- D — 21 Jahre war früher (bis 1975) die Volljährigkeitsgrenze, ist es heute aber nicht mehr.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 31 von 182Katalogfrage 103
Was wird in Deutschland als "Ampelkoalition" bezeichnet? Die Zusammenarbeit …
- A — CDU und CSU sind Schwesterparteien mit einer gemeinsamen Fraktion, kein „Ampel“-Bündnis dreier Parteien.
- B — Richtig: „Ampelkoalition“ bezeichnet das Bündnis von SPD (Rot), FDP (Gelb) und Bündnis 90/Die Grünen (Grün) — benannt nach den drei Parteifarben, die den Ampelfarben entsprechen. Diese Koalition regierte Deutschland von 2021 bis 2024.
- C — Diese Parteienkombination entspricht nicht der historischen Ampelkoalition und auch nicht deren Farbschema.
- D — Ein Bündnis aus CDU und SPD wird als „Große Koalition“ bezeichnet, nicht als Ampelkoalition.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 32 von 182Katalogfrage 237
2007 wurde das 50-jährige Jubiläum der "Römischen Verträge" gefeiert. Was war der Inhalt der Verträge?
- A — Der NATO-Beitritt der Bundesrepublik erfolgte 1955 durch die Pariser Verträge, nicht durch die Römischen Verträge von 1957.
- B — Richtig: Die Römischen Verträge vom 25. März 1957 gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Euratom, die Vorläufer der heutigen EU.
- C — Reparationsfragen wurden in anderen Abkommen (u. a. Potsdamer Konferenz, spätere Verträge) behandelt, nicht in den Römischen Verträgen.
- D — Die Oder-Neiße-Linie wurde erst im Warschauer Vertrag 1970 und endgültig im Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 als deutsche Ostgrenze festgelegt, nicht in den Römischen Verträgen.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 33 von 182Katalogfrage 150
Eine Gerichtsschöffin/ein Gerichtsschöffe in Deutschland ist …
- A — Eine Schöffin/ein Schöffe hat kein kommunales Verwaltungsamt und ist nicht Stellvertreterin/Stellvertreter eines Bürgermeisteramts.
- B — Richtig: Schöffinnen und Schöffen sind ehrenamtliche Laienrichterinnen und -richter, die zeitweise an Gerichtsverfahren mitwirken (§§ 30 ff. GVG).
- C — Eine Schöffin/ein Schöffe ist keine Position im Gemeinderat, sondern eine gerichtliche Funktion.
- D — Ein Jurastudium ist für das Schöffenamt gerade nicht erforderlich — es ist bewusst ein Laienamt, offen für Bürgerinnen und Bürger ohne juristische Ausbildung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 34 von 182Katalogfrage 53
Was bedeutet "Rechtsstaat" in Deutschland?
- A — Das ist ein Wortspiel, aber sachlich falsch: „Rechtsstaat“ bedeutet nicht, dass der Staat automatisch Recht hat.
- B — „Rechtsstaat“ hat nichts mit einer politischen Rechts-Links-Ausrichtung von Parteien zu tun; es ist ein Verfassungsprinzip.
- C — Bürgerinnen und Bürger wählen die Legislative, entscheiden aber nicht direkt über einzelne Gesetze — das ist repräsentative Demokratie, nicht die Definition von Rechtsstaat.
- D — Richtig: Im Rechtsstaat ist auch der Staat selbst an das Recht gebunden (Art. 20 Abs. 3 GG); Willkür ist ausgeschlossen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 35 von 182Katalogfrage 281
Zwei Freunde wollen in ein öffentliches Schwimmbad in Deutschland. Beide haben eine dunkle Hautfarbe und werden deshalb nicht hineingelassen. Welches Recht wird in dieser Situation verletzt? Das Recht auf …
- A — Meinungsfreiheit betrifft das Äußern von Meinungen, nicht den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen.
- B — Richtig: Der Ausschluss aufgrund der Hautfarbe ist eine Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Art. 3 Abs. 3 GG — das Recht auf Gleichbehandlung wird verletzt.
- C — Versammlungsfreiheit schützt das Recht, sich mit anderen zu versammeln, nicht den individuellen Zugang zu einem Schwimmbad.
- D — Freizügigkeit betrifft die freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsorts, nicht den Zugang zu einer einzelnen öffentlichen Einrichtung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 36 von 182Katalogfrage 279
In den meisten Mietshäusern in Deutschland gibt es eine "Hausordnung". Was steht in einer solchen "Hausordnung"? Sie nennt …
- A — Öffentliche Verkehrsmittel haben mit einer Hausordnung nichts zu tun; das ist ein anderer Regelungsbereich.
- B — Eine Hausordnung listet keine Namen von Mieterinnen/Mietern auf; das wäre ein Mieterverzeichnis, kein Regelwerk.
- C — Richtig: Die Hausordnung enthält Verhaltensregeln für das Zusammenleben im Haus, etwa zu Ruhezeiten, Treppenhausreinigung oder Mülltrennung, die alle Bewohnerinnen und Bewohner einhalten müssen.
- D — Behördenadressen gehören nicht in eine Hausordnung; diese regelt das Zusammenleben im Gebäude.
Quelle: www.mieterbund.de
- Frage 37 von 182Katalogfrage 266
Wann beginnt die gesetzliche Nachtruhe in Deutschland?
- A — Der Sonnenuntergang variiert stark mit Jahreszeit und Ort und ist kein rechtlich fixierter Zeitpunkt für die Nachtruhe.
- B — Der individuelle Schlafrhythmus der Nachbarn ist kein objektiver, rechtlich maßgeblicher Maßstab.
- C — Mitternacht ist nicht der rechtlich übliche Beginn der Nachtruhe in Deutschland.
- D — Richtig: Nach den Landes-Immissionsschutzgesetzen und der gängigen Regelung in Miet- und Nachbarschaftsrecht beginnt die Nachtruhe üblicherweise um 22 Uhr und dauert bis 6 bzw. 7 Uhr.
Quelle: www.mieterbund.de
- Frage 38 von 182Katalogfrage 276
Was sollten Sie tun, wenn Sie von Ihrer Ansprechpartnerin/Ihrem Ansprechpartner in einer deutschen Behörde schlecht behandelt werden?
- A — Es gibt sehr wohl Handlungsmöglichkeiten gegen Fehlverhalten von Behördenmitarbeitenden.
- B — Man muss unangemessenes Verhalten nicht widerspruchslos hinnehmen; es gibt Beschwerdewege.
- C — Drohungen sind selbst eine Straftat (§ 241 StGB) und keine angemessene oder legale Reaktion.
- D — Richtig: Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fehlverhalten formlos oder förmlich bei der vorgesetzten Stelle bzw. Behördenleitung beschweren; dies ist ein anerkanntes Recht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 39 von 182Katalogfrage 233
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Richtig: Tschechien ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Südosten.
- B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
- C — Griechenland liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.
- D — Portugal liegt am Atlantik im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel, weit von Deutschland entfernt.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 40 von 182Katalogfrage 80
Welches Gericht in Deutschland ist zuständig für die Auslegung des Grundgesetzes?
- A — Das Oberlandesgericht ist Teil der ordentlichen Gerichtsbarkeit, nicht für Verfassungsauslegung zuständig.
- B — Das Amtsgericht ist die unterste Instanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit, ebenfalls nicht für Verfassungsfragen zuständig.
- C — Richtig: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung und Auslegung des Grundgesetzes (Art. 93 GG).
- D — Verwaltungsgerichte entscheiden über Streitigkeiten mit Behörden, nicht über die Verfassungsauslegung selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 41 von 182Katalogfrage 109
Wie oft gibt es normalerweise Bundestagswahlen in Deutschland?
- A — Alle drei Jahre ist zu häufig; die Legislaturperiode dauert länger.
- B — Richtig: Der Bundestag wird gemäß Art. 39 GG regulär alle vier Jahre neu gewählt.
- C — Alle fünf Jahre entspricht nicht der Bundestags-Legislaturperiode (aber etwa dem Europäischen Parlament).
- D — Alle sechs Jahre entspricht nicht der Bundestags-Legislaturperiode.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 42 von 182Katalogfrage 30
Was ist kein Merkmal unserer Demokratie?
- A — Regelmäßige Wahlen sind ein zentrales Kennzeichen der Demokratie.
- B — Richtig: Pressezensur widerspricht der grundgesetzlich garantierten Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) und ist kein Merkmal der Demokratie, sondern typisch für autoritäre Systeme.
- C — Meinungsfreiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie.
- D — Ein Mehrparteiensystem ist typisch für die pluralistische Demokratie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 43 von 182Katalogfrage 136
Sie gehen in Deutschland zum Arbeitsgericht bei …
- A — Streitigkeiten über Nebenkostenabrechnungen bei Mietwohnungen gehören vor das Amtsgericht (Zivilgericht), nicht das Arbeitsgericht.
- B — Richtig: Für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis, etwa eine Kündigungsschutzklage, ist das Arbeitsgericht zuständig (§ 2 Arbeitsgerichtsgesetz).
- C — Nachbarschaftsstreitigkeiten sind zivilrechtlicher Natur und gehören vor das Amtsgericht, nicht das Arbeitsgericht.
- D — Ansprüche nach einem Verkehrsunfall sind zivilrechtlich (Schadensersatz) und gehören vor die ordentlichen Zivilgerichte, nicht das Arbeitsgericht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 44 von 182Katalogfrage 114
An demokratischen Wahlen in Deutschland teilzunehmen ist …
- A — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.
- B — Richtig: Das Wahlrecht (Art. 38 GG) ist ein Grundrecht, das man ausüben kann, aber nicht muss.
- C — Es gibt keinen Zwang zur Wahlteilnahme in Deutschland.
- D — Die Wahl als „Last“ zu bezeichnen widerspricht ihrem Charakter als demokratisches Freiheitsrecht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 45 von 182Katalogfrage 106
In Deutschland helfen ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei den Wahlen. Was ist eine Aufgabe von Wahlhelferinnen/Wahlhelfern?
- A — Kinder dürfen in Deutschland nicht wählen; Hilfe beim Wählen leistet gegebenenfalls eine selbst gewählte Vertrauensperson, keine allgemeine Wahlhelferaufgabe.
- B — Wahlbenachrichtigungen mit dem Wahllokal verschickt die Gemeindeverwaltung, nicht ehrenamtliche Wahlhelferinnen/Wahlhelfer am Wahltag.
- C — Zwischenergebnisse an Medien weiterzugeben würde das Neutralitätsgebot verletzen und ist keine Aufgabe der Wahlhelferinnen/Wahlhelfer.
- D — Richtig: Nach Schließung der Wahllokale zählen die Wahlhelferinnen/Wahlhelfer im Wahlvorstand öffentlich die Stimmen aus.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 46 von 182Katalogfrage 6
Wie heißt die deutsche Verfassung?
- A — „Volksgesetz“ ist keine offizielle Bezeichnung eines deutschen Rechtstextes.
- B — „Bundesgesetz“ ist ein allgemeiner Oberbegriff für Gesetze des Bundes, nicht der Name der Verfassung.
- C — „Deutsches Gesetz“ ist keine amtliche Bezeichnung.
- D — Richtig: Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland heißt Grundgesetz (GG), verkündet 1949.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 47 von 182Katalogfrage 290
Sie haben in Deutschland einen Fernseher gekauft. Zu Hause packen Sie den Fernseher aus, doch er funktioniert nicht. Der Fernseher ist kaputt. Was können Sie machen?
- A — Ein kaputtes Gerät ist keine Straftat, sondern ein zivilrechtlicher Gewährleistungsfall — eine Strafanzeige ist nicht das richtige Mittel.
- B — Richtig: Bei einem defekten Kaufgegenstand kann man nach den Gewährleistungsvorschriften des BGB (§ 437) beim Verkäufer reklamieren und Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatz) verlangen.
- C — Ein eigenmächtiger, unabgesprochener Austausch ist rechtlich nicht der vorgesehene Weg; die Reklamation beim Verkäufer geht voraus.
- D — Die Garantie ist eine freiwillige Herstellerzusage und kann nicht einfach eigenmächtig „verlängert“ werden; das ist kein Reaktionsschritt auf ein defektes Gerät.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 48 von 182Katalogfrage 25
Was ist kein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Richtig: Elsass-Lothringen liegt in Frankreich und war nie ein Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.
- B — Nordrhein-Westfalen ist eines der 16 Bundesländer.
- C — Mecklenburg-Vorpommern ist eines der 16 Bundesländer.
- D — Sachsen-Anhalt ist eines der 16 Bundesländer.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 49 von 182Katalogfrage 277
Eine Frau, die ein zweijähriges Kind hat, bewirbt sich in Deutschland um eine Stelle. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Sie bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil sie …
- A — Fehlende geforderte Sprachkenntnisse können ein sachlich zulässiges, nicht diskriminierendes Ablehnungskriterium sein, sofern die Sprache tatsächlich für die Stelle nötig ist.
- B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Ablehnungskriterium, keine Diskriminierung.
- C — Fehlende berufliche Erfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
- D — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Mutterschaft ist eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts bzw. der familiären Situation, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 50 von 182Katalogfrage 73
Die beiden größten Fraktionen im Deutschen Bundestag heißen zurzeit …
- A — Richtig nach Sitzverteilung: Im 21. Bundestag (seit der Wahl 2025) ist die CDU/CSU-Fraktion die stärkste; die AfD-Fraktion ist die zweitstärkste. Das gilt unabhängig davon, welche Parteien die Regierungskoalition bilden.
- B — Weder Die Linke noch Bündnis 90/Die Grünen gehören zu den beiden mitgliederstärksten Fraktionen im aktuellen Bundestag.
- C — Bündnis 90/Die Grünen ist im aktuellen Bundestag deutlich kleiner als AfD und SPD; diese Kombination trifft die tatsächliche Größenordnung nicht.
- D — Die Linke ist zwar im Bundestag vertreten, gehört aber nicht zu den beiden größten Fraktionen.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 51 von 182Katalogfrage 128
Parlamentsmitglieder, die von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden, nennt man …
- A — Richtig: Von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Parlamentsmitglieder heißen Abgeordnete.
- B — Es gibt nur eine Bundeskanzlerin/einen Bundeskanzler, gewählt vom Bundestag — nicht die Bezeichnung für alle Parlamentsmitglieder.
- C — Botschafterinnen/Botschafter vertreten Deutschland diplomatisch im Ausland und sind keine gewählten Parlamentsmitglieder.
- D — Ministerpräsidentinnen/Ministerpräsidenten sind Regierungschefinnen/-chefs der Länder, keine allgemeine Bezeichnung für Parlamentsmitglieder.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 52 von 182Katalogfrage 38
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer …
- A — „Staatenverbund“ beschreibt eher die EU (nach dem Bundesverfassungsgericht), nicht die innerstaatliche Struktur Deutschlands.
- B — Richtig: Art. 20 Abs. 1 GG bezeichnet Deutschland als demokratischen und sozialen Bundesstaat mit 16 gliedstaatlichen Ländern.
- C — Ein Staatenbund ist ein lockerer Zusammenschluss souveräner Staaten (wie einst der Deutsche Bund) — Deutschland selbst ist das nicht.
- D — Ein Zentralstaat kennt keine eigenständigen Gliedstaaten mit eigener Gesetzgebung — Deutschland mit seinen 16 Ländern ist kein Zentralstaat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 53 von 182Katalogfrage 278
Ein Mann im Rollstuhl hat sich auf eine Stelle als Buchhalter beworben. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Er bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil er …
- A — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen einer Behinderung — hier des Rollstuhls, ohne dass er die eigentliche Bürotätigkeit als Buchhalter beeinträchtigt — ist eine nach dem AGG verbotene Diskriminierung wegen Behinderung.
- B — Fehlende Erfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
- C — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Ablehnungskriterium.
- D — Fehlende geforderte Sprachkenntnisse können ein sachlich zulässiges Kriterium sein, sofern tatsächlich benötigt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 54 von 182Katalogfrage 37
Wie werden die Regierungschefinnen/Regierungschefs der meisten Bundesländer in Deutschland genannt?
- A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
- B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern (z. B. UK), nicht der übliche deutsche Titel.
- C — „Senatorin/Senator“ wird nur in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen für Regierungsmitglieder verwendet, nicht in der Mehrheit der Länder.
- D — Richtig: In den meisten der 16 Bundesländer heißt der Regierungschef Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 55 von 182Katalogfrage 123
Was ist in Deutschland die "5%-Hürde"?
- A — Die 5%-Hürde ist keine interne Abstimmungsregel für bereits im Bundestag vertretene kleine Parteien, sondern eine Zugangsvoraussetzung.
- B — Die 5%-Hürde hat nichts mit Anwesenheitskontrolle zu tun.
- C — Richtig: Die 5%-Hürde ist die Sperrklausel im Bundeswahlgesetz — eine Partei muss mindestens 5% der Zweitstimmen erreichen, um über die Liste in den Bundestag einzuziehen.
- D — Die 5%-Hürde betrifft die Bundestagswahl, nicht Anwesenheitskontrollen im Bundesrat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 56 von 182Katalogfrage 32
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
- B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
- C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
- D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 57 von 182Katalogfrage 230
Das Europäische Parlament wird regelmäßig gewählt, nämlich alle …
- A — Richtig: Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer Wahl von den Bürgerinnen und Bürgern der EU-Mitgliedstaaten gewählt.
- B — 6 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments.
- C — 7 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments (auch wenn der mehrjährige EU-Finanzrahmen sieben Jahre umfasst — das ist etwas anderes).
- D — 8 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 58 von 182Katalogfrage 274
Sie haben in Deutschland absichtlich einen Brief geöffnet, der an eine andere Person adressiert ist. Was haben Sie nicht beachtet?
- A — Das Schweigerecht ist ein strafprozessuales Recht von Beschuldigten, sich nicht selbst belasten zu müssen — hat mit dem Öffnen fremder Post nichts zu tun.
- B — Richtig: Art. 10 GG schützt das Briefgeheimnis; das unbefugte Öffnen fremder Post ist zudem nach § 202 StGB (Verletzung des Briefgeheimnisses) strafbar.
- C — Die Schweigepflicht betrifft bestimmte Berufsgeheimnisträger (z. B. Ärztinnen/Ärzte, Anwältinnen/Anwälte), nicht das allgemeine Postgeheimnis.
- D — Die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) schützt die Äußerung eigener Meinungen, nicht das Öffnen fremder Post.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 59 von 182Katalogfrage 52
Was bedeutet "Volkssouveränität"? Alle Staatsgewalt geht vom ...
- A — Richtig: Art. 20 Abs. 2 GG bestimmt „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ — das Volk ist der Ursprung aller Legitimation.
- B — Der Bundestag übt Staatsgewalt aus, ist aber selbst durch das Volk legitimiert, nicht deren Ursprung.
- C — Ein preußischer König existiert seit 1918 nicht mehr und war nie Grundlage der Volkssouveränität im Grundgesetz.
- D — Das Bundesverfassungsgericht wendet die Verfassung an, ist aber nicht die Quelle der Staatsgewalt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 60 von 182Katalogfrage 28
Wer wählt in Deutschland die Abgeordneten zum Bundestag?
- A — Das Militär hat in Deutschland keine politische Wahlfunktion; es ist der zivilen Kontrolle unterstellt.
- B — Wirtschaftsverbände können Interessen vertreten, wählen aber nicht die Abgeordneten.
- C — Richtig: Nach Art. 38 GG wird der Bundestag vom wahlberechtigten Volk in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.
- D — Die Verwaltung setzt Gesetze um, hat aber kein Wahlrecht als Institution.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 61 von 182Katalogfrage 142
Was ist die Hauptaufgabe einer Richterin/eines Richters in Deutschland? Eine Richterin/ein Richter …
- A — Die Vertretung von Bürgerinnen/Bürgern vor Gericht übernehmen Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte, nicht Richterinnen/Richter, die neutral entscheiden.
- B — Richtig: Richterinnen und Richter arbeiten an Gerichten und sprechen als Teil der Judikative unabhängige Urteile (Art. 92, 97 GG).
- C — Gesetze werden von der Legislative (Parlament) beschlossen und geändert, nicht von Richterinnen/Richtern.
- D — Eine allgemeine Betreuungsfunktion für Jugendliche ist nicht die Hauptaufgabe von Richterinnen/Richtern; spezialisierte Jugendrichterinnen/-richter urteilen im Jugendstrafrecht, betreuen aber nicht im sozialpädagogischen Sinn.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 62 von 182Katalogfrage 122
Welchem Grundsatz unterliegen Wahlen in Deutschland? Wahlen in Deutschland sind …
- A — Richtig: Art. 38 Abs. 1 GG nennt fünf Wahlgrundsätze — allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim; „frei, gleich, geheim“ sind drei davon korrekt genannt.
- B — „Offen“ widerspricht dem Grundsatz der geheimen Wahl.
- C — „Geschlossen“ ist kein Wahlgrundsatz des Grundgesetzes.
- D — „Freiwillig“ ist kein eigener Wahlrechtsgrundsatz, auch wenn es de facto keine Wahlpflicht gibt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 63 von 182Katalogfrage 98
Wenn Abgeordnete im Deutschen Bundestag ihre Fraktion wechseln, …
- A — Ein Fraktionswechsel entzieht einer/einem Abgeordneten nicht das freie Mandat (Art. 38 Abs. 1 GG); sie/er bleibt Mitglied des Bundestages.
- B — Richtig: Verlieren durch einen Fraktionswechsel genug Abgeordnete die Regierungsfraktionen, kann die parlamentarische Mehrheit der Regierung kippen — das freie Mandat (Art. 38 Abs. 1 GG) macht das möglich.
- C — Für einen Fraktionswechsel ist keine Zustimmung der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten erforderlich; das freie Mandat erlaubt dies eigenständig.
- D — Es gibt kein Verfahren für eine vorgezogene Neuwahl einzelner Wahlkreise wegen eines Fraktionswechsels — das Mandat bleibt bis zur nächsten regulären Wahl bestehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 64 von 182Katalogfrage 116
Wenn Sie bei einer Bundestagswahl in Deutschland wählen dürfen, heißt das …
- A — Eine „aktive Wahlkampagne“ ist kein Rechtsbegriff für das Wählendürfen.
- B — „Aktives Wahlverfahren“ ist keine korrekte Bezeichnung für das persönliche Wählendürfen.
- C — „Aktiver Wahlkampf“ bezeichnet die Werbetätigkeit von Parteien, nicht das persönliche Wahlrecht.
- D — Richtig: Das Recht, selbst wählen zu dürfen, heißt aktives Wahlrecht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 65 von 182Katalogfrage 243
Maik und Sybille wollen mit Freunden an ihrem deutschen Wohnort eine Demonstration auf der Straße abhalten. Was müssen sie vorher tun?
- A — Richtig: Nach dem Versammlungsgesetz müssen öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel spätestens 48 Stunden vorher bei der zuständigen Behörde angemeldet werden — Demonstrationsfreiheit (Art. 8 GG) besteht trotzdem, aber mit dieser formalen Voraussetzung.
- B — Reine Versammlungsfreiheit ohne jede formale Anmeldepflicht trifft für angemeldete Demonstrationen unter freiem Himmel nicht zu; eine Anmeldung ist gesetzlich vorgesehen.
- C — Demonstrationen sind in Deutschland gerade ein geschütztes Grundrecht (Art. 8 GG), nicht grundsätzlich verboten.
- D — Es besteht kein Vereinszwang für Demonstrationen; auch Privatpersonen und lose Gruppen dürfen demonstrieren, sofern sie die Anmeldung vornehmen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 66 von 182Katalogfrage 138
Was kann ich in Deutschland machen, wenn mir meine Arbeitgeberin/mein Arbeitgeber zu Unrecht gekündigt hat?
- A — Freundlichkeit ändert nichts an der Rechtslage und schützt nicht vor einer unwirksamen Kündigung.
- B — Ein Mahnverfahren dient der Durchsetzung von Geldforderungen, nicht der Anfechtung einer Kündigung.
- C — Richtig: Gegen eine (vermeintlich) unwirksame Kündigung kann innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erhoben werden (§ 4 Kündigungsschutzgesetz).
- D — Eine ungerechtfertigte Kündigung ist ein arbeitsrechtlicher, kein strafrechtlicher Vorgang; die Polizei ist hierfür nicht zuständig.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 67 von 182Katalogfrage 69
Die Bundesrepublik Deutschland hat einen dreistufigen Verwaltungsaufbau. Wie heißt die unterste politische Stufe?
- A — Stadträte sind Organe innerhalb der Gemeindeebene, nicht die Ebene selbst.
- B — Landräte leiten Landkreise, eine mittlere Verwaltungsebene, nicht die unterste politische Stufe.
- C — Richtig: Die Gemeinden (Städte, Dörfer) bilden die unterste Ebene des dreistufigen Aufbaus Bund–Länder–Gemeinden, mit eigenem Selbstverwaltungsrecht (Art. 28 Abs. 2 GG).
- D — Bezirksämter existieren nur in einigen Großstädten (z. B. Berlin) als Unterebene, nicht als allgemeine unterste politische Stufe.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 68 von 182Katalogfrage 11
Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?
- A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
- B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
- C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
- D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 69 von 182Katalogfrage 72
Wie heißt die jetzige Bundeskanzlerin/der jetzige Bundeskanzler von Deutschland?
- A — Gerhard Schröder (SPD) war Bundeskanzler von 1998 bis 2005 — nicht mehr im Amt.
- B — Angela Merkel (CDU) war Bundeskanzlerin von 2005 bis 2021 — nicht mehr im Amt.
- C — Ursula von der Leyen ist Präsidentin der Europäischen Kommission, nicht deutsche Bundeskanzlerin.
- D — Richtig: Friedrich Merz (CDU) wurde am 6. Mai 2025 vom Bundestag zum Bundeskanzler gewählt und steht seither an der Spitze einer Koalitionsregierung aus CDU/CSU und SPD.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 70 von 182Katalogfrage 239
Durch welche Verträge schloss sich die Bundesrepublik Deutschland mit anderen Staaten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen?
- A — „Hamburger Verträge“ ist keine reale Bezeichnung für die Gründungsverträge der EWG.
- B — Richtig: Die Römischen Verträge von 1957 gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
- C — Die Pariser Verträge (1952/1955) regelten den NATO-Beitritt und die Souveränität der Bundesrepublik, nicht die EWG-Gründung.
- D — „Londoner Verträge“ ist keine reale Bezeichnung für die Gründungsverträge der EWG.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 71 von 182Katalogfrage 121
Eine Partei möchte in den Deutschen Bundestag. Sie muss aber einen Mindestanteil an Wählerstimmen haben. Das heißt …
- A — Richtig: Diese Mindestschwelle heißt „5%-Hürde“ (Sperrklausel) und ist im Bundeswahlgesetz geregelt.
- B — „Zulassungsgrenze“ ist keine offizielle Bezeichnung für diese Wahlrechtsregelung.
- C — „Basiswert“ ist kein Fachbegriff des Wahlrechts.
- D — „Richtlinie“ ist kein Fachbegriff für diese konkrete Wahlrechtsschwelle.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 72 von 182Katalogfrage 7
Welches Recht gehört zu den Grundrechten, die nach der deutschen Verfassung garantiert werden? Das Recht auf …
- A — Richtig: Art. 4 GG garantiert die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses.
- B — Ein „Recht auf Unterhaltung“ existiert im Grundgesetz nicht.
- C — Es gibt kein einklagbares Grundrecht auf einen konkreten Arbeitsplatz, nur die Berufsfreiheit (Art. 12 GG).
- D — Ein Grundrecht auf eine Wohnung im Sinne eines einklagbaren Anspruchs kennt das Grundgesetz nicht; es gibt aber sozialstaatliche Unterstützung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 73 von 182Katalogfrage 289
Ein Mann mit dunkler Hautfarbe bewirbt sich um eine Stelle als Kellner in einem Restaurant in Deutschland. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Er bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil …
- A — Fehlende, für die Stelle tatsächlich nötige Deutschkenntnisse können ein sachlich zulässiges Ablehnungskriterium sein.
- B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Kriterium, keine Diskriminierung.
- C — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Hautfarbe ist eine nach dem AGG verbotene Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft.
- D — Fehlende Berufserfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 74 von 182Katalogfrage 91
In Deutschland kann ein Regierungswechsel in einem Bundesland Auswirkungen auf die Bundespolitik haben. Das Regieren wird …
- A — Ein Landtagswahlergebnis ändert nicht direkt die Mehrheit im Bundestag, der eigenständig gewählt wird.
- B — Neue Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat erschweren typischerweise das Regieren, wenn die Bundesregierung dort keine Mehrheit hat — nicht das Gegenteil.
- C — Richtig: Da die Landesregierungen den Bundesrat bilden, kann ein Regierungswechsel in einem Land die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat verändern — verliert die Bundesregierung dort ihre Mehrheit, wird die Zustimmung zu Gesetzen schwieriger.
- D — Der finanzielle Reichtum eines Bundeslandes hat keinen direkten Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Gesetzgebungsverfahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 75 von 182Katalogfrage 13
Im Parlament steht der Begriff "Opposition" für …
- A — Das Gegenteil ist richtig: Die regierenden Parteien bilden die Regierungsmehrheit, nicht die Opposition.
- B — Die stärkste Fraktion kann, muss aber nicht Teil der Regierung sein; die Größe allein definiert nicht die Opposition.
- C — Die 5%-Hürde regelt den Einzug ins Parlament, unabhängig davon, ob eine Partei später regiert oder opponiert.
- D — Richtig: Opposition sind alle Abgeordneten und Fraktionen, die nicht die Regierung stellen — sie kontrollieren die Regierung parlamentarisch.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 76 von 182Katalogfrage 213
Wie viele Einwohner hat Deutschland?
- A — 70 Millionen liegt deutlich unter der aktuellen Bevölkerungszahl Deutschlands.
- B — 78 Millionen liegt unter der aktuellen Bevölkerungszahl, entsprach eher älteren Ständen.
- C — Richtig (Stand der jüngsten Erhebungen): Deutschland hat rund 84 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, das bevölkerungsreichste Land der EU.
- D — 90 Millionen liegt über der aktuellen Bevölkerungszahl Deutschlands.
Quelle: www.destatis.de
- Frage 77 von 182Katalogfrage 14
Meinungsfreiheit in Deutschland heißt, dass ich …
- A — Beleidigung (§ 185 StGB) ist eine Straftat und von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt.
- B — Richtig: Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) schützt ausdrücklich die Äußerung der eigenen Meinung, auch im Internet.
- C — Das öffentliche Zeigen verfassungsfeindlicher oder terroristischer Symbole ist strafbar (§ 86a StGB) und keine geschützte Meinungsäußerung.
- D — Das Gegenteil ist richtig: Gerade Kritik an der Regierung ist ein Kernbereich der Meinungsfreiheit.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 78 von 182Katalogfrage 227
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Finnland grenzt nicht an Deutschland; dazwischen liegt die Ostsee mit anderen Anrainern.
- B — Richtig: Dänemark ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Norden.
- C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
- D — Schweden grenzt nicht direkt an Deutschland; die Ostsee trennt beide Länder.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 79 von 182Katalogfrage 5
Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?
- A — Das wäre Wahlbestechung — ein Straftatbestand nach § 108b StGB, kein Ausdruck der Wahlfreiheit.
- B — Das Wahlrecht knüpft an Staatsangehörigkeit, Alter und Wohnsitz an, nicht an eine Vorstrafenfreiheit.
- C — Richtig: Freie Wahl bedeutet Freiheit von Zwang und Beeinflussung bei der Stimmabgabe, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen.
- D — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 80 von 182Katalogfrage 147
Was ist die Arbeit einer Richterin/eines Richters in Deutschland?
- A — Das Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und der Bundesregierung (Exekutive), nicht der Richterinnen/Richter.
- B — Richtig: Die Hauptaufgabe von Richterinnen und Richtern ist Recht zu sprechen — Streitigkeiten und Anklagen unabhängig zu entscheiden (Art. 92, 97 GG).
- C — Die Erstellung von Plänen (z. B. Haushaltsplänen) ist Aufgabe der Exekutive, nicht der Judikative.
- D — Gesetze werden von der Legislative (Bundestag, Bundesrat) erlassen, nicht von Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 81 von 182Katalogfrage 81
Wer wählt die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler in Deutschland?
- A — Der Bundesrat vertritt die Länder in der Gesetzgebung, wählt aber nicht die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler.
- B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten, nicht die Kanzlerin/den Kanzler.
- C — Es gibt keine direkte Volkswahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers in Deutschland.
- D — Richtig: Nach Art. 63 GG wählt der Bundestag die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler auf Vorschlag der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 82 von 182Katalogfrage 3
Deutschland ist ein Rechtsstaat. Was ist damit gemeint?
- A — Richtig: Im Rechtsstaat bindet das Recht alle — auch den Staat selbst (Art. 20 Abs. 3 GG). Niemand steht über dem Gesetz.
- B — Das Gegenteil ist der Fall: Gerade die Bindung des Staates an das Recht macht einen Rechtsstaat aus.
- C — Die Gesetze gelten grundsätzlich für alle Menschen in Deutschland, unabhängig von der Staatsangehörigkeit.
- D — Gesetze werden von der Legislative (Parlament) erlassen; Gerichte wenden sie an und sprechen Recht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 83 von 182Katalogfrage 39
Was hat jedes deutsche Bundesland?
- A — Außenpolitik ist Bundessache (Art. 32 GG); Bundesländer haben keine eigenen Außenministerinnen/Außenminister.
- B — Die Währung (Euro) ist bundesweit und europaweit einheitlich geregelt, nicht Ländersache.
- C — Die Verteidigung liegt beim Bund (Art. 87a GG); die Länder haben keine eigene Armee.
- D — Richtig: Jedes der 16 Länder hat eine eigene Landesregierung mit Ministerpräsidentin/Ministerpräsident und eigenen Ministerien — das ist der Kern des Föderalismus.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 84 von 182Katalogfrage 120
Das Wahlsystem in Deutschland ist ein …
- A — Ein Zensuswahlrecht knüpft das Wahlrecht an Vermögen oder Steuerleistung — das gibt es in Deutschland heute nicht.
- B — Das Dreiklassenwahlrecht war ein historisches System im Königreich Preußen bis 1918, kein heutiges deutsches Wahlsystem.
- C — Richtig: Die Bundestagswahl kombiniert Elemente der Mehrheitswahl (Erststimme, Direktmandate in Wahlkreisen) mit der Verhältniswahl (Zweitstimme, proportionale Sitzverteilung).
- D — Ein „allgemeines Männerwahlrecht“ widerspricht dem heutigen Gleichheitsgrundsatz; Frauen haben in Deutschland seit 1918 das Wahlrecht.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 85 von 182Katalogfrage 43
Wann kann in Deutschland eine Partei verboten werden?
- A — Die Kosten eines Wahlkampfs sind kein Verbotsgrund; das Parteiengesetz regelt eher Transparenz der Finanzierung.
- B — Richtig: Nach Art. 21 Abs. 2 GG kann das Bundesverfassungsgericht eine Partei verbieten, die darauf ausgeht, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen.
- C — Kritik am Staatsoberhaupt ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und kein Verbotsgrund.
- D — Neue politische Ideen und Programme sind Teil des demokratischen Wettbewerbs und kein Verbotsgrund, solange die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht angegriffen wird.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 86 von 182Katalogfrage 86
Wer wählt in Deutschland die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten?
- A — Richtig: Die Bundesversammlung, ein eigens dafür zusammentretendes Gremium aus Bundestagsabgeordneten und von den Ländern entsandten Mitgliedern, wählt die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten (Art. 54 GG).
- B — Der Bundesrat wirkt an der Gesetzgebung mit, wählt aber nicht die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten.
- C — Der Bundestag allein wählt nicht die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten — dafür ist die eigens gebildete Bundesversammlung zuständig.
- D — Das Bundesverfassungsgericht hat richterliche Funktion, keine Wahlfunktion für das Staatsoberhaupt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 87 von 182Katalogfrage 64
Die Bundesrepublik Deutschland ist heute gegliedert in …
- A — Die vier Besatzungszonen existierten nur direkt nach 1945 und wurden 1949 durch die Gründung von BRD und DDR abgelöst.
- B — Diese Teilung endete mit der Wiedervereinigung 1990; heute ist Deutschland ein vereintes Land.
- C — „Kantone“ ist die Gliederung der Schweiz, nicht Deutschlands.
- D — Richtig: Deutschland gliedert sich heute in die drei Verwaltungsebenen Bund, Länder (16) und Kommunen (Gemeinden, Kreise).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 88 von 182Katalogfrage 127
Warum gibt es die 5%-Hürde im Wahlgesetz der Bundesrepublik Deutschland? Es gibt sie, weil …
- A — Ob Parteiprogramme Gemeinsamkeiten haben, ist kein rechtlicher Grund für die Sperrklausel.
- B — Wählerorientierung ist zwar ein Nebenaspekt, aber nicht der zentrale verfassungsrechtlich anerkannte Zweck der 5%-Hürde.
- C — Richtig: Die 5%-Hürde soll eine übermäßige Parteienzersplitterung im Bundestag verhindern, wie sie in der Weimarer Republik zu instabilen Regierungen und Regierungsbildung erschwerte — Ziel ist eine handlungsfähige, stabile Regierungsbildung.
- D — Die Finanzkraft einer Partei ist kein Grund für die Sperrklausel; Parteienfinanzierung ist gesondert im Parteiengesetz geregelt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 89 von 182Katalogfrage 258
Was darf das Jugendamt in Deutschland?
- A — Die Schulwahl treffen die Eltern (bzw. je nach Schulform die Schulbehörde bei der Zuweisung), nicht das Jugendamt.
- B — Richtig: Bei akuter Kindeswohlgefährdung — etwa Misshandlung oder Verwahrlosung — kann das Jugendamt nach § 8a SGB VIII bzw. § 1666 BGB eingreifen und ein Kind in Obhut nehmen.
- C — Kindergeld wird von der Familienkasse (Bundesagentur für Arbeit) ausgezahlt, nicht vom Jugendamt.
- D — Die Kontrolle des Kindergartenbesuchs ist keine typische Aufgabe des Jugendamts, zumal der Kindergartenbesuch in Deutschland freiwillig ist.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 90 von 182Katalogfrage 231
Was bedeutet der Begriff "europäische Integration"?
- A — Amerikanische Einwanderung nach Europa ist kein Gegenstand des Begriffs „europäische Integration“.
- B — „Europäische Integration“ bedeutet gerade nicht Abschottung, sondern Zusammenschluss und Öffnung zwischen den Mitgliedstaaten.
- C — Europäische Auswanderung in die USA ist kein Gegenstand des Begriffs „europäische Integration“.
- D — Richtig: „Europäische Integration“ bezeichnet den historischen Prozess des politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenschlusses europäischer Staaten, der zur heutigen Europäischen Union führte.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 91 von 182Katalogfrage 221
Deutschland ist Mitglied des Schengener Abkommens. Was bedeutet das?
- A — Richtig: Der Schengen-Raum umfasst die meisten EU-Staaten (und einige weitere), zwischen denen an den Binnengrenzen keine systematischen Passkontrollen mehr stattfinden.
- B — Der Schengen-Raum gilt nur zwischen Mitgliedstaaten; die Einreise aus Drittstaaten unterliegt weiterhin Grenzkontrollen und Einreisebestimmungen.
- C — Schengen gilt nur innerhalb des Schengen-Raums, nicht weltweit — nicht „jedes Land“.
- D — Die gemeinsame Währung Euro ist eine separate Regelung (Eurozone), unabhängig vom Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit.
Quelle: home-affairs.ec.europa.eu
- Frage 92 von 182Katalogfrage 58
Wer ernennt in Deutschland die Ministerinnen/die Minister der Bundesregierung?
- A — Die Präsidentin/der Präsident des Bundesverfassungsgerichts hat mit der Regierungsbildung nichts zu tun; sie/er leitet die Verfassungsgerichtsbarkeit.
- B — Richtig: Nach Art. 64 Abs. 1 GG ernennt und entlässt die Bundespräsidentin/der Bundespräsident die Bundesministerinnen und Bundesminister auf Vorschlag der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
- C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident vertritt die Länderkammer, hat keine Ernennungsbefugnis für Bundesminister.
- D — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet die Parlamentssitzungen, ernennt aber keine Minister.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 93 von 182Katalogfrage 268
Eine junge Frau will den Führerschein machen. Sie hat Angst vor der Prüfung, weil ihre Muttersprache nicht Deutsch ist. Was ist richtig?
- A — Es gibt keine zehnjährige Aufenthaltsvoraussetzung für den Erwerb eines Führerscheins in Deutschland.
- B — Deutschkenntnisse sind keine gesetzliche Voraussetzung für einen Führerschein; die theoretische Prüfung kann in mehreren Sprachen abgelegt werden.
- C — Der Führerschein kann in Deutschland erworben werden, unabhängig von der Muttersprache — ein Umzug ins Herkunftsland ist nicht nötig.
- D — Richtig: Die theoretische Führerscheinprüfung kann in Deutschland in zahlreichen Fremdsprachen (weit über zehn) abgelegt werden, was den Zugang erheblich erleichtert.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 94 von 182Katalogfrage 67
Was ist in Deutschland vor allem eine Aufgabe der Bundesländer?
- A — Verteidigung liegt gemäß Art. 87a GG beim Bund, nicht bei den Ländern.
- B — Außenpolitik ist Bundessache (Art. 32 GG), nicht Ländersache.
- C — Zentrale Wirtschaftspolitik wird überwiegend auf Bundesebene koordiniert.
- D — Richtig: Bildung und Schulpolitik liegen im Kern bei den Ländern (Kulturhoheit) — jedes Bundesland hat ein eigenes Schulsystem und Kultusministerium.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 95 von 182Katalogfrage 77
Was ist die Bundeswehr?
- A — Die Polizei ist Ländersache und von der Bundeswehr organisatorisch getrennt.
- B — Die Bundeswehr ist keine Hafenanlage; Häfen sind zivile Infrastruktur.
- C — Eine Bürgerinitiative ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, keine staatliche Institution wie die Bundeswehr.
- D — Richtig: Die Bundeswehr ist die 1955 gegründete Armee der Bundesrepublik Deutschland, dem Verteidigungsministerium unterstellt (Art. 87a GG).
Quelle: www.bundeswehr.de
- Frage 96 von 182Katalogfrage 76
Was bedeutet die Abkürzung CDU in Deutschland?
- A — „Christliche Deutsche Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CDU.
- B — Die CDU ist eine politische Partei, kein Unternehmerclub.
- C — „Christlicher Deutscher Umweltschutz“ ist keine reale Organisation und keine Auflösung von CDU.
- D — Richtig: CDU steht für Christlich Demokratische Union, gegründet 1945, eine der beiden großen Volksparteien Deutschlands.
Quelle: www.cdu.de
- Frage 97 von 182Katalogfrage 48
Welches Organ gehört nicht zu den Verfassungsorganen Deutschlands?
- A — Der Bundesrat ist ein im Grundgesetz verankertes Verfassungsorgan (Art. 50 ff. GG), über das die Länder an der Gesetzgebung mitwirken.
- B — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist als Staatsoberhaupt ein Verfassungsorgan (Art. 54 ff. GG).
- C — Richtig: Eine „Bürgerversammlung“ als eigenständiges Verfassungsorgan existiert im Grundgesetz nicht; direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene ist nicht in dieser Form vorgesehen.
- D — Die Bundesregierung ist als Exekutivorgan ein Verfassungsorgan (Art. 62 ff. GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 98 von 182Katalogfrage 282
Welches Ehrenamt müssen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger übernehmen, wenn sie dazu aufgefordert werden?
- A — Vereinstrainerin/Vereinstrainer ist ein freiwilliges Ehrenamt ohne gesetzliche Verpflichtung.
- B — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz können wahlberechtigte Staatsangehörige zur Übernahme des Ehrenamts als Wahlhelferin/Wahlhelfer verpflichtet werden — eine Ablehnung ist nur aus wichtigem Grund möglich.
- C — Eine Bibliotheksaufsicht ist keine gesetzlich verpflichtende Ehrenamtsfunktion.
- D — Der Lehrberuf ist eine reguläre, bezahlte Berufstätigkeit, kein aufgezwungenes Ehrenamt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 99 von 182Katalogfrage 26
Deutschland ist …
- A — Deutschland ist keine kommunistische Republik; es hat eine parlamentarische Demokratie und Marktwirtschaft.
- B — Richtig: Art. 20 Abs. 1 GG bestimmt Deutschland als demokratischen und sozialen Bundesstaat.
- C — Deutschland ist keine Monarchie — es hat kein erbliches Staatsoberhaupt.
- D — „Sozialistisch“ trifft nicht zu; Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, keine sozialistische Planwirtschaft.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 100 von 182Katalogfrage 263
In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig. Das bedeutet: Jugendliche, die 14 Jahre und älter sind und gegen Strafgesetze verstoßen, …
- A — Richtig: Ab 14 Jahren gilt Strafmündigkeit; Jugendliche können nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) für Straftaten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und bestraft werden — allerdings mit auf Erziehung ausgerichteten, milderen Sanktionen als bei Erwachsenen.
- B — Jugendliche werden nach dem Jugendstrafrecht behandelt, das eigene, mildere und erzieherisch ausgerichtete Regeln als das Erwachsenenstrafrecht kennt — nicht identisch mit der Behandlung Erwachsener.
- C — Eine Strafe wird persönlich verhängt und nicht mit den Eltern „geteilt“; das deutsche Strafrecht kennt keine Sippenhaft.
- D — Das Gegenteil ist richtig: Ab 14 Jahren können Jugendliche sehr wohl strafrechtlich belangt werden.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 101 von 182Katalogfrage 236
Wie viele Mitgliedstaaten hat die EU heute?
- A — 21 liegt deutlich unter der aktuellen Mitgliederzahl.
- B — 23 liegt unter der aktuellen Mitgliederzahl.
- C — 25 liegt unter der aktuellen Mitgliederzahl.
- D — Richtig: Die EU hat seit dem Austritt des Vereinigten Königreichs (Brexit, 2020) 27 Mitgliedstaaten.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 102 von 182Katalogfrage 275
Was braucht man in Deutschland für eine Ehescheidung?
- A — Die Einwilligung der Eltern der Ehepartner ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Ehegatten entscheiden selbstständig.
- B — Ein ärztliches Attest ist für eine Scheidung nicht erforderlich; Scheidungsgründe sind zivilrechtlich, nicht medizinisch geregelt.
- C — Kinder haben kein Zustimmungsrecht zur Scheidung ihrer Eltern; das Familiengericht berücksichtigt aber das Kindeswohl separat.
- D — Richtig: Nach § 114 FamFG besteht in Scheidungsverfahren Anwaltszwang — mindestens die antragstellende Person muss anwaltlich vertreten sein.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 103 von 182Katalogfrage 117
Wie viel Prozent der Zweitstimmen müssen Parteien mindestens bekommen, um in den Deutschen Bundestag gewählt zu werden?
- A — 3% liegt unter der tatsächlichen Sperrklausel.
- B — 4% liegt knapp unter der tatsächlichen Sperrklausel.
- C — Richtig: Nach dem Bundeswahlgesetz gilt eine Sperrklausel von 5% der Zweitstimmen (oder alternativ mindestens drei gewonnene Direktmandate).
- D — 6% liegt über der tatsächlichen Sperrklausel.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 104 von 182Katalogfrage 137
Welches Gericht ist in Deutschland bei Konflikten in der Arbeitswelt zuständig?
- A — Das Familiengericht entscheidet über familienrechtliche Fragen wie Scheidung oder Sorgerecht, nicht über Arbeitskonflikte.
- B — Das Strafgericht befasst sich mit Straftaten, nicht mit zivilrechtlichen Arbeitskonflikten.
- C — Richtig: Das Arbeitsgericht ist speziell für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis zuständig (§ 2 Arbeitsgerichtsgesetz).
- D — Das Amtsgericht ist für allgemeine Zivilsachen geringeren Streitwerts zuständig, nicht speziell für Arbeitskonflikte.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 105 von 182Katalogfrage 57
Wer wird meistens zur Präsidentin/zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt?
- A — Der älteste Abgeordnete leitet traditionell nur die konstituierende Sitzung (Alterspräsidentin/Alterspräsident), wird aber nicht automatisch Bundestagspräsidentin/-präsident.
- B — Das Amt des Ministerpräsidenten eines Landes ist von dem der Bundestagspräsidentin/des Bundestagspräsidenten unabhängig; beide Ämter werden nicht kombiniert.
- C — Frühere Bundeskanzlerinnen/Bundeskanzler werden nicht typischerweise Bundestagspräsidentin/-präsident; dies ist keine übliche Laufbahn.
- D — Richtig: Nach parlamentarischer Übung wird die Präsidentin/der Präsident des Bundestages meist aus der stärksten Fraktion gewählt.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 106 von 182Katalogfrage 84
Welche Hauptaufgabe hat die deutsche Bundespräsidentin/der deutsche Bundespräsident? Sie/Er …
- A — Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und des Kabinetts, nicht der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten.
- B — Gesetzentwürfe kommen aus Regierung, Bundestag oder Bundesrat, nicht vom Staatsoberhaupt.
- C — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident hat vor allem repräsentative Funktionen — sie/er vertritt Deutschland völkerrechtlich und im In- und Ausland (Art. 59 GG).
- D — Die Überwachung der Gesetzeseinhaltung obliegt Verwaltung, Polizei und Justiz, nicht primär der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 107 von 182Katalogfrage 129
Vom Volk gewählt wird in Deutschland …
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, nicht direkt vom Volk.
- B — Die Ministerpräsidentin/der Ministerpräsident wird vom Landtag gewählt, nicht direkt vom Volk.
- C — Richtig: Die Abgeordneten des Bundestages werden direkt vom wahlberechtigten Volk gewählt (Art. 38 GG).
- D — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht direkt vom Volk.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 108 von 182Katalogfrage 267
Eine junge Frau in Deutschland, 22 Jahre alt, lebt mit ihrem Freund zusammen. Die Eltern der Frau finden das nicht gut, weil ihnen der Freund nicht gefällt. Was können die Eltern tun?
- A — Richtig: Mit Erreichen der Volljährigkeit (18 Jahre) hat die Tochter das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) und entscheidet selbst über ihre Lebensgestaltung — die Eltern haben kein Mitbestimmungsrecht mehr.
- B — Es gibt keine elterliche Gewalt über eine volljährige Tochter; sie kann nicht gegen ihren Willen „zurückgeholt“ werden.
- C — Das Zusammenleben mit einem selbst gewählten Partner ist keine Straftat und kein Grund für eine Anzeige.
- D — Die Partnerwahl ist eine höchstpersönliche Entscheidung der volljährigen Tochter; die Eltern haben kein Recht, ihr einen Partner auszusuchen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 109 von 182Katalogfrage 40
Mit welchen Worten beginnt die deutsche Nationalhymne?
- A — Das ist die Anfangszeile der „Internationale“, der sozialistischen Arbeiterhymne, nicht der deutschen Nationalhymne.
- B — Richtig: Die dritte Strophe des Deutschlandlieds, seit 1991 alleinige Nationalhymne, beginnt mit „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland“.
- C — Das ist der Anfang von Schillers „Ode an die Freude“, vertont in Beethovens 9. Sinfonie und Hymne der Europäischen Union — nicht Deutschlands Nationalhymne.
- D — Das war die Anfangszeile der DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“, nicht der heutigen gesamtdeutschen Hymne.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 110 von 182Katalogfrage 107
Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?
- A — 2 Jahre sind zu kurz; die Legislaturperiode des Bundestages ist länger.
- B — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
- C — 6 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.
- D — 8 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 111 von 182Katalogfrage 115
Was bedeutet "aktives Wahlrecht" in Deutschland?
- A — Das Recht, gewählt zu werden, heißt „passives Wahlrecht“, nicht aktives.
- B — Es gibt keine Wahlpflicht in Deutschland; „muss“ ist hier falsch.
- C — Richtig: Das aktive Wahlrecht ist das Recht zu wählen — im Unterschied zum passiven Wahlrecht, gewählt zu werden.
- D — Es gibt keine Pflicht zur Anwesenheit bei der Stimmenauszählung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 112 von 182Katalogfrage 33
Welche Aussage ist richtig? In Deutschland …
- A — Richtig: Deutschland kennt keine Staatsreligion; Staat und Religionsgemeinschaften sind organisatorisch getrennt (Weltanschauliche Neutralität, Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 WRV), auch wenn punktuelle Kooperation besteht (z. B. Kirchensteuer-Einzug).
- B — Das Gegenteil ist richtig: Der Staat wird nicht von Religionsgemeinschaften gebildet, sondern ist weltanschaulich neutral.
- C — Der Staat ist unabhängig von Religionsgemeinschaften und trifft seine Entscheidungen demokratisch legitimiert.
- D — Es gibt keine Einheit von Staat und Kirche; Deutschland ist kein Staat mit Staatsreligion.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 113 von 182Katalogfrage 83
Wer wählt die deutsche Bundeskanzlerin/den deutschen Bundeskanzler?
- A — Es gibt keine direkte Volkswahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
- B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten.
- C — Richtig: Der Bundestag wählt die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler nach Art. 63 GG.
- D — Die Bundesregierung besteht aus Kanzlerin/Kanzler und Ministerinnen/Ministern und wählt sich nicht selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 114 von 182Katalogfrage 85
Wer bildet den deutschen Bundesrat?
- A — Bundestagsabgeordnete sitzen im Bundestag, nicht im Bundesrat.
- B — Die Bundesministerinnen und -minister gehören der Bundesregierung an, nicht dem Bundesrat.
- C — Richtig: Der Bundesrat besteht aus Mitgliedern der Landesregierungen, die die 16 Länder auf Bundesebene vertreten (Art. 51 GG).
- D — Bloße Parteimitgliedschaft begründet keine Mitgliedschaft im Bundesrat; entscheidend ist das Amt in einer Landesregierung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 115 von 182Katalogfrage 140
Was macht eine Schöffin/ein Schöffe in Deutschland? Sie/Er …
- A — Richtig: Schöffinnen und Schöffen sind ehrenamtliche Laienrichterinnen und -richter, die gleichberechtigt mit Berufsrichterinnen/-richtern über Schuld und Strafmaß entscheiden (§§ 30 ff. GVG).
- B — Rechtsberatung ist Aufgabe von Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten, nicht von Schöffinnen/Schöffen.
- C — Die Ausstellung von Urkunden ist Aufgabe von Behörden (z. B. Standesamt), nicht von Schöffinnen/Schöffen.
- D — Die Verteidigung der/des Angeklagten übernimmt eine Strafverteidigerin/ein Strafverteidiger, nicht eine Schöffin/ein Schöffe, die/der Teil des erkennenden Gerichts ist.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 116 von 182Katalogfrage 234
Wo ist ein Sitz des Europäischen Parlaments?
- A — London liegt im Vereinigten Königreich, das seit dem Brexit kein EU-Mitglied mehr ist, und war nie Sitz des Europäischen Parlaments.
- B — Paris ist Sitz vieler französischer, aber nicht der zentralen Sitze des Europäischen Parlaments.
- C — Berlin ist Sitz des Deutschen Bundestages, nicht des Europäischen Parlaments.
- D — Richtig: Straßburg ist einer der drei Arbeitsorte des Europäischen Parlaments (neben Brüssel und Luxemburg), Ort der monatlichen Plenarsitzungen.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 117 von 182Katalogfrage 171
Soziale Marktwirtschaft bedeutet, die Wirtschaft …
- A — Reine Steuerung durch Angebot und Nachfrage ohne staatlichen Ausgleich beschreibt eine freie Marktwirtschaft, nicht die soziale Marktwirtschaft.
- B — Vollständige staatliche Planung ohne Marktmechanismen beschreibt eine Planwirtschaft, das Gegenteil der sozialen Marktwirtschaft.
- C — Die deutsche Wirtschaftsordnung richtet sich nicht primär nach ausländischer Nachfrage, sondern nach dem heimischen Markt und sozialer Absicherung.
- D — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft kombiniert die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage mit einem staatlich organisierten sozialen Ausgleich, etwa durch Sozialversicherung und Arbeitnehmerschutz.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 118 von 182Katalogfrage 63
Was gehört in Deutschland nicht zur Exekutive?
- A — Die Polizei ist Teil der vollziehenden Gewalt (Exekutive) auf Landesebene.
- B — Richtig: Die Gerichte bilden die Judikative — eine eigenständige, von der Exekutive unabhängige Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 2, 92 GG).
- C — Das Finanzamt ist eine Verwaltungsbehörde und Teil der Exekutive.
- D — Die Ministerien sind der Kern der ausführenden Gewalt (Exekutive).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 119 von 182Katalogfrage 205
Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gehören die neuen Bundesländer nun auch …
- A — Richtig: Durch den Beitritt zur Bundesrepublik wurden die neuen Länder automatisch Teil der damaligen Europäischen Gemeinschaft (heute EU), ohne eigenen Beitrittsprozess.
- B — Der Warschauer Pakt löste sich 1991 auf; die neuen Länder traten ihm nicht bei, sondern verließen mit der Wiedervereinigung dessen Einflussbereich.
- C — Die OPEC ist ein Erdöl-Exportkartell, mit dem die Bundesländer nichts zu tun haben.
- D — Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft war ein gescheitertes Projekt der 1950er Jahre und existierte 1990 gar nicht mehr.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 120 von 182Katalogfrage 240
Seit wann bezahlt man in Deutschland mit dem Euro in bar?
- A — 1995 liegt vor der Euro-Einführung; damals war noch die D-Mark im Umlauf.
- B — 1998 wurde die Europäische Zentralbank gegründet und der Wechselkurs festgelegt, aber es gab noch kein Euro-Bargeld.
- C — Richtig: Am 1. Januar 2002 wurden Euro-Münzen und -Scheine als Bargeld eingeführt und lösten die D-Mark endgültig ab.
- D — 2005 liegt drei Jahre nach der tatsächlichen Bargeldeinführung.
Quelle: www.bundesbank.de
- Frage 121 von 182Katalogfrage 50
Die Wirtschaftsform in Deutschland nennt man …
- A — Eine „freie Zentralwirtschaft“ ist ein widersprüchlicher Begriff und keine Bezeichnung des deutschen Wirtschaftssystems.
- B — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich (Sozialversicherung, Arbeitnehmerschutz) — das deutsche Wirtschaftsmodell seit 1948/49.
- C — Eine zentral gelenkte Wirtschaft widerspricht der marktwirtschaftlichen Ordnung Deutschlands.
- D — Eine Planwirtschaft, wie sie in der DDR bestand, ist das Gegenteil der bundesdeutschen sozialen Marktwirtschaft.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 122 von 182Katalogfrage 29
Welches Tier ist das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Der Löwe ist Wappentier anderer Länder oder deutscher Bundesländer (z. B. Hessen), nicht des Bundes.
- B — Richtig: Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands seit der Weimarer Republik und geht auf Reichssymbolik zurück.
- C — Der Bär ist Wappentier Berlins, nicht des Bundes.
- D — Das Pferd ist Wappentier Niedersachsens, nicht des Bundes.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 123 von 182Katalogfrage 49
Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?
- A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
- B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
- C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
- D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 124 von 182Katalogfrage 252
In Deutschland …
- A — Richtig: In Deutschland gilt die Einehe (Monogamie); nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe besteht.
- B — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland ausdrücklich untersagt (§ 1306 BGB, § 172 StGB — Doppelehe ist strafbar).
- C — Nach einer rechtskräftigen Scheidung oder dem Tod des Ehepartners darf man erneut heiraten; es gibt kein Wiederheiratsverbot.
- D — Verwitwete Frauen dürfen selbstverständlich wieder heiraten; es gibt keine solche Einschränkung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 125 von 182Katalogfrage 130Bildfrage
Welcher Stimmzettel wäre bei einer Bundestagswahl gültig?
- A — Ob dieser Stimmzettel gültig ist, hängt von der konkreten Markierung ab — ein gültiger Stimmzettel hat pro Stimme genau ein eindeutiges Kreuz und keine identifizierenden Zusätze.
- B — Ob dieser Stimmzettel gültig ist, hängt von der konkreten Markierung ab — ein gültiger Stimmzettel hat pro Stimme genau ein eindeutiges Kreuz und keine identifizierenden Zusätze.
- C — Ob dieser Stimmzettel gültig ist, hängt von der konkreten Markierung ab — ein gültiger Stimmzettel hat pro Stimme genau ein eindeutiges Kreuz und keine identifizierenden Zusätze.
- D — Ob dieser Stimmzettel gültig ist, hängt von der konkreten Markierung ab — ein gültiger Stimmzettel hat pro Stimme genau ein eindeutiges Kreuz und keine identifizierenden Zusätze.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 126 von 182Katalogfrage 65
Es gehört nicht zu den Aufgaben des Deutschen Bundestages, …
- A — Gesetzesinitiative und -beschluss sind Kernaufgaben des Bundestages.
- B — Regierungskontrolle (u. a. durch Anfragen, Untersuchungsausschüsse) ist eine zentrale Bundestagsaufgabe.
- C — Die Wahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers durch den Bundestag ist in Art. 63 GG geregelt.
- D — Richtig: Das Kabinett — die Bundesministerinnen und -minister — wird von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler vorgeschlagen und von der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten ernannt, nicht vom Bundestag gebildet.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 127 von 182Katalogfrage 27
Deutschland ist …
- A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
- B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
- D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 128 von 182Katalogfrage 144
Eine Richterin/ein Richter gehört in Deutschland zur …
- A — Die vollziehende Gewalt (Exekutive) umfasst Regierung und Verwaltung, nicht unabhängige Richterinnen/Richter.
- B — Richtig: Richterinnen und Richter üben nach Art. 92 GG die rechtsprechende Gewalt aus.
- C — „Planende Gewalt“ ist keine der im Grundgesetz genannten Staatsgewalten.
- D — Die gesetzgebende Gewalt (Legislative) sind Bundestag und Bundesrat, nicht die Gerichte.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 129 von 182Katalogfrage 119
Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?
- A — Straftäterinnen/Straftäter verlieren das Wahlrecht nicht automatisch mit einer Verurteilung — der Entzug ist nur in eng geregelten Ausnahmefällen möglich (§ 45 Abs. 5 StGB).
- B — Es gibt keine allgemeine gesetzliche Pflicht der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers, für die Wahl freizugeben — das Wahlrecht liegt außerhalb der Arbeitszeit oder wird per Briefwahl ausgeübt.
- C — Richtig: Die Freiheit der Wahl (Art. 38 Abs. 1 GG) bedeutet, dass niemand gezwungen werden darf, überhaupt oder in einer bestimmten Weise zu wählen.
- D — Der Wahlort ist grundsätzlich an den Wohnsitz gebunden (Wahlkreis/Wahllokal), nicht frei wählbar — Ausnahme ist der Wahlschein für Briefwahl oder ein anderes Wahllokal im Wahlkreis.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 130 von 182Katalogfrage 173
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Gründungsmitglied …
- A — Die Bundesrepublik trat der NATO erst 1955 bei — kein Gründungsmitglied (NATO wurde 1949 gegründet).
- B — Die Bundesrepublik trat den Vereinten Nationen erst 1973 bei, zusammen mit der DDR — kein Gründungsmitglied (VN gegründet 1945).
- C — Richtig: Die Bundesrepublik Deutschland war 1957/58 eines der sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), aus der später die EU hervorging.
- D — Der Warschauer Pakt (1955) war das östliche Militärbündnis unter Führung der Sowjetunion; die Bundesrepublik war Mitglied der NATO, nicht des Warschauer Pakts, und selbst die DDR trat erst nach ihrer Gründung bei.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 131 von 182Katalogfrage 146
Wie nennt man in Deutschland ein Verfahren vor einem Gericht?
- A — „Programm“ ist kein juristischer Fachbegriff für ein Gerichtsverfahren.
- B — „Prozedur“ ist ein allgemeinsprachlicher Begriff, nicht die deutsche Fachbezeichnung für ein Gerichtsverfahren.
- C — Ein „Protokoll“ ist die schriftliche Aufzeichnung einer Verhandlung, nicht das Verfahren selbst.
- D — Richtig: Ein gerichtliches Verfahren wird in Deutschland als Prozess bezeichnet.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 132 von 182Katalogfrage 143
Eine Richterin/ein Richter in Deutschland gehört zur …
- A — Richtig: Richterinnen und Richter üben die rechtsprechende Gewalt aus, die Judikative (Art. 92 GG).
- B — Die Exekutive besteht aus Regierung und Verwaltung, nicht aus unabhängigen Richterinnen/Richtern.
- C — „Operative“ ist keine der drei klassischen Staatsgewalten.
- D — Die Legislative besteht aus Bundestag und Bundesrat, nicht aus Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 133 von 182Katalogfrage 42
Wer beschließt in Deutschland ein neues Gesetz?
- A — Die Regierung kann Gesetzentwürfe einbringen, beschließt sie aber nicht selbst — das ist Sache der Legislative.
- B — Richtig: Gesetze werden vom Parlament (Bundestag, bei Zustimmungsgesetzen mit dem Bundesrat) beschlossen — das ist Kern der Gewaltenteilung.
- C — Gerichte wenden Gesetze an und prüfen ihre Verfassungsmäßigkeit, erlassen sie aber nicht.
- D — Die Polizei setzt geltendes Recht durch, hat aber keine gesetzgebende Funktion.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 134 von 182Katalogfrage 62
Wenn das Parlament eines deutschen Bundeslandes gewählt wird, nennt man das …
- A — Eine Kommunalwahl betrifft die Ebene der Gemeinden und Kreise, nicht das Landesparlament.
- B — Richtig: Die Wahl des Landesparlaments (Landtag, in Stadtstaaten Bürgerschaft/Abgeordnetenhaus) heißt Landtagswahl.
- C — Die Europawahl bestimmt die deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments, nicht ein Landesparlament.
- D — Die Bundestagswahl bestimmt das gesamtdeutsche Parlament, nicht das eines einzelnen Bundeslandes.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 135 von 182Katalogfrage 54
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Legislative (Gesetzgebung) ist eine der drei klassischen Staatsgewalten.
- B — Die Judikative (Rechtsprechung) ist eine der drei klassischen Staatsgewalten.
- C — Die Exekutive (ausführende Gewalt) ist eine der drei klassischen Staatsgewalten.
- D — Richtig: „Direktive“ ist kein Begriff der Gewaltenteilung nach Art. 20 Abs. 2 GG — die drei Gewalten heißen Legislative, Exekutive und Judikative.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 136 von 182Katalogfrage 214
Welche Farben hat die deutsche Flagge?
- A — Richtig: Art. 22 Abs. 2 GG legt schwarz-rot-gold als Bundesflagge fest — Farben mit Tradition seit den Befreiungskriegen und der Weimarer Republik.
- B — Rot-weiß-schwarz waren die Farben des Deutschen Kaiserreichs (1871–1918), nicht die heutige Bundesflagge.
- C — Schwarz-rot-grün ist keine historische oder aktuelle deutsche Nationalflagge.
- D — Schwarz-gelb-rot ist eine falsche Reihenfolge/Kombination — die korrekte Flagge ist schwarz-rot-gold.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 137 von 182Katalogfrage 34
Was ist Deutschland nicht?
- A — Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie mit freien Wahlen.
- B — Deutschland ist ein Rechtsstaat: Das Recht bindet auch den Staat selbst.
- C — Richtig: Deutschland ist keine Monarchie — das Staatsoberhaupt wird gewählt, nicht vererbt.
- D — Deutschland ist ein Sozialstaat (Art. 20 Abs. 1 GG) mit umfassender Sozialversicherung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 138 von 182Katalogfrage 148
Was ist eine Aufgabe der Polizei in Deutschland?
- A — Die Landesverteidigung ist Aufgabe der Bundeswehr (Art. 87a GG), nicht der Polizei.
- B — Flächendeckendes Abhören der Bürgerinnen/Bürger ohne Anlass ist verfassungswidrig; Überwachungsmaßnahmen unterliegen engen rechtsstaatlichen Voraussetzungen und richterlicher Kontrolle.
- C — Gesetze werden vom Parlament beschlossen, nicht von der Polizei.
- D — Richtig: Zu den Kernaufgaben der Polizei gehört die Gefahrenabwehr und die Überwachung der Einhaltung geltender Gesetze.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 139 von 182Katalogfrage 133
Was ist bei Bundestags- und Landtagswahlen in Deutschland erlaubt?
- A — Stellvertretende Stimmabgabe für eine andere Person ist verboten — das Wahlrecht ist höchstpersönlich (Ausnahme: Hilfsperson bei Behinderung, die aber nur technisch unterstützt, nicht selbst entscheidet).
- B — Richtig: Die Briefwahl (§ 36 Bundeswahlgesetz) ist ein zulässiger, in der Praxis sehr häufig genutzter Weg der Stimmabgabe ohne persönliches Erscheinen im Wahllokal.
- C — Eine telefonische Stimmabgabe ist aus Gründen des Wahlgeheimnisses und der Fälschungssicherheit nicht zulässig.
- D — Das Mindestwahlalter für Bundestags- und die meisten Landtagswahlen liegt bei 18 Jahren, nicht bei 14.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 140 von 182Katalogfrage 4
Welches Recht gehört zu den Grundrechten in Deutschland?
- A — Waffenbesitz ist in Deutschland kein Grundrecht, sondern streng gesetzlich reguliert (Waffengesetz).
- B — Faustrecht — Recht durch Gewalt statt durch Gesetz — widerspricht dem Rechtsstaatsprinzip und ist kein Grundrecht.
- C — Richtig: Die Meinungsfreiheit ist in Art. 5 Abs. 1 GG als Grundrecht garantiert.
- D — Selbstjustiz, also eigenmächtige Bestrafung ohne Gericht, ist verboten; der Staat allein hat das Gewaltmonopol.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 141 von 182Katalogfrage 272
Welche Lebensform ist in Deutschland nicht erlaubt?
- A — Geschiedene Personen dürfen frei mit neuen Partnerinnen/Partnern zusammenleben; das ist rechtlich unproblematisch.
- B — Gleichgeschlechtliches Zusammenleben ist in Deutschland erlaubt und rechtlich geschützt, einschließlich der Ehe für alle seit 2017.
- C — Alleinerziehende Eltern, die mit ihren Kindern zusammenleben, sind eine völlig legale und häufige Familienform.
- D — Richtig: Nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe eines Ehegatten besteht — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland nicht erlaubt und als Doppelehe sogar strafbar (§ 172 StGB).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 142 von 182Katalogfrage 226Bildfrage
Welche ist die Flagge der Europäischen Union?
- A — Nur eines der vier Bilder zeigt die blaue Flagge mit den zwölf goldenen Sternen im Kreis; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- B — Nur eines der vier Bilder zeigt die blaue Flagge mit den zwölf goldenen Sternen im Kreis; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- C — Nur eines der vier Bilder zeigt die blaue Flagge mit den zwölf goldenen Sternen im Kreis; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- D — Nur eines der vier Bilder zeigt die blaue Flagge mit den zwölf goldenen Sternen im Kreis; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 143 von 182Katalogfrage 20
Eine Partei in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Diktatur zu errichten. Sie ist dann …
- A — Das Streben nach einer Diktatur ist das Gegenteil von Toleranz gegenüber der pluralistischen Demokratie.
- B — Eine Diktatur widerspricht gerade dem Rechtsstaatsprinzip, das Gewaltenteilung und Grundrechte voraussetzt.
- C — Das Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist mit Gesetzestreue nicht vereinbar.
- D — Richtig: Eine Partei, die eine Diktatur anstrebt, richtet sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung und ist verfassungswidrig; das Bundesverfassungsgericht kann sie nach Art. 21 Abs. 2 GG verbieten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 144 von 182Katalogfrage 88
Die parlamentarische Opposition im Deutschen Bundestag …
- A — Richtig: Eine zentrale Funktion der Opposition ist die Kontrolle der Regierung, etwa durch Anfragen, Debatten und Untersuchungsausschüsse.
- B — Bundesministerinnen/Bundesminister werden von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler vorgeschlagen und von der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten ernannt, nicht von der Opposition bestimmt.
- C — Die Mitglieder des Bundesrats werden von den Landesregierungen entsandt, nicht von der Bundestagsopposition bestimmt.
- D — Die Regierungschefinnen/Regierungschefs der Länder werden von den jeweiligen Landtagen gewählt, nicht von der Bundestagsopposition vorgeschlagen.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 145 von 182Katalogfrage 222
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Ungarn grenzt nicht direkt an Deutschland; dazwischen liegen Österreich und die Slowakei bzw. Tschechien.
- B — Portugal liegt am Atlantik im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel, weit von Deutschland entfernt.
- C — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
- D — Richtig: Die Schweiz ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Süden.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 146 von 182Katalogfrage 225
In welchem anderen Land gibt es eine große deutschsprachige Bevölkerung?
- A — In Tschechien ist Tschechisch die Landessprache; Deutsch ist keine große Bevölkerungssprache.
- B — In Norwegen ist Norwegisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
- C — In Spanien ist Spanisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
- D — Richtig: Österreich hat Deutsch als Amtssprache und eine überwiegend deutschsprachige Bevölkerung — eines der Länder mit den meisten deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern neben Deutschland.
Quelle: www.bmeia.gv.at
- Frage 147 von 182Katalogfrage 126
Was bekommen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vor einer Wahl?
- A — Richtig: Die Gemeinde verschickt vor jeder Wahl eine Wahlbenachrichtigung mit Angaben zu Wahllokal und -zeit an alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen.
- B — Es gibt keine „Wahlerlaubnis“ durch die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten; das Wahlrecht folgt direkt aus dem Gesetz.
- C — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
- D — Das Pfarramt ist eine kirchliche, keine staatliche Stelle und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 148 von 182Katalogfrage 78
Was bedeutet die Abkürzung SPD?
- A — „Sozialistische Partei Deutschlands“ ist nicht der offizielle Name; die SPD grenzt sich programmatisch vom Sozialismus im engeren Sinne ab.
- B — „Sozialpolitische Partei Deutschlands“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung.
- C — Richtig: SPD steht für Sozialdemokratische Partei Deutschlands, gegründet 1863 als älteste noch bestehende deutsche Partei.
- D — „Sozialgerechte Partei Deutschlands“ ist keine reale Bezeichnung.
Quelle: www.spd.de
- Frage 149 von 182Katalogfrage 75
Wie heißt Deutschlands heutiges Staatsoberhaupt?
- A — Richtig: Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident und damit Deutschlands Staatsoberhaupt; seine zweite Amtszeit läuft bis zur Bundesversammlung im Januar 2027.
- B — Bärbel Bas ist Bundesministerin für Arbeit und Soziales, nicht Staatsoberhaupt.
- C — Bodo Ramelow war Ministerpräsident von Thüringen, nicht Bundespräsident.
- D — Joachim Gauck war Bundespräsident von 2012 bis 2017 — nicht mehr im Amt.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 150 von 182Katalogfrage 22
Was für eine Staatsform hat Deutschland?
- A — Deutschland hat kein Staatsoberhaupt durch Erbfolge; eine Monarchie liegt nicht vor.
- B — Deutschland ist eine Demokratie mit freien Wahlen, keine Diktatur.
- C — Richtig: Deutschland ist eine Republik — das Staatsoberhaupt (Bundespräsident) wird gewählt, nicht vererbt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- D — Ein Fürstentum wird von einem Fürsten regiert; das trifft auf Deutschland nicht zu.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 151 von 182Katalogfrage 92
Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?
- A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
- B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
- C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
- D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.
Quelle: www.csu.de
- Frage 152 von 182Katalogfrage 110
Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?
- A — 2 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- B — 3 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- C — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
- D — 5 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode (das gilt etwa für das Europäische Parlament).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 153 von 182Katalogfrage 245
Wer darf in Deutschland nicht als Paar zusammenleben?
- A — Zwei volljährige Erwachsene unterschiedlichen Geschlechts dürfen unabhängig von der Altersdifferenz zusammenleben.
- B — Zwei volljährige Männer dürfen unabhängig von der Altersdifferenz und ihrer sexuellen Orientierung zusammenleben — gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind rechtlich geschützt.
- C — Zwei volljährige Frauen dürfen unabhängig von der Altersdifferenz zusammenleben.
- D — Richtig: Anne ist mit 13 Jahren strafunmündig und minderjährig; ein Zusammenleben mit einem 25-Jährigen als Paar wäre mit dem Jugendschutz und den Strafvorschriften zum sexuellen Missbrauch von Kindern (§ 176 StGB) nicht vereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 154 von 182Katalogfrage 19
Was versteht man unter dem Recht der "Freizügigkeit" in Deutschland?
- A — Richtig: Die Freizügigkeit (Art. 11 GG) garantiert das Recht, den Wohnsitz und Aufenthaltsort im gesamten Bundesgebiet frei zu wählen.
- B — Das ist die Berufsfreiheit (Art. 12 GG), ein eigenständiges Grundrecht — nicht die Freizügigkeit.
- C — Das ist die Religionsfreiheit (Art. 4 GG), ein eigenständiges Grundrecht — nicht die Freizügigkeit.
- D — Kleidungsfragen betreffen allenfalls die allgemeine Handlungsfreiheit, nicht das spezielle Recht der Freizügigkeit.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 155 von 182Katalogfrage 93
Je mehr "Zweitstimmen" eine Partei bei einer Bundestagswahl bekommt, desto …
- A — Erststimmen und Zweitstimmen werden unabhängig voneinander abgegeben; die Zweitstimmenzahl begrenzt nicht die Erststimmenzahl.
- B — Die Zahl der Direktmandate hängt von den Erststimmen in den Wahlkreisen ab, nicht direkt von der Zweitstimmenzahl.
- C — Die Zweitstimmenzahl bestimmt die Sitzverteilung, nicht das Risiko einer Koalition — Koalitionen entstehen aus fehlenden absoluten Mehrheiten, unabhängig vom Erfolg einer einzelnen Partei.
- D — Richtig: Die Zweitstimme entscheidet über die Sitzverteilung im Bundestag nach dem Verhältniswahlrecht — mehr Zweitstimmen bedeuten mehr Sitze für die Partei.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 156 von 182Katalogfrage 262
Was bedeutet in Deutschland der Grundsatz der Gleichbehandlung?
- A — Richtig: Der Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 GG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) verbietet Benachteiligung u. a. wegen Behinderung, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Alter.
- B — Das Gegenteil ist richtig: Persönliche Vorlieben oder Vorurteile rechtfertigen keine Diskriminierung — das Gesetz verbietet sie gerade.
- C — Betroffene dürfen sich rechtlich gegen Diskriminierung wehren, u. a. durch Klagen nach dem AGG — das Gegenteil der genannten Aussage.
- D — Es besteht keine gesetzliche Spendenpflicht für benachteiligte Gruppen; das Gleichbehandlungsgesetz regelt Diskriminierungsverbote, keine Zahlungspflichten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 157 von 182Katalogfrage 8
Was steht nicht im Grundgesetz von Deutschland?
- A — Dieser Satz steht wörtlich in Art. 1 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.
- B — Richtig: Das Grundgesetz garantiert Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 GG), nicht Gleichheit des Vermögens. Deutschland ist eine soziale Marktwirtschaft, keine Gleichverteilungsordnung.
- C — Dieses Recht ergibt sich aus der Meinungsfreiheit in Art. 5 Abs. 1 GG — es steht also im Grundgesetz.
- D — Dieser Grundsatz steht wörtlich in Art. 3 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 158 von 182Katalogfrage 102
Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …
- A — Richtig: Das Bundesverdienstkreuz (offiziell: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste verleiht.
- B — Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands, keine Auszeichnung für persönliche Verdienste.
- C — Der Vaterländische Verdienstorden war eine Auszeichnung der DDR, keine der Bundesrepublik.
- D — Der Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ war eine DDR-Auszeichnung und existiert seit 1990 nicht mehr.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 159 von 182Katalogfrage 124
Die Bundestagswahl in Deutschland ist die Wahl …
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, nicht direkt vom Volk in der Bundestagswahl.
- B — Die Landesparlamente werden in eigenständigen Landtagswahlen gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
- C — Richtig: Die Bundestagswahl bestimmt die Zusammensetzung des Bundestages, des Parlaments für ganz Deutschland.
- D — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 160 von 182Katalogfrage 18
Welches Grundrecht ist in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert?
- A — Richtig: Art. 1 Abs. 1 GG lautet „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ — der zentrale Ausgangssatz des Grundgesetzes.
- B — Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht in Art. 2 Abs. 2 GG, nicht in Art. 1.
- C — Die Religionsfreiheit ist in Art. 4 GG geregelt, nicht in Art. 1.
- D — Die Meinungsfreiheit steht in Art. 5 GG, nicht in Art. 1.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 161 von 182Katalogfrage 145
In Deutschland wird die Staatsgewalt geteilt. Für welche Staatsgewalt arbeitet eine Richterin/ein Richter? Für die …
- A — Richtig: Richterinnen und Richter sind Teil der Judikative, der rechtsprechenden Gewalt (Art. 92 GG).
- B — Die Exekutive umfasst Regierung und Verwaltung, nicht unabhängige Richterinnen/Richter.
- C — Die Presse wird zwar oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine der drei im Grundgesetz genannten Staatsgewalten.
- D — Die Legislative besteht aus Bundestag und Bundesrat, nicht aus Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 162 von 182Katalogfrage 108
Bei einer Bundestagswahl in Deutschland darf jede/jeder wählen, die/der …
- A — Bloßer Wohnsitz und Wählenwollen reichen nicht — deutsche Staatsangehörigkeit ist Voraussetzung für die Bundestagswahl.
- B — Richtig: Nach Art. 38 Abs. 2 GG ist wahlberechtigt, wer deutsche Staatsangehörige/deutscher Staatsangehöriger und mindestens 18 Jahre alt ist.
- C — Eine bloße Aufenthaltsdauer von 3 Jahren begründet ohne deutsche Staatsangehörigkeit kein Wahlrecht zum Bundestag.
- D — 21 Jahre ist die falsche Altersgrenze; das Mindestalter liegt bei 18 Jahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 163 von 182Katalogfrage 90
Die deutschen Bundesländer wirken an der Gesetzgebung des Bundes mit durch …
- A — Richtig: Der Bundesrat ist das Verfassungsorgan, über das die 16 Länder an der Bundesgesetzgebung mitwirken (Art. 50 GG).
- B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten und hat mit laufender Gesetzgebung nichts zu tun.
- C — Der Bundestag ist das direkt vom Volk gewählte Parlament, nicht das Mitwirkungsorgan der Länder.
- D — Die Bundesregierung ist die Exekutive und kein Mitwirkungsorgan der Länder an der Gesetzgebung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 164 von 182Katalogfrage 254
In Deutschland dürfen Ehepaare sich scheiden lassen. Meistens müssen sie dazu das "Trennungsjahr" einhalten. Was bedeutet das?
- A — Die Dauer des gerichtlichen Scheidungsverfahrens selbst ist variabel und nicht das, was mit „Trennungsjahr“ gemeint ist.
- B — Die Ehedauer selbst ist keine Voraussetzung; entscheidend ist die Trennungszeit, nicht die Ehezeit.
- C — Das Umgangsrecht der Kinder ist zeitlich nicht auf ein Jahr begrenzt und hat mit dem Trennungsjahr nichts zu tun.
- D — Richtig: Nach § 1566 BGB gilt eine Ehe in der Regel erst nach einjährigem Getrenntleben als gescheitert und kann geschieden werden — das Trennungsjahr soll übereilte Scheidungen verhindern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 165 von 182Katalogfrage 21Bildfrage
Welches ist das Wappen der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Nur eines der vier Bilder zeigt den Bundesadler mit heraldisch korrekter Gestaltung; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- B — Nur eines der vier Bilder zeigt den Bundesadler mit heraldisch korrekter Gestaltung; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- C — Nur eines der vier Bilder zeigt den Bundesadler mit heraldisch korrekter Gestaltung; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- D — Nur eines der vier Bilder zeigt den Bundesadler mit heraldisch korrekter Gestaltung; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 166 von 182Katalogfrage 265
Wohin muss man in Deutschland zuerst gehen, wenn man heiraten möchte?
- A — Das Einwohnermeldeamt regelt Wohnsitzangelegenheiten, nicht die Eheschließung selbst.
- B — Das Ordnungsamt ist für öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig, nicht für Eheschließungen.
- C — Die Agentur für Arbeit vermittelt Arbeitsplätze und zahlt Leistungen, hat mit Eheschließungen nichts zu tun.
- D — Richtig: Die Anmeldung zur Eheschließung erfolgt beim Standesamt, das für Personenstandsangelegenheiten wie Ehe, Geburt und Tod zuständig ist.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 167 von 182Katalogfrage 55Bildfrage
Was zeigt dieses Bild?
- A — Richtig: Das Bild zeigt das Reichstagsgebäude in Berlin, seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages, gut erkennbar an der gläsernen Kuppel.
- B — Das Bundesverfassungsgericht sitzt in Karlsruhe in einem anderen, deutlich moderneren Gebäudekomplex, nicht im Reichstagsgebäude.
- C — Der Bundesrat tagt in einem eigenen Gebäude am Leipziger Platz in Berlin, nicht im Reichstagsgebäude.
- D — Das Bundeskanzleramt ist ein separates modernes Gebäude nahe dem Reichstag, architektonisch klar unterscheidbar.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 168 von 182Katalogfrage 1
In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …
- A — Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schützt Glauben und Religionsausübung, nicht die politische Kritik an der Regierung.
- B — Die Steuerpflicht ergibt sich aus den Steuergesetzen und begründet kein Recht auf freie Rede.
- C — Das Wahlrecht (Art. 38 GG) regelt die Stimmabgabe bei Wahlen, nicht das freie Reden im Alltag.
- D — Richtig: Art. 5 Abs. 1 GG garantiert jedem das Recht, seine Meinung frei zu äußern — auch scharfe Kritik an der Regierung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 169 von 182Katalogfrage 70Bildfrage
Der deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann gibt Helmut Schmidt 1974 die Ernennungsurkunde zum deutschen Bundeskanzler. Was gehört zu den Aufgaben der deutschen Bundespräsidentin/des deutschen Bundespräsidenten?
- A — Die laufenden Regierungsgeschäfte führt die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler mit dem Kabinett, nicht die Bundespräsidentin/der Bundespräsident.
- B — Die Kontrolle der Regierungspartei ist Aufgabe des Parlaments (Opposition), nicht des Staatsoberhaupts.
- C — Die Ministerinnen/Minister werden von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler ausgewählt und der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten nur zur Ernennung vorgelegt.
- D — Richtig: Nach Art. 63 Abs. 1 GG schlägt die Bundespräsidentin/der Bundespräsident dem Bundestag eine Kanzlerkandidatin/einen Kanzlerkandidaten zur Wahl vor und ernennt sie/ihn nach der Wahl, wie auf dem Foto von 1974 zu sehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 170 von 182Katalogfrage 125
In einer Demokratie ist eine Funktion von regelmäßigen Wahlen, …
- A — Es besteht keine Wahlpflicht in Deutschland; Zwang zur Stimmabgabe widerspricht der Wahlfreiheit.
- B — Richtig: Regelmäßige, freie Wahlen ermöglichen einen friedlichen Machtwechsel entsprechend dem Wählerwillen — ein Kernmerkmal der Demokratie.
- C — Wahlen dienen gerade dazu, Politik und damit auch Gesetze zu verändern, nicht sie unverändert beizubehalten.
- D — Wahlen verteilen keine Macht nach Vermögensklassen; jede Stimme zählt gleich, unabhängig vom Einkommen (Art. 38 Abs. 1 GG, Grundsatz der Gleichheit).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 171 von 182Katalogfrage 31
Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland …
- A — „Einheit“ ist kein feststehender politischer Fachbegriff für ein Regierungsbündnis.
- B — Richtig: Eine Koalition ist der Zusammenschluss mehrerer Parteien zur gemeinsamen Regierungsbildung, meist nötig, weil keine Partei allein die Mehrheit hat.
- C — Ein Ministerium ist eine Behörde der Exekutive, kein Bündnis von Parteien.
- D — Eine Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei im Parlament, nicht das Regierungsbündnis selbst.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 172 von 182Katalogfrage 44
Wen kann man als Bürgerin/Bürger in Deutschland nicht direkt wählen?
- A — Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt (Europawahl).
- B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird nicht vom Volk, sondern von der Bundesversammlung gewählt (Art. 54 GG), einem eigens dafür zusammentretenden Gremium aus Bundestag und Landesvertretern.
- C — Landtagsabgeordnete werden von den Bürgerinnen und Bürgern des jeweiligen Bundeslandes direkt gewählt.
- D — Bundestagsabgeordnete werden direkt vom wahlberechtigten Volk gewählt (Art. 38 GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 173 von 182Katalogfrage 71
Wo hält sich die deutsche Bundeskanzlerin/der deutsche Bundeskanzler am häufigsten auf? Am häufigsten ist sie/er …
- A — Bonn war bis zum Umzug der Bundesregierung 1999 provisorische Hauptstadt; heute residiert die Kanzlerin/der Kanzler in Berlin.
- B — Schloss Meseberg dient als Gästehaus für ausgewählte Anlässe, ist aber nicht der reguläre Aufenthaltsort der Kanzlerin/des Kanzlers.
- C — Schloss Bellevue ist der Amtssitz der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten, nicht der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
- D — Richtig: Seit dem Regierungsumzug 1999 arbeitet die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler im Bundeskanzleramt in Berlin, wo auch der Bundestag tagt.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 174 von 182Katalogfrage 10
Was ist mit dem deutschen Grundgesetz vereinbar?
- A — Körperstrafen widersprechen der unantastbaren Menschenwürde (Art. 1 GG) und sind verboten.
- B — Folter ist absolut verboten — sie verletzt die Menschenwürde in ihrem Kern (Art. 1 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 GG) und ist ausnahmslos untersagt.
- C — Die Todesstrafe ist nach Art. 102 GG in Deutschland ausdrücklich abgeschafft.
- D — Richtig: Die Geldstrafe ist eine reguläre, im Strafgesetzbuch vorgesehene Sanktion und mit dem Grundgesetz vereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 175 von 182Katalogfrage 253
Wo müssen Sie sich anmelden, wenn Sie in Deutschland umziehen?
- A — Richtig: Nach dem Bundesmeldegesetz muss sich jede Person innerhalb von zwei Wochen nach einem Umzug beim Einwohnermeldeamt der neuen Wohngemeinde anmelden.
- B — Das Standesamt ist für Personenstandsangelegenheiten wie Eheschließung, Geburt und Tod zuständig, nicht für Wohnsitzanmeldungen.
- C — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort, nicht um die Wohnsitzanmeldung.
- D — Das Gewerbeamt ist für die Anmeldung von Gewerbebetrieben zuständig, nicht für private Wohnsitzänderungen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 176 von 182Katalogfrage 216Bildfrage
Welches Symbol ist im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zu sehen?
- A — Richtig: Über der Sitzreihe des Plenarsaals im Reichstagsgebäude ist der stilisierte Bundesadler angebracht, das Wahrzeichen der Bundesrepublik.
- B — Die Berliner Landesfahne (Bär auf weiß-rotem Grund) ist nicht das im Plenarsaal des Bundestages angebrachte Symbol.
- C — Der „Reichsadler“ ist ein historischer Begriff für Vorläuferformen (Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Zeit); das heutige Symbol im Bundestag ist der demokratische Bundesadler der Nachkriegszeit.
- D — Eine Reichskrone hängt nicht im Plenarsaal; sie ist ein historisches Krönungsinsignium, kein Symbol der Bundesrepublik.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 177 von 182Katalogfrage 224
Was bedeutet die Abkürzung EU?
- A — „Europäische Unternehmen“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung EU.
- B — Richtig: EU steht für Europäische Union, den 1993 durch den Vertrag von Maastricht gegründeten Staatenverbund.
- C — „Einheitliche Union“ ist keine amtliche Bezeichnung.
- D — „Euro Union“ verwechselt die Eurozone (Währungsunion) mit der EU als Ganzes — nicht alle EU-Staaten nutzen den Euro.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 178 von 182Katalogfrage 131
In Deutschland ist eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister …
- A — Eine Schulleiterin/ein Schulleiter leitet eine Bildungseinrichtung, ist aber keine Bürgermeisterin/kein Bürgermeister.
- B — Eine Bankchefin/ein Bankchef leitet ein Kreditinstitut, hat keine kommunale Funktion.
- C — Richtig: Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist das gewählte Oberhaupt einer Gemeinde und leitet deren Verwaltung.
- D — Eine Parteivorsitzende/ein Parteivorsitzender leitet eine politische Partei, nicht notwendigerweise eine Gemeinde.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 179 von 182Katalogfrage 280
Wenn Sie sich in Deutschland gegen einen falschen Steuerbescheid wehren wollen, müssen Sie …
- A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Ablauf der Frist bestandskräftig wird — man verliert das Recht auf Korrektur.
- B — Das Wegwerfen des Bescheids ändert nichts an seiner rechtlichen Wirksamkeit; die Zahlungspflicht bleibt bestehen.
- C — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Steuerbescheid muss innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich Einspruch beim Finanzamt eingelegt werden (§ 355 AO).
- D — Abwarten führt nach Fristablauf zur Bestandskraft des fehlerhaften Bescheids; ein neuer Bescheid kommt nicht automatisch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 180 von 182Katalogfrage 51
Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört es nicht, dass …
- A — Kritik an der Regierung ist durch die Meinungsfreiheit geschützt und typisch für einen Rechtsstaat.
- B — Friedliche Demonstrationen sind ein Grundrecht (Art. 8 GG) und typisch für einen Rechtsstaat.
- C — Richtig: Es gibt in Deutschland keine „Privatpolizei“ mit Verhaftungsbefugnis — nur der Staat hat das Gewaltmonopol, und Verhaftungen bedürfen einer Rechtsgrundlage. Willkürliche Verhaftungen widersprechen dem Rechtsstaatsprinzip.
- D — Eine Verhaftung nach einer Straftat, auf gesetzlicher Grundlage, ist gerade Kennzeichen eines funktionierenden Rechtsstaats.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 181 von 182Katalogfrage 235Bildfrage
Der damalige französische Staatspräsident François Mitterrand und der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl gedenken in Verdun gemeinsam der Toten beider Weltkriege. Welches Ziel der Europäischen Union wird bei diesem Treffen deutlich?
- A — Verdun war ein Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschland und Frankreich; England war an dieser Begegnung nicht das Thema.
- B — Reisefreiheit betrifft die Personenfreizügigkeit im Binnenmarkt (Schengen), nicht den symbolischen Gehalt der Verdun-Geste von 1984.
- C — Richtig: Das gemeinsame Gedenken 1984 an die Millionen Toten der beiden Weltkriege symbolisierte die deutsch-französische Aussöhnung und stand für das zentrale EU-Ziel, durch Zusammenarbeit dauerhaften Frieden und Sicherheit in Europa zu sichern.
- D — Einheitliche Feiertage sind kein EU-Ziel und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Verdun-Treffen.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 182 von 182Katalogfrage 113
Wahlen in Deutschland gewinnt die Partei, die …
- A — Richtig: Gewählt (bzw. stärkste Kraft) ist die Partei mit den meisten Stimmen — konkret den meisten Zweitstimmen, die über die Sitzverteilung entscheiden.
- B — Das Wahlergebnis hängt nicht von den Stimmen einer bestimmten Geschlechtergruppe ab, sondern von der Gesamtstimmenzahl aller Wählerinnen und Wähler.
- C — Das Wahlergebnis hängt nicht von den Stimmen einer bestimmten Berufsgruppe ab, sondern von der Gesamtstimmenzahl.
- D — Es gibt keine direkte „Kanzlerwahl“ per Erststimme; die Erststimme wählt Wahlkreiskandidatinnen/-kandidaten, nicht die Kanzlerin/den Kanzler.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
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