Katalogfrage 262 · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Was bedeutet in Deutschland der Grundsatz der Gleichbehandlung?
- Niemand darf z.B. wegen einer Behinderung benachteiligt werden. Richtig
- Man darf andere Personen benachteiligen, wenn ausreichende persönliche Gründe hierfür vorliegen.
- Niemand darf gegen Personen klagen, wenn sie benachteiligt wurden.
- Es ist für alle Gesetz, benachteiligten Gruppen jährlich Geld zu spenden.
Warum — zu jeder Antwortmöglichkeit
- A — Richtig: Der Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 GG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) verbietet Benachteiligung u. a. wegen Behinderung, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Alter.
- B — Das Gegenteil ist richtig: Persönliche Vorlieben oder Vorurteile rechtfertigen keine Diskriminierung — das Gesetz verbietet sie gerade.
- C — Betroffene dürfen sich rechtlich gegen Diskriminierung wehren, u. a. durch Klagen nach dem AGG — das Gegenteil der genannten Aussage.
- D — Es besteht keine gesetzliche Spendenpflicht für benachteiligte Gruppen; das Gleichbehandlungsgesetz regelt Diskriminierungsverbote, keine Zahlungspflichten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
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