Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 5 — Thüringen
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Thüringen. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 111
Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?
- A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
- B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
- C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
- D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 195
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 192
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
- D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 244
Welchen Schulabschluss braucht man normalerweise, um an einer Universität in Deutschland ein Studium zu beginnen?
- A — Richtig: Das Abitur (allgemeine Hochschulreife) ist der klassische Schulabschluss, der zum Studium an einer Universität berechtigt.
- B — Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man erst nach einem abgeschlossenen Studium erhält — nicht Voraussetzung für dessen Beginn.
- C — Die Prokura ist eine handelsrechtliche Vollmacht, kein Schulabschluss.
- D — Eine Gesellenprüfung schließt eine berufliche Ausbildung im Handwerk ab, berechtigt aber grundsätzlich nicht direkt zum Universitätsstudium.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 5 von 33Katalogfrage 259
Das Berufsinformationszentrum BIZ bei der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland hilft bei der …
- A — Die Rentenberechnung ist Aufgabe der Deutschen Rentenversicherung, nicht des BIZ.
- B — Richtig: Das Berufsinformationszentrum informiert und berät zu Berufswahl, Ausbildungs- und Lehrstellensuche sowie beruflichen Perspektiven.
- C — Steuererklärungen werden beim Finanzamt eingereicht, nicht beim BIZ bearbeitet.
- D — Krankenversicherungsfragen betreffen die Krankenkassen, nicht das BIZ.
Quelle: www.arbeitsagentur.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 206
Woran erinnern die sogenannten „Stolpersteine“ in Deutschland?
- A — Stolpersteine erinnern nicht an Politikerinnen/Politiker, sondern an individuelle Opfer der NS-Verfolgung.
- B — Richtig: Stolpersteine sind kleine Messingtafeln vor den letzten selbst gewählten Wohnorten, die an einzelne Opfer des Nationalsozialismus erinnern — Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte und andere Gruppen.
- C — Stolpersteine haben nichts mit Verkehrsopfern zu tun; das Projekt widmet sich der NS-Erinnerungskultur.
- D — Stolpersteine erinnern nicht speziell an Musiker, sondern an ganz unterschiedliche Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen, die vom NS-Regime verfolgt wurden.
Quelle: www.stolpersteine.eu
- Frage 7 von 33Katalogfrage 293
Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?
- A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
- B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
- C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
- D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 40
Mit welchen Worten beginnt die deutsche Nationalhymne?
- A — Das ist die Anfangszeile der „Internationale“, der sozialistischen Arbeiterhymne, nicht der deutschen Nationalhymne.
- B — Richtig: Die dritte Strophe des Deutschlandlieds, seit 1991 alleinige Nationalhymne, beginnt mit „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland“.
- C — Das ist der Anfang von Schillers „Ode an die Freude“, vertont in Beethovens 9. Sinfonie und Hymne der Europäischen Union — nicht Deutschlands Nationalhymne.
- D — Das war die Anfangszeile der DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“, nicht der heutigen gesamtdeutschen Hymne.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 256
Ein Ehepaar möchte in Deutschland ein Restaurant eröffnen. Was braucht es dazu unbedingt?
- A — Die Polizei erteilt keine gewerberechtlichen Erlaubnisse für Restaurants.
- B — Parteien haben keine behördliche Funktion und erteilen keine Genehmigungen für Gewerbebetriebe.
- C — Das Einwohnermeldeamt ist für Wohnsitzanmeldungen zuständig, nicht für gewerberechtliche Erlaubnisse.
- D — Richtig: Nach dem Gaststättengesetz braucht der Betrieb eines Restaurants mit Alkoholausschank eine Gaststättenerlaubnis von der zuständigen Behörde (meist Ordnungsamt/Gewerbeamt).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 190
Was bedeutet die Abkürzung DDR?
- A — „Dritter Deutscher Rundfunk“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung DDR.
- B — „Die Deutsche Republik“ ist nicht der offizielle Name des ostdeutschen Staates.
- C — „Dritte Deutsche Republik“ ist keine korrekte Auflösung; es gab keine solche Zählung.
- D — Richtig: DDR steht für Deutsche Demokratische Republik, den offiziellen Namen des ostdeutschen Staates von 1949 bis 1990.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 242
Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?
- A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
- B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
- C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
- D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 37
Wie werden die Regierungschefinnen/Regierungschefs der meisten Bundesländer in Deutschland genannt?
- A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
- B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern (z. B. UK), nicht der übliche deutsche Titel.
- C — „Senatorin/Senator“ wird nur in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen für Regierungsmitglieder verwendet, nicht in der Mehrheit der Länder.
- D — Richtig: In den meisten der 16 Bundesländer heißt der Regierungschef Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 16
Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?
- A — Richtig: Die Meinungsfreiheit findet ihre Schranke u. a. im Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG); wissentlich falsche Tatsachenbehauptungen über andere sind nicht geschützt.
- B — Meinungsäußerungen über die Regierung sind gerade ein Kernbereich der geschützten Meinungsfreiheit, keine Einschränkung.
- C — Religionskritik und -diskussion sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.
- D — Staatskritik ist zentraler Bestandteil demokratischer Meinungsfreiheit und wird nicht eingeschränkt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 232
Wer wird bei der Europawahl gewählt?
- A — Die Europäische Kommission wird nicht direkt gewählt, sondern von den Mitgliedstaaten vorgeschlagen und vom Europäischen Parlament bestätigt.
- B — Der EU-Beitritt neuer Länder ist ein völkerrechtlicher Vertragsprozess, keine Personenwahl.
- C — Richtig: Bei der Europawahl wählen die Bürgerinnen und Bürger der EU-Mitgliedstaaten direkt die Abgeordneten des Europäischen Parlaments.
- D — Eine „europäische Verfassung“ im formalen Sinne wurde 2005 abgelehnt; an ihre Stelle trat der Vertrag von Lissabon — jedenfalls wird keine Verfassung „gewählt“.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 15 von 33Katalogfrage 299
Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …
- A — „Schwarzarbeiterinnen/Schwarzarbeiter“ bezeichnet illegal, ohne Anmeldung Beschäftigte — das Gegenteil der offiziell angeworbenen Arbeitskräfte.
- B — Richtig: Die im Rahmen bilateraler Anwerbeabkommen (u. a. mit Italien, Türkei, Spanien) angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiterinnen/Gastarbeiter“ bezeichnet.
- C — „Zeitarbeit“ ist ein modernes arbeitsrechtliches Konzept der Arbeitnehmerüberlassung, kein historischer Begriff der 1950er/60er Jahre.
- D — „Schichtarbeit“ beschreibt ein Arbeitszeitmodell, keine Bezeichnung für die damaligen ausländischen Arbeitskräfte.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 183
Wann war in der Bundesrepublik Deutschland das "Wirtschaftswunder"?
- A — Die 1940er Jahre waren von Krieg und Trümmern geprägt, nicht vom Wirtschaftswunder.
- B — Richtig: Das „Wirtschaftswunder“ bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nach der Währungsreform 1948.
- C — Die 1970er Jahre waren geprägt von Ölkrisen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, nicht dem Wirtschaftswunder.
- D — Die 1980er Jahre liegen deutlich nach der klassischen Wirtschaftswunder-Ära.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 213
Wie viele Einwohner hat Deutschland?
- A — 70 Millionen liegt deutlich unter der aktuellen Bevölkerungszahl Deutschlands.
- B — 78 Millionen liegt unter der aktuellen Bevölkerungszahl, entsprach eher älteren Ständen.
- C — Richtig (Stand der jüngsten Erhebungen): Deutschland hat rund 84 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, das bevölkerungsreichste Land der EU.
- D — 90 Millionen liegt über der aktuellen Bevölkerungszahl Deutschlands.
Quelle: www.destatis.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 41
Warum gibt es in einer Demokratie mehr als eine Partei?
- A — Richtig: Ein Mehrparteiensystem bildet die politische Meinungsvielfalt der Bevölkerung ab und ermöglicht echte Wahlentscheidungen.
- B — Mehrere Parteien verhindern Korruption nicht automatisch; das ist nicht der eigentliche Zweck des Mehrparteiensystems.
- C — Demonstrationen sind ein eigenständiges Grundrecht (Art. 8 GG) und stehen nicht im Zusammenhang mit der Parteienzahl.
- D — Wirtschaftlicher Wettbewerb wird durch Kartellrecht und Marktordnung geregelt, nicht durch die Zahl der politischen Parteien.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 166
Bei welchen Demonstrationen in Deutschland riefen die Menschen "Wir sind das Volk"?
- A — Beim Aufstand 1953 in der DDR standen soziale und wirtschaftliche Forderungen im Vordergrund; der Slogan „Wir sind das Volk“ wurde damals nicht geprägt.
- B — Die Studentenproteste 1968 in der Bundesrepublik richteten sich gegen gesellschaftliche und politische Missstände im Westen, nicht gegen die DDR-Führung.
- C — Anti-Atomkraft-Proteste 1985 hatten andere thematische Schwerpunkte und fanden im Westen statt.
- D — Richtig: Bei den Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen DDR-Städten im Herbst 1989 riefen die Menschen „Wir sind das Volk“ — ein zentraler Slogan der friedlichen Revolution gegen das SED-Regime.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 66
Welche Städte haben die größten jüdischen Gemeinden in Deutschland?
- A — Richtig: Die Jüdische Gemeinde zu Berlin ist die mitgliederstärkste in Deutschland, gefolgt von der Israelitischen Kultusgemeinde München.
- B — Hamburg und Essen haben zwar historisch bedeutende, aber deutlich kleinere jüdische Gemeinden als Berlin und München.
- C — Nürnberg und Stuttgart haben jüdische Gemeinden, sind aber nicht die mitgliederstärksten in Deutschland.
- D — Worms und Speyer (Teil des mittelalterlichen „SchUM“-Städtebunds mit Mainz, UNESCO-Welterbe) sind historisch bedeutsam, aber heute keine der größten Gemeinden nach Mitgliederzahl.
Quelle: www.zentralratderjuden.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 286
Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Problemen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber?
- A — Richtig: Der Betriebsrat vertritt nach dem Betriebsverfassungsgesetz die Interessen der Belegschaft gegenüber der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber und unterstützt bei Konflikten.
- B — Eine Betriebsprüferin/ein Betriebsprüfer prüft üblicherweise steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte, ist keine Interessenvertretung der Beschäftigten.
- C — „Betriebsgruppe“ ist keine feststehende arbeitsrechtliche Institution zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.
- D — Das Betriebsmanagement vertritt die Arbeitgeberseite, nicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihr.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 47
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?
- A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
- B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
- C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
- D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 248
Die Erziehung der Kinder ist in Deutschland vor allem Aufgabe …
- A — Der Staat wacht über das Kindeswohl (staatliches Wächteramt), übernimmt aber nicht primär die Erziehung selbst.
- B — Richtig: Nach Art. 6 Abs. 2 GG sind Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
- C — Großeltern können unterstützend wirken, tragen aber nicht die primäre rechtliche Erziehungsverantwortung.
- D — Schulen übernehmen Bildung und einen Teil der Erziehung während der Schulzeit, aber nicht die primäre, umfassende Erziehungsverantwortung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 42
Wer beschließt in Deutschland ein neues Gesetz?
- A — Die Regierung kann Gesetzentwürfe einbringen, beschließt sie aber nicht selbst — das ist Sache der Legislative.
- B — Richtig: Gesetze werden vom Parlament (Bundestag, bei Zustimmungsgesetzen mit dem Bundesrat) beschlossen — das ist Kern der Gewaltenteilung.
- C — Gerichte wenden Gesetze an und prüfen ihre Verfassungsmäßigkeit, erlassen sie aber nicht.
- D — Die Polizei setzt geltendes Recht durch, hat aber keine gesetzgebende Funktion.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 193
Von 1961 bis 1989 war Berlin …
- A — Sowohl Ost- als auch West-Berlin hatten in dieser Zeit eigene Bürgermeisterinnen/Bürgermeister bzw. einen Regierenden Bürgermeister im Westteil.
- B — Berlin war kein eigenständiger Staat, sondern eine besetzte, geteilte Stadt unter alliiertem Vier-Mächte-Status.
- C — Richtig: Von August 1961 bis November 1989 trennte die Berliner Mauer den Ost- vom Westteil der Stadt.
- D — Nur während der Blockade 1948/49 war West-Berlin ausschließlich über die Luftbrücke erreichbar — nicht durchgehend während der gesamten Zeit der Mauer bis 1989, als es reguläre Transitwege gab.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 284
Was man für die Arbeit können muss, ändert sich in Zukunft sehr schnell. Was kann man tun?
- A — Was man lernt, ist keineswegs egal — gezielte Weiterbildung ist entscheidend für die Anpassung an sich wandelnde Berufsanforderungen.
- B — Richtig: Angesichts sich rasch wandelnder Qualifikationsanforderungen (u. a. durch Digitalisierung) ist lebenslanges Lernen notwendig, auch nach Abschluss der Erstausbildung.
- C — Schulisches Wissen allein reicht angesichts des schnellen Wandels nicht mehr für ein gesamtes Berufsleben aus.
- D — Ein früherer Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist keine Reaktion auf sich ändernde Qualifikationsanforderungen, sondern eine ganz andere Fragestellung (Rentenpolitik).
Quelle: www.bmbf.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 51
Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört es nicht, dass …
- A — Kritik an der Regierung ist durch die Meinungsfreiheit geschützt und typisch für einen Rechtsstaat.
- B — Friedliche Demonstrationen sind ein Grundrecht (Art. 8 GG) und typisch für einen Rechtsstaat.
- C — Richtig: Es gibt in Deutschland keine „Privatpolizei“ mit Verhaftungsbefugnis — nur der Staat hat das Gewaltmonopol, und Verhaftungen bedürfen einer Rechtsgrundlage. Willkürliche Verhaftungen widersprechen dem Rechtsstaatsprinzip.
- D — Eine Verhaftung nach einer Straftat, auf gesetzlicher Grundlage, ist gerade Kennzeichen eines funktionierenden Rechtsstaats.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 124
Die Bundestagswahl in Deutschland ist die Wahl …
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt, nicht direkt vom Volk in der Bundestagswahl.
- B — Die Landesparlamente werden in eigenständigen Landtagswahlen gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
- C — Richtig: Die Bundestagswahl bestimmt die Zusammensetzung des Bundestages, des Parlaments für ganz Deutschland.
- D — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, nicht in der Bundestagswahl.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 125
In einer Demokratie ist eine Funktion von regelmäßigen Wahlen, …
- A — Es besteht keine Wahlpflicht in Deutschland; Zwang zur Stimmabgabe widerspricht der Wahlfreiheit.
- B — Richtig: Regelmäßige, freie Wahlen ermöglichen einen friedlichen Machtwechsel entsprechend dem Wählerwillen — ein Kernmerkmal der Demokratie.
- C — Wahlen dienen gerade dazu, Politik und damit auch Gesetze zu verändern, nicht sie unverändert beizubehalten.
- D — Wahlen verteilen keine Macht nach Vermögensklassen; jede Stimme zählt gleich, unabhängig vom Einkommen (Art. 38 Abs. 1 GG, Grundsatz der Gleichheit).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Thüringen
Frage 31 von 33Thüringen · Katalogfrage 10Welche Ministerin/welchen Minister hat Thüringen nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Thüringen.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Thüringen nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Thüringen.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Thüringen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 32 von 33Thüringen · Katalogfrage 8Bildfrage
Welches Bundesland ist Thüringen?

Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet. - A — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 1 ein anderes Bundesland. Thüringen liegt in der Mitte Deutschlands und gilt als „grünes Herz Deutschlands“.
- B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Thüringen liegt in der Mitte Deutschlands und gilt als „grünes Herz Deutschlands“.
- C — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 3 auf Thüringen. Thüringen liegt in der Mitte Deutschlands und gilt als „grünes Herz Deutschlands“.
- D — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 4 ein anderes Bundesland. Thüringen liegt in der Mitte Deutschlands und gilt als „grünes Herz Deutschlands“.
Quelle: www.thueringen.de
- Frage 33 von 33Thüringen · Katalogfrage 7
Die Landeshauptstadt von Thüringen heißt …
- A — Eisenach ist bekannt für die Wartburg, aber nicht die Landeshauptstadt.
- B — Richtig: Erfurt ist die Landeshauptstadt von Thüringen und Sitz von Landtag und Landesregierung.
- C — Gera ist eine bedeutende Stadt Ostthüringens, aber nicht die Landeshauptstadt.
- D — Jena ist bekannt für Optik-Industrie (Zeiss) und Universität, aber nicht die Landeshauptstadt.
Quelle: www.thueringen.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Thüringen · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.