Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 18 — Schleswig-Holstein

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Schleswig-Holstein. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 38

    Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer …

    1. A — „Staatenverbund“ beschreibt eher die EU (nach dem Bundesverfassungsgericht), nicht die innerstaatliche Struktur Deutschlands.
    2. B — Richtig: Art. 20 Abs. 1 GG bezeichnet Deutschland als demokratischen und sozialen Bundesstaat mit 16 gliedstaatlichen Ländern.
    3. C — Ein Staatenbund ist ein lockerer Zusammenschluss souveräner Staaten (wie einst der Deutsche Bund) — Deutschland selbst ist das nicht.
    4. D — Ein Zentralstaat kennt keine eigenständigen Gliedstaaten mit eigener Gesetzgebung — Deutschland mit seinen 16 Ländern ist kein Zentralstaat.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 201

    Welche der folgenden Auflistungen enthält nur Bundesländer, die zum Gebiet der früheren DDR gehörten?

    1. A — Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein waren westdeutsche Länder; nur Brandenburg gehörte zur DDR.
    2. B — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind genau die fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    3. C — Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren westdeutsche Länder; nur Thüringen und Sachsen gehörten zur DDR.
    4. D — Hessen und Niedersachsen waren westdeutsche Länder; nur Sachsen, Thüringen und Brandenburg gehörten zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 53

    Was bedeutet "Rechtsstaat" in Deutschland?

    1. A — Das ist ein Wortspiel, aber sachlich falsch: „Rechtsstaat“ bedeutet nicht, dass der Staat automatisch Recht hat.
    2. B — „Rechtsstaat“ hat nichts mit einer politischen Rechts-Links-Ausrichtung von Parteien zu tun; es ist ein Verfassungsprinzip.
    3. C — Bürgerinnen und Bürger wählen die Legislative, entscheiden aber nicht direkt über einzelne Gesetze — das ist repräsentative Demokratie, nicht die Definition von Rechtsstaat.
    4. D — Richtig: Im Rechtsstaat ist auch der Staat selbst an das Recht gebunden (Art. 20 Abs. 3 GG); Willkür ist ausgeschlossen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 100

    Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?

    1. A — Richtig: Die Lebensversicherung ist eine private, freiwillige Versicherung — keine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung.
    2. B — Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    3. C — Die Arbeitslosenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    4. D — Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 12

    Eine Partei im Deutschen Bundestag will die Pressefreiheit abschaffen. Ist das möglich?

    1. A — Eine einfache Mehrheit reicht für eine Grundgesetzänderung nicht aus — und selbst eine Mehrheit dürfte den Kern des Grundrechts nicht antasten.
    2. B — Selbst eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat könnte die Pressefreiheit nicht vollständig abschaffen, da die Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3 GG) die Grundrechte im Kern schützt.
    3. C — Richtig: Die Pressefreiheit ist ein Grundrecht (Art. 5 Abs. 1 GG) und in ihrem Wesensgehalt durch die Ewigkeitsklausel (Art. 79 Abs. 3 GG) vor Abschaffung geschützt.
    4. D — Der Bundesrat allein hat keine Kompetenz, Grundrechte abzuschaffen; Verfassungsänderungen erfordern Bundestag und Bundesrat gemeinsam — und selbst dann ist der Kern der Pressefreiheit unantastbar.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 225

    In welchem anderen Land gibt es eine große deutschsprachige Bevölkerung?

    1. A — In Tschechien ist Tschechisch die Landessprache; Deutsch ist keine große Bevölkerungssprache.
    2. B — In Norwegen ist Norwegisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
    3. C — In Spanien ist Spanisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
    4. D — Richtig: Österreich hat Deutsch als Amtssprache und eine überwiegend deutschsprachige Bevölkerung — eines der Länder mit den meisten deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern neben Deutschland.

    Quelle: www.bmeia.gv.at

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 135

    Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?

    1. A — Große Unternehmen sind bei Arbeitgeberverbänden organisiert, nicht bei Gewerkschaften.
    2. B — Kleine Unternehmen sind ebenfalls Sache der Arbeitgeberseite, nicht der Gewerkschaften.
    3. C — Selbstständige haben eigene Vertretungsformen (z. B. Kammern), sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
    4. D — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, u. a. bei Tarifverhandlungen.

    Quelle: www.dgb.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 229

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
    2. B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
    3. C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
    4. D — Richtig: Luxemburg ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Westen.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 95

    Was gilt für die meisten Kinder in Deutschland?

    1. A — Es gibt in Deutschland keine Wahlpflicht — ohnehin dürfen Kinder noch nicht wählen.
    2. B — Richtig: Die allgemeine Schulpflicht gilt für alle Kinder in Deutschland und ist in den Landesverfassungen bzw. Schulgesetzen verankert.
    3. C — Eine allgemeine „Schweigepflicht“ für Kinder existiert nicht; Schweigepflichten betreffen bestimmte Berufsgruppen (z. B. Ärztinnen/Ärzte).
    4. D — Es gibt keine staatliche Religionspflicht; Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schließt auch das Recht ein, keine Religion auszuüben.

    Quelle: www.kmk.org

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 286

    Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Problemen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber?

    1. A — Richtig: Der Betriebsrat vertritt nach dem Betriebsverfassungsgesetz die Interessen der Belegschaft gegenüber der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber und unterstützt bei Konflikten.
    2. B — Eine Betriebsprüferin/ein Betriebsprüfer prüft üblicherweise steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte, ist keine Interessenvertretung der Beschäftigten.
    3. C — „Betriebsgruppe“ ist keine feststehende arbeitsrechtliche Institution zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.
    4. D — Das Betriebsmanagement vertritt die Arbeitgeberseite, nicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihr.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 149

    Was ist ein Beispiel für antisemitisches Verhalten?

    1. A — Der Besuch eines jüdischen Festes ist eine kulturelle Teilnahme, kein antisemitisches Verhalten.
    2. B — Sachliche Kritik an einer Regierungspolitik — auch der israelischen — ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und nicht per se antisemitisch.
    3. C — Richtig: Das Leugnen des Holocaust ist eine anerkannte Form des Antisemitismus, weil sie das historisch belegte Menschheitsverbrechen an den europäischen Juden bestreitet oder relativiert, und ist in Deutschland zudem strafbar (§ 130 Abs. 3 StGB).
    4. D — Ein sportlicher Wettkampf gegen eine jüdische Mannschaft ist eine normale sportliche Begegnung, kein antisemitisches Verhalten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 164

    Was passierte am 9. November 1938 in Deutschland?

    1. A — Der Angriff auf Polen und damit der Kriegsbeginn war am 1. September 1939, nicht am 9. November 1938.
    2. B — Die NSDAP verlor 1938 keine Wahl — es gab zu dieser Zeit gar keine freien Wahlen mehr.
    3. C — Richtig: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden die von den Nationalsozialisten organisierten Novemberpogrome statt, bei denen Synagogen und jüdische Geschäfte in ganz Deutschland zerstört wurden.
    4. D — Hitler wurde nie Reichspräsident; dieses Amt bekleidete er nicht, und Hindenburg starb erst 1934, woraufhin Hitler die Ämter Reichskanzler und Reichspräsident zum „Führer“ zusammenlegte — nicht am 9. November 1938.

    Quelle: www.bpb.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 208

    Was war die "Stasi"?

    1. A — Der NS-Geheimdienst und die politische Polizei hießen Gestapo und SD, nicht Stasi — die Stasi entstand erst 1950 in der DDR.
    2. B — Die Stasi war keine Gedenkstätte, sondern eine aktive Überwachungsbehörde.
    3. C — Richtig: Das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) war der Geheimdienst und die politische Geheimpolizei der DDR.
    4. D — Die Stasi war kein Sportverein, sondern eine staatliche Sicherheits- und Überwachungsbehörde.

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 292

    Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?

    1. A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
    2. B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
    3. C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
    4. D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 161

    Was kennzeichnete den NS-Staat? Eine Politik …

    1. A — Richtig: Der NS-Staat betrieb mit den Nürnberger Gesetzen und dem Rassenwahn eine systematische, staatlich institutionalisierte Rassenideologie, die in den Holocaust mündete.
    2. B — Meinungsfreiheit wurde abgeschafft; abweichende Meinungen wurden verfolgt.
    3. C — Religionsgemeinschaften standen unter starkem staatlichem Druck, und Jüdinnen und Juden wurden gerade wegen ihrer Zugehörigkeit verfolgt — keine Religionsfreiheit.
    4. D — Das Gegenteil traf zu: Die Demokratie der Weimarer Republik wurde zerschlagen, nicht weiterentwickelt.

    Quelle: www.bpb.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 5

    Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?

    1. A — Das wäre Wahlbestechung — ein Straftatbestand nach § 108b StGB, kein Ausdruck der Wahlfreiheit.
    2. B — Das Wahlrecht knüpft an Staatsangehörigkeit, Alter und Wohnsitz an, nicht an eine Vorstrafenfreiheit.
    3. C — Richtig: Freie Wahl bedeutet Freiheit von Zwang und Beeinflussung bei der Stimmabgabe, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen.
    4. D — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 199

    Mit der Abkürzung "Stasi" meinte man in der DDR …

    1. A — Das Parlament der DDR hieß Volkskammer, nicht „Stasi“.
    2. B — Richtig: „Stasi“ war die Kurzform für das Ministerium für Staatssicherheit, den gefürchteten Geheimdienst und die Inlandsüberwachungsbehörde der DDR.
    3. C — Die regierende Partei der DDR war die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), nicht die Stasi.
    4. D — Das Ministerium für Volksbildung war für das Schulwesen zuständig, nicht identisch mit der Stasi.

    Quelle: www.bpb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 263

    In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig. Das bedeutet: Jugendliche, die 14 Jahre und älter sind und gegen Strafgesetze verstoßen, …

    1. A — Richtig: Ab 14 Jahren gilt Strafmündigkeit; Jugendliche können nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) für Straftaten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und bestraft werden — allerdings mit auf Erziehung ausgerichteten, milderen Sanktionen als bei Erwachsenen.
    2. B — Jugendliche werden nach dem Jugendstrafrecht behandelt, das eigene, mildere und erzieherisch ausgerichtete Regeln als das Erwachsenenstrafrecht kennt — nicht identisch mit der Behandlung Erwachsener.
    3. C — Eine Strafe wird persönlich verhängt und nicht mit den Eltern „geteilt“; das deutsche Strafrecht kennt keine Sippenhaft.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Ab 14 Jahren können Jugendliche sehr wohl strafrechtlich belangt werden.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 56

    Welches Amt gehört in Deutschland zur Gemeindeverwaltung?

    1. A — Das Pfarramt ist eine kirchliche Einrichtung, keine Behörde der Gemeindeverwaltung.
    2. B — Richtig: Das Ordnungsamt ist eine klassische Behörde der kommunalen Selbstverwaltung, zuständig etwa für öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort.
    3. C — Das Finanzamt ist eine Landesbehörde (mit Bundesaufsicht in Steuerfragen), keine Gemeindebehörde.
    4. D — Das Auswärtige Amt ist eine oberste Bundesbehörde für Außenpolitik, keine kommunale Einrichtung.

    Quelle: www.bmi.bund.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 257

    Eine erwachsene Frau möchte in Deutschland das Abitur nachholen. Das kann sie an …

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht Erwachsenen neben Berufstätigkeit den nachträglichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss (Hauptschulabschluss), nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 97

    Was bezahlt man in Deutschland automatisch, wenn man fest angestellt ist?

    1. A — Richtig: Bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung werden automatisch Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vom Gehalt abgezogen.
    2. B — Sozialhilfe wird bedürftigen Menschen ausgezahlt, nicht von Angestellten automatisch bezahlt.
    3. C — Kindergeld wird an Eltern ausgezahlt, ist keine automatische Zahlung von Angestellten.
    4. D — Wohngeld ist eine Sozialleistung für Menschen mit geringem Einkommen zur Miete, keine automatische Abgabe von Angestellten.

    Quelle: www.deutsche-rentenversicherung.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 197

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Richtig: Thüringen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    2. B — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    4. D — Bremen war eine westliche Stadtstaat-Enklave in der britischen/amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 184

    Auf welcher rechtlichen Grundlage wurde der Staat Israel gegründet?

    1. A — Richtig: Die UN-Generalversammlung beschloss am 29. November 1947 mit Resolution 181 den Teilungsplan für Palästina, auf dessen Grundlage der Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen wurde.
    2. B — Der Zionistenkongress (erstmals 1897) formulierte das politische Programm des Zionismus, hatte aber keine völkerrechtliche Beschlusskompetenz zur Staatsgründung.
    3. C — Die Bundesrepublik Deutschland existierte 1947/48 noch nicht (gegründet erst 1949) und hatte keinen Einfluss auf die Staatsgründung Israels.
    4. D — Die UdSSR stimmte der UN-Resolution zu, machte aber keinen eigenständigen Gründungsvorschlag.

    Quelle: www.un.org

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 284

    Was man für die Arbeit können muss, ändert sich in Zukunft sehr schnell. Was kann man tun?

    1. A — Was man lernt, ist keineswegs egal — gezielte Weiterbildung ist entscheidend für die Anpassung an sich wandelnde Berufsanforderungen.
    2. B — Richtig: Angesichts sich rasch wandelnder Qualifikationsanforderungen (u. a. durch Digitalisierung) ist lebenslanges Lernen notwendig, auch nach Abschluss der Erstausbildung.
    3. C — Schulisches Wissen allein reicht angesichts des schnellen Wandels nicht mehr für ein gesamtes Berufsleben aus.
    4. D — Ein früherer Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist keine Reaktion auf sich ändernde Qualifikationsanforderungen, sondern eine ganz andere Fragestellung (Rentenpolitik).

    Quelle: www.bmbf.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 28

    Wer wählt in Deutschland die Abgeordneten zum Bundestag?

    1. A — Das Militär hat in Deutschland keine politische Wahlfunktion; es ist der zivilen Kontrolle unterstellt.
    2. B — Wirtschaftsverbände können Interessen vertreten, wählen aber nicht die Abgeordneten.
    3. C — Richtig: Nach Art. 38 GG wird der Bundestag vom wahlberechtigten Volk in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.
    4. D — Die Verwaltung setzt Gesetze um, hat aber kein Wahlrecht als Institution.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 14

    Meinungsfreiheit in Deutschland heißt, dass ich …

    1. A — Beleidigung (§ 185 StGB) ist eine Straftat und von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt.
    2. B — Richtig: Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) schützt ausdrücklich die Äußerung der eigenen Meinung, auch im Internet.
    3. C — Das öffentliche Zeigen verfassungsfeindlicher oder terroristischer Symbole ist strafbar (§ 86a StGB) und keine geschützte Meinungsäußerung.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Gerade Kritik an der Regierung ist ein Kernbereich der Meinungsfreiheit.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 166

    Bei welchen Demonstrationen in Deutschland riefen die Menschen "Wir sind das Volk"?

    1. A — Beim Aufstand 1953 in der DDR standen soziale und wirtschaftliche Forderungen im Vordergrund; der Slogan „Wir sind das Volk“ wurde damals nicht geprägt.
    2. B — Die Studentenproteste 1968 in der Bundesrepublik richteten sich gegen gesellschaftliche und politische Missstände im Westen, nicht gegen die DDR-Führung.
    3. C — Anti-Atomkraft-Proteste 1985 hatten andere thematische Schwerpunkte und fanden im Westen statt.
    4. D — Richtig: Bei den Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen DDR-Städten im Herbst 1989 riefen die Menschen „Wir sind das Volk“ — ein zentraler Slogan der friedlichen Revolution gegen das SED-Regime.

    Quelle: www.bpb.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 273

    Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …

    1. A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
    2. B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
    3. C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
    4. D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 211

    Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?

    1. A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
    2. B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
    3. C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
    4. D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.

    Quelle: www.bpb.de

  31. Fragen zu Schleswig-Holstein

    Frage 31 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 10

    Welche Ministerin/welchen Minister hat Schleswig-Holstein nicht?

    1. A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
    2. B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Schleswig-Holstein nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
    3. C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
    4. D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  32. Frage 32 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 7

    Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein heißt …

    1. A — Husum ist eine bekannte Nordseestadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
    2. B — Flensburg liegt an der dänischen Grenze und beherbergt das Kraftfahrt-Bundesamt, ist aber nicht die Landeshauptstadt.
    3. C — Lübeck ist eine bedeutende Hansestadt und UNESCO-Welterbestätte, aber nicht die Landeshauptstadt.
    4. D — Richtig: Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und Sitz von Landtag und Landesregierung.

    Quelle: www.schleswig-holstein.de

  33. Frage 33 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 6

    Wo können Sie sich in Schleswig-Holstein über politische Themen informieren?

    1. A — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
    2. B — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
    3. C — Richtig: In Schleswig-Holstein ist die zuständige Stelle für überparteiliche politische Information mit „Landesbeauftragte/r für politische Bildung“ benannt.
    4. D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.

    Quelle: www.landesbeauftragte-sh.de

Fragen zu Schleswig-Holstein · Übungstests

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