Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 3 — Nordrhein-Westfalen
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Nordrhein-Westfalen. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 36
Welche Maßnahme schafft in Deutschland soziale Sicherheit?
- A — Richtig: Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung und sichert medizinische Versorgung für alle Versicherten.
- B — Die Autoversicherung schützt vor finanziellen Risiken im Straßenverkehr, ist aber keine Sozialversicherung.
- C — Die Gebäudeversicherung schützt Eigentum, nicht die soziale Absicherung von Personen.
- D — Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden gegenüber Dritten ab, gehört aber nicht zur staatlichen Sozialversicherung.
- Frage 2 von 33Katalogfrage 228
Wie wird der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 allgemein genannt?
- A — Die NATO-Osterweiterung bezeichnet den späteren Beitritt osteuropäischer Staaten zur NATO ab den 1990er/2000er Jahren, nicht den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
- B — Die EU-Osterweiterung (v. a. 2004) bezeichnet den Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU, ein anderes historisches Ereignis.
- C — Richtig: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 wird als „Deutsche Wiedervereinigung“ bezeichnet.
- D — „Europäische Gemeinschaft“ war die Vorläuferorganisation der EU, kein Begriff für die deutsche Wiedervereinigung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 99
Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?
- A — Richtig: Die Beiträge zur Sozialversicherung werden grundsätzlich paritätisch von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern getragen.
- B — Ausschließlich Arbeitnehmerbeiträge widersprechen dem Grundprinzip der paritätischen Finanzierung in Deutschland.
- C — Nicht alle Staatsangehörigen zahlen Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (bzw. deren Arbeitgeber).
- D — Ausschließlich Arbeitgeberbeiträge entsprechen nicht dem paritätischen Finanzierungsmodell.
- Frage 4 von 33Katalogfrage 202
Zu wem gehörte die DDR im "Kalten Krieg"?
- A — Die DDR gehörte gerade nicht zu den Westmächten, sondern zum sowjetisch dominierten Ostblock.
- B — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter Führung der Sowjetunion.
- C — Die NATO war das westliche Militärbündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) 1955 beitrat.
- D — Die DDR war klar im Ostblock verankert, nicht blockfrei.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 31
Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland …
- A — „Einheit“ ist kein feststehender politischer Fachbegriff für ein Regierungsbündnis.
- B — Richtig: Eine Koalition ist der Zusammenschluss mehrerer Parteien zur gemeinsamen Regierungsbildung, meist nötig, weil keine Partei allein die Mehrheit hat.
- C — Ein Ministerium ist eine Behörde der Exekutive, kein Bündnis von Parteien.
- D — Eine Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei im Parlament, nicht das Regierungsbündnis selbst.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 100
Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?
- A — Richtig: Die Lebensversicherung ist eine private, freiwillige Versicherung — keine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung.
- B — Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
- C — Die Arbeitslosenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
- D — Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
- Frage 7 von 33Katalogfrage 193
Von 1961 bis 1989 war Berlin …
- A — Sowohl Ost- als auch West-Berlin hatten in dieser Zeit eigene Bürgermeisterinnen/Bürgermeister bzw. einen Regierenden Bürgermeister im Westteil.
- B — Berlin war kein eigenständiger Staat, sondern eine besetzte, geteilte Stadt unter alliiertem Vier-Mächte-Status.
- C — Richtig: Von August 1961 bis November 1989 trennte die Berliner Mauer den Ost- vom Westteil der Stadt.
- D — Nur während der Blockade 1948/49 war West-Berlin ausschließlich über die Luftbrücke erreichbar — nicht durchgehend während der gesamten Zeit der Mauer bis 1989, als es reguläre Transitwege gab.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 233
Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?
- A — Richtig: Tschechien ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Südosten.
- B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
- C — Griechenland liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.
- D — Portugal liegt am Atlantik im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel, weit von Deutschland entfernt.
Quelle: www.auswaertiges-amt.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 23
In Deutschland sind die meisten Erwerbstätigen …
- A — Familienunternehmen existieren, beschäftigen aber nur einen kleinen Teil der Erwerbstätigen insgesamt.
- B — Ehrenamtliche Tätigkeit ist unbezahlt und betrifft nicht die Mehrheit der Erwerbstätigen, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.
- C — Nur eine Minderheit der Erwerbstätigen in Deutschland ist selbstständig; die große Mehrheit ist angestellt.
- D — Richtig: Die überwiegende Mehrheit der Erwerbstätigen in Deutschland steht in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis bei einer Firma oder im öffentlichen Dienst.
Quelle: www.destatis.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 269
In Deutschland haben Kinder ab dem Alter von drei Jahren bis zur Ersteinschulung einen Anspruch auf …
- A — Taschengeld ist eine private, freiwillige Zuwendung der Eltern, kein gesetzlicher Anspruch gegen den Staat.
- B — Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Sportvereinsplatz.
- C — Richtig: Nach § 24 Abs. 2 SGB VIII haben Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung.
- D — Ein „Ferienpass“ ist ein kommunales Angebot in manchen Städten, kein bundesweiter Rechtsanspruch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 98
Wenn Abgeordnete im Deutschen Bundestag ihre Fraktion wechseln, …
- A — Ein Fraktionswechsel entzieht einer/einem Abgeordneten nicht das freie Mandat (Art. 38 Abs. 1 GG); sie/er bleibt Mitglied des Bundestages.
- B — Richtig: Verlieren durch einen Fraktionswechsel genug Abgeordnete die Regierungsfraktionen, kann die parlamentarische Mehrheit der Regierung kippen — das freie Mandat (Art. 38 Abs. 1 GG) macht das möglich.
- C — Für einen Fraktionswechsel ist keine Zustimmung der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten erforderlich; das freie Mandat erlaubt dies eigenständig.
- D — Es gibt kein Verfahren für eine vorgezogene Neuwahl einzelner Wahlkreise wegen eines Fraktionswechsels — das Mandat bleibt bis zur nächsten regulären Wahl bestehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 242
Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?
- A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
- B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
- C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
- D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 271
Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?
- A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
- B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
- C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
- D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 141
Wer berät in Deutschland Personen bei Rechtsfragen und vertritt sie vor Gericht?
- A — Richtig: Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte beraten in Rechtsfragen und vertreten ihre Mandantinnen/Mandanten vor Gericht (§ 3 BRAO).
- B — Eine Richterin/ein Richter entscheidet neutral über den Fall, berät und vertritt aber keine Partei.
- C — Eine Schöffin/ein Schöffe ist Teil des Gerichts und berät oder vertritt ebenfalls keine Partei.
- D — Eine Staatsanwältin/ein Staatsanwalt vertritt die Anklage im Namen des Staates, nicht die individuellen Interessen einer Bürgerin/eines Bürgers.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 153
Was war am 8. Mai 1945?
- A — Hitler starb bereits am 30. April 1945 durch Suizid, acht Tage vor der Kapitulation.
- B — Der Mauerbau begann erst 1961, sechzehn Jahre später.
- C — Adenauer wurde erst 1949 zum ersten Bundeskanzler gewählt, vier Jahre später.
- D — Richtig: Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und beendete den Zweiten Weltkrieg in Europa.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 46
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört dazu?
- A — Richtig: Infrastruktur wie Straßen und Bildungseinrichtungen wie Schulen zu bauen und zu unterhalten ist eine klassische staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge.
- B — Der Verkauf von Lebensmitteln und Kleidung ist Sache privater Unternehmen im Rahmen der Marktwirtschaft, nicht des Staates.
- C — Es gibt keine staatliche kostenlose Zeitungsversorgung; die Presse ist frei und privatwirtschaftlich organisiert.
- D — Die Automobil- und Busproduktion erfolgt durch private Unternehmen, nicht durch den Staat.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 238
An welchen Orten arbeitet das Europäische Parlament?
- A — Paris, London und Den Haag sind keine der drei offiziellen Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
- B — Richtig: Das Europäische Parlament arbeitet an drei Orten — Straßburg (Plenarsitzungen), Brüssel (Ausschüsse, Fraktionssitzungen) und Luxemburg (Generalsekretariat).
- C — Rom, Bern und Wien sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments; die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied.
- D — Bonn, Zürich und Mailand sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 18 von 33Katalogfrage 186
Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?
- A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
- B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
- C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
- D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 205
Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gehören die neuen Bundesländer nun auch …
- A — Richtig: Durch den Beitritt zur Bundesrepublik wurden die neuen Länder automatisch Teil der damaligen Europäischen Gemeinschaft (heute EU), ohne eigenen Beitrittsprozess.
- B — Der Warschauer Pakt löste sich 1991 auf; die neuen Länder traten ihm nicht bei, sondern verließen mit der Wiedervereinigung dessen Einflussbereich.
- C — Die OPEC ist ein Erdöl-Exportkartell, mit dem die Bundesländer nichts zu tun haben.
- D — Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft war ein gescheitertes Projekt der 1950er Jahre und existierte 1990 gar nicht mehr.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 20 von 33Katalogfrage 49
Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?
- A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
- B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
- C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
- D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 21 von 33Katalogfrage 204
Wie wurden die Bundesrepublik Deutschland und die DDR zu einem Staat?
- A — Es fand keine militärische Besetzung statt; der Prozess war ein freiwilliger, rechtlich geregelter Beitritt.
- B — Richtig: Nach Art. 23 GG a. F. traten die fünf neuen Länder am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland bei (Beitrittsprinzip, kein neuer gemeinsamer Staat).
- C — Das Gegenteil ist der Fall: Die östlichen Länder traten der Bundesrepublik bei, nicht umgekehrt.
- D — Es gab keine militärische Besetzung der Bundesrepublik durch die DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 132
Viele Menschen in Deutschland arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Was bedeutet das?
- A — Militärdienst ist eine bezahlte, hauptberufliche oder verpflichtende Tätigkeit, kein Ehrenamt im hier gemeinten Sinn.
- B — Richtig: Ehrenamtliches Engagement bedeutet freiwillige, unbezahlte Arbeit, etwa in Sportvereinen, Feuerwehren oder sozialen Organisationen.
- C — Eine Regierungstätigkeit ist eine bezahlte hauptamtliche Funktion, kein Ehrenamt.
- D — Bezahlte Arbeit in einem Krankenhaus ist Erwerbstätigkeit, kein Ehrenamt — der Kern des Ehrenamts ist gerade die Unentgeltlichkeit.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 185
Wofür stand der Ausdruck "Eiserner Vorhang"? Für die Abschottung …
- A — Richtig: „Eiserner Vorhang“ bezeichnete die politische, militärische und ideologische Grenze zwischen dem sowjetisch dominierten Ostblock (Warschauer Pakt) und dem Westen während des Kalten Krieges.
- B — Der Begriff bezog sich auf die Ost-West-Teilung Europas, nicht auf eine Nord-Süd-Teilung Deutschlands.
- C — Der Begriff wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg für die Ost-West-Teilung geprägt, nicht für die NS-Zeit gegen die Alliierten.
- D — Der Begriff beschrieb die Trennung zwischen Ost- und Westeuropa, nicht speziell zwischen Europa und den USA (die zum Westen gehörten).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 225
In welchem anderen Land gibt es eine große deutschsprachige Bevölkerung?
- A — In Tschechien ist Tschechisch die Landessprache; Deutsch ist keine große Bevölkerungssprache.
- B — In Norwegen ist Norwegisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
- C — In Spanien ist Spanisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
- D — Richtig: Österreich hat Deutsch als Amtssprache und eine überwiegend deutschsprachige Bevölkerung — eines der Länder mit den meisten deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern neben Deutschland.
Quelle: www.bmeia.gv.at
- Frage 27 von 33Katalogfrage 284
Was man für die Arbeit können muss, ändert sich in Zukunft sehr schnell. Was kann man tun?
- A — Was man lernt, ist keineswegs egal — gezielte Weiterbildung ist entscheidend für die Anpassung an sich wandelnde Berufsanforderungen.
- B — Richtig: Angesichts sich rasch wandelnder Qualifikationsanforderungen (u. a. durch Digitalisierung) ist lebenslanges Lernen notwendig, auch nach Abschluss der Erstausbildung.
- C — Schulisches Wissen allein reicht angesichts des schnellen Wandels nicht mehr für ein gesamtes Berufsleben aus.
- D — Ein früherer Ausstieg aus dem Erwerbsleben ist keine Reaktion auf sich ändernde Qualifikationsanforderungen, sondern eine ganz andere Fragestellung (Rentenpolitik).
Quelle: www.bmbf.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 203
Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?
- A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
- B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
- C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
- D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 62
Wenn das Parlament eines deutschen Bundeslandes gewählt wird, nennt man das …
- A — Eine Kommunalwahl betrifft die Ebene der Gemeinden und Kreise, nicht das Landesparlament.
- B — Richtig: Die Wahl des Landesparlaments (Landtag, in Stadtstaaten Bürgerschaft/Abgeordnetenhaus) heißt Landtagswahl.
- C — Die Europawahl bestimmt die deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments, nicht ein Landesparlament.
- D — Die Bundestagswahl bestimmt das gesamtdeutsche Parlament, nicht das eines einzelnen Bundeslandes.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 34
Was ist Deutschland nicht?
- A — Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie mit freien Wahlen.
- B — Deutschland ist ein Rechtsstaat: Das Recht bindet auch den Staat selbst.
- C — Richtig: Deutschland ist keine Monarchie — das Staatsoberhaupt wird gewählt, nicht vererbt.
- D — Deutschland ist ein Sozialstaat (Art. 20 Abs. 1 GG) mit umfassender Sozialversicherung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Nordrhein-Westfalen
Frage 31 von 33Nordrhein-Westfalen · Katalogfrage 5Welche Farben hat die Landesflagge von Nordrhein-Westfalen?
- A — Rot-weiß ist nicht die Landesflagge Nordrhein-Westfalens; das ist eher mit Brandenburg oder Bremen assoziiert.
- B — Richtig: Die Landesflagge Nordrhein-Westfalens zeigt die Farben Grün, Weiß und Rot in drei gleich breiten waagerechten Streifen.
- C — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Nordrhein-Westfalens; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.
- D — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Nordrhein-Westfalens.
Quelle: www.land.nrw
- Frage 32 von 33Nordrhein-Westfalen · Katalogfrage 10
Welche Ministerin/welchen Minister hat Nordrhein-Westfalen nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Nordrhein-Westfalen.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Nordrhein-Westfalen nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Nordrhein-Westfalen.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Nordrhein-Westfalen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 33 von 33Nordrhein-Westfalen · Katalogfrage 7
Die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen heißt …
- A — Köln ist die größte Stadt Nordrhein-Westfalens, aber nicht die Landeshauptstadt.
- B — Bonn war die Bundeshauptstadt der alten Bundesrepublik und ist heute Sitz mehrerer Bundesministerien, aber nicht die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens.
- C — Richtig: Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und Sitz von Landtag und Landesregierung.
- D — Dortmund ist eine bedeutende Stadt im Ruhrgebiet, aber nicht die Landeshauptstadt.
Quelle: www.land.nrw
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Nordrhein-Westfalen · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.