Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 7 — Mecklenburg-Vorpommern
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Mecklenburg-Vorpommern. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 263
In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig. Das bedeutet: Jugendliche, die 14 Jahre und älter sind und gegen Strafgesetze verstoßen, …
- A — Richtig: Ab 14 Jahren gilt Strafmündigkeit; Jugendliche können nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) für Straftaten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und bestraft werden — allerdings mit auf Erziehung ausgerichteten, milderen Sanktionen als bei Erwachsenen.
- B — Jugendliche werden nach dem Jugendstrafrecht behandelt, das eigene, mildere und erzieherisch ausgerichtete Regeln als das Erwachsenenstrafrecht kennt — nicht identisch mit der Behandlung Erwachsener.
- C — Eine Strafe wird persönlich verhängt und nicht mit den Eltern „geteilt“; das deutsche Strafrecht kennt keine Sippenhaft.
- D — Das Gegenteil ist richtig: Ab 14 Jahren können Jugendliche sehr wohl strafrechtlich belangt werden.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 51
Zu einem demokratischen Rechtsstaat gehört es nicht, dass …
- A — Kritik an der Regierung ist durch die Meinungsfreiheit geschützt und typisch für einen Rechtsstaat.
- B — Friedliche Demonstrationen sind ein Grundrecht (Art. 8 GG) und typisch für einen Rechtsstaat.
- C — Richtig: Es gibt in Deutschland keine „Privatpolizei“ mit Verhaftungsbefugnis — nur der Staat hat das Gewaltmonopol, und Verhaftungen bedürfen einer Rechtsgrundlage. Willkürliche Verhaftungen widersprechen dem Rechtsstaatsprinzip.
- D — Eine Verhaftung nach einer Straftat, auf gesetzlicher Grundlage, ist gerade Kennzeichen eines funktionierenden Rechtsstaats.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 106
In Deutschland helfen ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei den Wahlen. Was ist eine Aufgabe von Wahlhelferinnen/Wahlhelfern?
- A — Kinder dürfen in Deutschland nicht wählen; Hilfe beim Wählen leistet gegebenenfalls eine selbst gewählte Vertrauensperson, keine allgemeine Wahlhelferaufgabe.
- B — Wahlbenachrichtigungen mit dem Wahllokal verschickt die Gemeindeverwaltung, nicht ehrenamtliche Wahlhelferinnen/Wahlhelfer am Wahltag.
- C — Zwischenergebnisse an Medien weiterzugeben würde das Neutralitätsgebot verletzen und ist keine Aufgabe der Wahlhelferinnen/Wahlhelfer.
- D — Richtig: Nach Schließung der Wahllokale zählen die Wahlhelferinnen/Wahlhelfer im Wahlvorstand öffentlich die Stimmen aus.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 131
In Deutschland ist eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister …
- A — Eine Schulleiterin/ein Schulleiter leitet eine Bildungseinrichtung, ist aber keine Bürgermeisterin/kein Bürgermeister.
- B — Eine Bankchefin/ein Bankchef leitet ein Kreditinstitut, hat keine kommunale Funktion.
- C — Richtig: Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist das gewählte Oberhaupt einer Gemeinde und leitet deren Verwaltung.
- D — Eine Parteivorsitzende/ein Parteivorsitzender leitet eine politische Partei, nicht notwendigerweise eine Gemeinde.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 196
Warum nennt man die Zeit im Herbst 1989 in der DDR "Die Wende"? In dieser Zeit veränderte sich die DDR politisch …
- A — Richtig: Die „Wende“ bezeichnet den friedlichen Übergang der DDR von der SED-Einparteiendiktatur zu demokratischen, pluralistischen Verhältnissen im Herbst 1989.
- B — Die DDR hatte vorher keine liberale Marktwirtschaft, sondern eine sozialistische Planwirtschaft — die Wende führte in die entgegengesetzte Richtung, zur Marktwirtschaft.
- C — Die DDR war nie eine Monarchie; sie war ein sozialistischer Einparteienstaat, der sich zur Demokratie wandelte.
- D — Die DDR war kein religiöser Staat, sondern bereits ein kommunistisch/sozialistisch geprägter Staat — die Wende führte weg vom Kommunismus, nicht zu ihm hin.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 101
Gewerkschaften sind Interessenverbände der …
- A — Jugendorganisationen vertreten spezifisch Jugendinteressen, nicht die Kernfunktion der Gewerkschaften.
- B — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, etwa bei Löhnen und Arbeitsbedingungen, und schließen Tarifverträge ab.
- C — Rentnerinnen und Rentner haben eigene Verbände, sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
- D — Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben eigene Verbände (Arbeitgeberverbände), die den Gewerkschaften als Tarifpartner gegenüberstehen.
Quelle: www.dgb.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 300
Aus welchem Land kamen die ersten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in die Bundesrepublik Deutschland?
- A — Richtig: Das erste Anwerbeabkommen der Bundesrepublik schloss sie 1955 mit Italien; italienische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter waren damit die ersten dieser Art.
- B — Das Anwerbeabkommen mit Spanien folgte erst 1960, nach dem mit Italien.
- C — Das Anwerbeabkommen mit Portugal folgte 1964, deutlich nach Italien.
- D — Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde erst 1961 geschlossen — später als das mit Italien, auch wenn Menschen türkischer Herkunft langfristig zur größten Gruppe wurden (siehe Frage 297).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 97
Was bezahlt man in Deutschland automatisch, wenn man fest angestellt ist?
- A — Richtig: Bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung werden automatisch Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vom Gehalt abgezogen.
- B — Sozialhilfe wird bedürftigen Menschen ausgezahlt, nicht von Angestellten automatisch bezahlt.
- C — Kindergeld wird an Eltern ausgezahlt, ist keine automatische Zahlung von Angestellten.
- D — Wohngeld ist eine Sozialleistung für Menschen mit geringem Einkommen zur Miete, keine automatische Abgabe von Angestellten.
- Frage 9 von 33Katalogfrage 273
Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …
- A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
- B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
- C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
- D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 287
Sie möchten bei einer Firma in Deutschland ihr Arbeitsverhältnis beenden. Was müssen Sie beachten?
- A — Die Gehaltszahlungen betreffen die laufende Vergütung, nicht die formalen Anforderungen an eine Kündigung.
- B — Die Arbeitszeit betrifft die tägliche/wöchentliche Arbeitsdauer, nicht die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
- C — Richtig: Bei einer Eigenkündigung muss die im Arbeitsvertrag oder gesetzlich (§ 622 BGB) festgelegte Kündigungsfrist eingehalten werden, damit die Kündigung wirksam wird.
- D — Die Versicherungspflicht während des bestehenden Arbeitsverhältnisses ist keine unmittelbare Voraussetzung für die formale Kündigung selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 269
In Deutschland haben Kinder ab dem Alter von drei Jahren bis zur Ersteinschulung einen Anspruch auf …
- A — Taschengeld ist eine private, freiwillige Zuwendung der Eltern, kein gesetzlicher Anspruch gegen den Staat.
- B — Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Sportvereinsplatz.
- C — Richtig: Nach § 24 Abs. 2 SGB VIII haben Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung.
- D — Ein „Ferienpass“ ist ein kommunales Angebot in manchen Städten, kein bundesweiter Rechtsanspruch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 134
Man will die Buslinie abschaffen, mit der Sie immer zur Arbeit fahren. Was können Sie machen, um die Buslinie zu erhalten?
- A — Richtig: Eine Bürgerinitiative ist genau das vorgesehene Mittel, um kommunalpolitischen Einfluss auf konkrete Verwaltungsentscheidungen wie den ÖPNV zu nehmen.
- B — Radfahren löst das Problem der wegfallenden Buslinie nicht und ist keine politische Einflussnahme.
- C — Steuerzahlende haben kein direktes einklagbares Recht auf eine bestimmte Buslinie, und das Finanzamt ist für ÖPNV-Planung nicht zuständig.
- D — Das Forstamt ist für Wälder zuständig, nicht für den öffentlichen Nahverkehr — die richtige Stelle wäre das Verkehrs- oder Ordnungsamt bzw. der Gemeinderat.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 290
Sie haben in Deutschland einen Fernseher gekauft. Zu Hause packen Sie den Fernseher aus, doch er funktioniert nicht. Der Fernseher ist kaputt. Was können Sie machen?
- A — Ein kaputtes Gerät ist keine Straftat, sondern ein zivilrechtlicher Gewährleistungsfall — eine Strafanzeige ist nicht das richtige Mittel.
- B — Richtig: Bei einem defekten Kaufgegenstand kann man nach den Gewährleistungsvorschriften des BGB (§ 437) beim Verkäufer reklamieren und Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatz) verlangen.
- C — Ein eigenmächtiger, unabgesprochener Austausch ist rechtlich nicht der vorgesehene Weg; die Reklamation beim Verkäufer geht voraus.
- D — Die Garantie ist eine freiwillige Herstellerzusage und kann nicht einfach eigenmächtig „verlängert“ werden; das ist kein Reaktionsschritt auf ein defektes Gerät.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 139
Wann kommt es in Deutschland zu einem Prozess vor Gericht? Wenn jemand …
- A — Ein Religionswechsel ist durch die Religionsfreiheit (Art. 4 GG) geschützt und führt zu keinem Strafprozess.
- B — Richtig: Ein Strafprozess findet statt, wenn die Staatsanwaltschaft nach Ermittlungen Anklage wegen einer mutmaßlichen Straftat erhebt (§ 170 StPO), über die dann das Gericht entscheidet.
- C — Eine abweichende politische Meinung ist von der Meinungsfreiheit geschützt und begründet keinen Strafprozess.
- D — Ein Abschleppvorgang wegen Falschparkens ist eine verwaltungsrechtliche Maßnahme, in der Regel kein eigenständiges Gerichtsverfahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 160
Welcher Krieg dauerte von 1939 bis 1945?
- A — Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918, nicht 1939 bis 1945.
- B — Richtig: Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete am 8. Mai 1945 in Europa.
- C — Der Vietnamkrieg fand in den 1950er bis 1970er Jahren statt, nicht 1939 bis 1945.
- D — Der Golfkrieg fand 1990/91 statt, viele Jahrzehnte später.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 181Bildfrage
Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?
- A — Der Kniefall war keine politisch-militärische Unterwerfungsgeste gegenüber den Alliierten, sondern eine moralisch-historische Geste.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt kniete am 7. Dezember 1970 spontan am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto nieder — eine international viel beachtete Geste des Bittens um Vergebung für die NS-Verbrechen an den polnischen Jüdinnen und Juden.
- C — Der „Warschauer Pakt“ war das östliche Militärbündnis, kein Adressat einer Demutsgeste in diesem Kontext.
- D — Der Kniefall fand am Ghetto-Denkmal statt, nicht an einem Grab des Unbekannten Soldaten.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 194
Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …
- A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
- B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
- C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
- D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 178
Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?
- A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
- B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
- C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
- D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 110
Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?
- A — 2 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- B — 3 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- C — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
- D — 5 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode (das gilt etwa für das Europäische Parlament).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 157
Die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler errichteten 1933 in Deutschland …
- A — Richtig: Die Nationalsozialisten errichteten nach der Machtübernahme durch das Ermächtigungsgesetz und die Gleichschaltung eine totalitäre Diktatur ohne Gewaltenteilung und Grundrechte.
- B — Das Gegenteil ist der Fall: Parteien wurden verboten, Wahlen abgeschafft, die Demokratie der Weimarer Republik zerstört.
- C — Es gab kein erbliches Staatsoberhaupt; die NS-Herrschaft war keine Monarchie.
- D — Ein Fürstentum wird von einem Fürsten regiert; das NS-Regime war ein totalitärer Führerstaat, kein Fürstentum.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 247
Eine Frau ist schwanger. Sie ist kurz vor und nach der Geburt ihres Kindes vom Gesetz besonders beschützt. Wie heißt dieser Schutz?
- A — Elternzeit ist eine spätere, freiwillig nehmbare Freistellung beider Elternteile zur Kinderbetreuung, nicht der besondere gesetzliche Schutz kurz vor/nach der Geburt.
- B — Richtig: Der Mutterschutz (Mutterschutzgesetz) schützt schwangere und stillende Frauen, insbesondere durch Beschäftigungsverbote und Kündigungsschutz kurz vor und nach der Entbindung.
- C — Geburtsvorbereitung bezeichnet Kurse und medizinische Vorbereitung auf die Geburt, kein gesetzliches Schutzkonzept.
- D — Das Wochenbett ist die medizinische Bezeichnung für die Zeit direkt nach der Geburt, kein rechtlicher Schutzbegriff.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 192
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
- D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 171
Soziale Marktwirtschaft bedeutet, die Wirtschaft …
- A — Reine Steuerung durch Angebot und Nachfrage ohne staatlichen Ausgleich beschreibt eine freie Marktwirtschaft, nicht die soziale Marktwirtschaft.
- B — Vollständige staatliche Planung ohne Marktmechanismen beschreibt eine Planwirtschaft, das Gegenteil der sozialen Marktwirtschaft.
- C — Die deutsche Wirtschaftsordnung richtet sich nicht primär nach ausländischer Nachfrage, sondern nach dem heimischen Markt und sozialer Absicherung.
- D — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft kombiniert die Marktmechanismen von Angebot und Nachfrage mit einem staatlich organisierten sozialen Ausgleich, etwa durch Sozialversicherung und Arbeitnehmerschutz.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 45
Zu welcher Versicherung gehört die Pflegeversicherung?
- A — Richtig: Die Pflegeversicherung ist seit 1995 die fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung, neben Renten-, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
- B — Die Unfallversicherung ist eine eigenständige Säule der Sozialversicherung, nicht identisch mit der Pflegeversicherung.
- C — Die Hausratsversicherung ist eine private Sachversicherung und gehört nicht zur Sozialversicherung.
- D — Haftpflicht- und Feuerversicherung sind private Versicherungen und keine Sozialversicherung.
- Frage 25 von 33Katalogfrage 59
Vor wie vielen Jahren gab es erstmals eine jüdische Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands?
- A — 300 Jahre sind deutlich zu wenig — jüdisches Leben in Deutschland ist wesentlich älter belegt.
- B — 700 Jahre unterschätzen das Alter der ersten belegten jüdischen Gemeinde erheblich.
- C — 1150 Jahre unterschätzen ebenfalls das älteste Dokument.
- D — Richtig: Das Edikt Kaiser Konstantins vom 11. Dezember 321 n. Chr., adressiert an den Stadtrat von Köln, ist der älteste schriftliche Beleg jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands — Anlass des Themenjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ 2021.
Quelle: www.2021jlid.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 96
Wie kann jemand, der den Holocaust leugnet, bestraft werden?
- A — Eine Kürzung sozialer Leistungen ist keine strafrechtliche Sanktion für Holocaustleugnung.
- B — 100 Sozialstunden sind kein vorgesehenes Strafmaß im deutschen Strafrecht für diese Tat.
- C — Falsch: Holocaustleugnung ist in Deutschland strafbar, nicht erlaubt.
- D — Richtig: Nach § 130 Abs. 3 StGB (Volksverhetzung) wird das Leugnen oder Verharmlosen des Holocaust mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 126
Was bekommen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Deutschland vor einer Wahl?
- A — Richtig: Die Gemeinde verschickt vor jeder Wahl eine Wahlbenachrichtigung mit Angaben zu Wahllokal und -zeit an alle im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen.
- B — Es gibt keine „Wahlerlaubnis“ durch die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten; das Wahlrecht folgt direkt aus dem Gesetz.
- C — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
- D — Das Pfarramt ist eine kirchliche, keine staatliche Stelle und verschickt keine Wahlbenachrichtigungen.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 270
Die Volkshochschule in Deutschland ist eine Einrichtung …
- A — Die Volkshochschule bietet ein breites, weltanschaulich neutrales Kursangebot und ist keine Einrichtung für Religionsunterricht.
- B — Die Volkshochschule richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen, nicht ausschließlich an Jugendliche.
- C — Richtig: Die Volkshochschule ist die zentrale Einrichtung der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung in Deutschland, mit Kursen von Sprachen über berufliche Qualifikation bis zu Kultur und Gesundheit.
- D — Die Volkshochschule steht allen Erwachsenen offen, nicht nur Rentnerinnen und Rentnern.
Quelle: www.dvv-vhs.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 153
Was war am 8. Mai 1945?
- A — Hitler starb bereits am 30. April 1945 durch Suizid, acht Tage vor der Kapitulation.
- B — Der Mauerbau begann erst 1961, sechzehn Jahre später.
- C — Adenauer wurde erst 1949 zum ersten Bundeskanzler gewählt, vier Jahre später.
- D — Richtig: Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und beendete den Zweiten Weltkrieg in Europa.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 292
Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?
- A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
- B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
- C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
- D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Mecklenburg-Vorpommern
Frage 31 von 33Mecklenburg-Vorpommern · Katalogfrage 2Welches ist ein Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern?
- A — Prignitz liegt in Brandenburg, nicht in Mecklenburg-Vorpommern.
- B — Richtig: Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern.
- C — Der Vogtlandkreis liegt in Sachsen, nicht in Mecklenburg-Vorpommern.
- D — Der Rhein-Sieg-Kreis liegt in Nordrhein-Westfalen, nicht in Mecklenburg-Vorpommern.
Quelle: www.regierung-mv.de
- Frage 32 von 33Mecklenburg-Vorpommern · Katalogfrage 9
Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef in Mecklenburg-Vorpommern?
- A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
- B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern, nicht in deutschen Bundesländern.
- C — „Bürgermeisterin/Bürgermeister“ ist die Bezeichnung für kommunale Oberhäupter, nicht für das Land als Ganzes.
- D — Richtig: Wie in den meisten Flächenländern heißt die Regierungschefin/der Regierungschef in Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.
Quelle: www.regierung-mv.de
- Frage 33 von 33Mecklenburg-Vorpommern · Katalogfrage 6
Wo können Sie sich in Mecklenburg-Vorpommern über politische Themen informieren?
- A — Richtig: Die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.
- B — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
- C — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
- D — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
Quelle: www.lpb-mv.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Mecklenburg-Vorpommern · Übungstests
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