Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 19 — Hessen

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Hessen. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 194

    Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …

    1. A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
    2. B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
    3. C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
    4. D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.

    Quelle: www.bpb.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 193

    Von 1961 bis 1989 war Berlin …

    1. A — Sowohl Ost- als auch West-Berlin hatten in dieser Zeit eigene Bürgermeisterinnen/Bürgermeister bzw. einen Regierenden Bürgermeister im Westteil.
    2. B — Berlin war kein eigenständiger Staat, sondern eine besetzte, geteilte Stadt unter alliiertem Vier-Mächte-Status.
    3. C — Richtig: Von August 1961 bis November 1989 trennte die Berliner Mauer den Ost- vom Westteil der Stadt.
    4. D — Nur während der Blockade 1948/49 war West-Berlin ausschließlich über die Luftbrücke erreichbar — nicht durchgehend während der gesamten Zeit der Mauer bis 1989, als es reguläre Transitwege gab.

    Quelle: www.bpb.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 14

    Meinungsfreiheit in Deutschland heißt, dass ich …

    1. A — Beleidigung (§ 185 StGB) ist eine Straftat und von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt.
    2. B — Richtig: Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) schützt ausdrücklich die Äußerung der eigenen Meinung, auch im Internet.
    3. C — Das öffentliche Zeigen verfassungsfeindlicher oder terroristischer Symbole ist strafbar (§ 86a StGB) und keine geschützte Meinungsäußerung.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Gerade Kritik an der Regierung ist ein Kernbereich der Meinungsfreiheit.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 230

    Das Europäische Parlament wird regelmäßig gewählt, nämlich alle …

    1. A — Richtig: Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre in allgemeiner, unmittelbarer Wahl von den Bürgerinnen und Bürgern der EU-Mitgliedstaaten gewählt.
    2. B — 6 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments.
    3. C — 7 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments (auch wenn der mehrjährige EU-Finanzrahmen sieben Jahre umfasst — das ist etwas anderes).
    4. D — 8 Jahre entsprechen keiner regulären Wahlperiode des Europäischen Parlaments.

    Quelle: www.europarl.europa.eu

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 261

    Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 210

    Was ereignete sich am 17. Juni 1953 in der DDR?

    1. A — Die DDR trat dem Warschauer Pakt erst 1955 bei, nicht am 17. Juni 1953.
    2. B — Richtig: Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu landesweiten Streiks und einem Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Reformen, den sowjetische Panzer gewaltsam niederschlugen.
    3. C — Der erste SED-Parteitag fand bereits 1946 statt, Jahre vor dem 17. Juni 1953.
    4. D — Fidel Castro besuchte die DDR erst in den 1970er Jahren, lange nach 1953.

    Quelle: www.bpb.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 212

    Wie heißt Deutschland mit vollem Namen?

    1. A — „Bundesstaat Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung.
    2. B — „Bundesländer Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung, sondern beschreibt die Gliedstaaten.
    3. C — Richtig: Der amtliche Vollname lautet Bundesrepublik Deutschland (BRD/Deutschland), festgelegt im Grundgesetz.
    4. D — „Bundesbezirk Deutschland“ ist keine amtliche Bezeichnung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 205

    Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gehören die neuen Bundesländer nun auch …

    1. A — Richtig: Durch den Beitritt zur Bundesrepublik wurden die neuen Länder automatisch Teil der damaligen Europäischen Gemeinschaft (heute EU), ohne eigenen Beitrittsprozess.
    2. B — Der Warschauer Pakt löste sich 1991 auf; die neuen Länder traten ihm nicht bei, sondern verließen mit der Wiedervereinigung dessen Einflussbereich.
    3. C — Die OPEC ist ein Erdöl-Exportkartell, mit dem die Bundesländer nichts zu tun haben.
    4. D — Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft war ein gescheitertes Projekt der 1950er Jahre und existierte 1990 gar nicht mehr.

    Quelle: european-union.europa.eu

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 66

    Welche Städte haben die größten jüdischen Gemeinden in Deutschland?

    1. A — Richtig: Die Jüdische Gemeinde zu Berlin ist die mitgliederstärkste in Deutschland, gefolgt von der Israelitischen Kultusgemeinde München.
    2. B — Hamburg und Essen haben zwar historisch bedeutende, aber deutlich kleinere jüdische Gemeinden als Berlin und München.
    3. C — Nürnberg und Stuttgart haben jüdische Gemeinden, sind aber nicht die mitgliederstärksten in Deutschland.
    4. D — Worms und Speyer (Teil des mittelalterlichen „SchUM“-Städtebunds mit Mainz, UNESCO-Welterbe) sind historisch bedeutsam, aber heute keine der größten Gemeinden nach Mitgliederzahl.

    Quelle: www.zentralratderjuden.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 78

    Was bedeutet die Abkürzung SPD?

    1. A — „Sozialistische Partei Deutschlands“ ist nicht der offizielle Name; die SPD grenzt sich programmatisch vom Sozialismus im engeren Sinne ab.
    2. B — „Sozialpolitische Partei Deutschlands“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung.
    3. C — Richtig: SPD steht für Sozialdemokratische Partei Deutschlands, gegründet 1863 als älteste noch bestehende deutsche Partei.
    4. D — „Sozialgerechte Partei Deutschlands“ ist keine reale Bezeichnung.

    Quelle: www.spd.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 150

    Eine Gerichtsschöffin/ein Gerichtsschöffe in Deutschland ist …

    1. A — Eine Schöffin/ein Schöffe hat kein kommunales Verwaltungsamt und ist nicht Stellvertreterin/Stellvertreter eines Bürgermeisteramts.
    2. B — Richtig: Schöffinnen und Schöffen sind ehrenamtliche Laienrichterinnen und -richter, die zeitweise an Gerichtsverfahren mitwirken (§§ 30 ff. GVG).
    3. C — Eine Schöffin/ein Schöffe ist keine Position im Gemeinderat, sondern eine gerichtliche Funktion.
    4. D — Ein Jurastudium ist für das Schöffenamt gerade nicht erforderlich — es ist bewusst ein Laienamt, offen für Bürgerinnen und Bürger ohne juristische Ausbildung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 207

    In welchem Militärbündnis war die DDR Mitglied?

    1. A — Die NATO war das westliche Bündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) beitrat.
    2. B — Der Rheinbund war ein historisches Napoleonisches Staatenbündnis von 1806, längst aufgelöst vor der DDR-Zeit.
    3. C — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter sowjetischer Führung.
    4. D — Ein „Europabündnis“ in diesem Sinne existierte nicht als reales Militärbündnis.

    Quelle: www.bpb.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 187Bildfrage

    Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?

    Eine Flagge mit drei waagerechten Streifen in Schwarz, Rot und Gold. In der Mitte ist ein Emblem aus Hammer und Zirkel abgebildet, umgeben von einem Ährenkranz.
    1. A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
    2. B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
    3. C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
    4. D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 182

    Wie heißt das jüdische Gebetshaus?

    1. A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
    2. B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
    3. C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
    4. D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.

    Quelle: www.zentralratderjuden.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 196

    Warum nennt man die Zeit im Herbst 1989 in der DDR "Die Wende"? In dieser Zeit veränderte sich die DDR politisch …

    1. A — Richtig: Die „Wende“ bezeichnet den friedlichen Übergang der DDR von der SED-Einparteiendiktatur zu demokratischen, pluralistischen Verhältnissen im Herbst 1989.
    2. B — Die DDR hatte vorher keine liberale Marktwirtschaft, sondern eine sozialistische Planwirtschaft — die Wende führte in die entgegengesetzte Richtung, zur Marktwirtschaft.
    3. C — Die DDR war nie eine Monarchie; sie war ein sozialistischer Einparteienstaat, der sich zur Demokratie wandelte.
    4. D — Die DDR war kein religiöser Staat, sondern bereits ein kommunistisch/sozialistisch geprägter Staat — die Wende führte weg vom Kommunismus, nicht zu ihm hin.

    Quelle: www.bpb.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 114

    An demokratischen Wahlen in Deutschland teilzunehmen ist …

    1. A — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.
    2. B — Richtig: Das Wahlrecht (Art. 38 GG) ist ein Grundrecht, das man ausüben kann, aber nicht muss.
    3. C — Es gibt keinen Zwang zur Wahlteilnahme in Deutschland.
    4. D — Die Wahl als „Last“ zu bezeichnen widerspricht ihrem Charakter als demokratisches Freiheitsrecht.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 100

    Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?

    1. A — Richtig: Die Lebensversicherung ist eine private, freiwillige Versicherung — keine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung.
    2. B — Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    3. C — Die Arbeitslosenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    4. D — Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 255

    Bei Erziehungsproblemen können Eltern in Deutschland Hilfe erhalten vom …

    1. A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um Erziehungsfragen.
    2. B — Das Schulamt ist für schulorganisatorische Fragen zuständig, nicht primär für familiäre Erziehungshilfe.
    3. C — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen an.
    4. D — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 285

    Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?

    1. A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
    2. B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
    3. C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
    4. D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 247

    Eine Frau ist schwanger. Sie ist kurz vor und nach der Geburt ihres Kindes vom Gesetz besonders beschützt. Wie heißt dieser Schutz?

    1. A — Elternzeit ist eine spätere, freiwillig nehmbare Freistellung beider Elternteile zur Kinderbetreuung, nicht der besondere gesetzliche Schutz kurz vor/nach der Geburt.
    2. B — Richtig: Der Mutterschutz (Mutterschutzgesetz) schützt schwangere und stillende Frauen, insbesondere durch Beschäftigungsverbote und Kündigungsschutz kurz vor und nach der Entbindung.
    3. C — Geburtsvorbereitung bezeichnet Kurse und medizinische Vorbereitung auf die Geburt, kein gesetzliches Schutzkonzept.
    4. D — Das Wochenbett ist die medizinische Bezeichnung für die Zeit direkt nach der Geburt, kein rechtlicher Schutzbegriff.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 183

    Wann war in der Bundesrepublik Deutschland das "Wirtschaftswunder"?

    1. A — Die 1940er Jahre waren von Krieg und Trümmern geprägt, nicht vom Wirtschaftswunder.
    2. B — Richtig: Das „Wirtschaftswunder“ bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nach der Währungsreform 1948.
    3. C — Die 1970er Jahre waren geprägt von Ölkrisen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, nicht dem Wirtschaftswunder.
    4. D — Die 1980er Jahre liegen deutlich nach der klassischen Wirtschaftswunder-Ära.

    Quelle: www.bpb.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 57

    Wer wird meistens zur Präsidentin/zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt?

    1. A — Der älteste Abgeordnete leitet traditionell nur die konstituierende Sitzung (Alterspräsidentin/Alterspräsident), wird aber nicht automatisch Bundestagspräsidentin/-präsident.
    2. B — Das Amt des Ministerpräsidenten eines Landes ist von dem der Bundestagspräsidentin/des Bundestagspräsidenten unabhängig; beide Ämter werden nicht kombiniert.
    3. C — Frühere Bundeskanzlerinnen/Bundeskanzler werden nicht typischerweise Bundestagspräsidentin/-präsident; dies ist keine übliche Laufbahn.
    4. D — Richtig: Nach parlamentarischer Übung wird die Präsidentin/der Präsident des Bundestages meist aus der stärksten Fraktion gewählt.

    Quelle: www.bundestag.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 297

    Aus welchem Land sind die meisten Migrantinnen und Migranten nach Deutschland gekommen?

    1. A — Italienische Migrantinnen und Migranten stellen eine bedeutende, aber kleinere Gruppe als die türkischstämmige Bevölkerung.
    2. B — Polnischstämmige Migrantinnen und Migranten sind ebenfalls eine bedeutende Gruppe, aber traditionell kleiner als die türkischstämmige.
    3. C — Marokkanische Migrantinnen und Migranten sind zahlenmäßig deutlich kleiner als die türkischstämmige Bevölkerung.
    4. D — Richtig: Seit den Anwerbeabkommen der 1960er Jahre bilden Menschen mit türkischen Wurzeln traditionell die größte Migrantengruppe in Deutschland.

    Quelle: www.destatis.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 89

    Wie nennt man in Deutschland die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?

    1. A — Ein „Verband“ ist eine allgemeine Bezeichnung für Interessenorganisationen, kein parlamentarischer Fachbegriff.
    2. B — Der Ältestenrat ist ein Gremium zur Organisation der Parlamentsarbeit, keine Vereinigung von Parteiabgeordneten.
    3. C — Richtig: Die Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei (oder verbündeter Parteien) im Parlament.
    4. D — Opposition bezeichnet alle nicht regierenden Fraktionen zusammen, nicht die Vereinigung der Abgeordneten einer einzelnen Partei.

    Quelle: www.bundestag.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 164

    Was passierte am 9. November 1938 in Deutschland?

    1. A — Der Angriff auf Polen und damit der Kriegsbeginn war am 1. September 1939, nicht am 9. November 1938.
    2. B — Die NSDAP verlor 1938 keine Wahl — es gab zu dieser Zeit gar keine freien Wahlen mehr.
    3. C — Richtig: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden die von den Nationalsozialisten organisierten Novemberpogrome statt, bei denen Synagogen und jüdische Geschäfte in ganz Deutschland zerstört wurden.
    4. D — Hitler wurde nie Reichspräsident; dieses Amt bekleidete er nicht, und Hindenburg starb erst 1934, woraufhin Hitler die Ämter Reichskanzler und Reichspräsident zum „Führer“ zusammenlegte — nicht am 9. November 1938.

    Quelle: www.bpb.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 225

    In welchem anderen Land gibt es eine große deutschsprachige Bevölkerung?

    1. A — In Tschechien ist Tschechisch die Landessprache; Deutsch ist keine große Bevölkerungssprache.
    2. B — In Norwegen ist Norwegisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
    3. C — In Spanien ist Spanisch die Landessprache, keine bedeutende deutschsprachige Bevölkerung.
    4. D — Richtig: Österreich hat Deutsch als Amtssprache und eine überwiegend deutschsprachige Bevölkerung — eines der Länder mit den meisten deutschen Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern neben Deutschland.

    Quelle: www.bmeia.gv.at

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 45

    Zu welcher Versicherung gehört die Pflegeversicherung?

    1. A — Richtig: Die Pflegeversicherung ist seit 1995 die fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung, neben Renten-, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
    2. B — Die Unfallversicherung ist eine eigenständige Säule der Sozialversicherung, nicht identisch mit der Pflegeversicherung.
    3. C — Die Hausratsversicherung ist eine private Sachversicherung und gehört nicht zur Sozialversicherung.
    4. D — Haftpflicht- und Feuerversicherung sind private Versicherungen und keine Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 202

    Zu wem gehörte die DDR im "Kalten Krieg"?

    1. A — Die DDR gehörte gerade nicht zu den Westmächten, sondern zum sowjetisch dominierten Ostblock.
    2. B — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter Führung der Sowjetunion.
    3. C — Die NATO war das westliche Militärbündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) 1955 beitrat.
    4. D — Die DDR war klar im Ostblock verankert, nicht blockfrei.

    Quelle: www.bpb.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 47

    Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?

    1. A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
    2. B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
    3. C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
    4. D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  31. Fragen zu Hessen

    Frage 31 von 33Hessen · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Landkreis in Hessen?

    1. A — Ammerland liegt in Niedersachsen, nicht in Hessen.
    2. B — Altötting liegt in Bayern, nicht in Hessen.
    3. C — Prignitz liegt in Brandenburg, nicht in Hessen.
    4. D — Richtig: Der Main-Taunus-Kreis liegt im Rhein-Main-Gebiet in Hessen.

    Quelle: www.hessen.de

  32. Frage 32 von 33Hessen · Katalogfrage 10

    Welche Ministerin/welchen Minister hat Hessen nicht?

    1. A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Hessen.
    2. B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Hessen nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
    3. C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Hessen.
    4. D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Hessen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  33. Frage 33 von 33Hessen · Katalogfrage 7

    Die Landeshauptstadt von Hessen heißt …

    1. A — Kassel ist eine bedeutende nordhessische Stadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
    2. B — Darmstadt ist eine bekannte Wissenschaftsstadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
    3. C — Frankfurt (am Main) ist die größte Stadt Hessens und Finanzmetropole, aber nicht die Landeshauptstadt.
    4. D — Richtig: Wiesbaden ist die Landeshauptstadt von Hessen und Sitz von Landtag und Landesregierung.

    Quelle: www.hessen.de

Fragen zu Hessen · Übungstests

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