Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 15 — Hessen

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Hessen. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 27

    Deutschland ist …

    1. A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
    2. B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
    3. C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
    4. D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 242

    Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?

    1. A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
    2. B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
    3. C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
    4. D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.

    Quelle: www.bmfsfj.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 261

    Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 11

    Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?

    1. A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
    2. B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
    3. C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
    4. D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 135

    Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?

    1. A — Große Unternehmen sind bei Arbeitgeberverbänden organisiert, nicht bei Gewerkschaften.
    2. B — Kleine Unternehmen sind ebenfalls Sache der Arbeitgeberseite, nicht der Gewerkschaften.
    3. C — Selbstständige haben eigene Vertretungsformen (z. B. Kammern), sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
    4. D — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, u. a. bei Tarifverhandlungen.

    Quelle: www.dgb.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 31

    Die Zusammenarbeit von Parteien zur Bildung einer Regierung nennt man in Deutschland …

    1. A — „Einheit“ ist kein feststehender politischer Fachbegriff für ein Regierungsbündnis.
    2. B — Richtig: Eine Koalition ist der Zusammenschluss mehrerer Parteien zur gemeinsamen Regierungsbildung, meist nötig, weil keine Partei allein die Mehrheit hat.
    3. C — Ein Ministerium ist eine Behörde der Exekutive, kein Bündnis von Parteien.
    4. D — Eine Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei im Parlament, nicht das Regierungsbündnis selbst.

    Quelle: www.bundestag.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 203

    Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?

    1. A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
    2. B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
    3. C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
    4. D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.

    Quelle: www.bpb.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 153

    Was war am 8. Mai 1945?

    1. A — Hitler starb bereits am 30. April 1945 durch Suizid, acht Tage vor der Kapitulation.
    2. B — Der Mauerbau begann erst 1961, sechzehn Jahre später.
    3. C — Adenauer wurde erst 1949 zum ersten Bundeskanzler gewählt, vier Jahre später.
    4. D — Richtig: Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und beendete den Zweiten Weltkrieg in Europa.

    Quelle: www.bpb.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 89

    Wie nennt man in Deutschland die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?

    1. A — Ein „Verband“ ist eine allgemeine Bezeichnung für Interessenorganisationen, kein parlamentarischer Fachbegriff.
    2. B — Der Ältestenrat ist ein Gremium zur Organisation der Parlamentsarbeit, keine Vereinigung von Parteiabgeordneten.
    3. C — Richtig: Die Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei (oder verbündeter Parteien) im Parlament.
    4. D — Opposition bezeichnet alle nicht regierenden Fraktionen zusammen, nicht die Vereinigung der Abgeordneten einer einzelnen Partei.

    Quelle: www.bundestag.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 272

    Welche Lebensform ist in Deutschland nicht erlaubt?

    1. A — Geschiedene Personen dürfen frei mit neuen Partnerinnen/Partnern zusammenleben; das ist rechtlich unproblematisch.
    2. B — Gleichgeschlechtliches Zusammenleben ist in Deutschland erlaubt und rechtlich geschützt, einschließlich der Ehe für alle seit 2017.
    3. C — Alleinerziehende Eltern, die mit ihren Kindern zusammenleben, sind eine völlig legale und häufige Familienform.
    4. D — Richtig: Nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe eines Ehegatten besteht — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland nicht erlaubt und als Doppelehe sogar strafbar (§ 172 StGB).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 147

    Was ist die Arbeit einer Richterin/eines Richters in Deutschland?

    1. A — Das Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und der Bundesregierung (Exekutive), nicht der Richterinnen/Richter.
    2. B — Richtig: Die Hauptaufgabe von Richterinnen und Richtern ist Recht zu sprechen — Streitigkeiten und Anklagen unabhängig zu entscheiden (Art. 92, 97 GG).
    3. C — Die Erstellung von Plänen (z. B. Haushaltsplänen) ist Aufgabe der Exekutive, nicht der Judikative.
    4. D — Gesetze werden von der Legislative (Bundestag, Bundesrat) erlassen, nicht von Richterinnen/Richtern.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 215

    Wer wird als "Kanzler der Deutschen Einheit" bezeichnet?

    1. A — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, nach der Wiedervereinigung, aber nicht deren zentraler politischer Akteur.
    2. B — Richtig: Helmut Kohl (Bundeskanzler 1982–1998) trieb die deutsche Wiedervereinigung 1990 maßgeblich voran und wird deshalb als „Kanzler der Einheit“ bezeichnet.
    3. C — Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler (1949–1963), lange vor der Wiedervereinigung.
    4. D — Helmut Schmidt war Bundeskanzler von 1974 bis 1982, ebenfalls vor der Wiedervereinigung.

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 46

    Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört dazu?

    1. A — Richtig: Infrastruktur wie Straßen und Bildungseinrichtungen wie Schulen zu bauen und zu unterhalten ist eine klassische staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge.
    2. B — Der Verkauf von Lebensmitteln und Kleidung ist Sache privater Unternehmen im Rahmen der Marktwirtschaft, nicht des Staates.
    3. C — Es gibt keine staatliche kostenlose Zeitungsversorgung; die Presse ist frei und privatwirtschaftlich organisiert.
    4. D — Die Automobil- und Busproduktion erfolgt durch private Unternehmen, nicht durch den Staat.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 295

    Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?

    1. A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    2. B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
    3. C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    4. D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 292

    Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?

    1. A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
    2. B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
    3. C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
    4. D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 158

    Das "Dritte Reich" war eine …

    1. A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
    2. B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
    3. C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
    4. D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.

    Quelle: www.bpb.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 263

    In Deutschland sind Jugendliche ab 14 Jahren strafmündig. Das bedeutet: Jugendliche, die 14 Jahre und älter sind und gegen Strafgesetze verstoßen, …

    1. A — Richtig: Ab 14 Jahren gilt Strafmündigkeit; Jugendliche können nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) für Straftaten strafrechtlich zur Verantwortung gezogen und bestraft werden — allerdings mit auf Erziehung ausgerichteten, milderen Sanktionen als bei Erwachsenen.
    2. B — Jugendliche werden nach dem Jugendstrafrecht behandelt, das eigene, mildere und erzieherisch ausgerichtete Regeln als das Erwachsenenstrafrecht kennt — nicht identisch mit der Behandlung Erwachsener.
    3. C — Eine Strafe wird persönlich verhängt und nicht mit den Eltern „geteilt“; das deutsche Strafrecht kennt keine Sippenhaft.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Ab 14 Jahren können Jugendliche sehr wohl strafrechtlich belangt werden.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 187Bildfrage

    Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?

    Eine Flagge mit drei waagerechten Streifen in Schwarz, Rot und Gold. In der Mitte ist ein Emblem aus Hammer und Zirkel abgebildet, umgeben von einem Ährenkranz.
    1. A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
    2. B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
    3. C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
    4. D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).

    Quelle: www.bpb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 165

    Wie hieß der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Richtig: Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und blieb bis 1963 im Amt.
    2. B — Kiesinger war der dritte Bundeskanzler (1966–1969), Kopf der ersten Großen Koalition.
    3. C — Helmut Schmidt war der fünfte Bundeskanzler (1974–1982).
    4. D — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974), bekannt für seine Ostpolitik.

    Quelle: www.bundeskanzler.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 286

    Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Problemen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber?

    1. A — Richtig: Der Betriebsrat vertritt nach dem Betriebsverfassungsgesetz die Interessen der Belegschaft gegenüber der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber und unterstützt bei Konflikten.
    2. B — Eine Betriebsprüferin/ein Betriebsprüfer prüft üblicherweise steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte, ist keine Interessenvertretung der Beschäftigten.
    3. C — „Betriebsgruppe“ ist keine feststehende arbeitsrechtliche Institution zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.
    4. D — Das Betriebsmanagement vertritt die Arbeitgeberseite, nicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihr.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 32

    Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?

    1. A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
    2. B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
    3. C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
    4. D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 260

    In Deutschland hat ein Kind in der Schule …

    1. A — Ein Recht auf „unbegrenzte Freizeit“ existiert nicht; die Schulpflicht bindet Zeit.
    2. B — Es gibt keine vollständige Wahlfreiheit für alle Fächer; ein verbindlicher Pflichtfächerkanon ist vorgeschrieben, mit begrenzten Wahlmöglichkeiten in höheren Klassenstufen.
    3. C — „Schulgeld“ ist eine Gebühr, die man zahlt (z. B. an manchen Privatschulen), kein Anspruch, den ein Kind hat.
    4. D — Richtig: Aus der allgemeinen Schulpflicht folgt eine Anwesenheitspflicht — Schulkinder müssen regelmäßig am Unterricht teilnehmen.

    Quelle: www.kmk.org

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 270

    Die Volkshochschule in Deutschland ist eine Einrichtung …

    1. A — Die Volkshochschule bietet ein breites, weltanschaulich neutrales Kursangebot und ist keine Einrichtung für Religionsunterricht.
    2. B — Die Volkshochschule richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen, nicht ausschließlich an Jugendliche.
    3. C — Richtig: Die Volkshochschule ist die zentrale Einrichtung der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung in Deutschland, mit Kursen von Sprachen über berufliche Qualifikation bis zu Kultur und Gesundheit.
    4. D — Die Volkshochschule steht allen Erwachsenen offen, nicht nur Rentnerinnen und Rentnern.

    Quelle: www.dvv-vhs.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 285

    Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?

    1. A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
    2. B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
    3. C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
    4. D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 192

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    2. B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
    4. D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 122

    Welchem Grundsatz unterliegen Wahlen in Deutschland? Wahlen in Deutschland sind …

    1. A — Richtig: Art. 38 Abs. 1 GG nennt fünf Wahlgrundsätze — allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim; „frei, gleich, geheim“ sind drei davon korrekt genannt.
    2. B — „Offen“ widerspricht dem Grundsatz der geheimen Wahl.
    3. C — „Geschlossen“ ist kein Wahlgrundsatz des Grundgesetzes.
    4. D — „Freiwillig“ ist kein eigener Wahlrechtsgrundsatz, auch wenn es de facto keine Wahlpflicht gibt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 96

    Wie kann jemand, der den Holocaust leugnet, bestraft werden?

    1. A — Eine Kürzung sozialer Leistungen ist keine strafrechtliche Sanktion für Holocaustleugnung.
    2. B — 100 Sozialstunden sind kein vorgesehenes Strafmaß im deutschen Strafrecht für diese Tat.
    3. C — Falsch: Holocaustleugnung ist in Deutschland strafbar, nicht erlaubt.
    4. D — Richtig: Nach § 130 Abs. 3 StGB (Volksverhetzung) wird das Leugnen oder Verharmlosen des Holocaust mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 172

    In welcher Besatzungszone wurde die DDR gegründet? In der …

    1. A — Die amerikanische Zone bildete zusammen mit der britischen und französischen später die Bundesrepublik, nicht die DDR.
    2. B — Die französische Zone gehörte zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
    3. C — Die britische Zone gehörte ebenfalls zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
    4. D — Richtig: Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone gegründet.

    Quelle: www.bpb.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 170

    Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?

    1. A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
    2. B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
    3. C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
    4. D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 224

    Was bedeutet die Abkürzung EU?

    1. A — „Europäische Unternehmen“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung EU.
    2. B — Richtig: EU steht für Europäische Union, den 1993 durch den Vertrag von Maastricht gegründeten Staatenverbund.
    3. C — „Einheitliche Union“ ist keine amtliche Bezeichnung.
    4. D — „Euro Union“ verwechselt die Eurozone (Währungsunion) mit der EU als Ganzes — nicht alle EU-Staaten nutzen den Euro.

    Quelle: european-union.europa.eu

  31. Fragen zu Hessen

    Frage 31 von 33Hessen · Katalogfrage 7

    Die Landeshauptstadt von Hessen heißt …

    1. A — Kassel ist eine bedeutende nordhessische Stadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
    2. B — Darmstadt ist eine bekannte Wissenschaftsstadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
    3. C — Frankfurt (am Main) ist die größte Stadt Hessens und Finanzmetropole, aber nicht die Landeshauptstadt.
    4. D — Richtig: Wiesbaden ist die Landeshauptstadt von Hessen und Sitz von Landtag und Landesregierung.

    Quelle: www.hessen.de

  32. Frage 32 von 33Hessen · Katalogfrage 9

    Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef in Hessen?

    1. A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
    2. B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern, nicht in deutschen Bundesländern.
    3. C — „Bürgermeisterin/Bürgermeister“ ist die Bezeichnung für kommunale Oberhäupter, nicht für das Land als Ganzes.
    4. D — Richtig: Wie in den meisten Flächenländern heißt die Regierungschefin/der Regierungschef in Hessen Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.

    Quelle: www.hessen.de

  33. Frage 33 von 33Hessen · Katalogfrage 6

    Wo können Sie sich in Hessen über politische Themen informieren?

    1. A — Richtig: Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.
    2. B — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
    3. C — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
    4. D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.

    Quelle: hlz.hessen.de

Fragen zu Hessen · Übungstests

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