Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 20 — Bremen
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Bremen. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 44
Wen kann man als Bürgerin/Bürger in Deutschland nicht direkt wählen?
- A — Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt (Europawahl).
- B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident wird nicht vom Volk, sondern von der Bundesversammlung gewählt (Art. 54 GG), einem eigens dafür zusammentretenden Gremium aus Bundestag und Landesvertretern.
- C — Landtagsabgeordnete werden von den Bürgerinnen und Bürgern des jeweiligen Bundeslandes direkt gewählt.
- D — Bundestagsabgeordnete werden direkt vom wahlberechtigten Volk gewählt (Art. 38 GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 217
In welchem Zeitraum gab es die Deutsche Demokratische Republik (DDR)?
- A — 1919 bis 1927 liegt in der Zeit der Weimarer Republik, lange vor der DDR-Gründung.
- B — 1933 bis 1945 war die NS-Zeit, nicht die DDR-Zeit.
- C — 1945 bis 1961 endet mit dem Mauerbau, aber die DDR existierte danach noch fast dreißig weitere Jahre.
- D — Richtig: Die DDR bestand von ihrer Gründung am 7. Oktober 1949 bis zum Beitritt zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 269
In Deutschland haben Kinder ab dem Alter von drei Jahren bis zur Ersteinschulung einen Anspruch auf …
- A — Taschengeld ist eine private, freiwillige Zuwendung der Eltern, kein gesetzlicher Anspruch gegen den Staat.
- B — Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Sportvereinsplatz.
- C — Richtig: Nach § 24 Abs. 2 SGB VIII haben Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung.
- D — Ein „Ferienpass“ ist ein kommunales Angebot in manchen Städten, kein bundesweiter Rechtsanspruch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 294
Pfingsten ist ein …
- A — Richtig: Pfingsten ist ein christlicher Feiertag, der die Herabkunft des Heiligen Geistes fünfzig Tage nach Ostern feiert.
- B — Pfingsten ist kein weltlicher deutscher Gedenktag wie etwa der Tag der Deutschen Einheit, sondern ein religiöses Fest.
- C — Pfingsten ist ein Freudenfest im Christentum, kein Trauertag.
- D — Pfingsten wird bundesweit als gesetzlicher Feiertag begangen, nicht nur in Bayern.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 136
Sie gehen in Deutschland zum Arbeitsgericht bei …
- A — Streitigkeiten über Nebenkostenabrechnungen bei Mietwohnungen gehören vor das Amtsgericht (Zivilgericht), nicht das Arbeitsgericht.
- B — Richtig: Für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis, etwa eine Kündigungsschutzklage, ist das Arbeitsgericht zuständig (§ 2 Arbeitsgerichtsgesetz).
- C — Nachbarschaftsstreitigkeiten sind zivilrechtlicher Natur und gehören vor das Amtsgericht, nicht das Arbeitsgericht.
- D — Ansprüche nach einem Verkehrsunfall sind zivilrechtlich (Schadensersatz) und gehören vor die ordentlichen Zivilgerichte, nicht das Arbeitsgericht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 195
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 27
Deutschland ist …
- A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
- B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
- D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 285
Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?
- A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
- B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
- C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
- D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 159
Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?
- A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
- B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
- C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
- D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 67
Was ist in Deutschland vor allem eine Aufgabe der Bundesländer?
- A — Verteidigung liegt gemäß Art. 87a GG beim Bund, nicht bei den Ländern.
- B — Außenpolitik ist Bundessache (Art. 32 GG), nicht Ländersache.
- C — Zentrale Wirtschaftspolitik wird überwiegend auf Bundesebene koordiniert.
- D — Richtig: Bildung und Schulpolitik liegen im Kern bei den Ländern (Kulturhoheit) — jedes Bundesland hat ein eigenes Schulsystem und Kultusministerium.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 12 von 33Katalogfrage 50
Die Wirtschaftsform in Deutschland nennt man …
- A — Eine „freie Zentralwirtschaft“ ist ein widersprüchlicher Begriff und keine Bezeichnung des deutschen Wirtschaftssystems.
- B — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich (Sozialversicherung, Arbeitnehmerschutz) — das deutsche Wirtschaftsmodell seit 1948/49.
- C — Eine zentral gelenkte Wirtschaft widerspricht der marktwirtschaftlichen Ordnung Deutschlands.
- D — Eine Planwirtschaft, wie sie in der DDR bestand, ist das Gegenteil der bundesdeutschen sozialen Marktwirtschaft.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 13 von 33Katalogfrage 97
Was bezahlt man in Deutschland automatisch, wenn man fest angestellt ist?
- A — Richtig: Bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung werden automatisch Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vom Gehalt abgezogen.
- B — Sozialhilfe wird bedürftigen Menschen ausgezahlt, nicht von Angestellten automatisch bezahlt.
- C — Kindergeld wird an Eltern ausgezahlt, ist keine automatische Zahlung von Angestellten.
- D — Wohngeld ist eine Sozialleistung für Menschen mit geringem Einkommen zur Miete, keine automatische Abgabe von Angestellten.
- Frage 14 von 33Katalogfrage 99
Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?
- A — Richtig: Die Beiträge zur Sozialversicherung werden grundsätzlich paritätisch von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern getragen.
- B — Ausschließlich Arbeitnehmerbeiträge widersprechen dem Grundprinzip der paritätischen Finanzierung in Deutschland.
- C — Nicht alle Staatsangehörigen zahlen Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (bzw. deren Arbeitgeber).
- D — Ausschließlich Arbeitgeberbeiträge entsprechen nicht dem paritätischen Finanzierungsmodell.
- Frage 15 von 33Katalogfrage 170
Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?
- A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
- B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
- C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
- D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 47
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?
- A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
- B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
- C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
- D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 182
Wie heißt das jüdische Gebetshaus?
- A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
- B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
- C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
- D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.
Quelle: www.zentralratderjuden.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 299
Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …
- A — „Schwarzarbeiterinnen/Schwarzarbeiter“ bezeichnet illegal, ohne Anmeldung Beschäftigte — das Gegenteil der offiziell angeworbenen Arbeitskräfte.
- B — Richtig: Die im Rahmen bilateraler Anwerbeabkommen (u. a. mit Italien, Türkei, Spanien) angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiterinnen/Gastarbeiter“ bezeichnet.
- C — „Zeitarbeit“ ist ein modernes arbeitsrechtliches Konzept der Arbeitnehmerüberlassung, kein historischer Begriff der 1950er/60er Jahre.
- D — „Schichtarbeit“ beschreibt ein Arbeitszeitmodell, keine Bezeichnung für die damaligen ausländischen Arbeitskräfte.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 257
Eine erwachsene Frau möchte in Deutschland das Abitur nachholen. Das kann sie an …
- A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
- B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht Erwachsenen neben Berufstätigkeit den nachträglichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
- C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss (Hauptschulabschluss), nicht das Abitur.
- D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 20 von 33Katalogfrage 270
Die Volkshochschule in Deutschland ist eine Einrichtung …
- A — Die Volkshochschule bietet ein breites, weltanschaulich neutrales Kursangebot und ist keine Einrichtung für Religionsunterricht.
- B — Die Volkshochschule richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen, nicht ausschließlich an Jugendliche.
- C — Richtig: Die Volkshochschule ist die zentrale Einrichtung der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung in Deutschland, mit Kursen von Sprachen über berufliche Qualifikation bis zu Kultur und Gesundheit.
- D — Die Volkshochschule steht allen Erwachsenen offen, nicht nur Rentnerinnen und Rentnern.
Quelle: www.dvv-vhs.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 203
Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?
- A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
- B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
- C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
- D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 158
Das "Dritte Reich" war eine …
- A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
- B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
- C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
- D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 102
Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …
- A — Richtig: Das Bundesverdienstkreuz (offiziell: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste verleiht.
- B — Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands, keine Auszeichnung für persönliche Verdienste.
- C — Der Vaterländische Verdienstorden war eine Auszeichnung der DDR, keine der Bundesrepublik.
- D — Der Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ war eine DDR-Auszeichnung und existiert seit 1990 nicht mehr.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 202
Zu wem gehörte die DDR im "Kalten Krieg"?
- A — Die DDR gehörte gerade nicht zu den Westmächten, sondern zum sowjetisch dominierten Ostblock.
- B — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter Führung der Sowjetunion.
- C — Die NATO war das westliche Militärbündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) 1955 beitrat.
- D — Die DDR war klar im Ostblock verankert, nicht blockfrei.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 200
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Schleswig-Holstein lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 139
Wann kommt es in Deutschland zu einem Prozess vor Gericht? Wenn jemand …
- A — Ein Religionswechsel ist durch die Religionsfreiheit (Art. 4 GG) geschützt und führt zu keinem Strafprozess.
- B — Richtig: Ein Strafprozess findet statt, wenn die Staatsanwaltschaft nach Ermittlungen Anklage wegen einer mutmaßlichen Straftat erhebt (§ 170 StPO), über die dann das Gericht entscheidet.
- C — Eine abweichende politische Meinung ist von der Meinungsfreiheit geschützt und begründet keinen Strafprozess.
- D — Ein Abschleppvorgang wegen Falschparkens ist eine verwaltungsrechtliche Maßnahme, in der Regel kein eigenständiges Gerichtsverfahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 178
Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?
- A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
- B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
- C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
- D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 107
Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?
- A — 2 Jahre sind zu kurz; die Legislaturperiode des Bundestages ist länger.
- B — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
- C — 6 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.
- D — 8 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 87
Wer ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler ist Regierungschefin/Regierungschef, nicht Staatsoberhaupt.
- B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist gemäß Art. 54 ff. GG das Staatsoberhaupt Deutschlands mit vor allem repräsentativen Aufgaben.
- C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident vertritt die Länderkammer, nicht den Gesamtstaat.
- D — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet das Parlament, ist aber nicht Staatsoberhaupt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 74
Wie heißt das Parlament für ganz Deutschland?
- A — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen, sie ist kein ständiges Parlament.
- B — Die Volkskammer war das Parlament der DDR und existiert seit der Wiedervereinigung nicht mehr.
- C — Richtig: Der Bundestag ist das ständige, direkt gewählte Parlament der Bundesrepublik Deutschland.
- D — Der Bundesgerichtshof ist das oberste Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, kein Parlament.
Quelle: www.bundestag.de
Fragen zu Bremen
Frage 31 von 33Bremen · Katalogfrage 6Wo können Sie sich in Bremen über politische Themen informieren?
- A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
- B — Richtig: Die Landeszentrale für politische Bildung Bremen ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.
- C — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
- D — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
Quelle: www.lzpb.bremen.de
- Frage 32 von 33Bremen · Katalogfrage 7
Was ist ein deutscher Stadtstaat?
- A — Richtig: Bremen ist neben Berlin und Hamburg einer der drei deutschen Stadtstaaten — ein Bundesland, das (im Fall Bremens: zusammen mit Bremerhaven) aus Städten besteht.
- B — München ist die Landeshauptstadt Bayerns, aber selbst kein eigenes Bundesland — es ist Teil des Flächenlandes Bayern.
- C — Frankfurt (am Main) ist eine bedeutende Großstadt in Hessen, aber kein eigenes Bundesland.
- D — Erfurt ist die Landeshauptstadt Thüringens, aber selbst kein eigenes Bundesland.
Quelle: www.bremen.de
- Frage 33 von 33Bremen · Katalogfrage 8Bildfrage
Welches Bundesland ist Bremen?

Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet. - A — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 1 ein anderes Bundesland. Bremen ist als kleinstes Flächen-Bundesland vollständig von Niedersachsen umgeben.
- B — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 2 auf Bremen. Bremen ist als kleinstes Flächen-Bundesland vollständig von Niedersachsen umgeben.
- C — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 3 ein anderes Bundesland. Bremen ist als kleinstes Flächen-Bundesland vollständig von Niedersachsen umgeben.
- D — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 4 ein anderes Bundesland. Bremen ist als kleinstes Flächen-Bundesland vollständig von Niedersachsen umgeben.
Quelle: www.bremen.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Bremen · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.