Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 17 — Brandenburg

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Brandenburg. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.

  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 152

    Wann waren die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler in Deutschland an der Macht?

    1. A — 1918 bis 1923 war die frühe Weimarer Republik; die NSDAP existierte, war aber nicht an der Macht.
    2. B — 1932 bis 1950 ist falsch datiert — Hitlers Machtübernahme war 1933, das NS-Regime endete 1945.
    3. C — Richtig: Hitler wurde am 30. Januar 1933 Reichskanzler; das NS-Regime endete mit der Kapitulation am 8. Mai 1945.
    4. D — 1945 bis 1989 beschreibt die Nachkriegszeit und Teilung Deutschlands, nicht die NS-Herrschaft.

    Quelle: www.bpb.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 159

    Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?

    1. A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
    2. B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
    3. C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
    4. D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.

    Quelle: www.bpb.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 228

    Wie wird der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 allgemein genannt?

    1. A — Die NATO-Osterweiterung bezeichnet den späteren Beitritt osteuropäischer Staaten zur NATO ab den 1990er/2000er Jahren, nicht den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
    2. B — Die EU-Osterweiterung (v. a. 2004) bezeichnet den Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU, ein anderes historisches Ereignis.
    3. C — Richtig: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 wird als „Deutsche Wiedervereinigung“ bezeichnet.
    4. D — „Europäische Gemeinschaft“ war die Vorläuferorganisation der EU, kein Begriff für die deutsche Wiedervereinigung.

    Quelle: www.bpb.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 29

    Welches Tier ist das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Der Löwe ist Wappentier anderer Länder oder deutscher Bundesländer (z. B. Hessen), nicht des Bundes.
    2. B — Richtig: Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands seit der Weimarer Republik und geht auf Reichssymbolik zurück.
    3. C — Der Bär ist Wappentier Berlins, nicht des Bundes.
    4. D — Das Pferd ist Wappentier Niedersachsens, nicht des Bundes.

    Quelle: www.bundespraesident.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 190

    Was bedeutet die Abkürzung DDR?

    1. A — „Dritter Deutscher Rundfunk“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung DDR.
    2. B — „Die Deutsche Republik“ ist nicht der offizielle Name des ostdeutschen Staates.
    3. C — „Dritte Deutsche Republik“ ist keine korrekte Auflösung; es gab keine solche Zählung.
    4. D — Richtig: DDR steht für Deutsche Demokratische Republik, den offiziellen Namen des ostdeutschen Staates von 1949 bis 1990.

    Quelle: www.bpb.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 32

    Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?

    1. A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
    2. B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
    3. C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
    4. D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 72

    Wie heißt die jetzige Bundeskanzlerin/der jetzige Bundeskanzler von Deutschland?

    1. A — Gerhard Schröder (SPD) war Bundeskanzler von 1998 bis 2005 — nicht mehr im Amt.
    2. B — Angela Merkel (CDU) war Bundeskanzlerin von 2005 bis 2021 — nicht mehr im Amt.
    3. C — Ursula von der Leyen ist Präsidentin der Europäischen Kommission, nicht deutsche Bundeskanzlerin.
    4. D — Richtig: Friedrich Merz (CDU) wurde am 6. Mai 2025 vom Bundestag zum Bundeskanzler gewählt und steht seither an der Spitze einer Koalitionsregierung aus CDU/CSU und SPD.

    Quelle: www.bundeskanzler.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 55Bildfrage

    Was zeigt dieses Bild?

    Foto eines großen Parlamentsgebäudes aus hellem Stein mit einem breiten Säulenportal, einem dreieckigen Giebel und einer gläsernen Kuppel auf dem Dach.
    1. A — Richtig: Das Bild zeigt das Reichstagsgebäude in Berlin, seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages, gut erkennbar an der gläsernen Kuppel.
    2. B — Das Bundesverfassungsgericht sitzt in Karlsruhe in einem anderen, deutlich moderneren Gebäudekomplex, nicht im Reichstagsgebäude.
    3. C — Der Bundesrat tagt in einem eigenen Gebäude am Leipziger Platz in Berlin, nicht im Reichstagsgebäude.
    4. D — Das Bundeskanzleramt ist ein separates modernes Gebäude nahe dem Reichstag, architektonisch klar unterscheidbar.

    Quelle: www.bundestag.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 203

    Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?

    1. A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
    2. B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
    3. C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
    4. D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.

    Quelle: www.bpb.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 186

    Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?

    1. A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
    2. B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
    3. C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
    4. D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 182

    Wie heißt das jüdische Gebetshaus?

    1. A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
    2. B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
    3. C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
    4. D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.

    Quelle: www.zentralratderjuden.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 300

    Aus welchem Land kamen die ersten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter in die Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Richtig: Das erste Anwerbeabkommen der Bundesrepublik schloss sie 1955 mit Italien; italienische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter waren damit die ersten dieser Art.
    2. B — Das Anwerbeabkommen mit Spanien folgte erst 1960, nach dem mit Italien.
    3. C — Das Anwerbeabkommen mit Portugal folgte 1964, deutlich nach Italien.
    4. D — Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde erst 1961 geschlossen — später als das mit Italien, auch wenn Menschen türkischer Herkunft langfristig zur größten Gruppe wurden (siehe Frage 297).

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 22

    Was für eine Staatsform hat Deutschland?

    1. A — Deutschland hat kein Staatsoberhaupt durch Erbfolge; eine Monarchie liegt nicht vor.
    2. B — Deutschland ist eine Demokratie mit freien Wahlen, keine Diktatur.
    3. C — Richtig: Deutschland ist eine Republik — das Staatsoberhaupt (Bundespräsident) wird gewählt, nicht vererbt (Art. 20 Abs. 1 GG).
    4. D — Ein Fürstentum wird von einem Fürsten regiert; das trifft auf Deutschland nicht zu.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 121

    Eine Partei möchte in den Deutschen Bundestag. Sie muss aber einen Mindestanteil an Wählerstimmen haben. Das heißt …

    1. A — Richtig: Diese Mindestschwelle heißt „5%-Hürde“ (Sperrklausel) und ist im Bundeswahlgesetz geregelt.
    2. B — „Zulassungsgrenze“ ist keine offizielle Bezeichnung für diese Wahlrechtsregelung.
    3. C — „Basiswert“ ist kein Fachbegriff des Wahlrechts.
    4. D — „Richtlinie“ ist kein Fachbegriff für diese konkrete Wahlrechtsschwelle.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 292

    Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?

    1. A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
    2. B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
    3. C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
    4. D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 8

    Was steht nicht im Grundgesetz von Deutschland?

    1. A — Dieser Satz steht wörtlich in Art. 1 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.
    2. B — Richtig: Das Grundgesetz garantiert Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 GG), nicht Gleichheit des Vermögens. Deutschland ist eine soziale Marktwirtschaft, keine Gleichverteilungsordnung.
    3. C — Dieses Recht ergibt sich aus der Meinungsfreiheit in Art. 5 Abs. 1 GG — es steht also im Grundgesetz.
    4. D — Dieser Grundsatz steht wörtlich in Art. 3 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 35

    Womit finanziert der deutsche Staat die Sozialversicherung?

    1. A — Die Kirchensteuer finanziert die Religionsgemeinschaften, nicht die staatliche Sozialversicherung.
    2. B — Richtig: Sozialabgaben (Beiträge zu Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, finanzieren die Sozialversicherung.
    3. C — Spenden sind freiwillig und keine tragende Finanzierungsquelle der Sozialversicherung.
    4. D — Vereinsbeiträge finanzieren Vereine, nicht das staatliche Sozialversicherungssystem.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 91

    In Deutschland kann ein Regierungswechsel in einem Bundesland Auswirkungen auf die Bundespolitik haben. Das Regieren wird …

    1. A — Ein Landtagswahlergebnis ändert nicht direkt die Mehrheit im Bundestag, der eigenständig gewählt wird.
    2. B — Neue Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat erschweren typischerweise das Regieren, wenn die Bundesregierung dort keine Mehrheit hat — nicht das Gegenteil.
    3. C — Richtig: Da die Landesregierungen den Bundesrat bilden, kann ein Regierungswechsel in einem Land die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat verändern — verliert die Bundesregierung dort ihre Mehrheit, wird die Zustimmung zu Gesetzen schwieriger.
    4. D — Der finanzielle Reichtum eines Bundeslandes hat keinen direkten Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Gesetzgebungsverfahren.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 241

    Frau Seger bekommt ein Kind. Was muss sie tun, um Elterngeld zu erhalten?

    1. A — Elterngeld ist keine Leistung der Krankenkasse, sondern eine eigenständige Familienleistung nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.
    2. B — Richtig: Elterngeld muss schriftlich bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragt werden — es wird nicht automatisch ausgezahlt.
    3. C — Elterngeld wird nicht automatisch gewährt; ein Antrag ist zwingend erforderlich.
    4. D — Das Arbeitsamt (heute Agentur für Arbeit) ist für Elterngeld nicht zuständig; eine Erlaubnis von dort ist nicht erforderlich.

    Quelle: www.bmfsfj.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 244

    Welchen Schulabschluss braucht man normalerweise, um an einer Universität in Deutschland ein Studium zu beginnen?

    1. A — Richtig: Das Abitur (allgemeine Hochschulreife) ist der klassische Schulabschluss, der zum Studium an einer Universität berechtigt.
    2. B — Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man erst nach einem abgeschlossenen Studium erhält — nicht Voraussetzung für dessen Beginn.
    3. C — Die Prokura ist eine handelsrechtliche Vollmacht, kein Schulabschluss.
    4. D — Eine Gesellenprüfung schließt eine berufliche Ausbildung im Handwerk ab, berechtigt aber grundsätzlich nicht direkt zum Universitätsstudium.

    Quelle: www.kmk.org

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 167

    Welche Länder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland als "Alliierte Besatzungsmächte" bezeichnet?

    1. A — Polen und Schweden waren keine Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
    2. B — Italien und Japan waren Verbündete Deutschlands im Krieg (Achsenmächte), keine Besatzungsmächte.
    3. C — Spanien und Portugal waren im Zweiten Weltkrieg neutral und keine Besatzungsmächte in Deutschland.
    4. D — Richtig: USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich teilten Deutschland nach 1945 in vier Besatzungszonen auf.

    Quelle: www.bpb.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 288

    Woraus begründet sich Deutschlands besondere Verantwortung für Israel?

    1. A — Die EU-Mitgliedschaft begründet keine besondere historische Verantwortung gegenüber Israel; sie betrifft andere Politikbereiche.
    2. B — Richtig: Die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel gründet auf dem Holocaust — den nationalsozialistischen Verbrechen an den europäischen Jüdinnen und Juden — und ist als Teil der deutschen Staatsräson anerkannt.
    3. C — Das Grundgesetz enthält keine ausdrückliche Klausel zu Israel; die besondere Verantwortung ist historisch-politisch begründet, nicht verfassungsrechtlich als solche verankert.
    4. D — Die christliche Tradition ist nicht die Grundlage der besonderen historisch-politischen Verantwortung; diese ist ausdrücklich mit der NS-Vergangenheit verknüpft.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 1

    In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …

    1. A — Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schützt Glauben und Religionsausübung, nicht die politische Kritik an der Regierung.
    2. B — Die Steuerpflicht ergibt sich aus den Steuergesetzen und begründet kein Recht auf freie Rede.
    3. C — Das Wahlrecht (Art. 38 GG) regelt die Stimmabgabe bei Wahlen, nicht das freie Reden im Alltag.
    4. D — Richtig: Art. 5 Abs. 1 GG garantiert jedem das Recht, seine Meinung frei zu äußern — auch scharfe Kritik an der Regierung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 291

    Warum muss man in Deutschland bei der Steuererklärung aufschreiben, ob man zu einer Kirche gehört oder nicht?

    1. A — Richtig: Mitglieder bestimmter Religionsgemeinschaften (v. a. der großen Kirchen) zahlen Kirchensteuer, die als Zuschlag zur Einkommen-/Lohnsteuer erhoben wird — die Kirchenzugehörigkeit muss deshalb angegeben werden.
    2. B — Statistische Zwecke sind nicht der rechtliche Grund für die Angabepflicht; der eigentliche Grund ist die Kirchensteuererhebung.
    3. C — Das Gegenteil ist richtig: Wer keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört, zahlt keine Kirchensteuer, also insgesamt weniger, nicht mehr.
    4. D — Die Kirche selbst ist nicht für die allgemeine Steuererklärung verantwortlich; das Finanzamt verwaltet die Steuererhebung, wobei die Kirchensteuer im Auftrag der Kirchen mit erhoben wird.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 165

    Wie hieß der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Richtig: Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und blieb bis 1963 im Amt.
    2. B — Kiesinger war der dritte Bundeskanzler (1966–1969), Kopf der ersten Großen Koalition.
    3. C — Helmut Schmidt war der fünfte Bundeskanzler (1974–1982).
    4. D — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974), bekannt für seine Ostpolitik.

    Quelle: www.bundeskanzler.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 170

    Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?

    1. A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
    2. B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
    3. C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
    4. D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 101

    Gewerkschaften sind Interessenverbände der …

    1. A — Jugendorganisationen vertreten spezifisch Jugendinteressen, nicht die Kernfunktion der Gewerkschaften.
    2. B — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, etwa bei Löhnen und Arbeitsbedingungen, und schließen Tarifverträge ab.
    3. C — Rentnerinnen und Rentner haben eigene Verbände, sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
    4. D — Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben eigene Verbände (Arbeitgeberverbände), die den Gewerkschaften als Tarifpartner gegenüberstehen.

    Quelle: www.dgb.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 100

    Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?

    1. A — Richtig: Die Lebensversicherung ist eine private, freiwillige Versicherung — keine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung.
    2. B — Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    3. C — Die Arbeitslosenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    4. D — Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 107

    Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?

    1. A — 2 Jahre sind zu kurz; die Legislaturperiode des Bundestages ist länger.
    2. B — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
    3. C — 6 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.
    4. D — 8 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 296

    In Deutschland nennt man die letzten vier Wochen vor Weihnachten …

    1. A — Der Buß- und Bettag ist ein einzelner evangelischer Feiertag im November, nicht die gesamte vierwöchige Vorweihnachtszeit.
    2. B — Das Erntedankfest wird im Herbst gefeiert (meist Anfang Oktober) und dankt für die Ernte, nicht identisch mit der Adventszeit.
    3. C — Richtig: Die Adventszeit umfasst die vier Sonntage vor Weihnachten und dient traditionell der Einstimmung auf das Weihnachtsfest.
    4. D — Allerheiligen ist ein katholischer Feiertag am 1. November, der Verstorbener und Heiliger gedenkt, keine vierwöchige Zeitspanne vor Weihnachten.

    Quelle: www.bpb.de

  31. Fragen zu Brandenburg

    Frage 31 von 33Brandenburg · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge von Brandenburg?

    1. A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Brandenburgs.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge Brandenburgs zeigt die Farben Rot und Weiß, abgeleitet vom roten Adler auf weißem Grund im Wappen.
    3. C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Brandenburgs; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
    4. D — Schwarz-gelb ist nicht die Landesflagge Brandenburgs; das ist eher mit Sachsen-Anhalt assoziiert.

    Quelle: www.brandenburg.de

  32. Frage 32 von 33Brandenburg · Katalogfrage 7

    Die Landeshauptstadt von Brandenburg heißt …

    1. A — Richtig: Potsdam ist die Landeshauptstadt von Brandenburg, obwohl das Bundesland denselben Namen wie die Stadt Brandenburg an der Havel trägt.
    2. B — Cottbus ist eine bedeutende Stadt in der Lausitz, aber nicht die Landeshauptstadt.
    3. C — Die Stadt Brandenburg an der Havel gibt dem Bundesland seinen Namen, ist aber nicht die Landeshauptstadt — das ist Potsdam.
    4. D — Frankfurt (Oder) liegt an der polnischen Grenze, ist aber nicht die Landeshauptstadt.

    Quelle: www.brandenburg.de

  33. Frage 33 von 33Brandenburg · Katalogfrage 6

    Wo können Sie sich in Brandenburg über politische Themen informieren?

    1. A — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
    2. B — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
    3. C — Richtig: Die Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.
    4. D — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.

    Quelle: www.politische-bildung-brandenburg.de

Fragen zu Brandenburg · Übungstests

Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.