Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 9 — Berlin

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Berlin. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 14

    Meinungsfreiheit in Deutschland heißt, dass ich …

    1. A — Beleidigung (§ 185 StGB) ist eine Straftat und von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt.
    2. B — Richtig: Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) schützt ausdrücklich die Äußerung der eigenen Meinung, auch im Internet.
    3. C — Das öffentliche Zeigen verfassungsfeindlicher oder terroristischer Symbole ist strafbar (§ 86a StGB) und keine geschützte Meinungsäußerung.
    4. D — Das Gegenteil ist richtig: Gerade Kritik an der Regierung ist ein Kernbereich der Meinungsfreiheit.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 56

    Welches Amt gehört in Deutschland zur Gemeindeverwaltung?

    1. A — Das Pfarramt ist eine kirchliche Einrichtung, keine Behörde der Gemeindeverwaltung.
    2. B — Richtig: Das Ordnungsamt ist eine klassische Behörde der kommunalen Selbstverwaltung, zuständig etwa für öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort.
    3. C — Das Finanzamt ist eine Landesbehörde (mit Bundesaufsicht in Steuerfragen), keine Gemeindebehörde.
    4. D — Das Auswärtige Amt ist eine oberste Bundesbehörde für Außenpolitik, keine kommunale Einrichtung.

    Quelle: www.bmi.bund.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 161

    Was kennzeichnete den NS-Staat? Eine Politik …

    1. A — Richtig: Der NS-Staat betrieb mit den Nürnberger Gesetzen und dem Rassenwahn eine systematische, staatlich institutionalisierte Rassenideologie, die in den Holocaust mündete.
    2. B — Meinungsfreiheit wurde abgeschafft; abweichende Meinungen wurden verfolgt.
    3. C — Religionsgemeinschaften standen unter starkem staatlichem Druck, und Jüdinnen und Juden wurden gerade wegen ihrer Zugehörigkeit verfolgt — keine Religionsfreiheit.
    4. D — Das Gegenteil traf zu: Die Demokratie der Weimarer Republik wurde zerschlagen, nicht weiterentwickelt.

    Quelle: www.bpb.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 132

    Viele Menschen in Deutschland arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Was bedeutet das?

    1. A — Militärdienst ist eine bezahlte, hauptberufliche oder verpflichtende Tätigkeit, kein Ehrenamt im hier gemeinten Sinn.
    2. B — Richtig: Ehrenamtliches Engagement bedeutet freiwillige, unbezahlte Arbeit, etwa in Sportvereinen, Feuerwehren oder sozialen Organisationen.
    3. C — Eine Regierungstätigkeit ist eine bezahlte hauptamtliche Funktion, kein Ehrenamt.
    4. D — Bezahlte Arbeit in einem Krankenhaus ist Erwerbstätigkeit, kein Ehrenamt — der Kern des Ehrenamts ist gerade die Unentgeltlichkeit.

    Quelle: www.bmfsfj.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 102

    Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …

    1. A — Richtig: Das Bundesverdienstkreuz (offiziell: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland) ist die höchste Auszeichnung, die die Bundesrepublik für besondere Verdienste verleiht.
    2. B — Der Bundesadler ist das Wappentier Deutschlands, keine Auszeichnung für persönliche Verdienste.
    3. C — Der Vaterländische Verdienstorden war eine Auszeichnung der DDR, keine der Bundesrepublik.
    4. D — Der Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik“ war eine DDR-Auszeichnung und existiert seit 1990 nicht mehr.

    Quelle: www.bundespraesident.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 198

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Niedersachsen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Richtig: Sachsen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    4. D — Baden-Württemberg lag in der amerikanischen/französischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 217

    In welchem Zeitraum gab es die Deutsche Demokratische Republik (DDR)?

    1. A — 1919 bis 1927 liegt in der Zeit der Weimarer Republik, lange vor der DDR-Gründung.
    2. B — 1933 bis 1945 war die NS-Zeit, nicht die DDR-Zeit.
    3. C — 1945 bis 1961 endet mit dem Mauerbau, aber die DDR existierte danach noch fast dreißig weitere Jahre.
    4. D — Richtig: Die DDR bestand von ihrer Gründung am 7. Oktober 1949 bis zum Beitritt zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990.

    Quelle: www.bpb.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 36

    Welche Maßnahme schafft in Deutschland soziale Sicherheit?

    1. A — Richtig: Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung und sichert medizinische Versorgung für alle Versicherten.
    2. B — Die Autoversicherung schützt vor finanziellen Risiken im Straßenverkehr, ist aber keine Sozialversicherung.
    3. C — Die Gebäudeversicherung schützt Eigentum, nicht die soziale Absicherung von Personen.
    4. D — Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden gegenüber Dritten ab, gehört aber nicht zur staatlichen Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 50

    Die Wirtschaftsform in Deutschland nennt man …

    1. A — Eine „freie Zentralwirtschaft“ ist ein widersprüchlicher Begriff und keine Bezeichnung des deutschen Wirtschaftssystems.
    2. B — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich (Sozialversicherung, Arbeitnehmerschutz) — das deutsche Wirtschaftsmodell seit 1948/49.
    3. C — Eine zentral gelenkte Wirtschaft widerspricht der marktwirtschaftlichen Ordnung Deutschlands.
    4. D — Eine Planwirtschaft, wie sie in der DDR bestand, ist das Gegenteil der bundesdeutschen sozialen Marktwirtschaft.

    Quelle: www.bpb.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 181Bildfrage

    Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?

    Schwarzweißfoto aus dem Jahr 1970: ein Mann im Mantel kniet vor einem steinernen Denkmal mit Kranz, umgeben von Zuschauern und Fotografen.
    1. A — Der Kniefall war keine politisch-militärische Unterwerfungsgeste gegenüber den Alliierten, sondern eine moralisch-historische Geste.
    2. B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt kniete am 7. Dezember 1970 spontan am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto nieder — eine international viel beachtete Geste des Bittens um Vergebung für die NS-Verbrechen an den polnischen Jüdinnen und Juden.
    3. C — Der „Warschauer Pakt“ war das östliche Militärbündnis, kein Adressat einer Demutsgeste in diesem Kontext.
    4. D — Der Kniefall fand am Ghetto-Denkmal statt, nicht an einem Grab des Unbekannten Soldaten.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 285

    Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?

    1. A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
    2. B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
    3. C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
    4. D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 178

    Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?

    1. A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
    2. B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
    3. C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
    4. D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 35

    Womit finanziert der deutsche Staat die Sozialversicherung?

    1. A — Die Kirchensteuer finanziert die Religionsgemeinschaften, nicht die staatliche Sozialversicherung.
    2. B — Richtig: Sozialabgaben (Beiträge zu Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, finanzieren die Sozialversicherung.
    3. C — Spenden sind freiwillig und keine tragende Finanzierungsquelle der Sozialversicherung.
    4. D — Vereinsbeiträge finanzieren Vereine, nicht das staatliche Sozialversicherungssystem.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 32

    Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?

    1. A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
    2. B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
    3. C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
    4. D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 201

    Welche der folgenden Auflistungen enthält nur Bundesländer, die zum Gebiet der früheren DDR gehörten?

    1. A — Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein waren westdeutsche Länder; nur Brandenburg gehörte zur DDR.
    2. B — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind genau die fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    3. C — Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren westdeutsche Länder; nur Thüringen und Sachsen gehörten zur DDR.
    4. D — Hessen und Niedersachsen waren westdeutsche Länder; nur Sachsen, Thüringen und Brandenburg gehörten zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 23

    In Deutschland sind die meisten Erwerbstätigen …

    1. A — Familienunternehmen existieren, beschäftigen aber nur einen kleinen Teil der Erwerbstätigen insgesamt.
    2. B — Ehrenamtliche Tätigkeit ist unbezahlt und betrifft nicht die Mehrheit der Erwerbstätigen, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.
    3. C — Nur eine Minderheit der Erwerbstätigen in Deutschland ist selbstständig; die große Mehrheit ist angestellt.
    4. D — Richtig: Die überwiegende Mehrheit der Erwerbstätigen in Deutschland steht in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis bei einer Firma oder im öffentlichen Dienst.

    Quelle: www.destatis.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 295

    Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?

    1. A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    2. B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
    3. C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    4. D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.

    Quelle: www.bpb.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 111

    Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?

    1. A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
    2. B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
    3. C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
    4. D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 122

    Welchem Grundsatz unterliegen Wahlen in Deutschland? Wahlen in Deutschland sind …

    1. A — Richtig: Art. 38 Abs. 1 GG nennt fünf Wahlgrundsätze — allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim; „frei, gleich, geheim“ sind drei davon korrekt genannt.
    2. B — „Offen“ widerspricht dem Grundsatz der geheimen Wahl.
    3. C — „Geschlossen“ ist kein Wahlgrundsatz des Grundgesetzes.
    4. D — „Freiwillig“ ist kein eigener Wahlrechtsgrundsatz, auch wenn es de facto keine Wahlpflicht gibt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 182

    Wie heißt das jüdische Gebetshaus?

    1. A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
    2. B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
    3. C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
    4. D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.

    Quelle: www.zentralratderjuden.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 242

    Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?

    1. A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
    2. B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
    3. C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
    4. D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.

    Quelle: www.bmfsfj.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 137

    Welches Gericht ist in Deutschland bei Konflikten in der Arbeitswelt zuständig?

    1. A — Das Familiengericht entscheidet über familienrechtliche Fragen wie Scheidung oder Sorgerecht, nicht über Arbeitskonflikte.
    2. B — Das Strafgericht befasst sich mit Straftaten, nicht mit zivilrechtlichen Arbeitskonflikten.
    3. C — Richtig: Das Arbeitsgericht ist speziell für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis zuständig (§ 2 Arbeitsgerichtsgesetz).
    4. D — Das Amtsgericht ist für allgemeine Zivilsachen geringeren Streitwerts zuständig, nicht speziell für Arbeitskonflikte.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 299

    Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …

    1. A — „Schwarzarbeiterinnen/Schwarzarbeiter“ bezeichnet illegal, ohne Anmeldung Beschäftigte — das Gegenteil der offiziell angeworbenen Arbeitskräfte.
    2. B — Richtig: Die im Rahmen bilateraler Anwerbeabkommen (u. a. mit Italien, Türkei, Spanien) angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiterinnen/Gastarbeiter“ bezeichnet.
    3. C — „Zeitarbeit“ ist ein modernes arbeitsrechtliches Konzept der Arbeitnehmerüberlassung, kein historischer Begriff der 1950er/60er Jahre.
    4. D — „Schichtarbeit“ beschreibt ein Arbeitszeitmodell, keine Bezeichnung für die damaligen ausländischen Arbeitskräfte.

    Quelle: www.bpb.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 134

    Man will die Buslinie abschaffen, mit der Sie immer zur Arbeit fahren. Was können Sie machen, um die Buslinie zu erhalten?

    1. A — Richtig: Eine Bürgerinitiative ist genau das vorgesehene Mittel, um kommunalpolitischen Einfluss auf konkrete Verwaltungsentscheidungen wie den ÖPNV zu nehmen.
    2. B — Radfahren löst das Problem der wegfallenden Buslinie nicht und ist keine politische Einflussnahme.
    3. C — Steuerzahlende haben kein direktes einklagbares Recht auf eine bestimmte Buslinie, und das Finanzamt ist für ÖPNV-Planung nicht zuständig.
    4. D — Das Forstamt ist für Wälder zuständig, nicht für den öffentlichen Nahverkehr — die richtige Stelle wäre das Verkehrs- oder Ordnungsamt bzw. der Gemeinderat.

    Quelle: www.bmi.bund.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 261

    Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 89

    Wie nennt man in Deutschland die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?

    1. A — Ein „Verband“ ist eine allgemeine Bezeichnung für Interessenorganisationen, kein parlamentarischer Fachbegriff.
    2. B — Der Ältestenrat ist ein Gremium zur Organisation der Parlamentsarbeit, keine Vereinigung von Parteiabgeordneten.
    3. C — Richtig: Die Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei (oder verbündeter Parteien) im Parlament.
    4. D — Opposition bezeichnet alle nicht regierenden Fraktionen zusammen, nicht die Vereinigung der Abgeordneten einer einzelnen Partei.

    Quelle: www.bundestag.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 68

    Warum kontrolliert der Staat in Deutschland das Schulwesen?

    1. A — Es gibt in Deutschland auch private und konfessionelle Schulen, nicht nur staatliche.
    2. B — Die Schulpflicht besteht, ist aber nicht der Grund für die staatliche Schulaufsicht als solche.
    3. C — Die Unterschiede zwischen den Ländern erklären die föderale Vielfalt, nicht die staatliche Aufsicht über das Schulwesen an sich.
    4. D — Richtig: Art. 7 Abs. 1 GG stellt das gesamte Schulwesen ausdrücklich unter die Aufsicht des Staates.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 170

    Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?

    1. A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
    2. B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
    3. C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
    4. D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 162

    Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …

    1. A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
    2. B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
    3. C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
    4. D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.

    Quelle: www.bpb.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 187Bildfrage

    Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?

    Eine Flagge mit drei waagerechten Streifen in Schwarz, Rot und Gold. In der Mitte ist ein Emblem aus Hammer und Zirkel abgebildet, umgeben von einem Ährenkranz.
    1. A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
    2. B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
    3. C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
    4. D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).

    Quelle: www.bpb.de

  31. Fragen zu Berlin

    Frage 31 von 33Berlin · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Bezirk von Berlin?

    1. A — Altona ist ein Bezirk Hamburgs, nicht Berlins.
    2. B — Prignitz ist ein Landkreis in Brandenburg, nicht ein Berliner Bezirk.
    3. C — Richtig: Pankow ist einer der zwölf Berliner Bezirke.
    4. D — Die Mecklenburgische Seenplatte liegt in Mecklenburg-Vorpommern, nicht in Berlin.

    Quelle: www.berlin.de

  32. Frage 32 von 33Berlin · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge von Berlin?

    1. A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Berlins.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge Berlins ist weiß-rot mit dem Berliner Bären im oberen weißen Feld.
    3. C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Berlins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
    4. D — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Berlins; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.

    Quelle: www.berlin.de

  33. Frage 33 von 33Berlin · Katalogfrage 7

    Welches Bundesland ist ein Stadtstaat?

    1. A — Richtig: Berlin ist neben Hamburg und Bremen einer der drei Stadtstaaten Deutschlands — ein Bundesland, das aus einer einzigen Stadt besteht.
    2. B — Das Saarland ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    3. C — Brandenburg ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.
    4. D — Hessen ist ein Flächenland, kein Stadtstaat.

    Quelle: www.berlin.de

Fragen zu Berlin · Übungstests

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