Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 2 — Berlin
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Berlin. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 158
Das "Dritte Reich" war eine …
- A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
- B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
- C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
- D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 162
Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …
- A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
- B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
- C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
- D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 257
Eine erwachsene Frau möchte in Deutschland das Abitur nachholen. Das kann sie an …
- A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
- B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht Erwachsenen neben Berufstätigkeit den nachträglichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
- C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss (Hauptschulabschluss), nicht das Abitur.
- D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 4 von 33Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 297
Aus welchem Land sind die meisten Migrantinnen und Migranten nach Deutschland gekommen?
- A — Italienische Migrantinnen und Migranten stellen eine bedeutende, aber kleinere Gruppe als die türkischstämmige Bevölkerung.
- B — Polnischstämmige Migrantinnen und Migranten sind ebenfalls eine bedeutende Gruppe, aber traditionell kleiner als die türkischstämmige.
- C — Marokkanische Migrantinnen und Migranten sind zahlenmäßig deutlich kleiner als die türkischstämmige Bevölkerung.
- D — Richtig: Seit den Anwerbeabkommen der 1960er Jahre bilden Menschen mit türkischen Wurzeln traditionell die größte Migrantengruppe in Deutschland.
Quelle: www.destatis.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 285
Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?
- A — Die Lohnsteuer wird direkt vom Bruttogehalt einbehalten — das trifft auf Frau Frost als Angestellte zu.
- B — Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden ebenfalls vom Gehalt abgezogen.
- C — Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung werden ebenfalls direkt vom Gehalt einbehalten.
- D — Richtig: Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) wird beim Kauf von Waren und Dienstleistungen fällig und vom Verkäufer an das Finanzamt abgeführt — sie wird nicht vom Gehalt einer Angestellten abgezogen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 247
Eine Frau ist schwanger. Sie ist kurz vor und nach der Geburt ihres Kindes vom Gesetz besonders beschützt. Wie heißt dieser Schutz?
- A — Elternzeit ist eine spätere, freiwillig nehmbare Freistellung beider Elternteile zur Kinderbetreuung, nicht der besondere gesetzliche Schutz kurz vor/nach der Geburt.
- B — Richtig: Der Mutterschutz (Mutterschutzgesetz) schützt schwangere und stillende Frauen, insbesondere durch Beschäftigungsverbote und Kündigungsschutz kurz vor und nach der Entbindung.
- C — Geburtsvorbereitung bezeichnet Kurse und medizinische Vorbereitung auf die Geburt, kein gesetzliches Schutzkonzept.
- D — Das Wochenbett ist die medizinische Bezeichnung für die Zeit direkt nach der Geburt, kein rechtlicher Schutzbegriff.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 88
Die parlamentarische Opposition im Deutschen Bundestag …
- A — Richtig: Eine zentrale Funktion der Opposition ist die Kontrolle der Regierung, etwa durch Anfragen, Debatten und Untersuchungsausschüsse.
- B — Bundesministerinnen/Bundesminister werden von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler vorgeschlagen und von der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten ernannt, nicht von der Opposition bestimmt.
- C — Die Mitglieder des Bundesrats werden von den Landesregierungen entsandt, nicht von der Bundestagsopposition bestimmt.
- D — Die Regierungschefinnen/Regierungschefs der Länder werden von den jeweiligen Landtagen gewählt, nicht von der Bundestagsopposition vorgeschlagen.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 295
Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?
- A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
- C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 167
Welche Länder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland als "Alliierte Besatzungsmächte" bezeichnet?
- A — Polen und Schweden waren keine Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
- B — Italien und Japan waren Verbündete Deutschlands im Krieg (Achsenmächte), keine Besatzungsmächte.
- C — Spanien und Portugal waren im Zweiten Weltkrieg neutral und keine Besatzungsmächte in Deutschland.
- D — Richtig: USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich teilten Deutschland nach 1945 in vier Besatzungszonen auf.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 237
2007 wurde das 50-jährige Jubiläum der "Römischen Verträge" gefeiert. Was war der Inhalt der Verträge?
- A — Der NATO-Beitritt der Bundesrepublik erfolgte 1955 durch die Pariser Verträge, nicht durch die Römischen Verträge von 1957.
- B — Richtig: Die Römischen Verträge vom 25. März 1957 gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Euratom, die Vorläufer der heutigen EU.
- C — Reparationsfragen wurden in anderen Abkommen (u. a. Potsdamer Konferenz, spätere Verträge) behandelt, nicht in den Römischen Verträgen.
- D — Die Oder-Neiße-Linie wurde erst im Warschauer Vertrag 1970 und endgültig im Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 als deutsche Ostgrenze festgelegt, nicht in den Römischen Verträgen.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 13 von 33Katalogfrage 46
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört dazu?
- A — Richtig: Infrastruktur wie Straßen und Bildungseinrichtungen wie Schulen zu bauen und zu unterhalten ist eine klassische staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge.
- B — Der Verkauf von Lebensmitteln und Kleidung ist Sache privater Unternehmen im Rahmen der Marktwirtschaft, nicht des Staates.
- C — Es gibt keine staatliche kostenlose Zeitungsversorgung; die Presse ist frei und privatwirtschaftlich organisiert.
- D — Die Automobil- und Busproduktion erfolgt durch private Unternehmen, nicht durch den Staat.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 214
Welche Farben hat die deutsche Flagge?
- A — Richtig: Art. 22 Abs. 2 GG legt schwarz-rot-gold als Bundesflagge fest — Farben mit Tradition seit den Befreiungskriegen und der Weimarer Republik.
- B — Rot-weiß-schwarz waren die Farben des Deutschen Kaiserreichs (1871–1918), nicht die heutige Bundesflagge.
- C — Schwarz-rot-grün ist keine historische oder aktuelle deutsche Nationalflagge.
- D — Schwarz-gelb-rot ist eine falsche Reihenfolge/Kombination — die korrekte Flagge ist schwarz-rot-gold.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 164
Was passierte am 9. November 1938 in Deutschland?
- A — Der Angriff auf Polen und damit der Kriegsbeginn war am 1. September 1939, nicht am 9. November 1938.
- B — Die NSDAP verlor 1938 keine Wahl — es gab zu dieser Zeit gar keine freien Wahlen mehr.
- C — Richtig: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden die von den Nationalsozialisten organisierten Novemberpogrome statt, bei denen Synagogen und jüdische Geschäfte in ganz Deutschland zerstört wurden.
- D — Hitler wurde nie Reichspräsident; dieses Amt bekleidete er nicht, und Hindenburg starb erst 1934, woraufhin Hitler die Ämter Reichskanzler und Reichspräsident zum „Führer“ zusammenlegte — nicht am 9. November 1938.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 255
Bei Erziehungsproblemen können Eltern in Deutschland Hilfe erhalten vom …
- A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um Erziehungsfragen.
- B — Das Schulamt ist für schulorganisatorische Fragen zuständig, nicht primär für familiäre Erziehungshilfe.
- C — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen an.
- D — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 261
Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?
- A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
- B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
- C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
- D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 18 von 33Katalogfrage 115
Was bedeutet "aktives Wahlrecht" in Deutschland?
- A — Das Recht, gewählt zu werden, heißt „passives Wahlrecht“, nicht aktives.
- B — Es gibt keine Wahlpflicht in Deutschland; „muss“ ist hier falsch.
- C — Richtig: Das aktive Wahlrecht ist das Recht zu wählen — im Unterschied zum passiven Wahlrecht, gewählt zu werden.
- D — Es gibt keine Pflicht zur Anwesenheit bei der Stimmenauszählung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 242
Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?
- A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
- B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
- C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
- D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 201
Welche der folgenden Auflistungen enthält nur Bundesländer, die zum Gebiet der früheren DDR gehörten?
- A — Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein waren westdeutsche Länder; nur Brandenburg gehörte zur DDR.
- B — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind genau die fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren westdeutsche Länder; nur Thüringen und Sachsen gehörten zur DDR.
- D — Hessen und Niedersachsen waren westdeutsche Länder; nur Sachsen, Thüringen und Brandenburg gehörten zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 186
Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?
- A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
- B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
- C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
- D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 39
Was hat jedes deutsche Bundesland?
- A — Außenpolitik ist Bundessache (Art. 32 GG); Bundesländer haben keine eigenen Außenministerinnen/Außenminister.
- B — Die Währung (Euro) ist bundesweit und europaweit einheitlich geregelt, nicht Ländersache.
- C — Die Verteidigung liegt beim Bund (Art. 87a GG); die Länder haben keine eigene Armee.
- D — Richtig: Jedes der 16 Länder hat eine eigene Landesregierung mit Ministerpräsidentin/Ministerpräsident und eigenen Ministerien — das ist der Kern des Föderalismus.
Quelle: www.bundesrat.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 32
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
- B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
- C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
- D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 131
In Deutschland ist eine Bürgermeisterin/ein Bürgermeister …
- A — Eine Schulleiterin/ein Schulleiter leitet eine Bildungseinrichtung, ist aber keine Bürgermeisterin/kein Bürgermeister.
- B — Eine Bankchefin/ein Bankchef leitet ein Kreditinstitut, hat keine kommunale Funktion.
- C — Richtig: Die Bürgermeisterin/der Bürgermeister ist das gewählte Oberhaupt einer Gemeinde und leitet deren Verwaltung.
- D — Eine Parteivorsitzende/ein Parteivorsitzender leitet eine politische Partei, nicht notwendigerweise eine Gemeinde.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 260
In Deutschland hat ein Kind in der Schule …
- A — Ein Recht auf „unbegrenzte Freizeit“ existiert nicht; die Schulpflicht bindet Zeit.
- B — Es gibt keine vollständige Wahlfreiheit für alle Fächer; ein verbindlicher Pflichtfächerkanon ist vorgeschrieben, mit begrenzten Wahlmöglichkeiten in höheren Klassenstufen.
- C — „Schulgeld“ ist eine Gebühr, die man zahlt (z. B. an manchen Privatschulen), kein Anspruch, den ein Kind hat.
- D — Richtig: Aus der allgemeinen Schulpflicht folgt eine Anwesenheitspflicht — Schulkinder müssen regelmäßig am Unterricht teilnehmen.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 26 von 33Katalogfrage 11
Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?
- A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
- B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
- C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
- D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 203
Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?
- A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
- B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
- C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
- D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 283
Was tun Sie, wenn Sie eine falsche Rechnung von einer deutschen Behörde bekommen?
- A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Fristablauf bestandskräftig wird.
- B — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Verwaltungsakt (wie eine falsche Gebühren- oder Kostenrechnung) legt man formgerecht Widerspruch bei der ausstellenden Behörde ein.
- C — Ein bloßes Zurückschicken der Rechnung ohne formale Begründung entspricht nicht dem vorgesehenen rechtlichen Verfahren (Widerspruch).
- D — Das Finanzamt ist nur bei steuerlichen Bescheiden zuständig, nicht bei jeder beliebigen Behördenrechnung — man wendet sich an die ausstellende Behörde selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 149
Was ist ein Beispiel für antisemitisches Verhalten?
- A — Der Besuch eines jüdischen Festes ist eine kulturelle Teilnahme, kein antisemitisches Verhalten.
- B — Sachliche Kritik an einer Regierungspolitik — auch der israelischen — ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und nicht per se antisemitisch.
- C — Richtig: Das Leugnen des Holocaust ist eine anerkannte Form des Antisemitismus, weil sie das historisch belegte Menschheitsverbrechen an den europäischen Juden bestreitet oder relativiert, und ist in Deutschland zudem strafbar (§ 130 Abs. 3 StGB).
- D — Ein sportlicher Wettkampf gegen eine jüdische Mannschaft ist eine normale sportliche Begegnung, kein antisemitisches Verhalten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 18
Welches Grundrecht ist in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert?
- A — Richtig: Art. 1 Abs. 1 GG lautet „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ — der zentrale Ausgangssatz des Grundgesetzes.
- B — Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht in Art. 2 Abs. 2 GG, nicht in Art. 1.
- C — Die Religionsfreiheit ist in Art. 4 GG geregelt, nicht in Art. 1.
- D — Die Meinungsfreiheit steht in Art. 5 GG, nicht in Art. 1.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen zu Berlin
Frage 31 von 33Berlin · Katalogfrage 10Welche Senatorin/welchen Senator hat Berlin nicht?
- A — Ein Finanzressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
- B — Ein Innenressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
- C — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); auch der Stadtstaat Berlin hat keine eigene Senatsverwaltung für Außenbeziehungen im Sinne einer Außenpolitik-Behörde.
- D — Ein Justizressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 32 von 33Berlin · Katalogfrage 9
Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef des Stadtstaates Berlin?
- A — „Ministerpräsidentin/Ministerpräsident“ ist die Bezeichnung in den 13 Flächenländern, nicht in den Stadtstaaten Berlin.
- B — „Oberbürgermeisterin/Oberbürgermeister“ ist die Bezeichnung für Oberhäupter normaler Großstädte, nicht die besondere Berliner Amtsbezeichnung.
- C — „Präsidentin/Präsident des Senates“ ist die Amtsbezeichnung in Bremen, nicht in Berlin.
- D — Richtig: In Berlin heißt die Regierungschefin/der Regierungschef Regierende Bürgermeisterin/Regierender Bürgermeister.
Quelle: www.berlin.de
- Frage 33 von 33Berlin · Katalogfrage 5
Welche Farben hat die Landesflagge von Berlin?
- A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Berlins.
- B — Richtig: Die Landesflagge Berlins ist weiß-rot mit dem Berliner Bären im oberen weißen Feld.
- C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Berlins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
- D — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Berlins; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.
Quelle: www.berlin.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Berlin · Übungstests
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