Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Übungstest 14 — Berlin
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Berlin. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 200
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Schleswig-Holstein lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 160
Welcher Krieg dauerte von 1939 bis 1945?
- A — Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918, nicht 1939 bis 1945.
- B — Richtig: Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete am 8. Mai 1945 in Europa.
- C — Der Vietnamkrieg fand in den 1950er bis 1970er Jahren statt, nicht 1939 bis 1945.
- D — Der Golfkrieg fand 1990/91 statt, viele Jahrzehnte später.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 33
Welche Aussage ist richtig? In Deutschland …
- A — Richtig: Deutschland kennt keine Staatsreligion; Staat und Religionsgemeinschaften sind organisatorisch getrennt (Weltanschauliche Neutralität, Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 WRV), auch wenn punktuelle Kooperation besteht (z. B. Kirchensteuer-Einzug).
- B — Das Gegenteil ist richtig: Der Staat wird nicht von Religionsgemeinschaften gebildet, sondern ist weltanschaulich neutral.
- C — Der Staat ist unabhängig von Religionsgemeinschaften und trifft seine Entscheidungen demokratisch legitimiert.
- D — Es gibt keine Einheit von Staat und Kirche; Deutschland ist kein Staat mit Staatsreligion.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 178
Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?
- A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
- B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
- C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
- D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 173
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Gründungsmitglied …
- A — Die Bundesrepublik trat der NATO erst 1955 bei — kein Gründungsmitglied (NATO wurde 1949 gegründet).
- B — Die Bundesrepublik trat den Vereinten Nationen erst 1973 bei, zusammen mit der DDR — kein Gründungsmitglied (VN gegründet 1945).
- C — Richtig: Die Bundesrepublik Deutschland war 1957/58 eines der sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), aus der später die EU hervorging.
- D — Der Warschauer Pakt (1955) war das östliche Militärbündnis unter Führung der Sowjetunion; die Bundesrepublik war Mitglied der NATO, nicht des Warschauer Pakts, und selbst die DDR trat erst nach ihrer Gründung bei.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 7 von 33Katalogfrage 74
Wie heißt das Parlament für ganz Deutschland?
- A — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen, sie ist kein ständiges Parlament.
- B — Die Volkskammer war das Parlament der DDR und existiert seit der Wiedervereinigung nicht mehr.
- C — Richtig: Der Bundestag ist das ständige, direkt gewählte Parlament der Bundesrepublik Deutschland.
- D — Der Bundesgerichtshof ist das oberste Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, kein Parlament.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 212
Wie heißt Deutschland mit vollem Namen?
- A — „Bundesstaat Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung.
- B — „Bundesländer Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung, sondern beschreibt die Gliedstaaten.
- C — Richtig: Der amtliche Vollname lautet Bundesrepublik Deutschland (BRD/Deutschland), festgelegt im Grundgesetz.
- D — „Bundesbezirk Deutschland“ ist keine amtliche Bezeichnung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 192
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
- D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 165
Wie hieß der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Richtig: Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und blieb bis 1963 im Amt.
- B — Kiesinger war der dritte Bundeskanzler (1966–1969), Kopf der ersten Großen Koalition.
- C — Helmut Schmidt war der fünfte Bundeskanzler (1974–1982).
- D — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974), bekannt für seine Ostpolitik.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 255
Bei Erziehungsproblemen können Eltern in Deutschland Hilfe erhalten vom …
- A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um Erziehungsfragen.
- B — Das Schulamt ist für schulorganisatorische Fragen zuständig, nicht primär für familiäre Erziehungshilfe.
- C — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen an.
- D — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 261
Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?
- A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
- B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
- C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
- D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 13 von 33Katalogfrage 134
Man will die Buslinie abschaffen, mit der Sie immer zur Arbeit fahren. Was können Sie machen, um die Buslinie zu erhalten?
- A — Richtig: Eine Bürgerinitiative ist genau das vorgesehene Mittel, um kommunalpolitischen Einfluss auf konkrete Verwaltungsentscheidungen wie den ÖPNV zu nehmen.
- B — Radfahren löst das Problem der wegfallenden Buslinie nicht und ist keine politische Einflussnahme.
- C — Steuerzahlende haben kein direktes einklagbares Recht auf eine bestimmte Buslinie, und das Finanzamt ist für ÖPNV-Planung nicht zuständig.
- D — Das Forstamt ist für Wälder zuständig, nicht für den öffentlichen Nahverkehr — die richtige Stelle wäre das Verkehrs- oder Ordnungsamt bzw. der Gemeinderat.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 6
Wie heißt die deutsche Verfassung?
- A — „Volksgesetz“ ist keine offizielle Bezeichnung eines deutschen Rechtstextes.
- B — „Bundesgesetz“ ist ein allgemeiner Oberbegriff für Gesetze des Bundes, nicht der Name der Verfassung.
- C — „Deutsches Gesetz“ ist keine amtliche Bezeichnung.
- D — Richtig: Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland heißt Grundgesetz (GG), verkündet 1949.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 46
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört dazu?
- A — Richtig: Infrastruktur wie Straßen und Bildungseinrichtungen wie Schulen zu bauen und zu unterhalten ist eine klassische staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge.
- B — Der Verkauf von Lebensmitteln und Kleidung ist Sache privater Unternehmen im Rahmen der Marktwirtschaft, nicht des Staates.
- C — Es gibt keine staatliche kostenlose Zeitungsversorgung; die Presse ist frei und privatwirtschaftlich organisiert.
- D — Die Automobil- und Busproduktion erfolgt durch private Unternehmen, nicht durch den Staat.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 13
Im Parlament steht der Begriff "Opposition" für …
- A — Das Gegenteil ist richtig: Die regierenden Parteien bilden die Regierungsmehrheit, nicht die Opposition.
- B — Die stärkste Fraktion kann, muss aber nicht Teil der Regierung sein; die Größe allein definiert nicht die Opposition.
- C — Die 5%-Hürde regelt den Einzug ins Parlament, unabhängig davon, ob eine Partei später regiert oder opponiert.
- D — Richtig: Opposition sind alle Abgeordneten und Fraktionen, die nicht die Regierung stellen — sie kontrollieren die Regierung parlamentarisch.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 295
Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?
- A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
- C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
- D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 138
Was kann ich in Deutschland machen, wenn mir meine Arbeitgeberin/mein Arbeitgeber zu Unrecht gekündigt hat?
- A — Freundlichkeit ändert nichts an der Rechtslage und schützt nicht vor einer unwirksamen Kündigung.
- B — Ein Mahnverfahren dient der Durchsetzung von Geldforderungen, nicht der Anfechtung einer Kündigung.
- C — Richtig: Gegen eine (vermeintlich) unwirksame Kündigung kann innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erhoben werden (§ 4 Kündigungsschutzgesetz).
- D — Eine ungerechtfertigte Kündigung ist ein arbeitsrechtlicher, kein strafrechtlicher Vorgang; die Polizei ist hierfür nicht zuständig.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 99
Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?
- A — Richtig: Die Beiträge zur Sozialversicherung werden grundsätzlich paritätisch von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern getragen.
- B — Ausschließlich Arbeitnehmerbeiträge widersprechen dem Grundprinzip der paritätischen Finanzierung in Deutschland.
- C — Nicht alle Staatsangehörigen zahlen Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (bzw. deren Arbeitgeber).
- D — Ausschließlich Arbeitgeberbeiträge entsprechen nicht dem paritätischen Finanzierungsmodell.
- Frage 20 von 33Katalogfrage 135
Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?
- A — Große Unternehmen sind bei Arbeitgeberverbänden organisiert, nicht bei Gewerkschaften.
- B — Kleine Unternehmen sind ebenfalls Sache der Arbeitgeberseite, nicht der Gewerkschaften.
- C — Selbstständige haben eigene Vertretungsformen (z. B. Kammern), sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
- D — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, u. a. bei Tarifverhandlungen.
Quelle: www.dgb.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 22 von 33Katalogfrage 217
In welchem Zeitraum gab es die Deutsche Demokratische Republik (DDR)?
- A — 1919 bis 1927 liegt in der Zeit der Weimarer Republik, lange vor der DDR-Gründung.
- B — 1933 bis 1945 war die NS-Zeit, nicht die DDR-Zeit.
- C — 1945 bis 1961 endet mit dem Mauerbau, aber die DDR existierte danach noch fast dreißig weitere Jahre.
- D — Richtig: Die DDR bestand von ihrer Gründung am 7. Oktober 1949 bis zum Beitritt zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 32
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
- B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
- C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
- D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 242
Wer entscheidet, ob ein Kind in Deutschland in den Kindergarten geht?
- A — Der Kindergartenbesuch ist in Deutschland — anders als die Schulpflicht — nicht staatlich vorgeschrieben.
- B — Die Bundesländer regeln zwar den rechtlichen Rahmen (z. B. Betreuungsanspruch), entscheiden aber nicht im Einzelfall über den Besuch eines konkreten Kindes.
- C — Richtig: Der Besuch eines Kindergartens ist in Deutschland freiwillig; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten entscheiden, ob ihr Kind dorthin geht.
- D — Schulen sind für die Schulpflicht zuständig, nicht für die Kindergartenentscheidung, die vor der Schulzeit liegt.
Quelle: www.bmfsfj.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 111
Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?
- A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
- B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
- C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
- D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 203
Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?
- A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
- B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
- C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
- D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 271
Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?
- A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
- B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
- C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
- D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 47
Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?
- A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
- B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
- C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
- D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 56
Welches Amt gehört in Deutschland zur Gemeindeverwaltung?
- A — Das Pfarramt ist eine kirchliche Einrichtung, keine Behörde der Gemeindeverwaltung.
- B — Richtig: Das Ordnungsamt ist eine klassische Behörde der kommunalen Selbstverwaltung, zuständig etwa für öffentliche Sicherheit und Ordnung vor Ort.
- C — Das Finanzamt ist eine Landesbehörde (mit Bundesaufsicht in Steuerfragen), keine Gemeindebehörde.
- D — Das Auswärtige Amt ist eine oberste Bundesbehörde für Außenpolitik, keine kommunale Einrichtung.
Quelle: www.bmi.bund.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 259
Das Berufsinformationszentrum BIZ bei der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland hilft bei der …
- A — Die Rentenberechnung ist Aufgabe der Deutschen Rentenversicherung, nicht des BIZ.
- B — Richtig: Das Berufsinformationszentrum informiert und berät zu Berufswahl, Ausbildungs- und Lehrstellensuche sowie beruflichen Perspektiven.
- C — Steuererklärungen werden beim Finanzamt eingereicht, nicht beim BIZ bearbeitet.
- D — Krankenversicherungsfragen betreffen die Krankenkassen, nicht das BIZ.
Quelle: www.arbeitsagentur.de
Fragen zu Berlin
Frage 31 von 33Berlin · Katalogfrage 8BildfrageWelches Bundesland ist Berlin?

Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet. - A — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 1 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
- B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
- C — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 3 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
- D — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 4 auf Berlin. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
Quelle: www.berlin.de
- Frage 32 von 33Berlin · Katalogfrage 5
Welche Farben hat die Landesflagge von Berlin?
- A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Berlins.
- B — Richtig: Die Landesflagge Berlins ist weiß-rot mit dem Berliner Bären im oberen weißen Feld.
- C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Berlins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
- D — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Berlins; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.
Quelle: www.berlin.de
- Frage 33 von 33Berlin · Katalogfrage 10
Welche Senatorin/welchen Senator hat Berlin nicht?
- A — Ein Finanzressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
- B — Ein Innenressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
- C — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); auch der Stadtstaat Berlin hat keine eigene Senatsverwaltung für Außenbeziehungen im Sinne einer Außenpolitik-Behörde.
- D — Ein Justizressort gehört zu den klassischen Senatsverwaltungen jedes Stadtstaates, auch in Berlin.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Berlin · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.