Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 13 — Bayern

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Bayern. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 110

    Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?

    1. A — 2 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
    2. B — 3 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
    3. C — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
    4. D — 5 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode (das gilt etwa für das Europäische Parlament).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 43

    Wann kann in Deutschland eine Partei verboten werden?

    1. A — Die Kosten eines Wahlkampfs sind kein Verbotsgrund; das Parteiengesetz regelt eher Transparenz der Finanzierung.
    2. B — Richtig: Nach Art. 21 Abs. 2 GG kann das Bundesverfassungsgericht eine Partei verbieten, die darauf ausgeht, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen.
    3. C — Kritik am Staatsoberhaupt ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und kein Verbotsgrund.
    4. D — Neue politische Ideen und Programme sind Teil des demokratischen Wettbewerbs und kein Verbotsgrund, solange die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht angegriffen wird.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 180

    Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war …

    1. A — Ludwig Erhard war der zweite Bundeskanzler (1963–1966), bekannt als „Vater des Wirtschaftswunders“.
    2. B — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974).
    3. C — Richtig: Konrad Adenauer war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik.
    4. D — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, deutlich später.

    Quelle: www.bundeskanzler.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 73

    Die beiden größten Fraktionen im Deutschen Bundestag heißen zurzeit …

    1. A — Richtig nach Sitzverteilung: Im 21. Bundestag (seit der Wahl 2025) ist die CDU/CSU-Fraktion die stärkste; die AfD-Fraktion ist die zweitstärkste. Das gilt unabhängig davon, welche Parteien die Regierungskoalition bilden.
    2. B — Weder Die Linke noch Bündnis 90/Die Grünen gehören zu den beiden mitgliederstärksten Fraktionen im aktuellen Bundestag.
    3. C — Bündnis 90/Die Grünen ist im aktuellen Bundestag deutlich kleiner als AfD und SPD; diese Kombination trifft die tatsächliche Größenordnung nicht.
    4. D — Die Linke ist zwar im Bundestag vertreten, gehört aber nicht zu den beiden größten Fraktionen.

    Quelle: www.bundestag.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 90

    Die deutschen Bundesländer wirken an der Gesetzgebung des Bundes mit durch …

    1. A — Richtig: Der Bundesrat ist das Verfassungsorgan, über das die 16 Länder an der Bundesgesetzgebung mitwirken (Art. 50 GG).
    2. B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten und hat mit laufender Gesetzgebung nichts zu tun.
    3. C — Der Bundestag ist das direkt vom Volk gewählte Parlament, nicht das Mitwirkungsorgan der Länder.
    4. D — Die Bundesregierung ist die Exekutive und kein Mitwirkungsorgan der Länder an der Gesetzgebung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 162

    Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …

    1. A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
    2. B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
    3. C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
    4. D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.

    Quelle: www.bpb.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 276

    Was sollten Sie tun, wenn Sie von Ihrer Ansprechpartnerin/Ihrem Ansprechpartner in einer deutschen Behörde schlecht behandelt werden?

    1. A — Es gibt sehr wohl Handlungsmöglichkeiten gegen Fehlverhalten von Behördenmitarbeitenden.
    2. B — Man muss unangemessenes Verhalten nicht widerspruchslos hinnehmen; es gibt Beschwerdewege.
    3. C — Drohungen sind selbst eine Straftat (§ 241 StGB) und keine angemessene oder legale Reaktion.
    4. D — Richtig: Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fehlverhalten formlos oder förmlich bei der vorgesetzten Stelle bzw. Behördenleitung beschweren; dies ist ein anerkanntes Recht.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 104

    Eine Frau in Deutschland verliert ihre Arbeit. Was darf nicht der Grund für diese Entlassung sein?

    1. A — Langfristige Krankheit kann unter bestimmten Umständen einen Kündigungsgrund darstellen, ist arbeitsrechtlich also nicht per se ausgeschlossen — anders als eine Schwangerschaft.
    2. B — Wiederholte Verspätung kann ein zulässiger, verhaltensbedingter Kündigungsgrund sein.
    3. C — Die Erledigung privater Angelegenheiten während der Arbeitszeit kann ein zulässiger Kündigungsgrund sein.
    4. D — Richtig: Nach § 17 Mutterschutzgesetz besteht während der Schwangerschaft und bis vier Monate nach der Entbindung ein besonderer Kündigungsschutz — eine Kündigung wegen Schwangerschaft ist unwirksam.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 286

    Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Problemen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber?

    1. A — Richtig: Der Betriebsrat vertritt nach dem Betriebsverfassungsgesetz die Interessen der Belegschaft gegenüber der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber und unterstützt bei Konflikten.
    2. B — Eine Betriebsprüferin/ein Betriebsprüfer prüft üblicherweise steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte, ist keine Interessenvertretung der Beschäftigten.
    3. C — „Betriebsgruppe“ ist keine feststehende arbeitsrechtliche Institution zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.
    4. D — Das Betriebsmanagement vertritt die Arbeitgeberseite, nicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihr.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 178

    Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?

    1. A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
    2. B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
    3. C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
    4. D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 250

    In Deutschland hat man die besten Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz, wenn man …

    1. A — Die Religionszugehörigkeit hat keinen rechtlich legitimen Einfluss auf Berufschancen; Diskriminierung danach ist durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verboten.
    2. B — Richtig: Gute Ausbildung und Qualifikation sind der zentrale, sachlich legitime Faktor für Berufschancen und Gehalt in Deutschland.
    3. C — Das Geschlecht darf laut Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 Abs. 2, 3 GG) keine Rolle für Berufschancen spielen — Geschlechterdiskriminierung ist verboten, wenn auch faktisch nicht vollständig überwunden.
    4. D — Die Parteimitgliedschaft ist kein legitimes oder übliches Kriterium für die Vergabe von Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 166

    Bei welchen Demonstrationen in Deutschland riefen die Menschen "Wir sind das Volk"?

    1. A — Beim Aufstand 1953 in der DDR standen soziale und wirtschaftliche Forderungen im Vordergrund; der Slogan „Wir sind das Volk“ wurde damals nicht geprägt.
    2. B — Die Studentenproteste 1968 in der Bundesrepublik richteten sich gegen gesellschaftliche und politische Missstände im Westen, nicht gegen die DDR-Führung.
    3. C — Anti-Atomkraft-Proteste 1985 hatten andere thematische Schwerpunkte und fanden im Westen statt.
    4. D — Richtig: Bei den Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen DDR-Städten im Herbst 1989 riefen die Menschen „Wir sind das Volk“ — ein zentraler Slogan der friedlichen Revolution gegen das SED-Regime.

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 277

    Eine Frau, die ein zweijähriges Kind hat, bewirbt sich in Deutschland um eine Stelle. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Sie bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil sie …

    1. A — Fehlende geforderte Sprachkenntnisse können ein sachlich zulässiges, nicht diskriminierendes Ablehnungskriterium sein, sofern die Sprache tatsächlich für die Stelle nötig ist.
    2. B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Ablehnungskriterium, keine Diskriminierung.
    3. C — Fehlende berufliche Erfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
    4. D — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Mutterschaft ist eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts bzw. der familiären Situation, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 50

    Die Wirtschaftsform in Deutschland nennt man …

    1. A — Eine „freie Zentralwirtschaft“ ist ein widersprüchlicher Begriff und keine Bezeichnung des deutschen Wirtschaftssystems.
    2. B — Richtig: Die soziale Marktwirtschaft verbindet freien Wettbewerb mit sozialem Ausgleich (Sozialversicherung, Arbeitnehmerschutz) — das deutsche Wirtschaftsmodell seit 1948/49.
    3. C — Eine zentral gelenkte Wirtschaft widerspricht der marktwirtschaftlichen Ordnung Deutschlands.
    4. D — Eine Planwirtschaft, wie sie in der DDR bestand, ist das Gegenteil der bundesdeutschen sozialen Marktwirtschaft.

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 298

    In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus …

    1. A — Richtig: Die DDR warb sogenannte „Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter“ vor allem aus sozialistischen Bruderstaaten wie Vietnam, Polen und Mosambik an.
    2. B — Frankreich, Rumänien und Somalia waren nicht die Hauptherkunftsländer von DDR-Vertragsarbeiterinnen/-arbeitern.
    3. C — Chile, Ungarn und Simbabwe waren zwar teils politisch verbunden (etwa Exilchilenen nach dem Pinochet-Putsch), aber nicht die Hauptgruppen der Vertragsarbeiterinnen/-arbeiter.
    4. D — Nordkorea, Mexiko und Ägypten waren nicht die zentralen Herkunftsländer der DDR-Arbeitsmigration.

    Quelle: www.bpb.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 179

    Wie endete der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell?

    1. A — Hitlers Tod am 30. April 1945 war ein Ereignis vor dem Kriegsende, aber nicht das offizielle Kriegsende selbst — der Krieg ging danach noch acht Tage weiter.
    2. B — Richtig: Der Krieg endete in Europa offiziell durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8./9. Mai 1945.
    3. C — Ein bloßer Rückzug ohne formale Kapitulation fand nicht statt; die Kapitulation war der offizielle, völkerrechtlich bedeutsame Akt.
    4. D — Es gab keine Revolution, die den Krieg beendete; das Kriegsende erfolgte durch militärische Niederlage und Kapitulation.

    Quelle: www.bpb.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 182

    Wie heißt das jüdische Gebetshaus?

    1. A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
    2. B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
    3. C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
    4. D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.

    Quelle: www.zentralratderjuden.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 101

    Gewerkschaften sind Interessenverbände der …

    1. A — Jugendorganisationen vertreten spezifisch Jugendinteressen, nicht die Kernfunktion der Gewerkschaften.
    2. B — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, etwa bei Löhnen und Arbeitsbedingungen, und schließen Tarifverträge ab.
    3. C — Rentnerinnen und Rentner haben eigene Verbände, sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
    4. D — Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben eigene Verbände (Arbeitgeberverbände), die den Gewerkschaften als Tarifpartner gegenüberstehen.

    Quelle: www.dgb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 62

    Wenn das Parlament eines deutschen Bundeslandes gewählt wird, nennt man das …

    1. A — Eine Kommunalwahl betrifft die Ebene der Gemeinden und Kreise, nicht das Landesparlament.
    2. B — Richtig: Die Wahl des Landesparlaments (Landtag, in Stadtstaaten Bürgerschaft/Abgeordnetenhaus) heißt Landtagswahl.
    3. C — Die Europawahl bestimmt die deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments, nicht ein Landesparlament.
    4. D — Die Bundestagswahl bestimmt das gesamtdeutsche Parlament, nicht das eines einzelnen Bundeslandes.

    Quelle: www.bundeswahlleiterin.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 291

    Warum muss man in Deutschland bei der Steuererklärung aufschreiben, ob man zu einer Kirche gehört oder nicht?

    1. A — Richtig: Mitglieder bestimmter Religionsgemeinschaften (v. a. der großen Kirchen) zahlen Kirchensteuer, die als Zuschlag zur Einkommen-/Lohnsteuer erhoben wird — die Kirchenzugehörigkeit muss deshalb angegeben werden.
    2. B — Statistische Zwecke sind nicht der rechtliche Grund für die Angabepflicht; der eigentliche Grund ist die Kirchensteuererhebung.
    3. C — Das Gegenteil ist richtig: Wer keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört, zahlt keine Kirchensteuer, also insgesamt weniger, nicht mehr.
    4. D — Die Kirche selbst ist nicht für die allgemeine Steuererklärung verantwortlich; das Finanzamt verwaltet die Steuererhebung, wobei die Kirchensteuer im Auftrag der Kirchen mit erhoben wird.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 228

    Wie wird der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 allgemein genannt?

    1. A — Die NATO-Osterweiterung bezeichnet den späteren Beitritt osteuropäischer Staaten zur NATO ab den 1990er/2000er Jahren, nicht den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
    2. B — Die EU-Osterweiterung (v. a. 2004) bezeichnet den Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU, ein anderes historisches Ereignis.
    3. C — Richtig: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 wird als „Deutsche Wiedervereinigung“ bezeichnet.
    4. D — „Europäische Gemeinschaft“ war die Vorläuferorganisation der EU, kein Begriff für die deutsche Wiedervereinigung.

    Quelle: www.bpb.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 152

    Wann waren die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler in Deutschland an der Macht?

    1. A — 1918 bis 1923 war die frühe Weimarer Republik; die NSDAP existierte, war aber nicht an der Macht.
    2. B — 1932 bis 1950 ist falsch datiert — Hitlers Machtübernahme war 1933, das NS-Regime endete 1945.
    3. C — Richtig: Hitler wurde am 30. Januar 1933 Reichskanzler; das NS-Regime endete mit der Kapitulation am 8. Mai 1945.
    4. D — 1945 bis 1989 beschreibt die Nachkriegszeit und Teilung Deutschlands, nicht die NS-Herrschaft.

    Quelle: www.bpb.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 200

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Schleswig-Holstein lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    4. D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 293

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?

    1. A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
    2. B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
    3. C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
    4. D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 195

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    3. C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    4. D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 35

    Womit finanziert der deutsche Staat die Sozialversicherung?

    1. A — Die Kirchensteuer finanziert die Religionsgemeinschaften, nicht die staatliche Sozialversicherung.
    2. B — Richtig: Sozialabgaben (Beiträge zu Renten-, Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), die Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen, finanzieren die Sozialversicherung.
    3. C — Spenden sind freiwillig und keine tragende Finanzierungsquelle der Sozialversicherung.
    4. D — Vereinsbeiträge finanzieren Vereine, nicht das staatliche Sozialversicherungssystem.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 265

    Wohin muss man in Deutschland zuerst gehen, wenn man heiraten möchte?

    1. A — Das Einwohnermeldeamt regelt Wohnsitzangelegenheiten, nicht die Eheschließung selbst.
    2. B — Das Ordnungsamt ist für öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig, nicht für Eheschließungen.
    3. C — Die Agentur für Arbeit vermittelt Arbeitsplätze und zahlt Leistungen, hat mit Eheschließungen nichts zu tun.
    4. D — Richtig: Die Anmeldung zur Eheschließung erfolgt beim Standesamt, das für Personenstandsangelegenheiten wie Ehe, Geburt und Tod zuständig ist.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 120

    Das Wahlsystem in Deutschland ist ein …

    1. A — Ein Zensuswahlrecht knüpft das Wahlrecht an Vermögen oder Steuerleistung — das gibt es in Deutschland heute nicht.
    2. B — Das Dreiklassenwahlrecht war ein historisches System im Königreich Preußen bis 1918, kein heutiges deutsches Wahlsystem.
    3. C — Richtig: Die Bundestagswahl kombiniert Elemente der Mehrheitswahl (Erststimme, Direktmandate in Wahlkreisen) mit der Verhältniswahl (Zweitstimme, proportionale Sitzverteilung).
    4. D — Ein „allgemeines Männerwahlrecht“ widerspricht dem heutigen Gleichheitsgrundsatz; Frauen haben in Deutschland seit 1918 das Wahlrecht.

    Quelle: www.bundeswahlleiterin.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 244

    Welchen Schulabschluss braucht man normalerweise, um an einer Universität in Deutschland ein Studium zu beginnen?

    1. A — Richtig: Das Abitur (allgemeine Hochschulreife) ist der klassische Schulabschluss, der zum Studium an einer Universität berechtigt.
    2. B — Ein Diplom ist ein akademischer Abschluss, den man erst nach einem abgeschlossenen Studium erhält — nicht Voraussetzung für dessen Beginn.
    3. C — Die Prokura ist eine handelsrechtliche Vollmacht, kein Schulabschluss.
    4. D — Eine Gesellenprüfung schließt eine berufliche Ausbildung im Handwerk ab, berechtigt aber grundsätzlich nicht direkt zum Universitätsstudium.

    Quelle: www.kmk.org

  31. Fragen zu Bayern

    Frage 31 von 33Bayern · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Landkreis in Bayern?

    1. A — Prignitz liegt in Brandenburg, nicht in Bayern.
    2. B — Der Rhein-Sieg-Kreis liegt in Nordrhein-Westfalen, nicht in Bayern.
    3. C — Nordfriesland liegt in Schleswig-Holstein, nicht in Bayern.
    4. D — Richtig: Altötting liegt in Oberbayern und ist bekannt als Wallfahrtsort.

    Quelle: www.bayern.de

  32. Frage 32 von 33Bayern · Katalogfrage 9

    Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef in Bayern?

    1. A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
    2. B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern, nicht in deutschen Bundesländern.
    3. C — „Bürgermeisterin/Bürgermeister“ ist die Bezeichnung für kommunale Oberhäupter, nicht für das Land als Ganzes.
    4. D — Richtig: Wie in den meisten Flächenländern heißt die Regierungschefin/der Regierungschef in Bayern Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.

    Quelle: www.bayern.de

  33. Frage 33 von 33Bayern · Katalogfrage 8Bildfrage

    Welches Bundesland ist Bayern?

    Eine Karte von Deutschland mit den Grenzen aller Bundesländer. Vier Bundesländer sind einheitlich hervorgehoben und dunkel umrandet; jedes trägt eine Ziffer von 1 bis 4 auf einer dunklen Scheibe, bei sehr kleinen Ländern über eine kurze Linie danebengesetzt. Die übrigen Bundesländer bleiben ungefärbt.
    Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet.
    1. A — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 1 auf Bayern. Bayern liegt im Südosten Deutschlands, das flächenmäßig größte Bundesland.
    2. B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Bayern liegt im Südosten Deutschlands, das flächenmäßig größte Bundesland.
    3. C — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 3 ein anderes Bundesland. Bayern liegt im Südosten Deutschlands, das flächenmäßig größte Bundesland.
    4. D — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 4 ein anderes Bundesland. Bayern liegt im Südosten Deutschlands, das flächenmäßig größte Bundesland.

    Quelle: www.bayern.de

Fragen zu Bayern · Übungstests

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