Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Übungstest 8 — Baden-Württemberg

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Baden-Württemberg. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 288

    Woraus begründet sich Deutschlands besondere Verantwortung für Israel?

    1. A — Die EU-Mitgliedschaft begründet keine besondere historische Verantwortung gegenüber Israel; sie betrifft andere Politikbereiche.
    2. B — Richtig: Die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel gründet auf dem Holocaust — den nationalsozialistischen Verbrechen an den europäischen Jüdinnen und Juden — und ist als Teil der deutschen Staatsräson anerkannt.
    3. C — Das Grundgesetz enthält keine ausdrückliche Klausel zu Israel; die besondere Verantwortung ist historisch-politisch begründet, nicht verfassungsrechtlich als solche verankert.
    4. D — Die christliche Tradition ist nicht die Grundlage der besonderen historisch-politischen Verantwortung; diese ist ausdrücklich mit der NS-Vergangenheit verknüpft.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 87

    Wer ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler ist Regierungschefin/Regierungschef, nicht Staatsoberhaupt.
    2. B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist gemäß Art. 54 ff. GG das Staatsoberhaupt Deutschlands mit vor allem repräsentativen Aufgaben.
    3. C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident vertritt die Länderkammer, nicht den Gesamtstaat.
    4. D — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet das Parlament, ist aber nicht Staatsoberhaupt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 91

    In Deutschland kann ein Regierungswechsel in einem Bundesland Auswirkungen auf die Bundespolitik haben. Das Regieren wird …

    1. A — Ein Landtagswahlergebnis ändert nicht direkt die Mehrheit im Bundestag, der eigenständig gewählt wird.
    2. B — Neue Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat erschweren typischerweise das Regieren, wenn die Bundesregierung dort keine Mehrheit hat — nicht das Gegenteil.
    3. C — Richtig: Da die Landesregierungen den Bundesrat bilden, kann ein Regierungswechsel in einem Land die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat verändern — verliert die Bundesregierung dort ihre Mehrheit, wird die Zustimmung zu Gesetzen schwieriger.
    4. D — Der finanzielle Reichtum eines Bundeslandes hat keinen direkten Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Gesetzgebungsverfahren.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 259

    Das Berufsinformationszentrum BIZ bei der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland hilft bei der …

    1. A — Die Rentenberechnung ist Aufgabe der Deutschen Rentenversicherung, nicht des BIZ.
    2. B — Richtig: Das Berufsinformationszentrum informiert und berät zu Berufswahl, Ausbildungs- und Lehrstellensuche sowie beruflichen Perspektiven.
    3. C — Steuererklärungen werden beim Finanzamt eingereicht, nicht beim BIZ bearbeitet.
    4. D — Krankenversicherungsfragen betreffen die Krankenkassen, nicht das BIZ.

    Quelle: www.arbeitsagentur.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 223

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Rumänien liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.
    2. B — Bulgarien liegt am Schwarzen Meer, weit von Deutschland entfernt, ohne gemeinsame Grenze.
    3. C — Richtig: Polen ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Osten.
    4. D — Griechenland liegt in Südosteuropa, ohne gemeinsame Grenze mit Deutschland.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 151

    Wer baute die Mauer in Berlin?

    1. A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
    2. B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
    3. C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
    4. D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.

    Quelle: www.bpb.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 99

    Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?

    1. A — Richtig: Die Beiträge zur Sozialversicherung werden grundsätzlich paritätisch von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern getragen.
    2. B — Ausschließlich Arbeitnehmerbeiträge widersprechen dem Grundprinzip der paritätischen Finanzierung in Deutschland.
    3. C — Nicht alle Staatsangehörigen zahlen Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (bzw. deren Arbeitgeber).
    4. D — Ausschließlich Arbeitgeberbeiträge entsprechen nicht dem paritätischen Finanzierungsmodell.

    Quelle: www.deutsche-rentenversicherung.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 111

    Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?

    1. A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
    2. B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
    3. C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
    4. D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 299

    Ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in den 50er und 60er Jahren von der Bundesrepublik Deutschland angeworben wurden, nannte man …

    1. A — „Schwarzarbeiterinnen/Schwarzarbeiter“ bezeichnet illegal, ohne Anmeldung Beschäftigte — das Gegenteil der offiziell angeworbenen Arbeitskräfte.
    2. B — Richtig: Die im Rahmen bilateraler Anwerbeabkommen (u. a. mit Italien, Türkei, Spanien) angeworbenen ausländischen Arbeitskräfte wurden als „Gastarbeiterinnen/Gastarbeiter“ bezeichnet.
    3. C — „Zeitarbeit“ ist ein modernes arbeitsrechtliches Konzept der Arbeitnehmerüberlassung, kein historischer Begriff der 1950er/60er Jahre.
    4. D — „Schichtarbeit“ beschreibt ein Arbeitszeitmodell, keine Bezeichnung für die damaligen ausländischen Arbeitskräfte.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 184

    Auf welcher rechtlichen Grundlage wurde der Staat Israel gegründet?

    1. A — Richtig: Die UN-Generalversammlung beschloss am 29. November 1947 mit Resolution 181 den Teilungsplan für Palästina, auf dessen Grundlage der Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen wurde.
    2. B — Der Zionistenkongress (erstmals 1897) formulierte das politische Programm des Zionismus, hatte aber keine völkerrechtliche Beschlusskompetenz zur Staatsgründung.
    3. C — Die Bundesrepublik Deutschland existierte 1947/48 noch nicht (gegründet erst 1949) und hatte keinen Einfluss auf die Staatsgründung Israels.
    4. D — Die UdSSR stimmte der UN-Resolution zu, machte aber keinen eigenständigen Gründungsvorschlag.

    Quelle: www.un.org

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 195

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    3. C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    4. D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 273

    Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …

    1. A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
    2. B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
    3. C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
    4. D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 210

    Was ereignete sich am 17. Juni 1953 in der DDR?

    1. A — Die DDR trat dem Warschauer Pakt erst 1955 bei, nicht am 17. Juni 1953.
    2. B — Richtig: Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu landesweiten Streiks und einem Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Reformen, den sowjetische Panzer gewaltsam niederschlugen.
    3. C — Der erste SED-Parteitag fand bereits 1946 statt, Jahre vor dem 17. Juni 1953.
    4. D — Fidel Castro besuchte die DDR erst in den 1970er Jahren, lange nach 1953.

    Quelle: www.bpb.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 255

    Bei Erziehungsproblemen können Eltern in Deutschland Hilfe erhalten vom …

    1. A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um Erziehungsfragen.
    2. B — Das Schulamt ist für schulorganisatorische Fragen zuständig, nicht primär für familiäre Erziehungshilfe.
    3. C — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen an.
    4. D — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 1

    In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …

    1. A — Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schützt Glauben und Religionsausübung, nicht die politische Kritik an der Regierung.
    2. B — Die Steuerpflicht ergibt sich aus den Steuergesetzen und begründet kein Recht auf freie Rede.
    3. C — Das Wahlrecht (Art. 38 GG) regelt die Stimmabgabe bei Wahlen, nicht das freie Reden im Alltag.
    4. D — Richtig: Art. 5 Abs. 1 GG garantiert jedem das Recht, seine Meinung frei zu äußern — auch scharfe Kritik an der Regierung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 196

    Warum nennt man die Zeit im Herbst 1989 in der DDR "Die Wende"? In dieser Zeit veränderte sich die DDR politisch …

    1. A — Richtig: Die „Wende“ bezeichnet den friedlichen Übergang der DDR von der SED-Einparteiendiktatur zu demokratischen, pluralistischen Verhältnissen im Herbst 1989.
    2. B — Die DDR hatte vorher keine liberale Marktwirtschaft, sondern eine sozialistische Planwirtschaft — die Wende führte in die entgegengesetzte Richtung, zur Marktwirtschaft.
    3. C — Die DDR war nie eine Monarchie; sie war ein sozialistischer Einparteienstaat, der sich zur Demokratie wandelte.
    4. D — Die DDR war kein religiöser Staat, sondern bereits ein kommunistisch/sozialistisch geprägter Staat — die Wende führte weg vom Kommunismus, nicht zu ihm hin.

    Quelle: www.bpb.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 159

    Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?

    1. A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
    2. B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
    3. C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
    4. D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.

    Quelle: www.bpb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 287

    Sie möchten bei einer Firma in Deutschland ihr Arbeitsverhältnis beenden. Was müssen Sie beachten?

    1. A — Die Gehaltszahlungen betreffen die laufende Vergütung, nicht die formalen Anforderungen an eine Kündigung.
    2. B — Die Arbeitszeit betrifft die tägliche/wöchentliche Arbeitsdauer, nicht die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
    3. C — Richtig: Bei einer Eigenkündigung muss die im Arbeitsvertrag oder gesetzlich (§ 622 BGB) festgelegte Kündigungsfrist eingehalten werden, damit die Kündigung wirksam wird.
    4. D — Die Versicherungspflicht während des bestehenden Arbeitsverhältnisses ist keine unmittelbare Voraussetzung für die formale Kündigung selbst.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 137

    Welches Gericht ist in Deutschland bei Konflikten in der Arbeitswelt zuständig?

    1. A — Das Familiengericht entscheidet über familienrechtliche Fragen wie Scheidung oder Sorgerecht, nicht über Arbeitskonflikte.
    2. B — Das Strafgericht befasst sich mit Straftaten, nicht mit zivilrechtlichen Arbeitskonflikten.
    3. C — Richtig: Das Arbeitsgericht ist speziell für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis zuständig (§ 2 Arbeitsgerichtsgesetz).
    4. D — Das Amtsgericht ist für allgemeine Zivilsachen geringeren Streitwerts zuständig, nicht speziell für Arbeitskonflikte.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 211

    Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?

    1. A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
    2. B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
    3. C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
    4. D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.

    Quelle: www.bpb.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 221

    Deutschland ist Mitglied des Schengener Abkommens. Was bedeutet das?

    1. A — Richtig: Der Schengen-Raum umfasst die meisten EU-Staaten (und einige weitere), zwischen denen an den Binnengrenzen keine systematischen Passkontrollen mehr stattfinden.
    2. B — Der Schengen-Raum gilt nur zwischen Mitgliedstaaten; die Einreise aus Drittstaaten unterliegt weiterhin Grenzkontrollen und Einreisebestimmungen.
    3. C — Schengen gilt nur innerhalb des Schengen-Raums, nicht weltweit — nicht „jedes Land“.
    4. D — Die gemeinsame Währung Euro ist eine separate Regelung (Eurozone), unabhängig vom Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit.

    Quelle: home-affairs.ec.europa.eu

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 257

    Eine erwachsene Frau möchte in Deutschland das Abitur nachholen. Das kann sie an …

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht Erwachsenen neben Berufstätigkeit den nachträglichen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss (Hauptschulabschluss), nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 135

    Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?

    1. A — Große Unternehmen sind bei Arbeitgeberverbänden organisiert, nicht bei Gewerkschaften.
    2. B — Kleine Unternehmen sind ebenfalls Sache der Arbeitgeberseite, nicht der Gewerkschaften.
    3. C — Selbstständige haben eigene Vertretungsformen (z. B. Kammern), sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
    4. D — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, u. a. bei Tarifverhandlungen.

    Quelle: www.dgb.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 65

    Es gehört nicht zu den Aufgaben des Deutschen Bundestages, …

    1. A — Gesetzesinitiative und -beschluss sind Kernaufgaben des Bundestages.
    2. B — Regierungskontrolle (u. a. durch Anfragen, Untersuchungsausschüsse) ist eine zentrale Bundestagsaufgabe.
    3. C — Die Wahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers durch den Bundestag ist in Art. 63 GG geregelt.
    4. D — Richtig: Das Kabinett — die Bundesministerinnen und -minister — wird von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler vorgeschlagen und von der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten ernannt, nicht vom Bundestag gebildet.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 222

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Ungarn grenzt nicht direkt an Deutschland; dazwischen liegen Österreich und die Slowakei bzw. Tschechien.
    2. B — Portugal liegt am Atlantik im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel, weit von Deutschland entfernt.
    3. C — Spanien grenzt nicht an Deutschland; Frankreich liegt dazwischen.
    4. D — Richtig: Die Schweiz ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Süden.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 192

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    2. B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
    4. D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 252

    In Deutschland …

    1. A — Richtig: In Deutschland gilt die Einehe (Monogamie); nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe besteht.
    2. B — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland ausdrücklich untersagt (§ 1306 BGB, § 172 StGB — Doppelehe ist strafbar).
    3. C — Nach einer rechtskräftigen Scheidung oder dem Tod des Ehepartners darf man erneut heiraten; es gibt kein Wiederheiratsverbot.
    4. D — Verwitwete Frauen dürfen selbstverständlich wieder heiraten; es gibt keine solche Einschränkung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 293

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?

    1. A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
    2. B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
    3. C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
    4. D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 277

    Eine Frau, die ein zweijähriges Kind hat, bewirbt sich in Deutschland um eine Stelle. Was ist ein Beispiel für Diskriminierung? Sie bekommt die Stelle nur deshalb nicht, weil sie …

    1. A — Fehlende geforderte Sprachkenntnisse können ein sachlich zulässiges, nicht diskriminierendes Ablehnungskriterium sein, sofern die Sprache tatsächlich für die Stelle nötig ist.
    2. B — Überzogene Gehaltsvorstellungen sind ein legitimes wirtschaftliches Ablehnungskriterium, keine Diskriminierung.
    3. C — Fehlende berufliche Erfahrung ist ein sachliches, zulässiges Auswahlkriterium.
    4. D — Richtig: Eine Ablehnung allein wegen der Mutterschaft ist eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts bzw. der familiären Situation, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  31. Fragen zu Baden-Württemberg

    Frage 31 von 33Baden-Württemberg · Katalogfrage 9

    Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef in Baden-Württemberg?

    1. A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung für Flächenländer.
    2. B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern (z. B. UK), nicht in deutschen Bundesländern.
    3. C — „Bürgermeisterin/Bürgermeister“ ist die Bezeichnung für kommunale Oberhäupter, nicht für das Land als Ganzes.
    4. D — Richtig: Wie in den meisten Flächenländern heißt die Regierungschefin/der Regierungschef in Baden-Württemberg Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.

    Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

  32. Frage 32 von 33Baden-Württemberg · Katalogfrage 6

    Wo können Sie sich in Baden-Württemberg über politische Themen informieren?

    1. A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
    2. B — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
    3. C — Richtig: Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information und Bildung.
    4. D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.

    Quelle: www.lpb-bw.de

  33. Frage 33 von 33Baden-Württemberg · Katalogfrage 10

    Welche Ministerin/welchen Minister hat Baden-Württemberg nicht?

    1. A — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Baden-Württemberg.
    2. B — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Baden-Württemberg.
    3. C — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Baden-Württemberg.
    4. D — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Baden-Württemberg nicht — hat ein eigenes Außenministerium.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

Fragen zu Baden-Württemberg · Übungstests

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