Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Prüfungssimulation — Schleswig-Holstein
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Schleswig-Holstein. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 45
Zu welcher Versicherung gehört die Pflegeversicherung?
- A — Richtig: Die Pflegeversicherung ist seit 1995 die fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung, neben Renten-, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.
- B — Die Unfallversicherung ist eine eigenständige Säule der Sozialversicherung, nicht identisch mit der Pflegeversicherung.
- C — Die Hausratsversicherung ist eine private Sachversicherung und gehört nicht zur Sozialversicherung.
- D — Haftpflicht- und Feuerversicherung sind private Versicherungen und keine Sozialversicherung.
- Frage 2 von 33Katalogfrage 27
Deutschland ist …
- A — Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, kein sozialistisches Wirtschaftssystem.
- B — Richtig: Deutschland ist ein Bundesstaat aus 16 Ländern mit eigener Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 1 GG).
- C — Deutschland hat freie Wahlen, Gewaltenteilung und Grundrechte — das Gegenteil einer Diktatur.
- D — Deutschland hat kein erbliches Staatsoberhaupt, also keine Monarchie.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 110
Für wie viele Jahre wird der Bundestag in Deutschland gewählt?
- A — 2 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- B — 3 Jahre sind zu kurz für die Bundestags-Legislaturperiode.
- C — Richtig: Nach Art. 39 GG wird der Bundestag für vier Jahre gewählt.
- D — 5 Jahre sind zu lang für die Bundestags-Legislaturperiode (das gilt etwa für das Europäische Parlament).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 108
Bei einer Bundestagswahl in Deutschland darf jede/jeder wählen, die/der …
- A — Bloßer Wohnsitz und Wählenwollen reichen nicht — deutsche Staatsangehörigkeit ist Voraussetzung für die Bundestagswahl.
- B — Richtig: Nach Art. 38 Abs. 2 GG ist wahlberechtigt, wer deutsche Staatsangehörige/deutscher Staatsangehöriger und mindestens 18 Jahre alt ist.
- C — Eine bloße Aufenthaltsdauer von 3 Jahren begründet ohne deutsche Staatsangehörigkeit kein Wahlrecht zum Bundestag.
- D — 21 Jahre ist die falsche Altersgrenze; das Mindestalter liegt bei 18 Jahren.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 75
Wie heißt Deutschlands heutiges Staatsoberhaupt?
- A — Richtig: Frank-Walter Steinmeier ist seit 2017 Bundespräsident und damit Deutschlands Staatsoberhaupt; seine zweite Amtszeit läuft bis zur Bundesversammlung im Januar 2027.
- B — Bärbel Bas ist Bundesministerin für Arbeit und Soziales, nicht Staatsoberhaupt.
- C — Bodo Ramelow war Ministerpräsident von Thüringen, nicht Bundespräsident.
- D — Joachim Gauck war Bundespräsident von 2012 bis 2017 — nicht mehr im Amt.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 6 von 33Katalogfrage 11
Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?
- A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
- B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
- C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
- D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 292
Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?
- A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
- B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
- C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
- D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 182
Wie heißt das jüdische Gebetshaus?
- A — Eine Basilika ist ein Bautyp, häufig im Christentum verwendet, kein jüdisches Gebetshaus.
- B — Eine Moschee ist das islamische Gebetshaus, nicht das jüdische.
- C — Richtig: Die Synagoge ist das Gebetshaus und religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde.
- D — Eine Kirche ist das christliche Gebetshaus, nicht das jüdische.
Quelle: www.zentralratderjuden.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 195
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 290
Sie haben in Deutschland einen Fernseher gekauft. Zu Hause packen Sie den Fernseher aus, doch er funktioniert nicht. Der Fernseher ist kaputt. Was können Sie machen?
- A — Ein kaputtes Gerät ist keine Straftat, sondern ein zivilrechtlicher Gewährleistungsfall — eine Strafanzeige ist nicht das richtige Mittel.
- B — Richtig: Bei einem defekten Kaufgegenstand kann man nach den Gewährleistungsvorschriften des BGB (§ 437) beim Verkäufer reklamieren und Nacherfüllung (Reparatur oder Ersatz) verlangen.
- C — Ein eigenmächtiger, unabgesprochener Austausch ist rechtlich nicht der vorgesehene Weg; die Reklamation beim Verkäufer geht voraus.
- D — Die Garantie ist eine freiwillige Herstellerzusage und kann nicht einfach eigenmächtig „verlängert“ werden; das ist kein Reaktionsschritt auf ein defektes Gerät.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 65
Es gehört nicht zu den Aufgaben des Deutschen Bundestages, …
- A — Gesetzesinitiative und -beschluss sind Kernaufgaben des Bundestages.
- B — Regierungskontrolle (u. a. durch Anfragen, Untersuchungsausschüsse) ist eine zentrale Bundestagsaufgabe.
- C — Die Wahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers durch den Bundestag ist in Art. 63 GG geregelt.
- D — Richtig: Das Kabinett — die Bundesministerinnen und -minister — wird von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler vorgeschlagen und von der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten ernannt, nicht vom Bundestag gebildet.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 261
Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?
- A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
- B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
- C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
- D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 13 von 33Katalogfrage 286
Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Problemen mit der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber?
- A — Richtig: Der Betriebsrat vertritt nach dem Betriebsverfassungsgesetz die Interessen der Belegschaft gegenüber der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber und unterstützt bei Konflikten.
- B — Eine Betriebsprüferin/ein Betriebsprüfer prüft üblicherweise steuerliche oder sozialversicherungsrechtliche Sachverhalte, ist keine Interessenvertretung der Beschäftigten.
- C — „Betriebsgruppe“ ist keine feststehende arbeitsrechtliche Institution zur Vertretung von Arbeitnehmerinteressen.
- D — Das Betriebsmanagement vertritt die Arbeitgeberseite, nicht die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gegenüber ihr.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 265
Wohin muss man in Deutschland zuerst gehen, wenn man heiraten möchte?
- A — Das Einwohnermeldeamt regelt Wohnsitzangelegenheiten, nicht die Eheschließung selbst.
- B — Das Ordnungsamt ist für öffentliche Sicherheit und Ordnung zuständig, nicht für Eheschließungen.
- C — Die Agentur für Arbeit vermittelt Arbeitsplätze und zahlt Leistungen, hat mit Eheschließungen nichts zu tun.
- D — Richtig: Die Anmeldung zur Eheschließung erfolgt beim Standesamt, das für Personenstandsangelegenheiten wie Ehe, Geburt und Tod zuständig ist.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 23
In Deutschland sind die meisten Erwerbstätigen …
- A — Familienunternehmen existieren, beschäftigen aber nur einen kleinen Teil der Erwerbstätigen insgesamt.
- B — Ehrenamtliche Tätigkeit ist unbezahlt und betrifft nicht die Mehrheit der Erwerbstätigen, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten.
- C — Nur eine Minderheit der Erwerbstätigen in Deutschland ist selbstständig; die große Mehrheit ist angestellt.
- D — Richtig: Die überwiegende Mehrheit der Erwerbstätigen in Deutschland steht in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis bei einer Firma oder im öffentlichen Dienst.
Quelle: www.destatis.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 16
Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?
- A — Richtig: Die Meinungsfreiheit findet ihre Schranke u. a. im Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG); wissentlich falsche Tatsachenbehauptungen über andere sind nicht geschützt.
- B — Meinungsäußerungen über die Regierung sind gerade ein Kernbereich der geschützten Meinungsfreiheit, keine Einschränkung.
- C — Religionskritik und -diskussion sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.
- D — Staatskritik ist zentraler Bestandteil demokratischer Meinungsfreiheit und wird nicht eingeschränkt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 17
Die deutschen Gesetze verbieten …
- A — Die Meinungsfreiheit ist ein geschütztes Grundrecht (Art. 5 GG) und wird nicht verboten.
- B — Das Petitionsrecht ist in Art. 17 GG garantiert, nicht verboten.
- C — Die Versammlungsfreiheit ist ein Grundrecht (Art. 8 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
- D — Richtig: Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 GG) verbietet dem Staat eine willkürliche Ungleichbehandlung seiner Bürgerinnen und Bürger.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 7
Welches Recht gehört zu den Grundrechten, die nach der deutschen Verfassung garantiert werden? Das Recht auf …
- A — Richtig: Art. 4 GG garantiert die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses.
- B — Ein „Recht auf Unterhaltung“ existiert im Grundgesetz nicht.
- C — Es gibt kein einklagbares Grundrecht auf einen konkreten Arbeitsplatz, nur die Berufsfreiheit (Art. 12 GG).
- D — Ein Grundrecht auf eine Wohnung im Sinne eines einklagbaren Anspruchs kennt das Grundgesetz nicht; es gibt aber sozialstaatliche Unterstützung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 114
An demokratischen Wahlen in Deutschland teilzunehmen ist …
- A — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.
- B — Richtig: Das Wahlrecht (Art. 38 GG) ist ein Grundrecht, das man ausüben kann, aber nicht muss.
- C — Es gibt keinen Zwang zur Wahlteilnahme in Deutschland.
- D — Die Wahl als „Last“ zu bezeichnen widerspricht ihrem Charakter als demokratisches Freiheitsrecht.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 20 von 33Katalogfrage 123
Was ist in Deutschland die "5%-Hürde"?
- A — Die 5%-Hürde ist keine interne Abstimmungsregel für bereits im Bundestag vertretene kleine Parteien, sondern eine Zugangsvoraussetzung.
- B — Die 5%-Hürde hat nichts mit Anwesenheitskontrolle zu tun.
- C — Richtig: Die 5%-Hürde ist die Sperrklausel im Bundeswahlgesetz — eine Partei muss mindestens 5% der Zweitstimmen erreichen, um über die Liste in den Bundestag einzuziehen.
- D — Die 5%-Hürde betrifft die Bundestagswahl, nicht Anwesenheitskontrollen im Bundesrat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 99
Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?
- A — Richtig: Die Beiträge zur Sozialversicherung werden grundsätzlich paritätisch von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern getragen.
- B — Ausschließlich Arbeitnehmerbeiträge widersprechen dem Grundprinzip der paritätischen Finanzierung in Deutschland.
- C — Nicht alle Staatsangehörigen zahlen Sozialversicherungsbeiträge, sondern nur sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (bzw. deren Arbeitgeber).
- D — Ausschließlich Arbeitgeberbeiträge entsprechen nicht dem paritätischen Finanzierungsmodell.
- Frage 22 von 33Katalogfrage 83
Wer wählt die deutsche Bundeskanzlerin/den deutschen Bundeskanzler?
- A — Es gibt keine direkte Volkswahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
- B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten.
- C — Richtig: Der Bundestag wählt die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler nach Art. 63 GG.
- D — Die Bundesregierung besteht aus Kanzlerin/Kanzler und Ministerinnen/Ministern und wählt sich nicht selbst.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 273
Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …
- A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
- B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
- C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
- D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 186
Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?
- A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
- B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
- C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
- D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 125
In einer Demokratie ist eine Funktion von regelmäßigen Wahlen, …
- A — Es besteht keine Wahlpflicht in Deutschland; Zwang zur Stimmabgabe widerspricht der Wahlfreiheit.
- B — Richtig: Regelmäßige, freie Wahlen ermöglichen einen friedlichen Machtwechsel entsprechend dem Wählerwillen — ein Kernmerkmal der Demokratie.
- C — Wahlen dienen gerade dazu, Politik und damit auch Gesetze zu verändern, nicht sie unverändert beizubehalten.
- D — Wahlen verteilen keine Macht nach Vermögensklassen; jede Stimme zählt gleich, unabhängig vom Einkommen (Art. 38 Abs. 1 GG, Grundsatz der Gleichheit).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 248
Die Erziehung der Kinder ist in Deutschland vor allem Aufgabe …
- A — Der Staat wacht über das Kindeswohl (staatliches Wächteramt), übernimmt aber nicht primär die Erziehung selbst.
- B — Richtig: Nach Art. 6 Abs. 2 GG sind Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
- C — Großeltern können unterstützend wirken, tragen aber nicht die primäre rechtliche Erziehungsverantwortung.
- D — Schulen übernehmen Bildung und einen Teil der Erziehung während der Schulzeit, aber nicht die primäre, umfassende Erziehungsverantwortung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 112
Die Wahlen in Deutschland sind …
- A — „Speziell“ ist keiner der fünf verfassungsrechtlichen Wahlgrundsätze.
- B — Richtig: Nach Art. 38 Abs. 1 GG sind die Wahlen allgemein, unmittelbar, frei, gleich und geheim — die geheime Wahl schützt vor Beeinflussung und Kontrolle der Stimmabgabe.
- C — Das Wahlrecht ist unabhängig vom Beruf; jede/jeder wahlberechtigte Bürgerin/Bürger darf wählen, unabhängig von der Tätigkeit.
- D — Das Wahlrecht gilt gleichermaßen für alle Geschlechter (Gleichheitsgrundsatz, Art. 3 Abs. 2, 3 GG).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 177
Welche deutsche Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in vier Sektoren aufgeteilt?
- A — München lag vollständig in der amerikanischen Besatzungszone und wurde nicht in Sektoren geteilt.
- B — Richtig: Berlin lag zwar mitten in der sowjetischen Zone, wurde aber selbst wegen seiner Hauptstadtfunktion in vier Sektoren (US, UK, Frankreich, UdSSR) unterteilt.
- C — Dresden lag in der sowjetischen Besatzungszone und wurde nicht in vier Sektoren geteilt.
- D — Frankfurt an der Oder lag in der sowjetischen Zone und wurde nicht in vier Sektoren geteilt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 32
Was ist keine staatliche Gewalt in Deutschland?
- A — Die Gesetzgebung (Legislative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
- B — Die Regierung gehört zur ausführenden Gewalt (Exekutive), einer der drei Staatsgewalten.
- C — Richtig: Die Presse wird oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine staatliche Gewalt im Sinne des Art. 20 Abs. 2 GG — sie ist gerade unabhängig vom Staat.
- D — Die Rechtsprechung (Judikative) ist eine der drei Staatsgewalten nach Art. 20 Abs. 2 GG.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 162
Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …
- A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
- B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
- C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
- D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.
Quelle: www.bpb.de
Fragen zu Schleswig-Holstein
Frage 31 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 7Die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein heißt …
- A — Husum ist eine bekannte Nordseestadt, aber nicht die Landeshauptstadt.
- B — Flensburg liegt an der dänischen Grenze und beherbergt das Kraftfahrt-Bundesamt, ist aber nicht die Landeshauptstadt.
- C — Lübeck ist eine bedeutende Hansestadt und UNESCO-Welterbestätte, aber nicht die Landeshauptstadt.
- D — Richtig: Kiel ist die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein und Sitz von Landtag und Landesregierung.
Quelle: www.schleswig-holstein.de
- Frage 32 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 10
Welche Ministerin/welchen Minister hat Schleswig-Holstein nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Schleswig-Holstein nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Schleswig-Holstein.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 33 von 33Schleswig-Holstein · Katalogfrage 6
Wo können Sie sich in Schleswig-Holstein über politische Themen informieren?
- A — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
- B — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
- C — Richtig: In Schleswig-Holstein ist die zuständige Stelle für überparteiliche politische Information mit „Landesbeauftragte/r für politische Bildung“ benannt.
- D — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
Quelle: www.landesbeauftragte-sh.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Schleswig-Holstein · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.