Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Prüfungssimulation — Sachsen-Anhalt
33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Sachsen-Anhalt. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.
- Fragen im Test
- 33
- Aufteilung
- 30 + 3
- Bestehensgrenze Einbürgerung
- 17 / 33
- Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
- 15 / 33
- Zeit
- 60 min
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.
- Frage 1 von 33Katalogfrage 159
Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?
- A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
- B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
- C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
- D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 2 von 33Katalogfrage 68
Warum kontrolliert der Staat in Deutschland das Schulwesen?
- A — Es gibt in Deutschland auch private und konfessionelle Schulen, nicht nur staatliche.
- B — Die Schulpflicht besteht, ist aber nicht der Grund für die staatliche Schulaufsicht als solche.
- C — Die Unterschiede zwischen den Ländern erklären die föderale Vielfalt, nicht die staatliche Aufsicht über das Schulwesen an sich.
- D — Richtig: Art. 7 Abs. 1 GG stellt das gesamte Schulwesen ausdrücklich unter die Aufsicht des Staates.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 3 von 33Katalogfrage 18
Welches Grundrecht ist in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland garantiert?
- A — Richtig: Art. 1 Abs. 1 GG lautet „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ — der zentrale Ausgangssatz des Grundgesetzes.
- B — Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit steht in Art. 2 Abs. 2 GG, nicht in Art. 1.
- C — Die Religionsfreiheit ist in Art. 4 GG geregelt, nicht in Art. 1.
- D — Die Meinungsfreiheit steht in Art. 5 GG, nicht in Art. 1.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 4 von 33Katalogfrage 135
Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?
- A — Große Unternehmen sind bei Arbeitgeberverbänden organisiert, nicht bei Gewerkschaften.
- B — Kleine Unternehmen sind ebenfalls Sache der Arbeitgeberseite, nicht der Gewerkschaften.
- C — Selbstständige haben eigene Vertretungsformen (z. B. Kammern), sind aber nicht die Kernklientel der Gewerkschaften.
- D — Richtig: Gewerkschaften vertreten die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern, u. a. bei Tarifverhandlungen.
Quelle: www.dgb.de
- Frage 5 von 33Katalogfrage 49
Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?
- A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
- B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
- C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
- D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.
Quelle: www.kmk.org
- Frage 6 von 33Katalogfrage 52
Was bedeutet "Volkssouveränität"? Alle Staatsgewalt geht vom ...
- A — Richtig: Art. 20 Abs. 2 GG bestimmt „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ — das Volk ist der Ursprung aller Legitimation.
- B — Der Bundestag übt Staatsgewalt aus, ist aber selbst durch das Volk legitimiert, nicht deren Ursprung.
- C — Ein preußischer König existiert seit 1918 nicht mehr und war nie Grundlage der Volkssouveränität im Grundgesetz.
- D — Das Bundesverfassungsgericht wendet die Verfassung an, ist aber nicht die Quelle der Staatsgewalt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 7 von 33Katalogfrage 292
Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?
- A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
- B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
- C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
- D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 8 von 33Katalogfrage 158
Das "Dritte Reich" war eine …
- A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
- B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
- C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
- D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 9 von 33Katalogfrage 147
Was ist die Arbeit einer Richterin/eines Richters in Deutschland?
- A — Das Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und der Bundesregierung (Exekutive), nicht der Richterinnen/Richter.
- B — Richtig: Die Hauptaufgabe von Richterinnen und Richtern ist Recht zu sprechen — Streitigkeiten und Anklagen unabhängig zu entscheiden (Art. 92, 97 GG).
- C — Die Erstellung von Plänen (z. B. Haushaltsplänen) ist Aufgabe der Exekutive, nicht der Judikative.
- D — Gesetze werden von der Legislative (Bundestag, Bundesrat) erlassen, nicht von Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 10 von 33Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 11 von 33Katalogfrage 89
Wie nennt man in Deutschland die Vereinigung von Abgeordneten einer Partei im Parlament?
- A — Ein „Verband“ ist eine allgemeine Bezeichnung für Interessenorganisationen, kein parlamentarischer Fachbegriff.
- B — Der Ältestenrat ist ein Gremium zur Organisation der Parlamentsarbeit, keine Vereinigung von Parteiabgeordneten.
- C — Richtig: Die Fraktion ist der Zusammenschluss der Abgeordneten einer Partei (oder verbündeter Parteien) im Parlament.
- D — Opposition bezeichnet alle nicht regierenden Fraktionen zusammen, nicht die Vereinigung der Abgeordneten einer einzelnen Partei.
Quelle: www.bundestag.de
- Frage 12 von 33Katalogfrage 224
Was bedeutet die Abkürzung EU?
- A — „Europäische Unternehmen“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung EU.
- B — Richtig: EU steht für Europäische Union, den 1993 durch den Vertrag von Maastricht gegründeten Staatenverbund.
- C — „Einheitliche Union“ ist keine amtliche Bezeichnung.
- D — „Euro Union“ verwechselt die Eurozone (Währungsunion) mit der EU als Ganzes — nicht alle EU-Staaten nutzen den Euro.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 13 von 33Katalogfrage 145
In Deutschland wird die Staatsgewalt geteilt. Für welche Staatsgewalt arbeitet eine Richterin/ein Richter? Für die …
- A — Richtig: Richterinnen und Richter sind Teil der Judikative, der rechtsprechenden Gewalt (Art. 92 GG).
- B — Die Exekutive umfasst Regierung und Verwaltung, nicht unabhängige Richterinnen/Richter.
- C — Die Presse wird zwar oft als „vierte Gewalt“ bezeichnet, ist aber keine der drei im Grundgesetz genannten Staatsgewalten.
- D — Die Legislative besteht aus Bundestag und Bundesrat, nicht aus Richterinnen/Richtern.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 14 von 33Katalogfrage 272
Welche Lebensform ist in Deutschland nicht erlaubt?
- A — Geschiedene Personen dürfen frei mit neuen Partnerinnen/Partnern zusammenleben; das ist rechtlich unproblematisch.
- B — Gleichgeschlechtliches Zusammenleben ist in Deutschland erlaubt und rechtlich geschützt, einschließlich der Ehe für alle seit 2017.
- C — Alleinerziehende Eltern, die mit ihren Kindern zusammenleben, sind eine völlig legale und häufige Familienform.
- D — Richtig: Nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe eines Ehegatten besteht — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland nicht erlaubt und als Doppelehe sogar strafbar (§ 172 StGB).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 15 von 33Katalogfrage 194
Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …
- A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
- B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
- C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
- D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 16 von 33Katalogfrage 71
Wo hält sich die deutsche Bundeskanzlerin/der deutsche Bundeskanzler am häufigsten auf? Am häufigsten ist sie/er …
- A — Bonn war bis zum Umzug der Bundesregierung 1999 provisorische Hauptstadt; heute residiert die Kanzlerin/der Kanzler in Berlin.
- B — Schloss Meseberg dient als Gästehaus für ausgewählte Anlässe, ist aber nicht der reguläre Aufenthaltsort der Kanzlerin/des Kanzlers.
- C — Schloss Bellevue ist der Amtssitz der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten, nicht der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
- D — Richtig: Seit dem Regierungsumzug 1999 arbeitet die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler im Bundeskanzleramt in Berlin, wo auch der Bundestag tagt.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 17 von 33Katalogfrage 183
Wann war in der Bundesrepublik Deutschland das "Wirtschaftswunder"?
- A — Die 1940er Jahre waren von Krieg und Trümmern geprägt, nicht vom Wirtschaftswunder.
- B — Richtig: Das „Wirtschaftswunder“ bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nach der Währungsreform 1948.
- C — Die 1970er Jahre waren geprägt von Ölkrisen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, nicht dem Wirtschaftswunder.
- D — Die 1980er Jahre liegen deutlich nach der klassischen Wirtschaftswunder-Ära.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 18 von 33Katalogfrage 215
Wer wird als "Kanzler der Deutschen Einheit" bezeichnet?
- A — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, nach der Wiedervereinigung, aber nicht deren zentraler politischer Akteur.
- B — Richtig: Helmut Kohl (Bundeskanzler 1982–1998) trieb die deutsche Wiedervereinigung 1990 maßgeblich voran und wird deshalb als „Kanzler der Einheit“ bezeichnet.
- C — Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler (1949–1963), lange vor der Wiedervereinigung.
- D — Helmut Schmidt war Bundeskanzler von 1974 bis 1982, ebenfalls vor der Wiedervereinigung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 19 von 33Katalogfrage 238
An welchen Orten arbeitet das Europäische Parlament?
- A — Paris, London und Den Haag sind keine der drei offiziellen Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
- B — Richtig: Das Europäische Parlament arbeitet an drei Orten — Straßburg (Plenarsitzungen), Brüssel (Ausschüsse, Fraktionssitzungen) und Luxemburg (Generalsekretariat).
- C — Rom, Bern und Wien sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments; die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied.
- D — Bonn, Zürich und Mailand sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
Quelle: www.europarl.europa.eu
- Frage 20 von 33Katalogfrage 273
Bei Erziehungsproblemen gehen Sie in Deutschland …
- A — Ärztinnen/Ärzte sind für medizinische Fragen zuständig, nicht primär für Erziehungsberatung.
- B — Das Gesundheitsamt ist für Gesundheitsfragen zuständig, nicht speziell für Erziehungsprobleme.
- C — Das Einwohnermeldeamt bearbeitet Wohnsitzangelegenheiten, keine Erziehungsberatung.
- D — Richtig: Das Jugendamt bietet nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) Beratung und Unterstützung bei Erziehungsproblemen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 21 von 33Katalogfrage 205
Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland gehören die neuen Bundesländer nun auch …
- A — Richtig: Durch den Beitritt zur Bundesrepublik wurden die neuen Länder automatisch Teil der damaligen Europäischen Gemeinschaft (heute EU), ohne eigenen Beitrittsprozess.
- B — Der Warschauer Pakt löste sich 1991 auf; die neuen Länder traten ihm nicht bei, sondern verließen mit der Wiedervereinigung dessen Einflussbereich.
- C — Die OPEC ist ein Erdöl-Exportkartell, mit dem die Bundesländer nichts zu tun haben.
- D — Die Europäische Verteidigungsgemeinschaft war ein gescheitertes Projekt der 1950er Jahre und existierte 1990 gar nicht mehr.
Quelle: european-union.europa.eu
- Frage 22 von 33Katalogfrage 113
Wahlen in Deutschland gewinnt die Partei, die …
- A — Richtig: Gewählt (bzw. stärkste Kraft) ist die Partei mit den meisten Stimmen — konkret den meisten Zweitstimmen, die über die Sitzverteilung entscheiden.
- B — Das Wahlergebnis hängt nicht von den Stimmen einer bestimmten Geschlechtergruppe ab, sondern von der Gesamtstimmenzahl aller Wählerinnen und Wähler.
- C — Das Wahlergebnis hängt nicht von den Stimmen einer bestimmten Berufsgruppe ab, sondern von der Gesamtstimmenzahl.
- D — Es gibt keine direkte „Kanzlerwahl“ per Erststimme; die Erststimme wählt Wahlkreiskandidatinnen/-kandidaten, nicht die Kanzlerin/den Kanzler.
Quelle: www.bundeswahlleiterin.de
- Frage 23 von 33Katalogfrage 172
In welcher Besatzungszone wurde die DDR gegründet? In der …
- A — Die amerikanische Zone bildete zusammen mit der britischen und französischen später die Bundesrepublik, nicht die DDR.
- B — Die französische Zone gehörte zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- C — Die britische Zone gehörte ebenfalls zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- D — Richtig: Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone gegründet.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 24 von 33Katalogfrage 269
In Deutschland haben Kinder ab dem Alter von drei Jahren bis zur Ersteinschulung einen Anspruch auf …
- A — Taschengeld ist eine private, freiwillige Zuwendung der Eltern, kein gesetzlicher Anspruch gegen den Staat.
- B — Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Sportvereinsplatz.
- C — Richtig: Nach § 24 Abs. 2 SGB VIII haben Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung.
- D — Ein „Ferienpass“ ist ein kommunales Angebot in manchen Städten, kein bundesweiter Rechtsanspruch.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 25 von 33Katalogfrage 90
Die deutschen Bundesländer wirken an der Gesetzgebung des Bundes mit durch …
- A — Richtig: Der Bundesrat ist das Verfassungsorgan, über das die 16 Länder an der Bundesgesetzgebung mitwirken (Art. 50 GG).
- B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten und hat mit laufender Gesetzgebung nichts zu tun.
- C — Der Bundestag ist das direkt vom Volk gewählte Parlament, nicht das Mitwirkungsorgan der Länder.
- D — Die Bundesregierung ist die Exekutive und kein Mitwirkungsorgan der Länder an der Gesetzgebung.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 26 von 33Katalogfrage 70Bildfrage
Der deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann gibt Helmut Schmidt 1974 die Ernennungsurkunde zum deutschen Bundeskanzler. Was gehört zu den Aufgaben der deutschen Bundespräsidentin/des deutschen Bundespräsidenten?
- A — Die laufenden Regierungsgeschäfte führt die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler mit dem Kabinett, nicht die Bundespräsidentin/der Bundespräsident.
- B — Die Kontrolle der Regierungspartei ist Aufgabe des Parlaments (Opposition), nicht des Staatsoberhaupts.
- C — Die Ministerinnen/Minister werden von der Bundeskanzlerin/dem Bundeskanzler ausgewählt und der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten nur zur Ernennung vorgelegt.
- D — Richtig: Nach Art. 63 Abs. 1 GG schlägt die Bundespräsidentin/der Bundespräsident dem Bundestag eine Kanzlerkandidatin/einen Kanzlerkandidaten zur Wahl vor und ernennt sie/ihn nach der Wahl, wie auf dem Foto von 1974 zu sehen.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 27 von 33Katalogfrage 199
Mit der Abkürzung "Stasi" meinte man in der DDR …
- A — Das Parlament der DDR hieß Volkskammer, nicht „Stasi“.
- B — Richtig: „Stasi“ war die Kurzform für das Ministerium für Staatssicherheit, den gefürchteten Geheimdienst und die Inlandsüberwachungsbehörde der DDR.
- C — Die regierende Partei der DDR war die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), nicht die Stasi.
- D — Das Ministerium für Volksbildung war für das Schulwesen zuständig, nicht identisch mit der Stasi.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 33Katalogfrage 125
In einer Demokratie ist eine Funktion von regelmäßigen Wahlen, …
- A — Es besteht keine Wahlpflicht in Deutschland; Zwang zur Stimmabgabe widerspricht der Wahlfreiheit.
- B — Richtig: Regelmäßige, freie Wahlen ermöglichen einen friedlichen Machtwechsel entsprechend dem Wählerwillen — ein Kernmerkmal der Demokratie.
- C — Wahlen dienen gerade dazu, Politik und damit auch Gesetze zu verändern, nicht sie unverändert beizubehalten.
- D — Wahlen verteilen keine Macht nach Vermögensklassen; jede Stimme zählt gleich, unabhängig vom Einkommen (Art. 38 Abs. 1 GG, Grundsatz der Gleichheit).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 29 von 33Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 30 von 33Katalogfrage 74
Wie heißt das Parlament für ganz Deutschland?
- A — Die Bundesversammlung tritt nur zur Wahl der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten zusammen, sie ist kein ständiges Parlament.
- B — Die Volkskammer war das Parlament der DDR und existiert seit der Wiedervereinigung nicht mehr.
- C — Richtig: Der Bundestag ist das ständige, direkt gewählte Parlament der Bundesrepublik Deutschland.
- D — Der Bundesgerichtshof ist das oberste Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, kein Parlament.
Quelle: www.bundestag.de
Fragen zu Sachsen-Anhalt
Frage 31 von 33Sachsen-Anhalt · Katalogfrage 2Welches ist ein Landkreis in Sachsen-Anhalt?
- A — Ammerland liegt in Niedersachsen, nicht in Sachsen-Anhalt.
- B — Altötting liegt in Bayern, nicht in Sachsen-Anhalt.
- C — Die Uckermark liegt in Brandenburg, nicht in Sachsen-Anhalt.
- D — Richtig: Der Landkreis Börde liegt in Sachsen-Anhalt.
Quelle: www.sachsen-anhalt.de
- Frage 32 von 33Sachsen-Anhalt · Katalogfrage 9
Wie nennt man die Regierungschefin/den Regierungschef in Sachsen-Anhalt?
- A — „Erste Ministerin/Erster Minister“ ist keine in Deutschland gebräuchliche Amtsbezeichnung.
- B — „Premierminister“ ist die Bezeichnung in anderen Ländern, nicht in deutschen Bundesländern.
- C — „Bürgermeisterin/Bürgermeister“ ist die Bezeichnung für kommunale Oberhäupter, nicht für das Land als Ganzes.
- D — Richtig: Wie in den meisten Flächenländern heißt die Regierungschefin/der Regierungschef in Sachsen-Anhalt Ministerpräsidentin/Ministerpräsident.
Quelle: www.sachsen-anhalt.de
- Frage 33 von 33Sachsen-Anhalt · Katalogfrage 10
Welche Ministerin/welchen Minister hat Sachsen-Anhalt nicht?
- A — Ein Justizministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Sachsen-Anhalt.
- B — Richtig: Außenpolitik ist ausschließlich Bundessache (Art. 32 GG); kein Bundesland — auch Sachsen-Anhalt nicht — hat ein eigenes Außenministerium.
- C — Ein Finanzministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Sachsen-Anhalt.
- D — Ein Innenministerium gehört zu den klassischen Ressorts jeder Landesregierung, auch in Sachsen-Anhalt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Sehen Sie sich die falsch beantworteten Fragen mit Erklärung an.
Fragen zu Sachsen-Anhalt · Übungstests
Zuletzt geprüft: · Fragenkatalog Stand: 2024-07-01 · Wir prüfen jede Zahl auf dieser Seite an der Originalquelle.