Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Prüfungssimulation — Saarland

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Saarland. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

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  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 281

    Zwei Freunde wollen in ein öffentliches Schwimmbad in Deutschland. Beide haben eine dunkle Hautfarbe und werden deshalb nicht hineingelassen. Welches Recht wird in dieser Situation verletzt? Das Recht auf …

    1. A — Meinungsfreiheit betrifft das Äußern von Meinungen, nicht den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen.
    2. B — Richtig: Der Ausschluss aufgrund der Hautfarbe ist eine Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft, verboten durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und Art. 3 Abs. 3 GG — das Recht auf Gleichbehandlung wird verletzt.
    3. C — Versammlungsfreiheit schützt das Recht, sich mit anderen zu versammeln, nicht den individuellen Zugang zu einem Schwimmbad.
    4. D — Freizügigkeit betrifft die freie Wahl des Wohn- und Aufenthaltsorts, nicht den Zugang zu einer einzelnen öffentlichen Einrichtung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 181Bildfrage

    Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?

    Schwarzweißfoto aus dem Jahr 1970: ein Mann im Mantel kniet vor einem steinernen Denkmal mit Kranz, umgeben von Zuschauern und Fotografen.
    1. A — Der Kniefall war keine politisch-militärische Unterwerfungsgeste gegenüber den Alliierten, sondern eine moralisch-historische Geste.
    2. B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt kniete am 7. Dezember 1970 spontan am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto nieder — eine international viel beachtete Geste des Bittens um Vergebung für die NS-Verbrechen an den polnischen Jüdinnen und Juden.
    3. C — Der „Warschauer Pakt“ war das östliche Militärbündnis, kein Adressat einer Demutsgeste in diesem Kontext.
    4. D — Der Kniefall fand am Ghetto-Denkmal statt, nicht an einem Grab des Unbekannten Soldaten.

    Quelle: www.bpb.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 173

    Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Gründungsmitglied …

    1. A — Die Bundesrepublik trat der NATO erst 1955 bei — kein Gründungsmitglied (NATO wurde 1949 gegründet).
    2. B — Die Bundesrepublik trat den Vereinten Nationen erst 1973 bei, zusammen mit der DDR — kein Gründungsmitglied (VN gegründet 1945).
    3. C — Richtig: Die Bundesrepublik Deutschland war 1957/58 eines der sechs Gründungsmitglieder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), aus der später die EU hervorging.
    4. D — Der Warschauer Pakt (1955) war das östliche Militärbündnis unter Führung der Sowjetunion; die Bundesrepublik war Mitglied der NATO, nicht des Warschauer Pakts, und selbst die DDR trat erst nach ihrer Gründung bei.

    Quelle: european-union.europa.eu

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 170

    Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?

    1. A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
    2. B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
    3. C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
    4. D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 49

    Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?

    1. A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
    2. B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
    3. C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
    4. D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.

    Quelle: www.kmk.org

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 48

    Welches Organ gehört nicht zu den Verfassungsorganen Deutschlands?

    1. A — Der Bundesrat ist ein im Grundgesetz verankertes Verfassungsorgan (Art. 50 ff. GG), über das die Länder an der Gesetzgebung mitwirken.
    2. B — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist als Staatsoberhaupt ein Verfassungsorgan (Art. 54 ff. GG).
    3. C — Richtig: Eine „Bürgerversammlung“ als eigenständiges Verfassungsorgan existiert im Grundgesetz nicht; direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene ist nicht in dieser Form vorgesehen.
    4. D — Die Bundesregierung ist als Exekutivorgan ein Verfassungsorgan (Art. 62 ff. GG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 147

    Was ist die Arbeit einer Richterin/eines Richters in Deutschland?

    1. A — Das Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und der Bundesregierung (Exekutive), nicht der Richterinnen/Richter.
    2. B — Richtig: Die Hauptaufgabe von Richterinnen und Richtern ist Recht zu sprechen — Streitigkeiten und Anklagen unabhängig zu entscheiden (Art. 92, 97 GG).
    3. C — Die Erstellung von Plänen (z. B. Haushaltsplänen) ist Aufgabe der Exekutive, nicht der Judikative.
    4. D — Gesetze werden von der Legislative (Bundestag, Bundesrat) erlassen, nicht von Richterinnen/Richtern.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 248

    Die Erziehung der Kinder ist in Deutschland vor allem Aufgabe …

    1. A — Der Staat wacht über das Kindeswohl (staatliches Wächteramt), übernimmt aber nicht primär die Erziehung selbst.
    2. B — Richtig: Nach Art. 6 Abs. 2 GG sind Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
    3. C — Großeltern können unterstützend wirken, tragen aber nicht die primäre rechtliche Erziehungsverantwortung.
    4. D — Schulen übernehmen Bildung und einen Teil der Erziehung während der Schulzeit, aber nicht die primäre, umfassende Erziehungsverantwortung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 132

    Viele Menschen in Deutschland arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Was bedeutet das?

    1. A — Militärdienst ist eine bezahlte, hauptberufliche oder verpflichtende Tätigkeit, kein Ehrenamt im hier gemeinten Sinn.
    2. B — Richtig: Ehrenamtliches Engagement bedeutet freiwillige, unbezahlte Arbeit, etwa in Sportvereinen, Feuerwehren oder sozialen Organisationen.
    3. C — Eine Regierungstätigkeit ist eine bezahlte hauptamtliche Funktion, kein Ehrenamt.
    4. D — Bezahlte Arbeit in einem Krankenhaus ist Erwerbstätigkeit, kein Ehrenamt — der Kern des Ehrenamts ist gerade die Unentgeltlichkeit.

    Quelle: www.bmfsfj.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 100

    Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?

    1. A — Richtig: Die Lebensversicherung ist eine private, freiwillige Versicherung — keine der fünf Säulen der gesetzlichen Sozialversicherung.
    2. B — Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    3. C — Die Arbeitslosenversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.
    4. D — Die Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung.

    Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 288

    Woraus begründet sich Deutschlands besondere Verantwortung für Israel?

    1. A — Die EU-Mitgliedschaft begründet keine besondere historische Verantwortung gegenüber Israel; sie betrifft andere Politikbereiche.
    2. B — Richtig: Die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel gründet auf dem Holocaust — den nationalsozialistischen Verbrechen an den europäischen Jüdinnen und Juden — und ist als Teil der deutschen Staatsräson anerkannt.
    3. C — Das Grundgesetz enthält keine ausdrückliche Klausel zu Israel; die besondere Verantwortung ist historisch-politisch begründet, nicht verfassungsrechtlich als solche verankert.
    4. D — Die christliche Tradition ist nicht die Grundlage der besonderen historisch-politischen Verantwortung; diese ist ausdrücklich mit der NS-Vergangenheit verknüpft.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 251

    Wenn man in Deutschland ein Kind schlägt, …

    1. A — Gewalt gegen Kinder ist keine reine Privatsache; sie ist gesetzlich verboten und kann strafrechtlich verfolgt werden.
    2. B — Auch innerhalb der Familie greift das Gewaltverbot; es handelt sich nicht um eine rein familieninterne Angelegenheit.
    3. C — Falsch: Körperliche Bestrafung ist verboten und strafbar.
    4. D — Richtig: § 1631 Abs. 2 BGB verbietet ausdrücklich körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen bei der Kindererziehung; Verstöße können als Körperverletzung strafrechtlich verfolgt werden (§ 223 StGB).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 8

    Was steht nicht im Grundgesetz von Deutschland?

    1. A — Dieser Satz steht wörtlich in Art. 1 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.
    2. B — Richtig: Das Grundgesetz garantiert Gleichheit vor dem Gesetz (Art. 3 GG), nicht Gleichheit des Vermögens. Deutschland ist eine soziale Marktwirtschaft, keine Gleichverteilungsordnung.
    3. C — Dieses Recht ergibt sich aus der Meinungsfreiheit in Art. 5 Abs. 1 GG — es steht also im Grundgesetz.
    4. D — Dieser Grundsatz steht wörtlich in Art. 3 Abs. 1 GG — er ist also im Grundgesetz enthalten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 212

    Wie heißt Deutschland mit vollem Namen?

    1. A — „Bundesstaat Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung.
    2. B — „Bundesländer Deutschland“ ist keine amtliche Staatsbezeichnung, sondern beschreibt die Gliedstaaten.
    3. C — Richtig: Der amtliche Vollname lautet Bundesrepublik Deutschland (BRD/Deutschland), festgelegt im Grundgesetz.
    4. D — „Bundesbezirk Deutschland“ ist keine amtliche Bezeichnung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 87

    Wer ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland?

    1. A — Die Bundeskanzlerin/der Bundeskanzler ist Regierungschefin/Regierungschef, nicht Staatsoberhaupt.
    2. B — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist gemäß Art. 54 ff. GG das Staatsoberhaupt Deutschlands mit vor allem repräsentativen Aufgaben.
    3. C — Die Bundesratspräsidentin/der Bundesratspräsident vertritt die Länderkammer, nicht den Gesamtstaat.
    4. D — Die Bundestagspräsidentin/der Bundestagspräsident leitet das Parlament, ist aber nicht Staatsoberhaupt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 109

    Wie oft gibt es normalerweise Bundestagswahlen in Deutschland?

    1. A — Alle drei Jahre ist zu häufig; die Legislaturperiode dauert länger.
    2. B — Richtig: Der Bundestag wird gemäß Art. 39 GG regulär alle vier Jahre neu gewählt.
    3. C — Alle fünf Jahre entspricht nicht der Bundestags-Legislaturperiode (aber etwa dem Europäischen Parlament).
    4. D — Alle sechs Jahre entspricht nicht der Bundestags-Legislaturperiode.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 197

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Richtig: Thüringen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    2. B — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    4. D — Bremen war eine westliche Stadtstaat-Enklave in der britischen/amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 252

    In Deutschland …

    1. A — Richtig: In Deutschland gilt die Einehe (Monogamie); nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe besteht.
    2. B — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland ausdrücklich untersagt (§ 1306 BGB, § 172 StGB — Doppelehe ist strafbar).
    3. C — Nach einer rechtskräftigen Scheidung oder dem Tod des Ehepartners darf man erneut heiraten; es gibt kein Wiederheiratsverbot.
    4. D — Verwitwete Frauen dürfen selbstverständlich wieder heiraten; es gibt keine solche Einschränkung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 185

    Wofür stand der Ausdruck "Eiserner Vorhang"? Für die Abschottung …

    1. A — Richtig: „Eiserner Vorhang“ bezeichnete die politische, militärische und ideologische Grenze zwischen dem sowjetisch dominierten Ostblock (Warschauer Pakt) und dem Westen während des Kalten Krieges.
    2. B — Der Begriff bezog sich auf die Ost-West-Teilung Europas, nicht auf eine Nord-Süd-Teilung Deutschlands.
    3. C — Der Begriff wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg für die Ost-West-Teilung geprägt, nicht für die NS-Zeit gegen die Alliierten.
    4. D — Der Begriff beschrieb die Trennung zwischen Ost- und Westeuropa, nicht speziell zwischen Europa und den USA (die zum Westen gehörten).

    Quelle: www.bpb.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 34

    Was ist Deutschland nicht?

    1. A — Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie mit freien Wahlen.
    2. B — Deutschland ist ein Rechtsstaat: Das Recht bindet auch den Staat selbst.
    3. C — Richtig: Deutschland ist keine Monarchie — das Staatsoberhaupt wird gewählt, nicht vererbt.
    4. D — Deutschland ist ein Sozialstaat (Art. 20 Abs. 1 GG) mit umfassender Sozialversicherung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 160

    Welcher Krieg dauerte von 1939 bis 1945?

    1. A — Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918, nicht 1939 bis 1945.
    2. B — Richtig: Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete am 8. Mai 1945 in Europa.
    3. C — Der Vietnamkrieg fand in den 1950er bis 1970er Jahren statt, nicht 1939 bis 1945.
    4. D — Der Golfkrieg fand 1990/91 statt, viele Jahrzehnte später.

    Quelle: www.bpb.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 57

    Wer wird meistens zur Präsidentin/zum Präsidenten des Deutschen Bundestages gewählt?

    1. A — Der älteste Abgeordnete leitet traditionell nur die konstituierende Sitzung (Alterspräsidentin/Alterspräsident), wird aber nicht automatisch Bundestagspräsidentin/-präsident.
    2. B — Das Amt des Ministerpräsidenten eines Landes ist von dem der Bundestagspräsidentin/des Bundestagspräsidenten unabhängig; beide Ämter werden nicht kombiniert.
    3. C — Frühere Bundeskanzlerinnen/Bundeskanzler werden nicht typischerweise Bundestagspräsidentin/-präsident; dies ist keine übliche Laufbahn.
    4. D — Richtig: Nach parlamentarischer Übung wird die Präsidentin/der Präsident des Bundestages meist aus der stärksten Fraktion gewählt.

    Quelle: www.bundestag.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 84

    Welche Hauptaufgabe hat die deutsche Bundespräsidentin/der deutsche Bundespräsident? Sie/Er …

    1. A — Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und des Kabinetts, nicht der Bundespräsidentin/des Bundespräsidenten.
    2. B — Gesetzentwürfe kommen aus Regierung, Bundestag oder Bundesrat, nicht vom Staatsoberhaupt.
    3. C — Richtig: Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident hat vor allem repräsentative Funktionen — sie/er vertritt Deutschland völkerrechtlich und im In- und Ausland (Art. 59 GG).
    4. D — Die Überwachung der Gesetzeseinhaltung obliegt Verwaltung, Polizei und Justiz, nicht primär der Bundespräsidentin/dem Bundespräsidenten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 47

    Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?

    1. A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
    2. B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
    3. C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
    4. D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 221

    Deutschland ist Mitglied des Schengener Abkommens. Was bedeutet das?

    1. A — Richtig: Der Schengen-Raum umfasst die meisten EU-Staaten (und einige weitere), zwischen denen an den Binnengrenzen keine systematischen Passkontrollen mehr stattfinden.
    2. B — Der Schengen-Raum gilt nur zwischen Mitgliedstaaten; die Einreise aus Drittstaaten unterliegt weiterhin Grenzkontrollen und Einreisebestimmungen.
    3. C — Schengen gilt nur innerhalb des Schengen-Raums, nicht weltweit — nicht „jedes Land“.
    4. D — Die gemeinsame Währung Euro ist eine separate Regelung (Eurozone), unabhängig vom Schengen-Abkommen zur Reisefreiheit.

    Quelle: home-affairs.ec.europa.eu

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 262

    Was bedeutet in Deutschland der Grundsatz der Gleichbehandlung?

    1. A — Richtig: Der Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 GG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) verbietet Benachteiligung u. a. wegen Behinderung, Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder Alter.
    2. B — Das Gegenteil ist richtig: Persönliche Vorlieben oder Vorurteile rechtfertigen keine Diskriminierung — das Gesetz verbietet sie gerade.
    3. C — Betroffene dürfen sich rechtlich gegen Diskriminierung wehren, u. a. durch Klagen nach dem AGG — das Gegenteil der genannten Aussage.
    4. D — Es besteht keine gesetzliche Spendenpflicht für benachteiligte Gruppen; das Gleichbehandlungsgesetz regelt Diskriminierungsverbote, keine Zahlungspflichten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 272

    Welche Lebensform ist in Deutschland nicht erlaubt?

    1. A — Geschiedene Personen dürfen frei mit neuen Partnerinnen/Partnern zusammenleben; das ist rechtlich unproblematisch.
    2. B — Gleichgeschlechtliches Zusammenleben ist in Deutschland erlaubt und rechtlich geschützt, einschließlich der Ehe für alle seit 2017.
    3. C — Alleinerziehende Eltern, die mit ihren Kindern zusammenleben, sind eine völlig legale und häufige Familienform.
    4. D — Richtig: Nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe eines Ehegatten besteht — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland nicht erlaubt und als Doppelehe sogar strafbar (§ 172 StGB).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 250

    In Deutschland hat man die besten Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz, wenn man …

    1. A — Die Religionszugehörigkeit hat keinen rechtlich legitimen Einfluss auf Berufschancen; Diskriminierung danach ist durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verboten.
    2. B — Richtig: Gute Ausbildung und Qualifikation sind der zentrale, sachlich legitime Faktor für Berufschancen und Gehalt in Deutschland.
    3. C — Das Geschlecht darf laut Gleichbehandlungsgrundsatz (Art. 3 Abs. 2, 3 GG) keine Rolle für Berufschancen spielen — Geschlechterdiskriminierung ist verboten, wenn auch faktisch nicht vollständig überwunden.
    4. D — Die Parteimitgliedschaft ist kein legitimes oder übliches Kriterium für die Vergabe von Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 161

    Was kennzeichnete den NS-Staat? Eine Politik …

    1. A — Richtig: Der NS-Staat betrieb mit den Nürnberger Gesetzen und dem Rassenwahn eine systematische, staatlich institutionalisierte Rassenideologie, die in den Holocaust mündete.
    2. B — Meinungsfreiheit wurde abgeschafft; abweichende Meinungen wurden verfolgt.
    3. C — Religionsgemeinschaften standen unter starkem staatlichem Druck, und Jüdinnen und Juden wurden gerade wegen ihrer Zugehörigkeit verfolgt — keine Religionsfreiheit.
    4. D — Das Gegenteil traf zu: Die Demokratie der Weimarer Republik wurde zerschlagen, nicht weiterentwickelt.

    Quelle: www.bpb.de

  31. Fragen zu Saarland

    Frage 31 von 33Saarland · Katalogfrage 8Bildfrage

    Welches Bundesland ist das Saarland?

    Eine Karte von Deutschland mit den Grenzen aller Bundesländer. Vier Bundesländer sind einheitlich hervorgehoben und dunkel umrandet; jedes trägt eine Ziffer von 1 bis 4 auf einer dunklen Scheibe, bei sehr kleinen Ländern über eine kurze Linie danebengesetzt. Die übrigen Bundesländer bleiben ungefärbt.
    Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet.
    1. A — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 1 auf Saarland. Das Saarland ist das kleinste Flächenbundesland und grenzt an Frankreich und Luxemburg.
    2. B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Das Saarland ist das kleinste Flächenbundesland und grenzt an Frankreich und Luxemburg.
    3. C — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 3 ein anderes Bundesland. Das Saarland ist das kleinste Flächenbundesland und grenzt an Frankreich und Luxemburg.
    4. D — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 4 ein anderes Bundesland. Das Saarland ist das kleinste Flächenbundesland und grenzt an Frankreich und Luxemburg.

    Quelle: www.saarland.de

  32. Frage 32 von 33Saarland · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge des Saarlandes?

    1. A — Weiß-blau sind die Farben Bayerns, nicht des Saarlandes.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge des Saarlandes zeigt die Bundesfarben Schwarz-Rot-Gold, meist mit dem Landeswappen im mittleren Feld.
    3. C — Schwarz-gelb ist nicht die Landesflagge des Saarlandes; das ist eher mit Sachsen-Anhalt assoziiert.
    4. D — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge des Saarlandes; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.

    Quelle: www.saarland.de

  33. Frage 33 von 33Saarland · Katalogfrage 7

    Die Landeshauptstadt des Saarlandes heißt …

    1. A — Neunkirchen ist eine Stadt im Saarland, aber nicht die Landeshauptstadt.
    2. B — Homburg beherbergt die Universitätsklinik des Saarlandes, ist aber nicht die Landeshauptstadt.
    3. C — Richtig: Saarbrücken ist die Landeshauptstadt des Saarlandes und Sitz von Landtag und Landesregierung.
    4. D — Völklingen ist bekannt für sein UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte, aber nicht die Landeshauptstadt.

    Quelle: www.saarland.de

Fragen zu Saarland · Übungstests

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