Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Prüfungssimulation — Rheinland-Pfalz

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Rheinland-Pfalz. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.

  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 279

    In den meisten Mietshäusern in Deutschland gibt es eine "Hausordnung". Was steht in einer solchen "Hausordnung"? Sie nennt …

    1. A — Öffentliche Verkehrsmittel haben mit einer Hausordnung nichts zu tun; das ist ein anderer Regelungsbereich.
    2. B — Eine Hausordnung listet keine Namen von Mieterinnen/Mietern auf; das wäre ein Mieterverzeichnis, kein Regelwerk.
    3. C — Richtig: Die Hausordnung enthält Verhaltensregeln für das Zusammenleben im Haus, etwa zu Ruhezeiten, Treppenhausreinigung oder Mülltrennung, die alle Bewohnerinnen und Bewohner einhalten müssen.
    4. D — Behördenadressen gehören nicht in eine Hausordnung; diese regelt das Zusammenleben im Gebäude.

    Quelle: www.mieterbund.de

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 1

    In Deutschland dürfen Menschen offen etwas gegen die Regierung sagen, weil …

    1. A — Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schützt Glauben und Religionsausübung, nicht die politische Kritik an der Regierung.
    2. B — Die Steuerpflicht ergibt sich aus den Steuergesetzen und begründet kein Recht auf freie Rede.
    3. C — Das Wahlrecht (Art. 38 GG) regelt die Stimmabgabe bei Wahlen, nicht das freie Reden im Alltag.
    4. D — Richtig: Art. 5 Abs. 1 GG garantiert jedem das Recht, seine Meinung frei zu äußern — auch scharfe Kritik an der Regierung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 180

    Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war …

    1. A — Ludwig Erhard war der zweite Bundeskanzler (1963–1966), bekannt als „Vater des Wirtschaftswunders“.
    2. B — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974).
    3. C — Richtig: Konrad Adenauer war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik.
    4. D — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, deutlich später.

    Quelle: www.bundeskanzler.de

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 92

    Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?

    1. A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
    2. B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
    3. C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
    4. D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.

    Quelle: www.csu.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 231

    Was bedeutet der Begriff "europäische Integration"?

    1. A — Amerikanische Einwanderung nach Europa ist kein Gegenstand des Begriffs „europäische Integration“.
    2. B — „Europäische Integration“ bedeutet gerade nicht Abschottung, sondern Zusammenschluss und Öffnung zwischen den Mitgliedstaaten.
    3. C — Europäische Auswanderung in die USA ist kein Gegenstand des Begriffs „europäische Integration“.
    4. D — Richtig: „Europäische Integration“ bezeichnet den historischen Prozess des politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Zusammenschlusses europäischer Staaten, der zur heutigen Europäischen Union führte.

    Quelle: european-union.europa.eu

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 220

    Der 27. Januar ist in Deutschland ein offizieller Gedenktag. Woran erinnert dieser Tag?

    1. A — Das Kriegsende in Europa wird am 8. Mai begangen, nicht am 27. Januar.
    2. B — Das Grundgesetz trat am 23. Mai 1949 in Kraft, nicht am 27. Januar.
    3. C — Die Wiedervereinigung wird am 3. Oktober gefeiert, nicht am 27. Januar.
    4. D — Richtig: Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, gewählt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 1945.

    Quelle: www.bundespraesident.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 139

    Wann kommt es in Deutschland zu einem Prozess vor Gericht? Wenn jemand …

    1. A — Ein Religionswechsel ist durch die Religionsfreiheit (Art. 4 GG) geschützt und führt zu keinem Strafprozess.
    2. B — Richtig: Ein Strafprozess findet statt, wenn die Staatsanwaltschaft nach Ermittlungen Anklage wegen einer mutmaßlichen Straftat erhebt (§ 170 StPO), über die dann das Gericht entscheidet.
    3. C — Eine abweichende politische Meinung ist von der Meinungsfreiheit geschützt und begründet keinen Strafprozess.
    4. D — Ein Abschleppvorgang wegen Falschparkens ist eine verwaltungsrechtliche Maßnahme, in der Regel kein eigenständiges Gerichtsverfahren.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 248

    Die Erziehung der Kinder ist in Deutschland vor allem Aufgabe …

    1. A — Der Staat wacht über das Kindeswohl (staatliches Wächteramt), übernimmt aber nicht primär die Erziehung selbst.
    2. B — Richtig: Nach Art. 6 Abs. 2 GG sind Pflege und Erziehung der Kinder das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.
    3. C — Großeltern können unterstützend wirken, tragen aber nicht die primäre rechtliche Erziehungsverantwortung.
    4. D — Schulen übernehmen Bildung und einen Teil der Erziehung während der Schulzeit, aber nicht die primäre, umfassende Erziehungsverantwortung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 47

    Der deutsche Staat hat viele Aufgaben. Welche Aufgabe gehört nicht dazu?

    1. A — Richtig: Es gibt keine staatliche Finanzierung privater Urlaubsreisen für alle Staatsangehörigen — das ist keine Staatsaufgabe.
    2. B — Kindergeld ist eine reale staatliche Familienleistung nach dem Einkommensteuergesetz/Bundeskindergeldgesetz.
    3. C — Der Staat und die Länder fördern tatsächlich Museen und Kultureinrichtungen als Teil der Kulturförderung.
    4. D — Sportförderung, etwa über den Deutschen Olympischen Sportbund und Bundesmittel, ist eine reale staatliche Aufgabe.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 215

    Wer wird als "Kanzler der Deutschen Einheit" bezeichnet?

    1. A — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, nach der Wiedervereinigung, aber nicht deren zentraler politischer Akteur.
    2. B — Richtig: Helmut Kohl (Bundeskanzler 1982–1998) trieb die deutsche Wiedervereinigung 1990 maßgeblich voran und wird deshalb als „Kanzler der Einheit“ bezeichnet.
    3. C — Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler (1949–1963), lange vor der Wiedervereinigung.
    4. D — Helmut Schmidt war Bundeskanzler von 1974 bis 1982, ebenfalls vor der Wiedervereinigung.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 63

    Was gehört in Deutschland nicht zur Exekutive?

    1. A — Die Polizei ist Teil der vollziehenden Gewalt (Exekutive) auf Landesebene.
    2. B — Richtig: Die Gerichte bilden die Judikative — eine eigenständige, von der Exekutive unabhängige Staatsgewalt (Art. 20 Abs. 2, 92 GG).
    3. C — Das Finanzamt ist eine Verwaltungsbehörde und Teil der Exekutive.
    4. D — Die Ministerien sind der Kern der ausführenden Gewalt (Exekutive).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 16

    Wann ist die Meinungsfreiheit in Deutschland eingeschränkt?

    1. A — Richtig: Die Meinungsfreiheit findet ihre Schranke u. a. im Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG); wissentlich falsche Tatsachenbehauptungen über andere sind nicht geschützt.
    2. B — Meinungsäußerungen über die Regierung sind gerade ein Kernbereich der geschützten Meinungsfreiheit, keine Einschränkung.
    3. C — Religionskritik und -diskussion sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.
    4. D — Staatskritik ist zentraler Bestandteil demokratischer Meinungsfreiheit und wird nicht eingeschränkt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 159

    Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?

    1. A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
    2. B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
    3. C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
    4. D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.

    Quelle: www.bpb.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 206

    Woran erinnern die sogenannten „Stolpersteine“ in Deutschland?

    1. A — Stolpersteine erinnern nicht an Politikerinnen/Politiker, sondern an individuelle Opfer der NS-Verfolgung.
    2. B — Richtig: Stolpersteine sind kleine Messingtafeln vor den letzten selbst gewählten Wohnorten, die an einzelne Opfer des Nationalsozialismus erinnern — Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte und andere Gruppen.
    3. C — Stolpersteine haben nichts mit Verkehrsopfern zu tun; das Projekt widmet sich der NS-Erinnerungskultur.
    4. D — Stolpersteine erinnern nicht speziell an Musiker, sondern an ganz unterschiedliche Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen, die vom NS-Regime verfolgt wurden.

    Quelle: www.stolpersteine.eu

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 210

    Was ereignete sich am 17. Juni 1953 in der DDR?

    1. A — Die DDR trat dem Warschauer Pakt erst 1955 bei, nicht am 17. Juni 1953.
    2. B — Richtig: Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu landesweiten Streiks und einem Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Reformen, den sowjetische Panzer gewaltsam niederschlugen.
    3. C — Der erste SED-Parteitag fand bereits 1946 statt, Jahre vor dem 17. Juni 1953.
    4. D — Fidel Castro besuchte die DDR erst in den 1970er Jahren, lange nach 1953.

    Quelle: www.bpb.de

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 83

    Wer wählt die deutsche Bundeskanzlerin/den deutschen Bundeskanzler?

    1. A — Es gibt keine direkte Volkswahl der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers.
    2. B — Die Bundesversammlung wählt nur die Bundespräsidentin/den Bundespräsidenten.
    3. C — Richtig: Der Bundestag wählt die Bundeskanzlerin/den Bundeskanzler nach Art. 63 GG.
    4. D — Die Bundesregierung besteht aus Kanzlerin/Kanzler und Ministerinnen/Ministern und wählt sich nicht selbst.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 147

    Was ist die Arbeit einer Richterin/eines Richters in Deutschland?

    1. A — Das Regieren ist Aufgabe der Bundeskanzlerin/des Bundeskanzlers und der Bundesregierung (Exekutive), nicht der Richterinnen/Richter.
    2. B — Richtig: Die Hauptaufgabe von Richterinnen und Richtern ist Recht zu sprechen — Streitigkeiten und Anklagen unabhängig zu entscheiden (Art. 92, 97 GG).
    3. C — Die Erstellung von Plänen (z. B. Haushaltsplänen) ist Aufgabe der Exekutive, nicht der Judikative.
    4. D — Gesetze werden von der Legislative (Bundestag, Bundesrat) erlassen, nicht von Richterinnen/Richtern.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 30

    Was ist kein Merkmal unserer Demokratie?

    1. A — Regelmäßige Wahlen sind ein zentrales Kennzeichen der Demokratie.
    2. B — Richtig: Pressezensur widerspricht der grundgesetzlich garantierten Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG) und ist kein Merkmal der Demokratie, sondern typisch für autoritäre Systeme.
    3. C — Meinungsfreiheit ist ein Grundpfeiler der Demokratie.
    4. D — Ein Mehrparteiensystem ist typisch für die pluralistische Demokratie.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 11

    Wie wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland genannt?

    1. A — Richtig: Die Verfassung heißt offiziell Grundgesetz (GG) — der Name erinnert an ihren ursprünglich provisorischen Charakter von 1949.
    2. B — „Bundesverfassung“ ist keine amtliche Bezeichnung, auch wenn der Begriff umgangssprachlich manchmal fällt.
    3. C — „Gesetzbuch“ bezeichnet Gesetzessammlungen wie das BGB oder StGB, nicht die Verfassung.
    4. D — Ein „Verfassungsvertrag“ existiert in Deutschland nicht; das Grundgesetz ist kein Vertrag zwischen Staaten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 264

    Zu welchem Fest tragen Menschen in Deutschland bunte Kostüme und Masken?

    1. A — Richtig: Rosenmontag ist der Höhepunkt des Straßenkarnevals, an dem traditionell bunte Kostüme, Masken und Verkleidungen getragen werden, besonders im Rheinland.
    2. B — Der Maifeiertag (1. Mai) ist der Tag der Arbeit, ohne traditionelle Kostümierung.
    3. C — Beim Oktoberfest tragen manche Trachten (Dirndl, Lederhose), aber das ist keine Verkleidung mit Masken und Kostümen im Karnevalssinn.
    4. D — Pfingsten ist ein christliches Fest ohne Kostümierungstradition.

    Quelle: www.bpb.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 93

    Je mehr "Zweitstimmen" eine Partei bei einer Bundestagswahl bekommt, desto …

    1. A — Erststimmen und Zweitstimmen werden unabhängig voneinander abgegeben; die Zweitstimmenzahl begrenzt nicht die Erststimmenzahl.
    2. B — Die Zahl der Direktmandate hängt von den Erststimmen in den Wahlkreisen ab, nicht direkt von der Zweitstimmenzahl.
    3. C — Die Zweitstimmenzahl bestimmt die Sitzverteilung, nicht das Risiko einer Koalition — Koalitionen entstehen aus fehlenden absoluten Mehrheiten, unabhängig vom Erfolg einer einzelnen Partei.
    4. D — Richtig: Die Zweitstimme entscheidet über die Sitzverteilung im Bundestag nach dem Verhältniswahlrecht — mehr Zweitstimmen bedeuten mehr Sitze für die Partei.

    Quelle: www.bundeswahlleiterin.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 238

    An welchen Orten arbeitet das Europäische Parlament?

    1. A — Paris, London und Den Haag sind keine der drei offiziellen Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
    2. B — Richtig: Das Europäische Parlament arbeitet an drei Orten — Straßburg (Plenarsitzungen), Brüssel (Ausschüsse, Fraktionssitzungen) und Luxemburg (Generalsekretariat).
    3. C — Rom, Bern und Wien sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments; die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied.
    4. D — Bonn, Zürich und Mailand sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.

    Quelle: www.europarl.europa.eu

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 252

    In Deutschland …

    1. A — Richtig: In Deutschland gilt die Einehe (Monogamie); nach § 1306 BGB ist eine Ehe verboten, solange bereits eine andere Ehe besteht.
    2. B — Polygamie (Mehrehe) ist in Deutschland ausdrücklich untersagt (§ 1306 BGB, § 172 StGB — Doppelehe ist strafbar).
    3. C — Nach einer rechtskräftigen Scheidung oder dem Tod des Ehepartners darf man erneut heiraten; es gibt kein Wiederheiratsverbot.
    4. D — Verwitwete Frauen dürfen selbstverständlich wieder heiraten; es gibt keine solche Einschränkung.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 142

    Was ist die Hauptaufgabe einer Richterin/eines Richters in Deutschland? Eine Richterin/ein Richter …

    1. A — Die Vertretung von Bürgerinnen/Bürgern vor Gericht übernehmen Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte, nicht Richterinnen/Richter, die neutral entscheiden.
    2. B — Richtig: Richterinnen und Richter arbeiten an Gerichten und sprechen als Teil der Judikative unabhängige Urteile (Art. 92, 97 GG).
    3. C — Gesetze werden von der Legislative (Parlament) beschlossen und geändert, nicht von Richterinnen/Richtern.
    4. D — Eine allgemeine Betreuungsfunktion für Jugendliche ist nicht die Hauptaufgabe von Richterinnen/Richtern; spezialisierte Jugendrichterinnen/-richter urteilen im Jugendstrafrecht, betreuen aber nicht im sozialpädagogischen Sinn.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 33

    Welche Aussage ist richtig? In Deutschland …

    1. A — Richtig: Deutschland kennt keine Staatsreligion; Staat und Religionsgemeinschaften sind organisatorisch getrennt (Weltanschauliche Neutralität, Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 WRV), auch wenn punktuelle Kooperation besteht (z. B. Kirchensteuer-Einzug).
    2. B — Das Gegenteil ist richtig: Der Staat wird nicht von Religionsgemeinschaften gebildet, sondern ist weltanschaulich neutral.
    3. C — Der Staat ist unabhängig von Religionsgemeinschaften und trifft seine Entscheidungen demokratisch legitimiert.
    4. D — Es gibt keine Einheit von Staat und Kirche; Deutschland ist kein Staat mit Staatsreligion.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 271

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Weihnachten?

    1. A — Das Verstecken bunter Eier ist ein Osterbrauch, nicht ein Weihnachtsbrauch.
    2. B — Richtig: Das Schmücken eines Tannenbaums (Weihnachtsbaum) mit Kugeln, Lichtern und Schmuck ist ein zentraler deutscher Weihnachtsbrauch.
    3. C — Verkleidung mit Masken und Kostümen ist typisch für Karneval/Fasching, nicht für Weihnachten.
    4. D — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein deutscher Weihnachtsbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 237

    2007 wurde das 50-jährige Jubiläum der "Römischen Verträge" gefeiert. Was war der Inhalt der Verträge?

    1. A — Der NATO-Beitritt der Bundesrepublik erfolgte 1955 durch die Pariser Verträge, nicht durch die Römischen Verträge von 1957.
    2. B — Richtig: Die Römischen Verträge vom 25. März 1957 gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und Euratom, die Vorläufer der heutigen EU.
    3. C — Reparationsfragen wurden in anderen Abkommen (u. a. Potsdamer Konferenz, spätere Verträge) behandelt, nicht in den Römischen Verträgen.
    4. D — Die Oder-Neiße-Linie wurde erst im Warschauer Vertrag 1970 und endgültig im Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 als deutsche Ostgrenze festgelegt, nicht in den Römischen Verträgen.

    Quelle: european-union.europa.eu

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 195

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    3. C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    4. D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 68

    Warum kontrolliert der Staat in Deutschland das Schulwesen?

    1. A — Es gibt in Deutschland auch private und konfessionelle Schulen, nicht nur staatliche.
    2. B — Die Schulpflicht besteht, ist aber nicht der Grund für die staatliche Schulaufsicht als solche.
    3. C — Die Unterschiede zwischen den Ländern erklären die föderale Vielfalt, nicht die staatliche Aufsicht über das Schulwesen an sich.
    4. D — Richtig: Art. 7 Abs. 1 GG stellt das gesamte Schulwesen ausdrücklich unter die Aufsicht des Staates.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 198

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Niedersachsen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Richtig: Sachsen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    4. D — Baden-Württemberg lag in der amerikanischen/französischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  31. Fragen zu Rheinland-Pfalz

    Frage 31 von 33Rheinland-Pfalz · Katalogfrage 8Bildfrage

    Welches Bundesland ist Rheinland-Pfalz?

    Eine Karte von Deutschland mit den Grenzen aller Bundesländer. Vier Bundesländer sind einheitlich hervorgehoben und dunkel umrandet; jedes trägt eine Ziffer von 1 bis 4 auf einer dunklen Scheibe, bei sehr kleinen Ländern über eine kurze Linie danebengesetzt. Die übrigen Bundesländer bleiben ungefärbt.
    Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet.
    1. A — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 1 ein anderes Bundesland. Rheinland-Pfalz liegt im Westen Deutschlands, angrenzend an Frankreich, Luxemburg und Belgien.
    2. B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Rheinland-Pfalz liegt im Westen Deutschlands, angrenzend an Frankreich, Luxemburg und Belgien.
    3. C — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 3 auf Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz liegt im Westen Deutschlands, angrenzend an Frankreich, Luxemburg und Belgien.
    4. D — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 4 ein anderes Bundesland. Rheinland-Pfalz liegt im Westen Deutschlands, angrenzend an Frankreich, Luxemburg und Belgien.

    Quelle: www.rlp.de

  32. Frage 32 von 33Rheinland-Pfalz · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge von Rheinland-Pfalz?

    1. A — Weiß-rot ist nicht die Landesflagge Rheinland-Pfalz'; das ist eher mit Hamburg oder Berlin assoziiert.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge Rheinland-Pfalz' zeigt die Bundesfarben Schwarz-Rot-Gold.
    3. C — Schwarz-gelb ist nicht die Landesflagge Rheinland-Pfalz'; das ist eher mit Sachsen-Anhalt assoziiert.
    4. D — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Rheinland-Pfalz'; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.

    Quelle: www.rlp.de

  33. Frage 33 von 33Rheinland-Pfalz · Katalogfrage 2

    Welches ist ein Landkreis in Rheinland-Pfalz?

    1. A — Richtig: Der Westerwaldkreis liegt im Norden von Rheinland-Pfalz.
    2. B — Altötting liegt in Bayern, nicht in Rheinland-Pfalz.
    3. C — Emsland liegt in Niedersachsen, nicht in Rheinland-Pfalz.
    4. D — Prignitz liegt in Brandenburg, nicht in Rheinland-Pfalz.

    Quelle: www.rlp.de

Fragen zu Rheinland-Pfalz · Übungstests

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