Fragenkatalog Stand: 2024-07-01

Prüfungssimulation — Berlin

33 Fragen wie in der echten Prüfung: 30 bundesweite und 3 zu Berlin. Mit Erklärung zu jeder Antwortmöglichkeit. Kostenlos, 2026.

Fragen im Test
33
Aufteilung
30 + 3
Bestehensgrenze Einbürgerung
17 / 33
Bestehensgrenze „Leben in Deutschland“
15 / 33
Zeit
60 min
Zwei Bestehensgrenzen — Achtung
Es ist dasselbe Prüfungsblatt, aber es gibt zwei Bestehensgrenzen. Für die Einbürgerung brauchen Sie 17 von 33 richtigen Antworten. Für den Test „Leben in Deutschland“ am Ende eines Orientierungskurses genügen 15. Mit 15 oder 16 richtigen Antworten haben Sie also den Orientierungskurs bestanden, aber die Anforderung für die Einbürgerung nicht erfüllt. Wenn Sie den Test für die Einbürgerung schreiben, ist 17 Ihre Zahl.
0 von 33 beantwortet

Ohne JavaScript sehen Sie alle Fragen, Antworten und Erklärungen als Liste. Der Test funktioniert, nur ohne Zeitmessung.

  1. Frage 1 von 33Katalogfrage 238

    An welchen Orten arbeitet das Europäische Parlament?

    1. A — Paris, London und Den Haag sind keine der drei offiziellen Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.
    2. B — Richtig: Das Europäische Parlament arbeitet an drei Orten — Straßburg (Plenarsitzungen), Brüssel (Ausschüsse, Fraktionssitzungen) und Luxemburg (Generalsekretariat).
    3. C — Rom, Bern und Wien sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments; die Schweiz ist zudem kein EU-Mitglied.
    4. D — Bonn, Zürich und Mailand sind keine Arbeitsorte des Europäischen Parlaments.

    Quelle: www.europarl.europa.eu

  2. Frage 2 von 33Katalogfrage 52

    Was bedeutet "Volkssouveränität"? Alle Staatsgewalt geht vom ...

    1. A — Richtig: Art. 20 Abs. 2 GG bestimmt „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ — das Volk ist der Ursprung aller Legitimation.
    2. B — Der Bundestag übt Staatsgewalt aus, ist aber selbst durch das Volk legitimiert, nicht deren Ursprung.
    3. C — Ein preußischer König existiert seit 1918 nicht mehr und war nie Grundlage der Volkssouveränität im Grundgesetz.
    4. D — Das Bundesverfassungsgericht wendet die Verfassung an, ist aber nicht die Quelle der Staatsgewalt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  3. Frage 3 von 33Katalogfrage 95

    Was gilt für die meisten Kinder in Deutschland?

    1. A — Es gibt in Deutschland keine Wahlpflicht — ohnehin dürfen Kinder noch nicht wählen.
    2. B — Richtig: Die allgemeine Schulpflicht gilt für alle Kinder in Deutschland und ist in den Landesverfassungen bzw. Schulgesetzen verankert.
    3. C — Eine allgemeine „Schweigepflicht“ für Kinder existiert nicht; Schweigepflichten betreffen bestimmte Berufsgruppen (z. B. Ärztinnen/Ärzte).
    4. D — Es gibt keine staatliche Religionspflicht; Religionsfreiheit (Art. 4 GG) schließt auch das Recht ein, keine Religion auszuüben.

    Quelle: www.kmk.org

  4. Frage 4 von 33Katalogfrage 48

    Welches Organ gehört nicht zu den Verfassungsorganen Deutschlands?

    1. A — Der Bundesrat ist ein im Grundgesetz verankertes Verfassungsorgan (Art. 50 ff. GG), über das die Länder an der Gesetzgebung mitwirken.
    2. B — Die Bundespräsidentin/der Bundespräsident ist als Staatsoberhaupt ein Verfassungsorgan (Art. 54 ff. GG).
    3. C — Richtig: Eine „Bürgerversammlung“ als eigenständiges Verfassungsorgan existiert im Grundgesetz nicht; direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene ist nicht in dieser Form vorgesehen.
    4. D — Die Bundesregierung ist als Exekutivorgan ein Verfassungsorgan (Art. 62 ff. GG).

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  5. Frage 5 von 33Katalogfrage 227

    Welches Land ist ein Nachbarland von Deutschland?

    1. A — Finnland grenzt nicht an Deutschland; dazwischen liegt die Ostsee mit anderen Anrainern.
    2. B — Richtig: Dänemark ist eines der neun direkten Nachbarländer Deutschlands, im Norden.
    3. C — Norwegen grenzt nicht an Deutschland, sondern liegt weiter nördlich in Skandinavien.
    4. D — Schweden grenzt nicht direkt an Deutschland; die Ostsee trennt beide Länder.

    Quelle: www.auswaertiges-amt.de

  6. Frage 6 von 33Katalogfrage 298

    In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus …

    1. A — Richtig: Die DDR warb sogenannte „Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter“ vor allem aus sozialistischen Bruderstaaten wie Vietnam, Polen und Mosambik an.
    2. B — Frankreich, Rumänien und Somalia waren nicht die Hauptherkunftsländer von DDR-Vertragsarbeiterinnen/-arbeitern.
    3. C — Chile, Ungarn und Simbabwe waren zwar teils politisch verbunden (etwa Exilchilenen nach dem Pinochet-Putsch), aber nicht die Hauptgruppen der Vertragsarbeiterinnen/-arbeiter.
    4. D — Nordkorea, Mexiko und Ägypten waren nicht die zentralen Herkunftsländer der DDR-Arbeitsmigration.

    Quelle: www.bpb.de

  7. Frage 7 von 33Katalogfrage 243

    Maik und Sybille wollen mit Freunden an ihrem deutschen Wohnort eine Demonstration auf der Straße abhalten. Was müssen sie vorher tun?

    1. A — Richtig: Nach dem Versammlungsgesetz müssen öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel spätestens 48 Stunden vorher bei der zuständigen Behörde angemeldet werden — Demonstrationsfreiheit (Art. 8 GG) besteht trotzdem, aber mit dieser formalen Voraussetzung.
    2. B — Reine Versammlungsfreiheit ohne jede formale Anmeldepflicht trifft für angemeldete Demonstrationen unter freiem Himmel nicht zu; eine Anmeldung ist gesetzlich vorgesehen.
    3. C — Demonstrationen sind in Deutschland gerade ein geschütztes Grundrecht (Art. 8 GG), nicht grundsätzlich verboten.
    4. D — Es besteht kein Vereinszwang für Demonstrationen; auch Privatpersonen und lose Gruppen dürfen demonstrieren, sofern sie die Anmeldung vornehmen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  8. Frage 8 von 33Katalogfrage 279

    In den meisten Mietshäusern in Deutschland gibt es eine "Hausordnung". Was steht in einer solchen "Hausordnung"? Sie nennt …

    1. A — Öffentliche Verkehrsmittel haben mit einer Hausordnung nichts zu tun; das ist ein anderer Regelungsbereich.
    2. B — Eine Hausordnung listet keine Namen von Mieterinnen/Mietern auf; das wäre ein Mieterverzeichnis, kein Regelwerk.
    3. C — Richtig: Die Hausordnung enthält Verhaltensregeln für das Zusammenleben im Haus, etwa zu Ruhezeiten, Treppenhausreinigung oder Mülltrennung, die alle Bewohnerinnen und Bewohner einhalten müssen.
    4. D — Behördenadressen gehören nicht in eine Hausordnung; diese regelt das Zusammenleben im Gebäude.

    Quelle: www.mieterbund.de

  9. Frage 9 von 33Katalogfrage 259

    Das Berufsinformationszentrum BIZ bei der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland hilft bei der …

    1. A — Die Rentenberechnung ist Aufgabe der Deutschen Rentenversicherung, nicht des BIZ.
    2. B — Richtig: Das Berufsinformationszentrum informiert und berät zu Berufswahl, Ausbildungs- und Lehrstellensuche sowie beruflichen Perspektiven.
    3. C — Steuererklärungen werden beim Finanzamt eingereicht, nicht beim BIZ bearbeitet.
    4. D — Krankenversicherungsfragen betreffen die Krankenkassen, nicht das BIZ.

    Quelle: www.arbeitsagentur.de

  10. Frage 10 von 33Katalogfrage 295

    Welche Religion hat die europäische und deutsche Kultur geprägt?

    1. A — Der Hinduismus ist historisch vor allem in Südasien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    2. B — Richtig: Das Christentum hat über fast zwei Jahrtausende Kunst, Recht, Feiertage, Werte und Institutionen Europas und Deutschlands maßgeblich geprägt.
    3. C — Der Buddhismus ist historisch vor allem in Asien verwurzelt und hat die europäische Kultur nicht in vergleichbarem Maß geprägt.
    4. D — Der Islam hat wichtige Beiträge zur Weltkultur geleistet und ist heute Teil der religiösen Vielfalt Deutschlands, prägte aber historisch nicht in gleichem Maß die europäische Kultur wie das Christentum.

    Quelle: www.bpb.de

  11. Frage 11 von 33Katalogfrage 15

    Was verbietet das deutsche Grundgesetz?

    1. A — Der Militärdienst ist gesetzlich geregelt und nicht grundsätzlich verboten; das Grundgesetz erlaubt ihn ausdrücklich (Art. 12a GG).
    2. B — Richtig: Art. 12 Abs. 2 und 3 GG verbietet Zwangsarbeit außer in eng begrenzten Ausnahmefällen wie einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung.
    3. C — Die freie Berufswahl ist ein Grundrecht (Art. 12 Abs. 1 GG) und wird geschützt, nicht verboten.
    4. D — Arbeit im Ausland ist durch die Freizügigkeit gedeckt und wird vom Grundgesetz nicht verboten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  12. Frage 12 von 33Katalogfrage 270

    Die Volkshochschule in Deutschland ist eine Einrichtung …

    1. A — Die Volkshochschule bietet ein breites, weltanschaulich neutrales Kursangebot und ist keine Einrichtung für Religionsunterricht.
    2. B — Die Volkshochschule richtet sich an Erwachsene aller Altersgruppen, nicht ausschließlich an Jugendliche.
    3. C — Richtig: Die Volkshochschule ist die zentrale Einrichtung der Erwachsenen- bzw. Weiterbildung in Deutschland, mit Kursen von Sprachen über berufliche Qualifikation bis zu Kultur und Gesundheit.
    4. D — Die Volkshochschule steht allen Erwachsenen offen, nicht nur Rentnerinnen und Rentnern.

    Quelle: www.dvv-vhs.de

  13. Frage 13 von 33Katalogfrage 283

    Was tun Sie, wenn Sie eine falsche Rechnung von einer deutschen Behörde bekommen?

    1. A — Untätigkeit führt dazu, dass der fehlerhafte Bescheid nach Fristablauf bestandskräftig wird.
    2. B — Richtig: Gegen einen fehlerhaften Verwaltungsakt (wie eine falsche Gebühren- oder Kostenrechnung) legt man formgerecht Widerspruch bei der ausstellenden Behörde ein.
    3. C — Ein bloßes Zurückschicken der Rechnung ohne formale Begründung entspricht nicht dem vorgesehenen rechtlichen Verfahren (Widerspruch).
    4. D — Das Finanzamt ist nur bei steuerlichen Bescheiden zuständig, nicht bei jeder beliebigen Behördenrechnung — man wendet sich an die ausstellende Behörde selbst.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  14. Frage 14 von 33Katalogfrage 254

    In Deutschland dürfen Ehepaare sich scheiden lassen. Meistens müssen sie dazu das "Trennungsjahr" einhalten. Was bedeutet das?

    1. A — Die Dauer des gerichtlichen Scheidungsverfahrens selbst ist variabel und nicht das, was mit „Trennungsjahr“ gemeint ist.
    2. B — Die Ehedauer selbst ist keine Voraussetzung; entscheidend ist die Trennungszeit, nicht die Ehezeit.
    3. C — Das Umgangsrecht der Kinder ist zeitlich nicht auf ein Jahr begrenzt und hat mit dem Trennungsjahr nichts zu tun.
    4. D — Richtig: Nach § 1566 BGB gilt eine Ehe in der Regel erst nach einjährigem Getrenntleben als gescheitert und kann geschieden werden — das Trennungsjahr soll übereilte Scheidungen verhindern.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  15. Frage 15 von 33Katalogfrage 49

    Wer bestimmt in Deutschland die Schulpolitik?

    1. A — Lehrerinnen und Lehrer setzen die Bildungspolitik im Unterricht um, legen sie aber nicht fest.
    2. B — Richtig: Bildung ist nach dem Grundgesetz Ländersache (Kulturhoheit der Länder) — jedes Bundesland hat sein eigenes Schulgesetz und Kultusministerium.
    3. C — Es gibt kein Bundes-„Familienministerium“, das die Schulpolitik bestimmt; Bildungspolitik liegt bei den Ländern, nicht beim Bund.
    4. D — Universitäten sind Teil der Hochschulbildung, nicht der allgemeinen Schulpolitik, die von den Ländern verantwortet wird.

    Quelle: www.kmk.org

  16. Frage 16 von 33Katalogfrage 261

    Ein Mann möchte mit 30 Jahren in Deutschland sein Abitur nachholen. Wo kann er das tun?

    1. A — Eine Hochschule setzt bereits das Abitur voraus; man kann es dort nicht nachholen.
    2. B — Richtig: Ein Abendgymnasium ermöglicht berufstätigen Erwachsenen den nachträglichen Erwerb des Abiturs neben dem Beruf.
    3. C — Die Hauptschule vermittelt einen niedrigeren Abschluss, nicht das Abitur.
    4. D — Eine Privatuniversität setzt ebenfalls bereits eine Hochschulzugangsberechtigung voraus.

    Quelle: www.kmk.org

  17. Frage 17 von 33Katalogfrage 158

    Das "Dritte Reich" war eine …

    1. A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
    2. B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
    3. C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
    4. D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.

    Quelle: www.bpb.de

  18. Frage 18 von 33Katalogfrage 198

    Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?

    1. A — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    2. B — Niedersachsen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
    3. C — Richtig: Sachsen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
    4. D — Baden-Württemberg lag in der amerikanischen/französischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.

    Quelle: www.bpb.de

  19. Frage 19 von 33Katalogfrage 97

    Was bezahlt man in Deutschland automatisch, wenn man fest angestellt ist?

    1. A — Richtig: Bei einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung werden automatisch Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung vom Gehalt abgezogen.
    2. B — Sozialhilfe wird bedürftigen Menschen ausgezahlt, nicht von Angestellten automatisch bezahlt.
    3. C — Kindergeld wird an Eltern ausgezahlt, ist keine automatische Zahlung von Angestellten.
    4. D — Wohngeld ist eine Sozialleistung für Menschen mit geringem Einkommen zur Miete, keine automatische Abgabe von Angestellten.

    Quelle: www.deutsche-rentenversicherung.de

  20. Frage 20 von 33Katalogfrage 258

    Was darf das Jugendamt in Deutschland?

    1. A — Die Schulwahl treffen die Eltern (bzw. je nach Schulform die Schulbehörde bei der Zuweisung), nicht das Jugendamt.
    2. B — Richtig: Bei akuter Kindeswohlgefährdung — etwa Misshandlung oder Verwahrlosung — kann das Jugendamt nach § 8a SGB VIII bzw. § 1666 BGB eingreifen und ein Kind in Obhut nehmen.
    3. C — Kindergeld wird von der Familienkasse (Bundesagentur für Arbeit) ausgezahlt, nicht vom Jugendamt.
    4. D — Die Kontrolle des Kindergartenbesuchs ist keine typische Aufgabe des Jugendamts, zumal der Kindergartenbesuch in Deutschland freiwillig ist.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  21. Frage 21 von 33Katalogfrage 293

    Was ist in Deutschland ein Brauch zu Ostern?

    1. A — Kürbisse vor die Tür zu stellen ist ein Halloween-Brauch, kein Osterbrauch.
    2. B — Das Schmücken eines Tannenbaums ist ein Weihnachtsbrauch, nicht Ostern zugeordnet.
    3. C — Richtig: Das Bemalen und Verstecken bunter Eier ist ein zentraler deutscher Osterbrauch, symbolisch für neues Leben und Frühling.
    4. D — Das Abschießen von Raketen ist ein Silvesterbrauch (Neujahr), kein Osterbrauch.

    Quelle: www.bpb.de

  22. Frage 22 von 33Katalogfrage 235Bildfrage

    Der damalige französische Staatspräsident François Mitterrand und der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl gedenken in Verdun gemeinsam der Toten beider Weltkriege. Welches Ziel der Europäischen Union wird bei diesem Treffen deutlich?

    Foto zweier Staatsmänner in dunklen Mänteln, die bei einer Gedenkfeier im Freien nebeneinander stehen und sich an den Händen halten; im Hintergrund Fahnen und Ehrenwache.
    1. A — Verdun war ein Schlachtfeld des Ersten Weltkriegs zwischen Deutschland und Frankreich; England war an dieser Begegnung nicht das Thema.
    2. B — Reisefreiheit betrifft die Personenfreizügigkeit im Binnenmarkt (Schengen), nicht den symbolischen Gehalt der Verdun-Geste von 1984.
    3. C — Richtig: Das gemeinsame Gedenken 1984 an die Millionen Toten der beiden Weltkriege symbolisierte die deutsch-französische Aussöhnung und stand für das zentrale EU-Ziel, durch Zusammenarbeit dauerhaften Frieden und Sicherheit in Europa zu sichern.
    4. D — Einheitliche Feiertage sind kein EU-Ziel und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Verdun-Treffen.

    Quelle: www.bundesregierung.de

  23. Frage 23 von 33Katalogfrage 247

    Eine Frau ist schwanger. Sie ist kurz vor und nach der Geburt ihres Kindes vom Gesetz besonders beschützt. Wie heißt dieser Schutz?

    1. A — Elternzeit ist eine spätere, freiwillig nehmbare Freistellung beider Elternteile zur Kinderbetreuung, nicht der besondere gesetzliche Schutz kurz vor/nach der Geburt.
    2. B — Richtig: Der Mutterschutz (Mutterschutzgesetz) schützt schwangere und stillende Frauen, insbesondere durch Beschäftigungsverbote und Kündigungsschutz kurz vor und nach der Entbindung.
    3. C — Geburtsvorbereitung bezeichnet Kurse und medizinische Vorbereitung auf die Geburt, kein gesetzliches Schutzkonzept.
    4. D — Das Wochenbett ist die medizinische Bezeichnung für die Zeit direkt nach der Geburt, kein rechtlicher Schutzbegriff.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  24. Frage 24 von 33Katalogfrage 234

    Wo ist ein Sitz des Europäischen Parlaments?

    1. A — London liegt im Vereinigten Königreich, das seit dem Brexit kein EU-Mitglied mehr ist, und war nie Sitz des Europäischen Parlaments.
    2. B — Paris ist Sitz vieler französischer, aber nicht der zentralen Sitze des Europäischen Parlaments.
    3. C — Berlin ist Sitz des Deutschen Bundestages, nicht des Europäischen Parlaments.
    4. D — Richtig: Straßburg ist einer der drei Arbeitsorte des Europäischen Parlaments (neben Brüssel und Luxemburg), Ort der monatlichen Plenarsitzungen.

    Quelle: www.europarl.europa.eu

  25. Frage 25 von 33Katalogfrage 292

    Die Menschen in Deutschland leben nach dem Grundsatz der religiösen Toleranz. Was bedeutet das?

    1. A — Moscheebauten sind in Deutschland rechtlich erlaubt und durch die Religionsfreiheit geschützt — das Gegenteil der Aussage.
    2. B — Religiöse Toleranz bedeutet gerade nicht, dass alle an Gott glauben — auch Konfessionslosigkeit und Atheismus sind geschützt.
    3. C — Richtig: Religiöse Toleranz und die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit (Art. 4 GG) bedeuten, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, welchen Glauben er hat oder ob er gar keinen hat.
    4. D — Der Staat trifft in Deutschland gerade keine Entscheidung über den Glauben seiner Bürgerinnen und Bürger; das wäre mit der weltanschaulichen Neutralität des Staates unvereinbar.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  26. Frage 26 von 33Katalogfrage 239

    Durch welche Verträge schloss sich die Bundesrepublik Deutschland mit anderen Staaten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen?

    1. A — „Hamburger Verträge“ ist keine reale Bezeichnung für die Gründungsverträge der EWG.
    2. B — Richtig: Die Römischen Verträge von 1957 gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).
    3. C — Die Pariser Verträge (1952/1955) regelten den NATO-Beitritt und die Souveränität der Bundesrepublik, nicht die EWG-Gründung.
    4. D — „Londoner Verträge“ ist keine reale Bezeichnung für die Gründungsverträge der EWG.

    Quelle: european-union.europa.eu

  27. Frage 27 von 33Katalogfrage 5

    Wahlen in Deutschland sind frei. Was bedeutet das?

    1. A — Das wäre Wahlbestechung — ein Straftatbestand nach § 108b StGB, kein Ausdruck der Wahlfreiheit.
    2. B — Das Wahlrecht knüpft an Staatsangehörigkeit, Alter und Wohnsitz an, nicht an eine Vorstrafenfreiheit.
    3. C — Richtig: Freie Wahl bedeutet Freiheit von Zwang und Beeinflussung bei der Stimmabgabe, ohne dass daraus Nachteile entstehen dürfen.
    4. D — Es besteht in Deutschland keine Wahlpflicht; niemand muss wählen gehen.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  28. Frage 28 von 33Katalogfrage 122

    Welchem Grundsatz unterliegen Wahlen in Deutschland? Wahlen in Deutschland sind …

    1. A — Richtig: Art. 38 Abs. 1 GG nennt fünf Wahlgrundsätze — allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim; „frei, gleich, geheim“ sind drei davon korrekt genannt.
    2. B — „Offen“ widerspricht dem Grundsatz der geheimen Wahl.
    3. C — „Geschlossen“ ist kein Wahlgrundsatz des Grundgesetzes.
    4. D — „Freiwillig“ ist kein eigener Wahlrechtsgrundsatz, auch wenn es de facto keine Wahlpflicht gibt.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  29. Frage 29 von 33Katalogfrage 20

    Eine Partei in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Diktatur zu errichten. Sie ist dann …

    1. A — Das Streben nach einer Diktatur ist das Gegenteil von Toleranz gegenüber der pluralistischen Demokratie.
    2. B — Eine Diktatur widerspricht gerade dem Rechtsstaatsprinzip, das Gewaltenteilung und Grundrechte voraussetzt.
    3. C — Das Ziel, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen, ist mit Gesetzestreue nicht vereinbar.
    4. D — Richtig: Eine Partei, die eine Diktatur anstrebt, richtet sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung und ist verfassungswidrig; das Bundesverfassungsgericht kann sie nach Art. 21 Abs. 2 GG verbieten.

    Quelle: www.gesetze-im-internet.de

  30. Frage 30 von 33Katalogfrage 92

    Was bedeutet die Abkürzung CSU in Deutschland?

    1. A — „Christlich Sichere Union“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung CSU.
    2. B — „Christlich Süddeutsche Union“ ist nicht der offizielle Name, auch wenn die CSU nur in Bayern aktiv ist.
    3. C — Die CSU ist eine politische Partei, kein Unternehmerverband.
    4. D — Richtig: CSU steht für Christlich Soziale Union, die bayerische Schwesterpartei der CDU, gegründet 1945.

    Quelle: www.csu.de

  31. Fragen zu Berlin

    Frage 31 von 33Berlin · Katalogfrage 5

    Welche Farben hat die Landesflagge von Berlin?

    1. A — Blau-weiß-rot ist nicht die Landesflagge Berlins.
    2. B — Richtig: Die Landesflagge Berlins ist weiß-rot mit dem Berliner Bären im oberen weißen Feld.
    3. C — Grün-weiß-rot ist nicht die Flagge Berlins; das ist eher mit Nordrhein-Westfalen assoziiert.
    4. D — Schwarz-gold ist nicht die Landesflagge Berlins; das ist eher mit Baden-Württemberg assoziiert.

    Quelle: www.berlin.de

  32. Frage 32 von 33Berlin · Katalogfrage 8Bildfrage

    Welches Bundesland ist Berlin?

    Eine Karte von Deutschland mit den Grenzen aller Bundesländer. Vier Bundesländer sind einheitlich hervorgehoben und dunkel umrandet; jedes trägt eine Ziffer von 1 bis 4 auf einer dunklen Scheibe, bei sehr kleinen Ländern über eine kurze Linie danebengesetzt. Die übrigen Bundesländer bleiben ungefärbt.
    Kartengeometrie: Natural Earth (ne_10m_admin_1_states_provinces), Public Domain. Karte für diese App gezeichnet.
    1. A — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 1 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
    2. B — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 2 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
    3. C — Auf dieser Karte bezeichnet die Ziffer 3 ein anderes Bundesland. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.
    4. D — Richtig: Auf dieser Karte steht die Ziffer 4 auf Berlin. Berlin liegt als Stadtstaat vollständig im Gebiet Brandenburgs.

    Quelle: www.berlin.de

  33. Frage 33 von 33Berlin · Katalogfrage 6

    Wo können Sie sich in Berlin über politische Themen informieren?

    1. A — Das Ordnungsamt kümmert sich um öffentliche Sicherheit und Ordnung, nicht um politische Bildung.
    2. B — Kirchen sind religiöse Institutionen und keine amtliche Anlaufstelle für politische Bildung.
    3. C — Die Verbraucherzentrale berät zu Verbraucherfragen, nicht zu politischer Bildung.
    4. D — Richtig: Die Landeszentrale für politische Bildung Berlin ist die zuständige Einrichtung für überparteiliche politische Information.

    Quelle: www.berlin.de

Fragen zu Berlin · Übungstests

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