Fragenkatalog Stand: 2024-07-01
Geschichte und Verantwortung
Die Weimarer Republik und ihr Scheitern, 1933 und der Nationalsozialismus, der Holocaust und die bleibende Verantwortung, das Kriegsende 1945, die Teilung Deutschlands, die DDR, der Mauerbau 1961, der 9. November 1989 und die Wiedervereinigung 1990.
Die Weimarer Republik
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland 1918/19 zum ersten Mal eine Demokratie. Die neue Verfassung wurde in Weimar beschlossen, deshalb der Name Weimarer Republik. Frauen durften 1919 zum ersten Mal wählen. Die Republik stand aber von Anfang an unter Druck: Viele Menschen lehnten sie ab, es gab politische Morde und Putschversuche, dazu die Inflation von 1923 und ab 1929 die Weltwirtschaftskrise mit Millionen Arbeitslosen. Im Parlament saßen viele kleine Parteien, stabile Mehrheiten fehlten, und die Regierungen wechselten häufig. Aus diesen Erfahrungen zog das Grundgesetz später klare Konsequenzen.
Quelle: www.bpb.de
1933: Das Ende der Demokratie
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Innerhalb weniger Monate schaffte die NSDAP die Demokratie ab. Grundrechte wurden außer Kraft gesetzt, andere Parteien und die Gewerkschaften verboten, Gegner in Konzentrationslager gebracht. Es gab keine freien Wahlen und keine freie Presse mehr; Bücher wurden öffentlich verbrannt. Aus dem Rechtsstaat wurde eine Diktatur mit nur einer erlaubten Partei. Wichtig für den Test: Hitler kam nicht durch einen gewonnenen Volksentscheid an die Macht, sondern wurde ernannt — und die Machtübernahme wurde anschließend mit Gewalt und Gesetzen abgesichert.
Quelle: www.bpb.de
Der Holocaust
Der Nationalsozialismus verfolgte Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihrer Behinderung oder ihrer politischen Überzeugung. Am 9. November 1938 brannten in ganz Deutschland Synagogen, jüdische Geschäfte wurden zerstört und Menschen verschleppt. Im Holocaust ermordete das NS-Regime etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Ermordet wurden außerdem Sinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Kriegsgefangene und viele andere. Auschwitz ist zum Symbol dieses Verbrechens geworden; der 27. Januar, der Tag der Befreiung von Auschwitz, ist in Deutschland der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Quelle: www.bundestag.de
Verantwortung heute
Aus dieser Geschichte folgt eine dauerhafte Verantwortung. Sie bedeutet nicht Schuld der heute lebenden Menschen, sondern die Pflicht, zu erinnern und eine Wiederholung zu verhindern. Deshalb schützt das Grundgesetz die Menschenwürde in Artikel 1, deshalb sind Volksverhetzung und das Leugnen des Holocaust strafbar, und deshalb kann das Bundesverfassungsgericht verfassungsfeindliche Parteien verbieten. Gedenkstätten, Stolpersteine und Zeitzeugenberichte halten die Erinnerung lebendig. Auch der Schutz jüdischen Lebens in Deutschland und der Einsatz gegen Antisemitismus gehören zu dieser Verantwortung. Wer in Deutschland eingebürgert wird, tritt in diese gemeinsame Verantwortung mit ein.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Krieg und Kriegsende: der 8. Mai 1945
Am 1. September 1939 begann Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Er dauerte bis 1945 und kostete weltweit viele Millionen Menschen das Leben; ganze Städte lagen in Trümmern. Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos. Dieser Tag gilt heute in Deutschland nicht als Niederlage, sondern als Tag der Befreiung von der NS-Diktatur. Danach übernahmen die vier Siegermächte USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich die Verwaltung und teilten Deutschland in vier Besatzungszonen. Auch Berlin wurde in vier Sektoren aufgeteilt.
Quelle: www.bpb.de
Zwei deutsche Staaten ab 1949
Aus den Besatzungszonen entstanden 1949 zwei Staaten. Im Westen wurde am 23. Mai die Bundesrepublik Deutschland gegründet, mit dem Grundgesetz, mehreren Parteien und einer sozialen Marktwirtschaft. Hauptstadt war zunächst Bonn. Im Osten entstand am 7. Oktober die Deutsche Demokratische Republik mit Ost-Berlin als Hauptstadt. Erster Bundeskanzler wurde Konrad Adenauer. Die Teilung war Teil des Kalten Krieges: Der Westen gehörte zum Bündnis der USA, der Osten zum Machtbereich der Sowjetunion. Wichtig für den Test: 1949 ist das Gründungsjahr beider deutscher Staaten, nicht nur eines von ihnen.
Quelle: www.bundesregierung.de
Die DDR: ein Staat ohne freie Wahlen
In der DDR bestimmte eine Partei, die SED, den Staat. Es gab zwar Wahlen, aber keine freien Wahlen: Die Sitzverteilung stand vorher fest, echte Gegenkandidaten waren nicht zugelassen. Die Presse war zensiert, Reisen in den Westen waren für die meisten Menschen verboten, und das Ministerium für Staatssicherheit überwachte die Bevölkerung mit Hilfe zahlreicher Spitzel. Wer Kritik äußerte, riskierte Berufsverbot oder Haft. Die Wirtschaft war staatlich geplant, Betriebe gehörten dem Staat. Am 17. Juni 1953 wurde ein Aufstand von Arbeiterinnen und Arbeitern mit sowjetischen Panzern niedergeschlagen.
Quelle: www.bpb.de
Die Mauer von 1961 bis 1989
Weil immer mehr Menschen die DDR verließen, ließ die Führung am 13. August 1961 in Berlin eine Mauer bauen. Auch die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten wurde mit Zäunen, Wachtürmen und Minen gesichert. Die Mauer trennte Familien und Freunde für fast 28 Jahre. Wer trotzdem in den Westen zu fliehen versuchte, riskierte sein Leben; an der Grenze starben Menschen durch Schüsse. Die DDR nannte die Mauer offiziell einen Schutz gegen den Westen — tatsächlich sollte sie die eigene Bevölkerung am Weggehen hindern. Das ist im Katalog eine häufige Frage.
Quelle: www.bpb.de
Der 9. November 1989
Im Herbst 1989 gingen in der DDR immer mehr Menschen auf die Straße. In Leipzig und anderen Städten forderten sie bei den Montagsdemonstrationen friedlich freie Wahlen und Reisefreiheit. Die Proteste blieben gewaltfrei — deshalb spricht man von der Friedlichen Revolution. Am Abend des 9. November 1989 öffnete die DDR die Grenzübergänge, und die Mauer fiel. Der 9. November ist allerdings kein Feiertag: An diesem Datum liegen auch die Pogrome von 1938. Deshalb wurde als Nationalfeiertag der 3. Oktober gewählt. Diese Unterscheidung wird im Test gerne abgefragt.
Quelle: www.bundesregierung.de
Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990
Im März 1990 fanden in der DDR die ersten und einzigen freien Wahlen statt. Danach handelten die beiden deutschen Staaten und die vier Siegermächte den Zwei-plus-Vier-Vertrag aus, der Deutschland die volle Souveränität zurückgab. Am 3. Oktober 1990 traten die fünf wiedergegründeten ostdeutschen Länder der Bundesrepublik bei; Deutschland war wieder ein Staat mit Berlin als Hauptstadt. Der 3. Oktober ist seitdem der Tag der Deutschen Einheit und der einzige bundesweit gesetzlich festgelegte Feiertag. Seit 1990 gilt das Grundgesetz für ganz Deutschland — genau dafür war es 1949 offengehalten worden.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
Fragen aus diesem Bereich
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- Frage 1 von 71Katalogfrage 198
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Niedersachsen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Richtig: Sachsen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- D — Baden-Württemberg lag in der amerikanischen/französischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 2 von 71Katalogfrage 156
In welchem Jahr wurde Hitler Reichskanzler?
- A — 1923 war das Jahr des gescheiterten Hitler-Ludendorff-Putschs in München, nicht der Machtübernahme.
- B — 1927 markiert kein historisches Schlüsseldatum für Hitlers Ernennung.
- C — Richtig: Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler.
- D — 1936 war bereits mitten in der NS-Herrschaft (u. a. Olympische Spiele in Berlin), nicht deren Beginn.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 3 von 71Katalogfrage 208
Was war die "Stasi"?
- A — Der NS-Geheimdienst und die politische Polizei hießen Gestapo und SD, nicht Stasi — die Stasi entstand erst 1950 in der DDR.
- B — Die Stasi war keine Gedenkstätte, sondern eine aktive Überwachungsbehörde.
- C — Richtig: Das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) war der Geheimdienst und die politische Geheimpolizei der DDR.
- D — Die Stasi war kein Sportverein, sondern eine staatliche Sicherheits- und Überwachungsbehörde.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 4 von 71Katalogfrage 197
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Richtig: Thüringen war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- B — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Bayern lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Bremen war eine westliche Stadtstaat-Enklave in der britischen/amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 5 von 71Katalogfrage 168
Welches Land war keine "Alliierte Besatzungsmacht" in Deutschland?
- A — Die USA waren eine der vier Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
- B — Die Sowjetunion war eine der vier Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
- C — Frankreich war eine der vier Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
- D — Richtig: Japan war Deutschlands Verbündeter im Krieg (Achsenmacht) und selbst besiegt und besetzt — keine Besatzungsmacht in Deutschland.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 6 von 71Katalogfrage 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?
- A — Helmut Kohl steht vor allem für die deutsche Wiedervereinigung 1990, nicht für die Ostverträge der frühen 1970er Jahre.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt initiierte mit seiner „Ostpolitik“ die Ostverträge (u. a. mit der Sowjetunion und Polen, 1970), die zur Entspannung mit dem Ostblock führten.
- C — Michail Gorbatschow war sowjetischer Staats- und Parteichef, der die Reformpolitik von Glasnost und Perestroika prägte, kein deutscher Politiker der Ostverträge.
- D — Ludwig Erhard war für die soziale Marktwirtschaft und das Wirtschaftswunder bekannt, nicht für die Ostverträge.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 7 von 71Katalogfrage 162
Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde bekannt durch …
- A — Stauffenberg war kein Olympia-Teilnehmer; er war Offizier der Wehrmacht.
- B — Das Reichstagsgebäude wurde 1894 fertiggestellt, lange vor Stauffenbergs Zeit.
- C — Er war Wehrmachtsoffizier, aber nicht als Erbauer der Wehrmacht bekannt.
- D — Richtig: Stauffenberg führte am 20. Juli 1944 das gescheiterte Bombenattentat auf Hitler im Rahmen der Operation Walküre aus — der bekannteste Widerstandsakt aus dem Militär gegen das NS-Regime.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 8 von 71Katalogfrage 96
Wie kann jemand, der den Holocaust leugnet, bestraft werden?
- A — Eine Kürzung sozialer Leistungen ist keine strafrechtliche Sanktion für Holocaustleugnung.
- B — 100 Sozialstunden sind kein vorgesehenes Strafmaß im deutschen Strafrecht für diese Tat.
- C — Falsch: Holocaustleugnung ist in Deutschland strafbar, nicht erlaubt.
- D — Richtig: Nach § 130 Abs. 3 StGB (Volksverhetzung) wird das Leugnen oder Verharmlosen des Holocaust mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 9 von 71Katalogfrage 196
Warum nennt man die Zeit im Herbst 1989 in der DDR "Die Wende"? In dieser Zeit veränderte sich die DDR politisch …
- A — Richtig: Die „Wende“ bezeichnet den friedlichen Übergang der DDR von der SED-Einparteiendiktatur zu demokratischen, pluralistischen Verhältnissen im Herbst 1989.
- B — Die DDR hatte vorher keine liberale Marktwirtschaft, sondern eine sozialistische Planwirtschaft — die Wende führte in die entgegengesetzte Richtung, zur Marktwirtschaft.
- C — Die DDR war nie eine Monarchie; sie war ein sozialistischer Einparteienstaat, der sich zur Demokratie wandelte.
- D — Die DDR war kein religiöser Staat, sondern bereits ein kommunistisch/sozialistisch geprägter Staat — die Wende führte weg vom Kommunismus, nicht zu ihm hin.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 10 von 71Katalogfrage 195
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Richtig: Sachsen-Anhalt war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Nordrhein-Westfalen lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 11 von 71Katalogfrage 219
Die Bundesrepublik Deutschland hat die Grenzen von heute seit …
- A — 1933 war die NS-Machtübernahme, lange vor der heutigen Grenzziehung.
- B — 1949 war die Gründung der Bundesrepublik, aber ohne die heutigen östlichen Länder — die Grenze war noch anders.
- C — 1971 markiert kein Schlüsseldatum für die heutige Grenzziehung.
- D — Richtig: Erst mit der Wiedervereinigung 1990 und dem Beitritt der fünf neuen Länder erhielt Deutschland seine heutigen Staatsgrenzen.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 12 von 71Katalogfrage 159
Was gab es in Deutschland nicht während der Zeit des Nationalsozialismus?
- A — Richtig: Nach 1933 wurden alle konkurrierenden Parteien verboten und Wahlen zu bloßen Akklamationsveranstaltungen ohne echte Auswahl degradiert — freie Wahlen gab es nicht mehr.
- B — Pressezensur war umfassend und systematisch, gesteuert durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
- C — Willkürliche Verhaftungen ohne rechtsstaatliche Kontrolle, etwa durch die Gestapo, waren allgegenwärtig.
- D — Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust war zentrales Merkmal des NS-Regimes.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 13 von 71Katalogfrage 206
Woran erinnern die sogenannten „Stolpersteine“ in Deutschland?
- A — Stolpersteine erinnern nicht an Politikerinnen/Politiker, sondern an individuelle Opfer der NS-Verfolgung.
- B — Richtig: Stolpersteine sind kleine Messingtafeln vor den letzten selbst gewählten Wohnorten, die an einzelne Opfer des Nationalsozialismus erinnern — Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte und andere Gruppen.
- C — Stolpersteine haben nichts mit Verkehrsopfern zu tun; das Projekt widmet sich der NS-Erinnerungskultur.
- D — Stolpersteine erinnern nicht speziell an Musiker, sondern an ganz unterschiedliche Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen, die vom NS-Regime verfolgt wurden.
Quelle: www.stolpersteine.eu
- Frage 14 von 71Katalogfrage 288
Woraus begründet sich Deutschlands besondere Verantwortung für Israel?
- A — Die EU-Mitgliedschaft begründet keine besondere historische Verantwortung gegenüber Israel; sie betrifft andere Politikbereiche.
- B — Richtig: Die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel gründet auf dem Holocaust — den nationalsozialistischen Verbrechen an den europäischen Jüdinnen und Juden — und ist als Teil der deutschen Staatsräson anerkannt.
- C — Das Grundgesetz enthält keine ausdrückliche Klausel zu Israel; die besondere Verantwortung ist historisch-politisch begründet, nicht verfassungsrechtlich als solche verankert.
- D — Die christliche Tradition ist nicht die Grundlage der besonderen historisch-politischen Verantwortung; diese ist ausdrücklich mit der NS-Vergangenheit verknüpft.
Quelle: www.bundesregierung.de
- Frage 15 von 71Katalogfrage 184
Auf welcher rechtlichen Grundlage wurde der Staat Israel gegründet?
- A — Richtig: Die UN-Generalversammlung beschloss am 29. November 1947 mit Resolution 181 den Teilungsplan für Palästina, auf dessen Grundlage der Staat Israel am 14. Mai 1948 ausgerufen wurde.
- B — Der Zionistenkongress (erstmals 1897) formulierte das politische Programm des Zionismus, hatte aber keine völkerrechtliche Beschlusskompetenz zur Staatsgründung.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland existierte 1947/48 noch nicht (gegründet erst 1949) und hatte keinen Einfluss auf die Staatsgründung Israels.
- D — Die UdSSR stimmte der UN-Resolution zu, machte aber keinen eigenständigen Gründungsvorschlag.
Quelle: www.un.org
- Frage 16 von 71Katalogfrage 190
Was bedeutet die Abkürzung DDR?
- A — „Dritter Deutscher Rundfunk“ ist keine korrekte Auflösung der Abkürzung DDR.
- B — „Die Deutsche Republik“ ist nicht der offizielle Name des ostdeutschen Staates.
- C — „Dritte Deutsche Republik“ ist keine korrekte Auflösung; es gab keine solche Zählung.
- D — Richtig: DDR steht für Deutsche Demokratische Republik, den offiziellen Namen des ostdeutschen Staates von 1949 bis 1990.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 17 von 71Katalogfrage 152
Wann waren die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler in Deutschland an der Macht?
- A — 1918 bis 1923 war die frühe Weimarer Republik; die NSDAP existierte, war aber nicht an der Macht.
- B — 1932 bis 1950 ist falsch datiert — Hitlers Machtübernahme war 1933, das NS-Regime endete 1945.
- C — Richtig: Hitler wurde am 30. Januar 1933 Reichskanzler; das NS-Regime endete mit der Kapitulation am 8. Mai 1945.
- D — 1945 bis 1989 beschreibt die Nachkriegszeit und Teilung Deutschlands, nicht die NS-Herrschaft.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 18 von 71Katalogfrage 228
Wie wird der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1990 allgemein genannt?
- A — Die NATO-Osterweiterung bezeichnet den späteren Beitritt osteuropäischer Staaten zur NATO ab den 1990er/2000er Jahren, nicht den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
- B — Die EU-Osterweiterung (v. a. 2004) bezeichnet den Beitritt mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU, ein anderes historisches Ereignis.
- C — Richtig: Der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 wird als „Deutsche Wiedervereinigung“ bezeichnet.
- D — „Europäische Gemeinschaft“ war die Vorläuferorganisation der EU, kein Begriff für die deutsche Wiedervereinigung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 19 von 71Katalogfrage 189
Wann baute die DDR die Mauer in Berlin?
- A — 1919 war das Jahr der Weimarer Verfassung, lange vor der DDR-Gründung.
- B — 1933 war Hitlers Machtübernahme, ebenfalls lange vor der DDR-Gründung 1949.
- C — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Mauer 1961 errichten.
- D — 1990 war das Jahr der Wiedervereinigung, nicht des Mauerbaus — zu diesem Zeitpunkt war die Mauer bereits gefallen (1989).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 20 von 71Katalogfrage 202
Zu wem gehörte die DDR im "Kalten Krieg"?
- A — Die DDR gehörte gerade nicht zu den Westmächten, sondern zum sowjetisch dominierten Ostblock.
- B — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter Führung der Sowjetunion.
- C — Die NATO war das westliche Militärbündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) 1955 beitrat.
- D — Die DDR war klar im Ostblock verankert, nicht blockfrei.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 21 von 71Katalogfrage 111
Welche Handlungen mit Bezug auf den Staat Israel sind in Deutschland verboten?
- A — Öffentliche Kritik an der Politik einer Regierung, auch der israelischen, ist von der Meinungsfreiheit gedeckt (Art. 5 GG).
- B — Das Zeigen einer ausländischen Flagge auf privatem Grund ist grundsätzlich erlaubt und kein Straftatbestand.
- C — Sachliche Diskussion über Politik, auch über Israel, ist erlaubt und Ausdruck der Meinungsfreiheit.
- D — Richtig: Ein öffentlicher Aufruf zur Vernichtung eines Staates und seiner Bevölkerung erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und ist strafbar — dies gilt unabhängig davon, um welchen Staat es geht, hier ausdrücklich auch für Israel.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 22 von 71Katalogfrage 210
Was ereignete sich am 17. Juni 1953 in der DDR?
- A — Die DDR trat dem Warschauer Pakt erst 1955 bei, nicht am 17. Juni 1953.
- B — Richtig: Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu landesweiten Streiks und einem Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Reformen, den sowjetische Panzer gewaltsam niederschlugen.
- C — Der erste SED-Parteitag fand bereits 1946 statt, Jahre vor dem 17. Juni 1953.
- D — Fidel Castro besuchte die DDR erst in den 1970er Jahren, lange nach 1953.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 23 von 71Katalogfrage 193
Von 1961 bis 1989 war Berlin …
- A — Sowohl Ost- als auch West-Berlin hatten in dieser Zeit eigene Bürgermeisterinnen/Bürgermeister bzw. einen Regierenden Bürgermeister im Westteil.
- B — Berlin war kein eigenständiger Staat, sondern eine besetzte, geteilte Stadt unter alliiertem Vier-Mächte-Status.
- C — Richtig: Von August 1961 bis November 1989 trennte die Berliner Mauer den Ost- vom Westteil der Stadt.
- D — Nur während der Blockade 1948/49 war West-Berlin ausschließlich über die Luftbrücke erreichbar — nicht durchgehend während der gesamten Zeit der Mauer bis 1989, als es reguläre Transitwege gab.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 24 von 71Katalogfrage 215
Wer wird als "Kanzler der Deutschen Einheit" bezeichnet?
- A — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, nach der Wiedervereinigung, aber nicht deren zentraler politischer Akteur.
- B — Richtig: Helmut Kohl (Bundeskanzler 1982–1998) trieb die deutsche Wiedervereinigung 1990 maßgeblich voran und wird deshalb als „Kanzler der Einheit“ bezeichnet.
- C — Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler (1949–1963), lange vor der Wiedervereinigung.
- D — Helmut Schmidt war Bundeskanzler von 1974 bis 1982, ebenfalls vor der Wiedervereinigung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 25 von 71Katalogfrage 59
Vor wie vielen Jahren gab es erstmals eine jüdische Gemeinde auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands?
- A — 300 Jahre sind deutlich zu wenig — jüdisches Leben in Deutschland ist wesentlich älter belegt.
- B — 700 Jahre unterschätzen das Alter der ersten belegten jüdischen Gemeinde erheblich.
- C — 1150 Jahre unterschätzen ebenfalls das älteste Dokument.
- D — Richtig: Das Edikt Kaiser Konstantins vom 11. Dezember 321 n. Chr., adressiert an den Stadtrat von Köln, ist der älteste schriftliche Beleg jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands — Anlass des Themenjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ 2021.
Quelle: www.2021jlid.de
- Frage 26 von 71Katalogfrage 151
Wer baute die Mauer in Berlin?
- A — Großbritannien war eine westliche Besatzungsmacht, hatte aber keinen Anteil am Mauerbau.
- B — Richtig: Die DDR-Führung ließ die Berliner Mauer in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichten, um die Flucht ihrer Bürgerinnen und Bürger in den Westen zu verhindern.
- C — Die Bundesrepublik Deutschland (der Westen) war das Ziel der Fluchtbewegung, nicht die Erbauerin der Mauer.
- D — Die USA waren eine westliche Besatzungsmacht, aber nicht an der Errichtung der Mauer beteiligt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 27 von 71Katalogfrage 158
Das "Dritte Reich" war eine …
- A — Richtig: Der nationalsozialistische Propagandabegriff „Drittes Reich“ bezeichnete den totalitären Einparteienstaat unter Hitler.
- B — Wahlen und Parteien wurden abgeschafft; das Gegenteil einer Demokratie.
- C — Es gab keinen erblichen Monarchen; die Herrschaft beruhte auf dem „Führerprinzip“, nicht auf dynastischer Erbfolge.
- D — Eine Räterepublik ist ein rätedemokratisches System, wie es kurzzeitig 1918/19 in München bestand — das genaue Gegenteil der NS-Diktatur.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 28 von 71Katalogfrage 186
Im Jahr 1953 gab es in der DDR einen Aufstand, an den lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland ein Feiertag erinnerte. Wann war das?
- A — Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, kein Gedenktag an den DDR-Aufstand von 1953.
- B — Richtig: Am 17. Juni 1953 schlug die DDR-Führung mit sowjetischer Unterstützung einen Volksaufstand gegen erhöhte Arbeitsnormen und für politische Freiheit nieder; die Bundesrepublik beging diesen Tag bis 1990 als „Tag der deutschen Einheit“.
- C — Der 20. Juli erinnert an das Stauffenberg-Attentat auf Hitler 1944, nicht an den DDR-Aufstand.
- D — Der 9. November ist ein bedeutungsschweres Datum (Novemberpogrome 1938, Mauerfall 1989), aber nicht der Tag des DDR-Aufstands von 1953.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 29 von 71Katalogfrage 166
Bei welchen Demonstrationen in Deutschland riefen die Menschen "Wir sind das Volk"?
- A — Beim Aufstand 1953 in der DDR standen soziale und wirtschaftliche Forderungen im Vordergrund; der Slogan „Wir sind das Volk“ wurde damals nicht geprägt.
- B — Die Studentenproteste 1968 in der Bundesrepublik richteten sich gegen gesellschaftliche und politische Missstände im Westen, nicht gegen die DDR-Führung.
- C — Anti-Atomkraft-Proteste 1985 hatten andere thematische Schwerpunkte und fanden im Westen statt.
- D — Richtig: Bei den Montagsdemonstrationen in Leipzig und anderen DDR-Städten im Herbst 1989 riefen die Menschen „Wir sind das Volk“ — ein zentraler Slogan der friedlichen Revolution gegen das SED-Regime.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 30 von 71Katalogfrage 194
Am 3. Oktober feiert man in Deutschland den Tag der Deutschen …
- A — Richtig: Der 3. Oktober ist der „Tag der Deutschen Einheit“, der Nationalfeiertag Deutschlands zur Erinnerung an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik 1990.
- B — „Tag der Deutschen Nation“ ist nicht die offizielle Bezeichnung des Feiertags.
- C — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Bundesländer“ am 3. Oktober.
- D — Es gibt keinen offiziellen „Tag der Städte“ am 3. Oktober.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 31 von 71Katalogfrage 66
Welche Städte haben die größten jüdischen Gemeinden in Deutschland?
- A — Richtig: Die Jüdische Gemeinde zu Berlin ist die mitgliederstärkste in Deutschland, gefolgt von der Israelitischen Kultusgemeinde München.
- B — Hamburg und Essen haben zwar historisch bedeutende, aber deutlich kleinere jüdische Gemeinden als Berlin und München.
- C — Nürnberg und Stuttgart haben jüdische Gemeinden, sind aber nicht die mitgliederstärksten in Deutschland.
- D — Worms und Speyer (Teil des mittelalterlichen „SchUM“-Städtebunds mit Mainz, UNESCO-Welterbe) sind historisch bedeutsam, aber heute keine der größten Gemeinden nach Mitgliederzahl.
Quelle: www.zentralratderjuden.de
- Frage 32 von 71Katalogfrage 149
Was ist ein Beispiel für antisemitisches Verhalten?
- A — Der Besuch eines jüdischen Festes ist eine kulturelle Teilnahme, kein antisemitisches Verhalten.
- B — Sachliche Kritik an einer Regierungspolitik — auch der israelischen — ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und nicht per se antisemitisch.
- C — Richtig: Das Leugnen des Holocaust ist eine anerkannte Form des Antisemitismus, weil sie das historisch belegte Menschheitsverbrechen an den europäischen Juden bestreitet oder relativiert, und ist in Deutschland zudem strafbar (§ 130 Abs. 3 StGB).
- D — Ein sportlicher Wettkampf gegen eine jüdische Mannschaft ist eine normale sportliche Begegnung, kein antisemitisches Verhalten.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 33 von 71Katalogfrage 154
Wann war der Zweite Weltkrieg zu Ende?
- A — 1933 war Hitlers Machtübernahme, nicht das Kriegsende.
- B — Richtig: Mit der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa.
- C — 1949 war die Gründung von Bundesrepublik und DDR, vier Jahre nach Kriegsende.
- D — 1961 war der Bau der Berliner Mauer, sechzehn Jahre nach Kriegsende.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 34 von 71Katalogfrage 207
In welchem Militärbündnis war die DDR Mitglied?
- A — Die NATO war das westliche Bündnis, dem die Bundesrepublik (nicht die DDR) beitrat.
- B — Der Rheinbund war ein historisches Napoleonisches Staatenbündnis von 1806, längst aufgelöst vor der DDR-Zeit.
- C — Richtig: Die DDR war Gründungsmitglied des Warschauer Pakts (1955), des östlichen Militärbündnisses unter sowjetischer Führung.
- D — Ein „Europabündnis“ in diesem Sinne existierte nicht als reales Militärbündnis.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 35 von 71Katalogfrage 170
Was gab es während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland?
- A — Richtig: Nach dem „Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ von 1933 war die NSDAP die einzig zugelassene Partei — alle anderen wurden verboten.
- B — Das Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung ist ein Grundrecht des heutigen Grundgesetzes (Art. 2 GG); im NS-Staat war der Einzelne dem „Volkskörper“ untergeordnet.
- C — Es gab strikte Pressezensur und -gleichschaltung, keine Pressefreiheit.
- D — Der Schutz der Menschenwürde als unantastbares Grundrecht ist eine Lehre aus der NS-Zeit, verankert erst 1949 in Art. 1 GG — im NS-Staat wurde die Menschenwürde systematisch verletzt.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de
- Frage 36 von 71Katalogfrage 153
Was war am 8. Mai 1945?
- A — Hitler starb bereits am 30. April 1945 durch Suizid, acht Tage vor der Kapitulation.
- B — Der Mauerbau begann erst 1961, sechzehn Jahre später.
- C — Adenauer wurde erst 1949 zum ersten Bundeskanzler gewählt, vier Jahre später.
- D — Richtig: Am 8. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft und beendete den Zweiten Weltkrieg in Europa.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 37 von 71Katalogfrage 203
Wie hieß das Wirtschaftssystem der DDR?
- A — Eine Marktwirtschaft beruht auf freiem Wettbewerb — das Gegenmodell zur DDR-Wirtschaft.
- B — Richtig: Die DDR betrieb eine zentral gelenkte sozialistische Planwirtschaft, in der der Staat Produktion und Preise festlegte.
- C — „Angebot und Nachfrage“ beschreibt Marktmechanismen, die in der Planwirtschaft der DDR gerade nicht die Preise bestimmten.
- D — Kapitalismus beschreibt eine marktwirtschaftliche Ordnung mit Privateigentum an Produktionsmitteln — das Gegenteil des DDR-Systems.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 38 von 71Katalogfrage 172
In welcher Besatzungszone wurde die DDR gegründet? In der …
- A — Die amerikanische Zone bildete zusammen mit der britischen und französischen später die Bundesrepublik, nicht die DDR.
- B — Die französische Zone gehörte zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- C — Die britische Zone gehörte ebenfalls zu den westlichen Zonen, aus denen die Bundesrepublik entstand.
- D — Richtig: Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone gegründet.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 39 von 71Katalogfrage 164
Was passierte am 9. November 1938 in Deutschland?
- A — Der Angriff auf Polen und damit der Kriegsbeginn war am 1. September 1939, nicht am 9. November 1938.
- B — Die NSDAP verlor 1938 keine Wahl — es gab zu dieser Zeit gar keine freien Wahlen mehr.
- C — Richtig: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden die von den Nationalsozialisten organisierten Novemberpogrome statt, bei denen Synagogen und jüdische Geschäfte in ganz Deutschland zerstört wurden.
- D — Hitler wurde nie Reichspräsident; dieses Amt bekleidete er nicht, und Hindenburg starb erst 1934, woraufhin Hitler die Ämter Reichskanzler und Reichspräsident zum „Führer“ zusammenlegte — nicht am 9. November 1938.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 40 von 71Katalogfrage 199
Mit der Abkürzung "Stasi" meinte man in der DDR …
- A — Das Parlament der DDR hieß Volkskammer, nicht „Stasi“.
- B — Richtig: „Stasi“ war die Kurzform für das Ministerium für Staatssicherheit, den gefürchteten Geheimdienst und die Inlandsüberwachungsbehörde der DDR.
- C — Die regierende Partei der DDR war die SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), nicht die Stasi.
- D — Das Ministerium für Volksbildung war für das Schulwesen zuständig, nicht identisch mit der Stasi.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 41 von 71Katalogfrage 220
Der 27. Januar ist in Deutschland ein offizieller Gedenktag. Woran erinnert dieser Tag?
- A — Das Kriegsende in Europa wird am 8. Mai begangen, nicht am 27. Januar.
- B — Das Grundgesetz trat am 23. Mai 1949 in Kraft, nicht am 27. Januar.
- C — Die Wiedervereinigung wird am 3. Oktober gefeiert, nicht am 27. Januar.
- D — Richtig: Der 27. Januar ist seit 1996 der offizielle „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“, gewählt zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 1945.
Quelle: www.bundespraesident.de
- Frage 42 von 71Katalogfrage 176Bildfrage
Wie waren die Besatzungszonen Deutschlands nach 1945 verteilt?
- A — Diese Zuordnung stimmt nur, wenn sie exakt der Kartendarstellung entspricht — die geografisch korrekte Lage muss anhand der tatsächlichen Karte geprüft werden (Großbritannien Nordwesten, USA Süden, Frankreich Südwesten, Sowjetunion Osten).
- B — Diese Zuordnung stimmt nur, wenn sie exakt der Kartendarstellung entspricht — die geografisch korrekte Lage muss anhand der tatsächlichen Karte geprüft werden.
- C — Diese Zuordnung stimmt nur, wenn sie exakt der Kartendarstellung entspricht — die geografisch korrekte Lage muss anhand der tatsächlichen Karte geprüft werden.
- D — Diese Zuordnung stimmt nur, wenn sie exakt der Kartendarstellung entspricht — die geografisch korrekte Lage muss anhand der tatsächlichen Karte geprüft werden.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 43 von 71Katalogfrage 192
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Richtig: Brandenburg war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- B — Bayern lag durchgehend in der amerikanischen Besatzungszone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Das Saarland gehörte zur französischen Zone bzw. war zeitweise ein eigenständiges Gebiet, trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
- D — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 44 von 71Katalogfrage 179
Wie endete der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell?
- A — Hitlers Tod am 30. April 1945 war ein Ereignis vor dem Kriegsende, aber nicht das offizielle Kriegsende selbst — der Krieg ging danach noch acht Tage weiter.
- B — Richtig: Der Krieg endete in Europa offiziell durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8./9. Mai 1945.
- C — Ein bloßer Rückzug ohne formale Kapitulation fand nicht statt; die Kapitulation war der offizielle, völkerrechtlich bedeutsame Akt.
- D — Es gab keine Revolution, die den Krieg beendete; das Kriegsende erfolgte durch militärische Niederlage und Kapitulation.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 45 von 71Katalogfrage 185
Wofür stand der Ausdruck "Eiserner Vorhang"? Für die Abschottung …
- A — Richtig: „Eiserner Vorhang“ bezeichnete die politische, militärische und ideologische Grenze zwischen dem sowjetisch dominierten Ostblock (Warschauer Pakt) und dem Westen während des Kalten Krieges.
- B — Der Begriff bezog sich auf die Ost-West-Teilung Europas, nicht auf eine Nord-Süd-Teilung Deutschlands.
- C — Der Begriff wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg für die Ost-West-Teilung geprägt, nicht für die NS-Zeit gegen die Alliierten.
- D — Der Begriff beschrieb die Trennung zwischen Ost- und Westeuropa, nicht speziell zwischen Europa und den USA (die zum Westen gehörten).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 46 von 71Katalogfrage 174
Wann wurde die DDR gegründet?
- A — 1947 liegt zwei Jahre vor der tatsächlichen Gründung.
- B — Richtig: Die DDR wurde am 7. Oktober 1949, wenige Monate nach der Bundesrepublik, gegründet.
- C — 1953 war das Jahr des Volksaufstands in der DDR, nicht ihrer Gründung.
- D — 1956 liegt sieben Jahre nach der tatsächlichen Gründung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 47 von 71Katalogfrage 175
Wie viele Besatzungszonen gab es in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg?
- A — 3 ist zu wenig; es gab eine vierte Besatzungsmacht.
- B — Richtig: Nach der Kapitulation 1945 teilten die USA, die Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich Deutschland in vier Besatzungszonen auf.
- C — 5 ist zu viel; es gab nur vier Besatzungsmächte.
- D — 6 ist zu viel; es gab nur vier Besatzungsmächte.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 48 von 71Katalogfrage 169
Wann wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?
- A — 1939 war der Beginn des Zweiten Weltkriegs, nicht die Gründung der Bundesrepublik.
- B — 1945 war das Kriegsende, aber die Bundesrepublik entstand erst vier Jahre später.
- C — Richtig: Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 mit Inkrafttreten des Grundgesetzes gegründet.
- D — 1951 liegt zwei Jahre nach der tatsächlichen Gründung.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 49 von 71Katalogfrage 191
Wann wurde die Mauer in Berlin für alle geöffnet?
- A — 1987 liegt zwei Jahre vor dem tatsächlichen Mauerfall.
- B — Richtig: Die Grenzöffnung erfolgte am 9. November 1989, ausgelöst durch eine improvisierte Pressekonferenz und den anschließenden Ansturm der Bevölkerung.
- C — 1992 liegt drei Jahre nach dem tatsächlichen Mauerfall.
- D — 1995 liegt sechs Jahre nach dem tatsächlichen Mauerfall.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 50 von 71Katalogfrage 160
Welcher Krieg dauerte von 1939 bis 1945?
- A — Der Erste Weltkrieg dauerte von 1914 bis 1918, nicht 1939 bis 1945.
- B — Richtig: Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete am 8. Mai 1945 in Europa.
- C — Der Vietnamkrieg fand in den 1950er bis 1970er Jahren statt, nicht 1939 bis 1945.
- D — Der Golfkrieg fand 1990/91 statt, viele Jahrzehnte später.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 51 von 71Katalogfrage 298
In der DDR lebten vor allem Migrantinnen und Migranten aus …
- A — Richtig: Die DDR warb sogenannte „Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter“ vor allem aus sozialistischen Bruderstaaten wie Vietnam, Polen und Mosambik an.
- B — Frankreich, Rumänien und Somalia waren nicht die Hauptherkunftsländer von DDR-Vertragsarbeiterinnen/-arbeitern.
- C — Chile, Ungarn und Simbabwe waren zwar teils politisch verbunden (etwa Exilchilenen nach dem Pinochet-Putsch), aber nicht die Hauptgruppen der Vertragsarbeiterinnen/-arbeiter.
- D — Nordkorea, Mexiko und Ägypten waren nicht die zentralen Herkunftsländer der DDR-Arbeitsmigration.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 52 von 71Katalogfrage 155
Wann waren die Nationalsozialisten in Deutschland an der Macht?
- A — 1888 bis 1918 war die Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. im Deutschen Kaiserreich, lange vor der NS-Zeit.
- B — 1921 bis 1934 trifft nicht: Die NSDAP existierte zwar bereits, kam aber erst 1933 an die Macht.
- C — Richtig: Die nationalsozialistische Herrschaft dauerte von Hitlers Ernennung zum Reichskanzler 1933 bis zur bedingungslosen Kapitulation 1945.
- D — 1949 bis 1963 fällt in die frühe Bundesrepublik unter Adenauer, nach dem Ende des NS-Regimes.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 53 von 71Katalogfrage 167
Welche Länder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland als "Alliierte Besatzungsmächte" bezeichnet?
- A — Polen und Schweden waren keine Besatzungsmächte mit eigener Zone in Deutschland.
- B — Italien und Japan waren Verbündete Deutschlands im Krieg (Achsenmächte), keine Besatzungsmächte.
- C — Spanien und Portugal waren im Zweiten Weltkrieg neutral und keine Besatzungsmächte in Deutschland.
- D — Richtig: USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich teilten Deutschland nach 1945 in vier Besatzungszonen auf.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 54 von 71Katalogfrage 165
Wie hieß der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland?
- A — Richtig: Konrad Adenauer (CDU) wurde 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und blieb bis 1963 im Amt.
- B — Kiesinger war der dritte Bundeskanzler (1966–1969), Kopf der ersten Großen Koalition.
- C — Helmut Schmidt war der fünfte Bundeskanzler (1974–1982).
- D — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974), bekannt für seine Ostpolitik.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 55 von 71Katalogfrage 188
In welchem Jahr wurde die Mauer in Berlin gebaut?
- A — 1953 war das Jahr des DDR-Volksaufstands, acht Jahre vor dem Mauerbau.
- B — 1956 markiert kein historisches Schlüsseldatum für den Mauerbau.
- C — 1959 liegt zwei Jahre vor dem tatsächlichen Mauerbau.
- D — Richtig: Die Berliner Mauer wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichtet.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 56 von 71Katalogfrage 178
Vom Juni 1948 bis zum Mai 1949 wurden die Bürgerinnen und Bürger von West-Berlin durch eine Luftbrücke versorgt. Welcher Umstand war dafür verantwortlich?
- A — Kosten waren nicht der Grund für die Luftbrücke; es handelte sich um eine erzwungene Notlösung, nicht um eine Wirtschaftlichkeitsentscheidung Frankreichs.
- B — Es gab keine dokumentierte generelle Angst vor Überfällen als Grund; die Straßen waren schlicht gesperrt.
- C — Geschwindigkeit war nicht der Auslöser; ohne die Blockade wäre der Landweg die naheliegende, schnellere Option gewesen.
- D — Richtig: Die Sowjetunion blockierte ab Juni 1948 alle Land- und Wasserwege nach West-Berlin, um die Stadt politisch unter Druck zu setzen — die Westalliierten reagierten mit der Berliner Luftbrücke.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 57 von 71Katalogfrage 201
Welche der folgenden Auflistungen enthält nur Bundesländer, die zum Gebiet der früheren DDR gehörten?
- A — Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein waren westdeutsche Länder; nur Brandenburg gehörte zur DDR.
- B — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind genau die fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- C — Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz waren westdeutsche Länder; nur Thüringen und Sachsen gehörten zur DDR.
- D — Hessen und Niedersachsen waren westdeutsche Länder; nur Sachsen, Thüringen und Brandenburg gehörten zur DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 58 von 71Katalogfrage 118
Wer darf bei den rund 40 jüdischen Makkabi-Sportvereinen Mitglied werden?
- A — Die Makkabi-Vereine sind nicht auf deutsche Staatsangehörige beschränkt.
- B — Die Makkabi-Vereine sind nicht auf israelische Staatsangehörige beschränkt.
- C — Eine Mitgliedschaft setzt keine bestimmte Religiosität voraus.
- D — Richtig: Die Makkabi-Sportvereine, ursprünglich als jüdische Sportbewegung gegründet, stehen heute grundsätzlich allen Interessierten offen, unabhängig von Herkunft oder Religion.
Quelle: www.makkabi.de
- Frage 59 von 71Katalogfrage 187Bildfrage
Welcher deutsche Staat hatte eine schwarz-rot-goldene Flagge mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz?
- A — Preußen war ein historisches Königreich mit eigener Flagge (schwarz-weiß), lange vor dieser Symbolik.
- B — Die Bundesrepublik führt die einfache schwarz-rot-goldene Flagge ohne Emblem (Art. 22 GG).
- C — Das „Dritte Reich“ nutzte die Hakenkreuzflagge, nicht Hammer, Zirkel und Ährenkranz.
- D — Richtig: Die DDR-Flagge zeigte ab 1959 auf schwarz-rot-goldenem Grund das Staatswappen mit Hammer (Arbeiterschaft), Zirkel (Intelligenz) und Ährenkranz (Bauernschaft).
Quelle: www.bpb.de
- Frage 60 von 71Katalogfrage 180
Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland war …
- A — Ludwig Erhard war der zweite Bundeskanzler (1963–1966), bekannt als „Vater des Wirtschaftswunders“.
- B — Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler (1969–1974).
- C — Richtig: Konrad Adenauer war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik.
- D — Gerhard Schröder war Bundeskanzler von 1998 bis 2005, deutlich später.
Quelle: www.bundeskanzler.de
- Frage 61 von 71Katalogfrage 200
Welches heutige deutsche Bundesland gehörte früher zum Gebiet der DDR?
- A — Hessen lag in der amerikanischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- B — Schleswig-Holstein lag in der britischen Zone und gehörte zur alten Bundesrepublik, nicht zur DDR.
- C — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern war eines der fünf „neuen Länder“, die 1990 der Bundesrepublik beitraten.
- D — Das Saarland trat 1957 der Bundesrepublik bei — nie Teil der DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 62 von 71Katalogfrage 177
Welche deutsche Stadt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in vier Sektoren aufgeteilt?
- A — München lag vollständig in der amerikanischen Besatzungszone und wurde nicht in Sektoren geteilt.
- B — Richtig: Berlin lag zwar mitten in der sowjetischen Zone, wurde aber selbst wegen seiner Hauptstadtfunktion in vier Sektoren (US, UK, Frankreich, UdSSR) unterteilt.
- C — Dresden lag in der sowjetischen Besatzungszone und wurde nicht in vier Sektoren geteilt.
- D — Frankfurt an der Oder lag in der sowjetischen Zone und wurde nicht in vier Sektoren geteilt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 63 von 71Katalogfrage 218
Wie viele Bundesländer kamen bei der Wiedervereinigung 1990 zur Bundesrepublik Deutschland hinzu?
- A — 4 ist zu wenig; es waren fünf neue Länder.
- B — Richtig: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen — fünf „neue Länder“ — traten 1990 der Bundesrepublik bei.
- C — 6 ist zu viel; es waren fünf neue Länder.
- D — 7 ist zu viel; es waren fünf neue Länder.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 64 von 71Katalogfrage 161
Was kennzeichnete den NS-Staat? Eine Politik …
- A — Richtig: Der NS-Staat betrieb mit den Nürnberger Gesetzen und dem Rassenwahn eine systematische, staatlich institutionalisierte Rassenideologie, die in den Holocaust mündete.
- B — Meinungsfreiheit wurde abgeschafft; abweichende Meinungen wurden verfolgt.
- C — Religionsgemeinschaften standen unter starkem staatlichem Druck, und Jüdinnen und Juden wurden gerade wegen ihrer Zugehörigkeit verfolgt — keine Religionsfreiheit.
- D — Das Gegenteil traf zu: Die Demokratie der Weimarer Republik wurde zerschlagen, nicht weiterentwickelt.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 65 von 71Katalogfrage 217
In welchem Zeitraum gab es die Deutsche Demokratische Republik (DDR)?
- A — 1919 bis 1927 liegt in der Zeit der Weimarer Republik, lange vor der DDR-Gründung.
- B — 1933 bis 1945 war die NS-Zeit, nicht die DDR-Zeit.
- C — 1945 bis 1961 endet mit dem Mauerbau, aber die DDR existierte danach noch fast dreißig weitere Jahre.
- D — Richtig: Die DDR bestand von ihrer Gründung am 7. Oktober 1949 bis zum Beitritt zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 66 von 71Katalogfrage 163
In welchem Jahr zerstörten die Nationalsozialisten Synagogen und jüdische Geschäfte in Deutschland?
- A — 1925 liegt lange vor Hitlers Machtübernahme und den Novemberpogromen.
- B — 1930 liegt vor der NS-Machtübernahme 1933.
- C — Richtig: In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 (Novemberpogrome, „Reichskristallnacht“) zerstörten NS-Anhänger systematisch Synagogen und jüdische Geschäfte.
- D — 1945 war das Kriegsende, nicht der Zeitpunkt der Novemberpogrome.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 67 von 71Katalogfrage 209Bildfrage
Welches war das Wappen der Deutschen Demokratischen Republik?
- A — Nur eines der vier Bilder zeigt das DDR-Wappen mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- B — Nur eines der vier Bilder zeigt das DDR-Wappen mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- C — Nur eines der vier Bilder zeigt das DDR-Wappen mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
- D — Nur eines der vier Bilder zeigt das DDR-Wappen mit Hammer, Zirkel und Ährenkranz; die Zuordnung hängt von der tatsächlichen Abbildung ab.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 68 von 71Katalogfrage 183
Wann war in der Bundesrepublik Deutschland das "Wirtschaftswunder"?
- A — Die 1940er Jahre waren von Krieg und Trümmern geprägt, nicht vom Wirtschaftswunder.
- B — Richtig: Das „Wirtschaftswunder“ bezeichnet den raschen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der Bundesrepublik in den 1950er Jahren nach der Währungsreform 1948.
- C — Die 1970er Jahre waren geprägt von Ölkrisen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, nicht dem Wirtschaftswunder.
- D — Die 1980er Jahre liegen deutlich nach der klassischen Wirtschaftswunder-Ära.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 69 von 71Katalogfrage 204
Wie wurden die Bundesrepublik Deutschland und die DDR zu einem Staat?
- A — Es fand keine militärische Besetzung statt; der Prozess war ein freiwilliger, rechtlich geregelter Beitritt.
- B — Richtig: Nach Art. 23 GG a. F. traten die fünf neuen Länder am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland bei (Beitrittsprinzip, kein neuer gemeinsamer Staat).
- C — Das Gegenteil ist der Fall: Die östlichen Länder traten der Bundesrepublik bei, nicht umgekehrt.
- D — Es gab keine militärische Besetzung der Bundesrepublik durch die DDR.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 70 von 71Katalogfrage 181Bildfrage
Was wollte Willy Brandt mit seinem Kniefall 1970 im ehemaligen jüdischen Ghetto in Warschau ausdrücken?
- A — Der Kniefall war keine politisch-militärische Unterwerfungsgeste gegenüber den Alliierten, sondern eine moralisch-historische Geste.
- B — Richtig: Bundeskanzler Willy Brandt kniete am 7. Dezember 1970 spontan am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto nieder — eine international viel beachtete Geste des Bittens um Vergebung für die NS-Verbrechen an den polnischen Jüdinnen und Juden.
- C — Der „Warschauer Pakt“ war das östliche Militärbündnis, kein Adressat einer Demutsgeste in diesem Kontext.
- D — Der Kniefall fand am Ghetto-Denkmal statt, nicht an einem Grab des Unbekannten Soldaten.
Quelle: www.bpb.de
- Frage 71 von 71Katalogfrage 157
Die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler errichteten 1933 in Deutschland …
- A — Richtig: Die Nationalsozialisten errichteten nach der Machtübernahme durch das Ermächtigungsgesetz und die Gleichschaltung eine totalitäre Diktatur ohne Gewaltenteilung und Grundrechte.
- B — Das Gegenteil ist der Fall: Parteien wurden verboten, Wahlen abgeschafft, die Demokratie der Weimarer Republik zerstört.
- C — Es gab kein erbliches Staatsoberhaupt; die NS-Herrschaft war keine Monarchie.
- D — Ein Fürstentum wird von einem Fürsten regiert; das NS-Regime war ein totalitärer Führerstaat, kein Fürstentum.
Quelle: www.bpb.de
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